Beiträge von Anonymous

    @ Ammi


    ich habs befürchtet! Wenn ich mich richtig entsinne, war die Eingangsfrage was man
    machen sollte wenn man nach oben gezogen wird um nicht abzustürzen. Anhand der
    Formulierung ist eher der plötzliche und eigentlich unfreiwille Lift gemeinnt. Der Rat bei
    kleinen Matten achten zu fliegen, oder wie Du es nennst zu sinusen, wäre schlicht weg
    fatal. (Siehe vorheriges Post)


    sry, ich meinte 8en fliegen... xD
    einfach einen weiteren Druckaufbau aufrechterhalten mit der kleinen Matte

    hi


    so ich wiege 55kg und bin (gerademal) 13 jahre alt trotzdem will ich mir bald ein kite (4leiner) zulegen
    ich komme aus berlin süd
    und naja


    vieleicht wisst ihr ja welches kite gut für einen anfänger is (also ich bin einmal mit der magma 3.0 von nem freund probe geflogen und die fand ich gar nich so schlect)
    allerdings weiß ich nich das preis verhältnis weil ich will mir jetz nich wirklich son drachen für 300€ holen
    welchen drachen würdet ihr mir denn empfehlen der nich so teuer is aber gut für anfänger ist(,und wo man welche kaufen kann)


    so aber der drache sollte auch für mountainboards gut geeignet sein denn wenn ich mich eingeflogen habe will natürlich auch mal nen mountainboard probieren


    also wäre total nett von euch wenn ihr mir antworten würdet


    mfg obi-wan

    ich parke bei viel wind immer im zenit. bar komplett wegschieben (depower) und adjuster komplett ranziehen (mehr depower). im zenit mit komplettem depower, musst du aber aufpassen, dass der kite nicht überschießt, weil ja quasi keine "bremse" gezogen ist. in so einem fall einfach die bar entsprechend ranziehen (durch den gezogenen adjuster hat man schon genug depower). wenn dich dein kite dann immernoch liftet, solltest du eine nummer kleiner aufziehen, denn der zenit ist bekanntlich windfensterrand und damit minimalkraftzone.


    wenn du den kite an anderer stelle am windfensterrand parkst (weiter links oder rechts), passiert es eher, dass du bei einer böe umgeworfen wirst. da ist es schon besser du machst nen kleinen hopser. aber wie gesagt - wenn das passiert, dann zieh nach der landung SOFORT die safety! ich hab es mal nicht getan und bin dann beim 2. "hopser" 40m weiter aufgeschlagen.

    zur not kanste dir ja auch was aus schaumstoff basteln. sollte es in jedem baumarkt geben. ein wenig baumwollstoff als "kopfkissenbezug" dazu plus ne nähmaschine, und du hast ein super polster, dass du dir vorne in das trapez stopfen kannst. :D

    herb,
    das sag ich Dir. Ne bessere Kulisse auf Fehmarn gibt es nicht.
    Na ja, Puttgarden vielleicht, denn da kann man noch die Schiffe beobachten ;)

    Zitat

    Original von mr.pepse
    [Von Bienenwachs kann ich übrigens nur abraten - habe auf Fanö meine Leinen gewachst - das Ergebnis sind extrem ungleitende, blockierende und unter Belastung quietschende Leinen -/ :R:


    Ach?
    Da hab ich bisher nur gutes drüber gehört.
    Habs aber selber noch nicht ausprobiert.

    Meine Meinung ist,
    Buggy im Eigenbau lohnt sich NUR wenn :


    - Du über semiprofessionelles handwerkl. Geschick verfügst
    - Du alle Maschinen und Geräte Dein Eigen nennst
    - Du die benötigten Teile (Räder/Lager/Sitz/etc billig gebraucht bekommst
    - Du keinen Ausschuss produzierst


    Sobald Du alles zum sägen/schleifen/biegen/bohren/schweissen weggeben musst
    und dafür auch noch einige Euros ausgeben musst,
    ist die Geldeinsparung dahin.


    Gutes Material in Edelstahl oder auch verzinkter Stahl ist nicht billig.
    Nimmst Du Stahl musst Du die Teile noch pulverbeschichten lassen.
    Lackieren hält nicht lange und der Buggy sieht aus wie Sau.


