Beiträge von Anonymous

    Moin,


    bin mittlerweile wieder daheim und kann berichten.
    Eine streng chronologische Aufzählung erspare ich Euch und beschränke mich auf ein paar Details zu Jesaloms Posting und/oder persönliche Eindrücke.


    Materialauswahl und -qualität sind soweit ich das beurteilen kann wirklich gut.
    Für die ersten Flugversuche haben sie kleine stablose Drachen (will sagen: keine Traktionsdrachen). Die ersten Flugversuche mit Traktionsdrachen wurden mit einem 10 qm Softkite unternommen und anschließend kamen 7 qm 5-Leiner Tubes zum Eisatz, mit man dann auch aufs Wasser ging.


    Wasser, Nordsee, kalt: Neos waren auch in zahlreicher Auswahl vorhanden.
    Eine meiner besten Entscheidungen am Wasser-Übungstag war es zwei davon übereinander anzuziehen, wie ich es vom WE vorher (Canyoning) kannte. Die Bewegungsfreiheit soll darunter zwar etwas leiden, aber da ich einen Ledereinteiler gewohnt bin (Kein Ferkelkram, ist fürs Mopped!) befürchtete ich wenig Einschränkungen und fand "nicht frieren" wichtiger. Wenn man im Wind darauf wartet, dass die anderen Kursteilnehmer ihre Übungen absolviert haben, kann es ganz schön kalt werden; Stw. "Windchill" und Verdunstungskälte.


    Daher mein Tipp: Achtet bei den Schulen auf die Zahl der Schüler pro Ausbilder. Bei X-H2O waren es bei mir immer ca. drei pro Trainer. Das ist ok. Zwei wäre freilich noch besser, kann man hier auch bekommen, aber das nennt sich dann Einzelunterricht und ist teurer. Bei Vieren könnte es manchmal schon ein wenig fad werden, jedes mehr wäre mir zu viel.


    Im Wasser für Brillenträger interessant: In Abhängigkeit davon wie geschickt man den Drachen zu steuern vermag, kann man beim Durchfliegen der Powerzone nahezu beliebig viel Wasser schlucken. Die Brillenbänder helfen nur bedingt, da sie sich vom Bügel lösen können. Fixieren mit Kabelbindern könnte eine gute Idee sein, ein schwimmfähiges Brillenband in Leuchtfarbe auch.
    Für Brillensuchende interessant: Nicht alles, was auf dem Meeresgrund herumkreucht ist eine verloren gegangene Brille. Ich Glückspilz angelte eine Krabbe, die mit ihrer Schere auch gleich ihrem Unmut darüber kund tat. War aber nicht weiter wild.


    Geduld kann ich den Trainern auch attestieren. Anders wären meine Wasserstarts kaum zu ertragen gewesen. An der praktischen Ausbildung gibt es imho nichts zu kritteln.
    Die Theorie kam mir manchmal etwas planlos vor. Habe nicht alle Stunden mitgemacht, aber die, die ich erleben durfte, kam mir etwas unstrukturiert vor. War mehr so ein "Oh, dieser Punkt fällt mir gerade ein, dann stelle ich euch den mal vor"-Szenario. Und auch das sie nicht wussten, was in der vorangegangen Stunde durchgenommen wurde, ist schon etwas seltsam. Aber vielleicht bin ich hier auch etwas ISO9000 und QS geschädigt. ;)
    Es muss ja nicht auch noch im Urlaub Powerpoint sein (da werden etliche einen Fluchtreflex haben oder bitterlich anfangen zu weinen) aber zumindest eine Agenda wäre nicht schlecht gewesen.


    Alles in allem hat mir der Kurs gut gefallen und ich kann die Schule guten Gewissens weiterempfehlen. Ausgesprochen fair fand ich es, dass man den Dreisatz verwendete, nachdem ich die ersten 1,5 Std. des Trockentrainings verpasst hatte (stand noch auf der Autobahn) d.h. ich nur 3,5 Std. bezahlen musste. Hatte allerdings bereits bei der Anmeldung angemerkt, dass 10 Uhr für mich ein wenig sehr "sportlich" wäre.


    Thomas: Die Kosten stehen auf der X-H2O Website unter Wassersport/Kitesurfen.
    5 Std. "Trockentraining" (=Erste Theorie, Kiteaufbau, Flugübungen am Strand) 95€
    5 Std. "Wassertraining" (=Theorie/Vorfahrtsregeln, Übungen im Wasser) dito 95€
    Optional kannst du auch noch eine vdsw-Prüfung ablegen, ggf. eine Kiteboardinglicence mit Levelplaketten und ein Büchlein zur Theorie bekommen. Als Komplettpaket 39€.


    Wg. der Buggydiskussion ein paar Postings weiter oben:
    Kann mir nicht vorstellen, dass mir Buggyfahren viel geholfen hätte. Ich werde mich Anfang der nächsten Saison mal mit meinem Wasserski und Wakeboard fahrenen Nachbarn einer Wakeboardanlage zuwenden und mit ihm zusammen klären, wie man mit diesem Brett an den Füßen tut. Da waren bei mir die größten Defizite.


