Beiträge von Anonymous

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    Original von Manuel
    die schauen lecker aus!!! Woher und wieviel??? 8-)


    Eigenbau eines verrückten Rev-Piloten, der noch ein Paar im Kitebuilder Forum versteigert.
    Hier nochmal eine Nahaufnahme der Materialstruktur.

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    The tubing is radial carbon fiber from the golf club industry. Its lightweight, and incredibly strong. The top and bottom tubes are bonded to a bent piece of aluminum tube. The tube is .065" wall 6061-T6 .5" OD. The length up to 18 inches

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    Original von Serious
    Korrigiere in "kleiner 90°". Dann paßt es :)


    Davon bin ich immer noch nicht überzeugt. ;)
    Ich hab´s jetzt so formuliert (da gibt es noch einen kleinen Interpretationsspielraum):


    Ein Windfenster ist der Bereich, in dem sich ein Drachen bewegen lässt.


    Das Windfenster ist Teil einer Kugelschale in dessen Mittelpunkt der Pilot, der den Drachen lenkt, steht und dessen Radius durch die Leinenlänge bestimmt ist. Verlängert man die Windrichtung als Gerade durch den Piloten, so ist der Drachen je nach Bauform und Windstärke in einem Winkel von bis etwa 90° zur gedachten Gerade zu bewegen. Steht der Pilot auf ebenem Boden bleibt ein Viertel der Kugelschale als nutzbarer Bereich übrig.


    Am Rande des Windfensters, im Bereich großer Winkel, treten geringere Zugkräfte auf, als im Bereich von 0° bis etwa 30°, der deshalb auch „Powerzone“ genannt wird. Bei starken Wind lassen sich Drachen nur am Windfensterrand kontrolliert starten und landen.


    Die Powerzone ist wahrscheinlich zu klein angesetzt, aber das lässt sich noch korrigieren.


    Auf meinem Flugzeugzeugträger darf ich zur Zeit nicht fliegen, weil das im Trockendock als zu gefährlich für die Arbeiter gilt! :(

    Lies noch mal genau!


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    Wenn der Drachen seitlich über die 90 oder je nach Sichtweise 180 Grad „hinausschießt“, dann wird irgendwann der notwendige Mindest-Anstellwinkel unterschritten und der Schirm klappt ein.


    Da ist kein Widerspruch. Ich bin also schon der Meinung, dass der Schirm weiter vor kommen kann ohne einzuklappen! Wie weit hängt natürlich von der Form des Schirms ab.


    Das Überschießen ist ein dynamischer Effekt, d.h. durch die schnelle Bewegung in den Zenith kommt es nicht mehr zu einem Gleichgewicht am Grenzwinkel. er wird schnell durchflogen, das Profil kollabiert.
    Was ich mit der LD Stunt beschrieben habe, war ein langsames Annähern an den Grenzwinkel.


    Bei Wikipedia steht 80 Grad, das halte ich für eine unrichtige Einschränkung, die vielleicht für Stabdrachen gilt. Ich würde das gegebenfalls gerne korrigieren.

    Danke sehr für die Infos, besonders (daran hatte ich noch nicht gedacht :-O )


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    2. Schau dir mal bei den Drachen die Aspektratio (Standhöhe:Spannweite) an.


    Auf meine weitere Suche zu "Flugphysik" fand ich ein netter Tool von der Nasa:


    Man kann dort sein eigenen Drachen entwerfen inkl. Spanngröße, Länge und "Bauchung" etc... samt Flugtest und Tipps ob es fliegen würde


    Ich weiss der Link gibt es schon, aber nochmal kann es nicht schaden, es die Leser des Forums zu zeigen:


    http://www.lerc.nasa.gov/WWW/K-12/airplane/kiteprog.html

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    GerdF: Eine Frage bleibt mir noch: kann das Windfenster mit einer Matte 180 Grad oder sogar mehr sein?


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    Bertl: Rein physikalisch gesehen würde ich sagen nein. Weil Du bekommst ja \"hinter\" Dir kein Druck aufgebaut am Drachen um ihn zu halten.


    Die Matte hat ein aerodynamisches Profil, das einen bestimmten Mindest-Anstellwinkel braucht, um noch Auftrieb zu erzeugen. Wenn der Drachen seitlich über die 90 oder je nach Sichtweise 180 Grad „hinausschießt“, dann wird irgendwann der notwendige Mindest-Anstellwinkel unterschritten und der Schirm klappt ein. Nach dieser Betrachtung kann man physikalisch durchaus die „theoretische“ Grenze ein wenig überschreiten.


    Bei 4er Wind ist meine LD Stunt schon soweit in den Zenith gestiegen, dass ich fast nach hinten übergekippt wär! Ob es nun ÜBER 90 Grad waren, kann ich nicht beschwören, aber ich schätze schon.

