Beiträge von Anonymous

    also im 2. angegebenen link steht Kurse bis etwa 45° aus der Windrichtung heraus sind kein Problem, wobei ich die Abdrift schlecht einschätzen kann. das heißt für mich, wie ich es schon vermutet habe, dass man maximal 45° von der Windrichtung wegsteuern kann und nicht 135° (45° gegen den wind) wie du es verstanden hast.


    und außerdem benutzt der mann einen einleiner von lediglich 2qm - aus sicherheitsgründen. ein tube ist ein vierleiner und muss aktiv gesteuert werden und die kleinsten, die ich kenne haben 6qm.

    Hallo,


    muss auch mal was dazu sagen :


    1. Sicherheit geht vor ! Dazu gehört AUF KEINEN FALL bei herannahenden Gewitterfronten oder schwarzen Wolken kiten ! Die schwarzen Wolken entstehen durch Aufwinde, die die aufsteigende Luft kondensieren lassen. Aufwinde in Gewitterwolken sind bis zu 300 km/h schnell !!! Nicht ohne Grund werden solche Aufwinde sogar von großen Jumbos umflogen !


    Was da passieren kann siehe hier : http://videos.atb-kiting.de/ai…cool.net_wmv9_320x240.wmv


    2. Wenn man sich noch am Boden befindet dann sofort loslassen oder auslösen wenn man den Kite nicht mehr unter Kontrolle hat. Eine Safetyleine ist unbedingt wichtig damit der Kite nicht herrenlos durch die Gegend fliegt und andere Menschen in Gefahr bringen kann.
    Mit Safety lässt man auch eher mal los ;)


    3. Wenn man nicht loslassen kann weil man z.B. im Trapez eingehakt ist dann Ruhe bewahren, man kommt schon wieder runter. Den Kite im Zenith lassen. Ich fliege Depowerkites mit Bar. Beim Abheben ziehe ich die Bar halb, kurz vor der Landung ganz nach unten. So ist die Landung immer weich. Bei langen Flugzeiten kann man den Kite hin- und herfliegen damit der Auftrieb erhöht wird. Kann man gut in Snowkite-Videos sehen wo ja auch lange Flugzeiten vorkommen.


    4. Immer genügend Platz im Lee lassen, dass solche Sprünge nicht in Bäumen, in Hochspannungsleitungen oder an Häuserwänden enden.


    5. Keine Experimente, das kann schiefgehen !


    Wenn man Sprünge öfter übt reagiert man automatisch richtig.


    Bei 4-Leiner-Kites mit Handles ist es wohl individuelle verschieden wie man reagieren sollte. Üben und Experten fragen, die sich mit dem jeweiligen Kite auskennen !


    Grüße


    Bernd

    Zitat

    Original von Sugarmice
    ...kann man die dinger doch echt für die 13eus kaufen... mit all dem material kommt man sicher sonst auch auf den preis... :(


    Wenns denn bei 13,-Euro bleiben würde, denn:
    Jens möchte damit Pure-XXL verschönern und dann ist ein 8m Schwanz an der XL schon recht kurz. An der XXL sieht es aus, als hätte M.Ryll vergessen, beim Segelnähen abschließend die Restfäden abzuschneiden. :R:
    Da ich auch gerne Flach oder Schlauchschwänze an meine Drachen(u.a. Pure-3XL) hänge ein guter Rat:
    Nimm nix unter 15m!
    Und da es wohl mehr als ein einzelner Schwanz werden dürfte, sind wir in einem Bereich, wo sich das selbernähen ganz schnell lohnt.


    Hier mal ein Bild von meinem YinYang-BIG mit 15m-Schwänzen:

    Der YY-BIG ist etwas größer als ne Pure XL. Kannst ja mal in nem Grafikprogramm die Schwänze zur Hälfte wegradieren. Dann siehst Du in etwa, wie ein 8m Schwanz an so nem Vogel wirkt. Nämlich äußerst bescheiden.

    Also:
    Kitesurfer oder Snowkiter können ja auch weitgehend die Richtung beeinflussen, in die sie fahren. Nicht nur Vorwindkurs. Und ich wollte das halt mit dem Boot probieren.
    Das es funktioniert, wurde schon mehrfach erfolgreich bewiesen(ist nur nicht einfach im Web was zu finden).
    Hier zum Beispiel wird eine Lenkmatte benutzt. Da ich aber den Wasserstartfähigkeiten einer normalen Matte misstraue, dachte ich an einen Tubekite. Dieser säuft nicht ab und bleibt auch bei Wasserung in Form.
    Oder hier wird mit einer einfachen Powersled gezogen und es sind wohl Kurse bis 45° zum Wind möglich. Da müßte mit einem lenkbaren Kite doch mehr gehen?