    So weit meine 2 ct.


    Hang loose!


    Lutz

    wie schon in anderen treeds gesagt...also bin heut 1,30cm geflogen und mir is es wie 30 m vorgekommen......also flieg selber und schau was amit deinem körper passiert....aber du solltest mindenstens einme 4,4 benutzen von paraflex

    Amun hin oder her ich find die ist das Geld wert da kann wer sagen was er will. Und Lift hat die 7,2 auf jeden Fall ein Haufen (für den Preis) ! Als Fun Kite schicktz
    :-O


    Ps: Man sollte sie nicht immer mit den Kites über 200€ Vergleichen

    lol...ok vieleichgt war meine beschreibung falsch .....brauch was zum jumpen ...zum buggy fahr hab ich noch andere matte in petto


    obwohl ja ne raptor fürs buggy fahrn konzipiert wurde :) und meine raptor 1 für sprünge über 2 meter locker reicht.......danke für deinen tip


    MAD

    Salut,


    zu den Spinns kann ich noch etwas hinzufügen. Der Cougar dreht für einen echten Speedkite außergewöhnlich eng und baut ab 4 bft in den Spinns schon satt Druck auf. Ströhmungsabriß, trotz des sehr flachen Profils kommt fast nicht vor. Der Start fällt wirklich leicht aus. Ich war sehr überrascht.


    Wie auch der Tiger II hat der Cougar ein außergewöhnlichen Sound. Auch außergewöhnlich ist wie agil man den Drachen fliegen kann. Knallharte Richtungswechsel ohne Nachdrehen sind eine wahre Freude mit ihm!


    Ich will die nächsten Tage unbedingt mal ein Gespann von Tiger II und Cougar bauen.
    Mit etwas Glück dürfte das eines der schnellsten Gespanne überhaupt werden! :-O :D


    Mir macht der Cougar tierisch Spaß, eben weil er schon bei wenig Wind genial schnell abgeht! :H:

    Hi, ich bin neu im Forum.


    Anfang Juli diesen Jahres war ich in SPO, eigentlich wollte ich zum Drachenfest :-/ .
    Schade, dass es ausgefallen ist, denn es war absolut geiles Drachenwetter.
    Für meinen Jet Stream hats schon ein wenig zu viel geblasen, doch mit meinem Delta Hawk hats irrsinnig Spaß gemacht. Schnell und stark.
    Ich habe Blut geleckt und will mehr.


    Nun bin ich hier im Forum immer wieder auf die S-Kites gestoßen, über die schon fast erfurchtsvoll gepostet wird. Das hat mich neugierig gemacht. In einem Artikel von Schmendrick hat er den 1.2er mit dem 240er verglichen. Toller Bericht. Der 1.2er gefällt mir. (Ich glaube der 0.9er ist mir zu schnell:-o )
    Nun wollte ich nach Duisburg fahren um mir den Drachen vielleicht noch vor meinem kommenden Langeoog Urlaub zuzulegen (gibt es Lieferzeiten?). Eines hat mich aber irritiert. Auf KeWo International wird der 1.2er als Anfängerdrachen eingestuft.


    Ich würde mich als ambitionierten Anfänger/Fortgeschrittenen bezeichen und mit meinen 95 kg werde ich auch nicht sooo schnell umgehauen. Nun habe ich natürlich ein wenig Angst, das Geld in einen Drachen zu investieren,der mich unterfordert.
    Eure Meinung würde mich interessieren.
    Danke.
    Gruß
    Heiner

    Also ihr gemeinen Laesterbacken! :D Ich denke da war ein Anfaneger am Werk und der hatte einfach angst bekommen. Und die 3 Meter sind eher 30cm, aber es kam ihm wie drei Meter vor! Jetzt seid doch nicht so gemein!


    :( :(

    Mhmmm :D Alles nicht einfach :D


    Bin jetzt am überlegen zwischen PL Twister 7.7, Crossfire 6,3/7,7 oder doch die Speedy II?...Wobei bei der Twister der Preis natürlich kein schlechtes Argument ist... :(


    Was wäre denn das beste eurer Meinung, zum auspowern, springen usw ;) ?!


    - Editiert von Ulz am 11.09.2007, 17:09 -

    Zitat

    Original von Cherokee


    lernen durch schmerzen! Wie oft wurde wohl gesagt: "Den richtigen Drachen zum richtigen Wind"?


    Glueck gehabt, wuerd ich sagen. Und nicht das es zu missverstaendnissen kommt:
    Nicht die CF 3,2 war das entscheidene, sondern generell das der Kite zu gross gewaehlt wurde. ;) Da waere man auch mit einer Magma, Paraflex oder einer 3qm grossen Aldituete abgegangen.


    Klar.
    Leider habe ich noch kein anderen Wahl.
    Aber bald... :D