    Um die Eigenschaften eines Drachen an seinem Shape zu erkennen, braucht man IMO schon eine Menge Erfahrung.
    Bei Speeddrachen ist das noch vergleichsweise einfach. Speed erfordert wenig Windwiderstand. Darum sind Speeddrachen klein und möglichst brettflach (wenns sein muss bis zur Unstart- bzw.-fliegbarkeit ;-))
    Ob ein Drachen viel oder wenig Zug aufbaut, ist am Schape schon viel schwieriger zu erkennen. Da hängt viel von der Waage ab und die Segelprofilierung, die sich aus LK-Profil, Bauchung und auch der Gestänge-Flexibilität ergibt, spielt hier eine entscheidende Rolle. Das viel Segelfläche auf viel Zug schließen läßt, ist denke ich trivial.
    Trickeigenschaften lassen sich dagegen IMO noch schwieriger "ablesen". Mir scheint zwar, dass sich im High-Endbereich gewisse Segelproportionen als "günstig" heraus kristallisieren und daher schon fast "typisch" wirken, aber es gibt immer noch genügend Freestyler, die da ziemlich abweichen und trotzdem hervorragende Trickeigenschaften haben (z.B. Gemini oder X-Masque).



    Als Orientierungshilfe für den Anfänger, um im Drachenladen in die richtige Ecke zu laufen
    würde ich folgendes raten:


    Hat der Drachen "normale" (nicht gewickelte) Stäbe mit 8 mm und mehr Durchmesser ist es wahrscheinlich ein Powerdrachen.


    Hat der Drachen deutlich weniger als 2 m Spannweite; mindestens 5-6mm CFK aber fast keinen Bauch und stürzt nach dem Start immer wieder ab auch wenn erfahrenere Piloten sich daran versuchen, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Speeddrachen (;-))


    Hat der Drachen "Hörner" an der Leitkante ist es ein Trickdrachen.


    Hat der Drachen mindesten 2 m Spannweite und wiegt weniger als 200 g ist er leichtwindtauglich.


    So gesehen ist es eigentlich ganz leicht einen Drachen einzuordnen... :)

    Zur Montana2:


    Ich bin verschiedene Protos, später auch mal die Serie geflogen (in 9.5). Der Kite bietet definitv Leistung, aber sie ist nicht so leicht zu entfalten. Von Lift, Wendigkeit und Leistung bin ich schon recht überzeugt gewesen (ich sag nur sauuuuuhohe Jumps auf Borkum(-; ), aber die Hangtime ist meiner Meinung nach nicht mehr befriedigend.


    Der Kite hält aber mit Frenzy06 mit, 07 bin ich noch nicht geflogen.


    Gruß Marc

    Ich frage mich was macht ein Stabdrachen zum [TypHierEingeben]-Drachen? (Trick, LeichWind, Power, Speed)


    Nach langwierige Suche im Forum habe ich folgendes herausgefgunden:
    * Es gäbe wohl keine exakte Berechnungen/Simulation wäre aber machbar?
    * Ein neuer Drachen ensteht erst durch lange Erfahrung und Feldversuche zu stande.
    * Man kann zwar ein neuen Drachen entwerfen, aber wenn dieser von bestimmten Typ sein soll (Trick, LeichWind, Power, Speed) kommt man mehr oder weniger auf die "standard" Formen zurück.
    (Nach dem Motto: zum Fahren brauche ich ein Rad und die ist halt immer am besten Rund!)


    Trotzdem bin ich immer noch nicht zu frieden.
    Was macht ein Powerdrachen zum Powerdrachen oder ein Speed zur Speeddrachen??? (phisikalisch gesehen natürlich)


    Was macht es also tatsächlich aus:
    Form? (ausegnommen Design -> alle Deltas oder?)
    Bauchumfang? (z.B. Standofflänge oder Entfernung von Kielstab)
    Segelspanngröße?
    Gewicht?
    Physikalische Eigenschaften? (Areodynamik?)


    Ja klar ein bisßchen von alles würdet ihr sagen, aber gibt es praktisch sowas wie ein "Rezept" um zu sagen:
    "Aha Form, Größe, Bauch, humm OK...Das ist eindeutig ein Powerdrachen!"
    oder kann man es erst wenn man es geflogen hat herausfinden?


    Bin gespannt auf euren Antworten.

    Hallo Phoebe
    danke für deine Ausführungen.
    Mir haben schon die Flugkünste im Video gefallen.
    Ich denke, ich werde mir das Teil in den nächsten Tagen holen.
    Wenn`s mal wider Wind hat, versuche ich es dann mal mit dem Trichsen, vielleicht klappt es ja.
    Berichte wieder.