    Bertl:
    Aussenbordmotor? Wir betreiben hier umweltfreundlichen Sport! ;)


    Zitat

    Original von Stef
    hört sich nach einer lustigen aktion an aber nicht nach einem durchdachten prinzip.


    Lustig sollte es schon werden, aber es scheint durchaus Leute zu geben, die das Ganze auch ein bischen durchdacht haben(siehe Links).


    Zitat

    ein tube ist darauf ausgelegt das das dingen liftet...
    und das ist dir denke ich doch auch klar oder?


    Nein, das war mir nicht klar. Ich dachte, die Dinger sind in erster Linie gebaut, um 1.bei Wasserung nicht abzusaufen(Tube) und 2.halt einen Surfer zu ziehen anstelle eines klassischen Surfsegels mit Mast.
    Denn Liften/Jumpen kann man ja mit annähernd jedem Drachen, der groß genug ist. Das geht ja sogar mit meinen Stabdrachen(die halt leider nicht so gut schwimmen:-O )


    Zitat

    wie kommt man auf so eine idee?


    Beim rafting in der Schweiz letztes Wochenende. Paddeln war halt mühsam und da dachte ich, auf nem anständigen See oder am Meer könnte man doch Kiten und Böötchenfahren nett kombinieren um mal relativ relaxt ne Strecke zu fahren. 8-)

    Zitat

    Original von Schmock
    ... Nach der Landung kommt bei mir aber dann recht zuverlässig der Klapper und dann ist Obacht geboten, dass sich die Matte nicht mitten im Windfenster öffnet und Dich umhaut.
    Ich bremse dann total an, so dass die Matte beim erneuten Öffnen keine Strömung "ansetzt"...


    Durch die Landung verliert der Kite die Zugkraft des "Gegengewicht Kiter". Die Zugkraft der
    leinen lässt nach der Kite jedoch befindet sich noch in Bewegung. Folge der Kite erhält in der
    befindlichen Flugrichtung keine glatte Strömung mehr und kollabiert. Beim anschließendem
    absinken erhalten Teile des Kites in der Powerzone wieder anströmung und ziehen den
    Rest nach. der Kite öffnet sich wieder und entfaltet seine Zugkraft. Verhedderte sich ein
    Teil des Kite in die Waage, beginnt der Kite zu rotieren. Um dies zu verhindern sollte man,
    wie richtig beschrieben, die Bremmse voll ziehen. Hat man Handschuhe an, hilft auch ein
    beherzter Notgriff in die Bremsleinen. Diese dann zu sich ziehen.

    also ich habe als lk auch "nur" 8er exel. als innenmuffen habe ich 6er abgelängt und zusätzlich aussenmuffen aus alu. hält bombig und von der steifigkeit her find ichs auch ok. als verticals hatte ich auch die gleichen 8er, aber inzwischen sind es 6er geworden... reichen auch aus und sind nochmal nen tick leichter ;)

    Zitat

    Original von Schmendrick


    Das wirft für mich gerade die nächste Frage auf...
    und damit wieder zum Eingangsthema zurück:


    Eine übliche 4-leiner-Matte an üblichen Handels geflogen zieht mich Dank Unerfahrenheit/schlechte Bedingungen/Überheblichkeit mal heftig nach oben - gut das kann passieren und ist ja unter Umständen auch gewollt... Wenn das Teil also im Zenit steht und es aufwärts geht - kann ich die Bremse nicht mehr dosiert einsetzen und so eine mehr oder minder sanfte Landung einleiten?


    Hi,


    auch Stabdrachen können einen Kiter locker liften. Ich denke da ans Manlifting beim Powerkiten.


    Generell befinden sich Kites, welche sich in der Luft über den Kiter befinden, am Windfensterrand.
    Hier wird ein Kite, egal ob Matte oder Stabdrachen, drucklos. Bewege Dich mit obenstehendem
    Drachen mal auf den Kite zu...er beginnt zu sinken oder zusammen zu klappen. Daher liftet, im
    Normalfall, ein im Zenit stehender Kite auch nicht.