    Der Zeitaufwand ist da noch gar nicht eingerechnet.
    Selbst wenn Du irre schnell bist und nur 40 Arbeitsstunden brauchst
    (inklusive Materialbeschaffung).
    Gehe 40 Stunden nebenher irgenwo Arbeiten
    und Du kannst Dir einen neuen guten Buggy kaufen.
    (Material fürn Eigenbau + 40 Std Arbeiten gehen = Euro 800.- mindestens)


    Oder schau nach einem guten gebrauchten Buggy.


    Ich denke, wenn Du nicht alles selber machen kannst dann sparst Du im Eigenbau vielleicht max. 20% gegenüber einem Neukauf.
    Bei einem Neuen hast Du aber Garantie und im Hinterkopf fährt nicht immer
    die \"Angst\" mit, ob auch alle Schweissnähte halten etc etc.


    Ich stehe auf dem Standpunkt, lieber bisschen mehr ausgeben und ich weiss dass der Buggy fährt, hält und wenns drauf ankommt habe ich Garantie.
    Zudem bin ich mit einem Neuen mindestens 8 Wochen früher auf der Wiese als wenn ich mir was selber zusammenbruzzle und die Teile dafür suchen und besorgen muss.

    Zitat

    was ich kapier habe das die schräge der Gabel auch mit spiel die ist ja meistens nach vorn gerichtet so das die Rad Achse vor der Gabel Achse ligt ist das Richtig.


    Genau richtig. Nimm mal ein Fahrrad, und halte nen Bindfaden mit Gewicht dran an den Lenkkopf. Nun wirst du sehen, dass die Nabe ein paar cm vor dieser senkrechten Linie positioniert ist. Das ist der Nachlauf, der daher auch immer in cm gemessen wird.


    Wenn du mal testen willst, wie es sich mit negativem Nachlauf fährt (also Radachse HINTER Lenkachse): Nimm dein Auto, such dir nen GROßEN LEEREN Parkplatz, fahr flott rückwärts und lenk vorsichtig mal nach links oder rechts ein. Schock!


    Das Auto wird jeden Lenkeinschlag heftig verstärken, und würdest du das Rad loslassen, gäb's eine ordentliche Schleuderpartie. Spätestens jetzt wirst du verstehen, was der Nachlauf mit dem Geradeauslauf zu tun hat!


    Ob's allerdings soviel Nachlauf braucht, wie man bei manchen Buggys, vor allem Eigenbauten, sieht, wage ich zu bezweifeln. Motorräder und Autos haben auch nur nen gewissen Nachlauf, und die müssen bei deutlich höheren Geschwindigkeiten nen ruhigen Geradeauslauf zeigen. Also auch, wenn du mit 250 in ein paar fette Schlaglöcher ballerst. Aber die haben auch Federung und ggf. Lenkungsdämpfer... Mountainbikes haben auch nicht soviel Nachlauf, und ich hab's bis jetzt noch nicht geschafft, die Lenkung ins flattern zu bekommen, auch bei schlimmem Terrain und viel Speed. Aber da hat das Rad durch seine Größe und damit den damit verbundenen gyroskopischen Effekt viel Eigenstabilität..


    Wie auch immer, du siehst schon, alles net so einfach. Das ist ein Erfahrungswert, den du IMHO am besten von nem fertig käuflichen Buggy für den gleichen Einsatzbereich abkupferst.



    - Editiert von Wedgehead am 03.07.2006, 10:12 -
    - Editiert von Wedgehead am 03.07.2006, 10:12 -

    Zitat

    Original von Ammi
    ...dann wäre es nicht schlecht, wenn man ihn sinusen lässt im Zenit...


    Was bitte ist sinusen lassen? Fallst Du damit meinst, das der Kite so gelenkt wird,
    dass er auf und abwärtsbewegungen fliegt kann er nicht mehr im Zenit, sprich der
    senkrechte Punkt direkt über dem Piloten, stehen! Das gleiche gilt wenn Du den Kite
    über Dir anlenkst um ihn hin und her zu schwenken.


    Was Du meinst ist also ein dynamischer Bewegungsablauf in dem der Kite wellenförmig
    geflogen wird. Der bei einem unbeabsichtigtem Lift diesen noch verstärken, oder zu einem
    Strömungsabriß führen kann. Gerade bei kleinen Kites führt dies zu unsanften Abstürzen,
    das die Fläche des Kites nicht annähernd ausreicht um den Kiter "tragen" zu können.