Gonzo kommt erstaunlich gut mit Böen zurecht - das verwundert mich immer wieder. Bei den beiden Tagen wo wir auf Baltrum verweilen durften kam der Wind direkt Ablandig und war hackig ohne Ende. Außer der Hilde und dem Gonzo konnte man fast nix in der Luft halten.
Mit Eigenbewegung und Erfahrung meine ich einfach, dass man gegen den Windfensterrand bei 1 Bft den Gonzo unbedingt mit beiden Armen (einen dabei etwas weniger) beiziehen muß und ihn dabei zu beschleunigen, damit er im wahrsten Sinne des Wortes die Kurve kriegt.
Gonzo bildet bei sehr wenig Wind gegen Windfensterrand seine Geiernase zurück und wird dann sehr sehr flach was dazu führt, dass man das Windfenster leicht unterschätzt. Er baut dennoch auch noch sehr weit außen noch Druck auf, was dann dazu verleitet ihn weiter und weiter zum Windfensterrand zu fliegen wo er dann irgendwann nimmer einzulenken ist oder einfach runterfällt. Man darf es halt nicht übertreiben, da man ihn sonst regelrecht aus dem Windfenster schießt. ![]()
- Editiert von Mark O 2 am 07.10.2008, 08:25 -