    Ist man jedoch überpowert führt starker Wind dazu, das die Auftriebskräfte des Kites im verhältnis zum gegengewicht (Kiter) größer werden. Folge: der Kiter beginnt zu hopsen.
    Steigt in dieser Situation die Windkraft schlagartig (Boe) so steigt auch die Auftriebskraft schlagartig, der Kiter wird plötzlichin die Höhe gerissen. Beim Jumpen oder beim Traction-Kiting
    (Buggy oder Board) führen dynamische Fahrmanöver dazu das der Kiter geliftet wird. Entweder
    ganz bewust hervorgerufen (jumps) oder ungewollt (Fahrfehler). Dabei wird der Kite meist
    schnell durch das gesamte Windfenster (auch Powerzone) geflogen. Der Flug durch die
    Powerzone beschleunigt den Kite und er gewinnt an Zugkraft. Durch die Flugbewegung
    befindet sich der Kite in Strömung. Es entstehen dabei Zugkräfte die den Kiter z.B. aus dem
    Buggy reißen. befindet sich der Kiter am Boden hilft nur beherztes Bremsen, mit dem der
    Kite gekillt wird und er keine Strömung mehr hat. Ist der Kiter jedoch in der Luft, bewirkt ein
    Bremsen bei Matten eine Krümmung der Kappe, welche wiederum zu Strömungsabrissen
    führen kann. Anstelle von etwaigen gleiten plumpst der Kiter wie ein Stein runter...

    ich frage mich gerade, ob das überhaupt funktioniert, da man ja max 45° von der windrichtung wegkommt, wenn man denn ein ruder am boot hat. mehr gegensteuern wird wohl oder übel das boot in gefährliche schräglagen bringen. fährt man jetzt aber mitwind, wird dir der kite in einer tour vom himmel fallen (böen), da du kaum druck aufbauen kannst.


    schau doch mal beihttp://www.skysails.de nach. die wollen das im großen machen und haben auch ein wenig über die technik geschrieben.

    Zitat

    Aussenbordmotor? :D


    der ist aber nicht günstig und wie willst du den an nem Kajak befestigen?
    Ich finde die Idee mit der NPW am besten. max 8m Leinen, und dann immer schön in Bewegung halten, damit sie nicht abstürzt.
    Und wenn doch, kannst du einfach zum Drachen fahren, und versuchen, ihn wieder zu starten, und langsam wieder leine zu geben.
    Das wird wohl die günstigste Methode sein denke ich.


    EDIT: oder mit einem Regenschirm. das hab ich mal gesehen, dass uns da 3 kajakfahrer mit überholt haben auf der schlei (wir mit dickschiff unter Motor). aber da braucht es schon 3 bft oder mehr. auf jeden fall waren die bestimmt 3-4 knoten schnell. :D
    Und abstürzen sollte der dir auch nicht :L

    jo... muss ja sein nä??? ;)
    hab das nähmlich auf fanoe festgestellt bei ca 3 bft...
    da ging mit der Beamer auf dem ATB nix und mit meiner CF kam man ganz gut vorwärts. Aber da hätte man ruhig schon die 6.3er zücken können (wenn man eine gehabt hätte :-O).
    Aber irgendwann werde ich mir auch diesen Wunsch erfüllen.
    Kommt Zeit, Kommt Geld, Kommt Crossfire 6.3 :D

    Die CF macht schon ordentlich dampf!
    Mit der 5er Beamer verglichen zieht die CF ca 30% stärker als die 5er Beamer bei gleichem Wind.
    und bei böigem Wind mit einigen Turbulenzen hat man manchmal das gefühl, das am anderen Ende jemand immer mit den Leinen zuckt. Deshalb kann es sein, dass einem die Handels aus der Hand gerissen werden, wenn man mal nicht aufpasst.
    Aber bei kontinuierlichem Wind (3 bft>) fliegt sie Wunderbar mit einem sehr direktem Druckaufbau.
    Das kann ich so jedenfalls von meiner 4er CF sagen.


    Gruß Ammi

    Zur Eingangsfrage ... denke ich - interessiert das hier überhaupt noch - auegal!


    Sobald ich inner Luft bin lenke ich den Drachen gegen den Wind und bremse nicht zu zögerlich aber auch nicht brutal an. Davon verspreche ich mir die sanfteste Landung. Matten klappen in der Luft übrigens zumindest bei unter 5qm (mehr hab ich nich) selten weg. Ich habe ich noch nie einen Klapper erlebt, während ich dran hing. Das heißt, die Matte "landet Dich" so sanft, wie sie kann - kleine Hart, große weicher. Nach der Landung kommt bei mir aber dann recht zuverlässig der Klapper und dann ist Obacht geboten, dass sich die Matte nicht mitten im Windfenster öffnet und Dich umhaut.
    Ich bremse dann total an, so dass die Matte beim erneuten Öffnen keine Strömung "ansetzt". Dann darf sie langsam an den Windfensterrand und wieder zurück in den Zenit.


    Grüßlis,
    Florian