Beiträge von Wombat

    Nein... Bernd hat keine Drachentasche.... er hat eine Halle in Monheim angemietet, in der Bayer bislang Industrie-Großanlagen für den Export zwischengelagert hat. Diese Halle hat eine Fläche von zwei Fußballfeldern.... =O


    Bernd hat extra einen XXL-Mercedes Sprinter angeschafft, mit dem er immer 200 bis 300 verschiedene Drachen ;( für den anstehenden Flugtag auf die Drachenwiese bringen kann. 5-6 Angestellte ?( bauen diese Drachen etwa 2 h lang auf und knüpfen sie an die Auswahl aus 3000 verschiedenen Leinensätzen.... 8o


    .... so muss man sich das vorstellen..... :?:



    .... es ist aber nicht so.... ich war mit Bernd vor einem Jahr mal fliegen und er ist ein ganz toller kompetenter Typ der genauso wie einige von uns ein wenig Drachen-verrückt ist!! :thumbup:

    Bernd's Input lockt in mir die nächste Frage heraus:


    Ich mache mir gerade einen 100-Meter Leinensatz für den Flaki. Ein sehr bekannter Drachen-Mensch fliegt mit 140 daN. Jetzt habe ich mir 2 Spulen mit 180 daN aus dem Elliot-Programm besorgt und ....... diese Leinen sind viel dünner!! Komisch?


    Wenn Leinen-Dicke Performance kostet, wer kann den mal übersichtlich darstellen, welches Fabrikat bei gegebener Belastbarkeit am dünnsten ist??????

    Das ist aber etwas ganz anderes: Die laute lockere Schleppkante bremst weil sie flattert!! Das ist das Geräusch.
    Wenn du das auf die Leinen übertragen möchtest, dann musst Du die Spannung der Leinen variieren! Also den Zug des Kites.

    Da man das nur bei gleichem Durchmesser der Leine annehmen kann, glaube ich, dass die Wahl der dünnsten mögliche Leine viel mehr Auswirkung hat als die Frage der Rauheit also ob Profiline oder Protec.....


    Es gibt viele wissenschaftliche Beleg, dass ein shark-skin-effect wirksam ist, also eine Anrauhung der Oberfläche wie bei der Haut eines Hais. Auch Airbus hat zusammen mit dem DLR Oberflächensegmente im shark-skin-design getestet. Der Golf-Ball ist eher weniger effizient, wegen seiner groben Strukturen.


    Bei den Seglern und bei den Modell-Seglern (andere Relation des Wasserwiderstands wegen des anderen Verhältnisses Rumpflänge zum Medium Wasser) gibt es Verfechter des polierten glatten Rumpf und des stumpf geschliffenen rauhen Rumpf - wer segelt objektiv schneller??? Kann man nicht sagen... die Klasse des Skippers macht in praxi den Unterschied. Mehr als die Rumpf-Beschaffenheit.


    Man sollte die Faktoren optimieren, welche die größten Auswirkungen haben!

    Das Du das jetzt hier schreibst:


    -----Den besten Tipp habe ich von dem Zollbeamten selbst bekommen. " Versuchen Sie es doch einfach vielliecht geht er so durch wenn Sie Glück haben".-----


    ist sehr gefährlich! Siehe post von Chewie:


    "begehst du trotzdem eine straftat/zollvergehen! wie kommst du auf die idee,
    dass eine straftat legal ist, nur weil man nicht erwischt worden ist?"


    Wenn die Aussage von Chewie stimmt, dann hat Dich der Zollbeamte aktiv (!) zu einer Straftat aufgefordert!!

    Doch Chewie, es liegt unter der Wertgrenze:




    Wertgrenzen


    andere Waren

    • bis zu einem Warenwert von insgesamt 300 Euro
    • bei Flug- bzw. Seereisenden bis zu einem Warenwert von insgesamt 430 Euro
    • bei Reisenden unter 15 Jahren bis zu einem Warenwert von insgesamt 175 Euro


    Rechnung über 380 $ zu einem aktuellen Kurs von 0,77 macht 292 € Wert verglichen zu 1000 € in Deutschland!


    Ich hätte also noch locker zwei bis drei Tommy Hilfinger Polos mitbringen können, welche im Outlet in den USA 40$ kosten aber in München 130 €..... Von Nike-Turnschuhen oder Under-armour Shirts ganz zu schweigen.... spottbillig.... nur mit Elektronik-Artikeln macht man drüben kein Geschäft zu hier.

    Es gibt Menschen, die wollen auch gerne einmal die USA erleben und kennenlernen. Das ist wirklich eine sehr interessante Lebenserfahrung.


    Natürlich stehen die Kosten der Reise in keinem Verhältnis zum reinen Verzollen.


    Ich habe damals kein Vergehen begangen, denn der Wert der eingeführten Waren war unter der Freigrenze!


    Aber selbst wenn er drüber gewesen wäre, muss man individuell nachrechnen. Modellflugzeug-Baukästen der Firma Proctor sind in Deutschland z.B. deutlich mehr als doppelt so teuer in € wie in den USA in $. Als ich drüben war gab es einen Dollar-Euro-Kurs von 1,3 zu 1. Wenn man dort einen Baukasten für 380 $ kaufen kann der in D 1000 € kosten - da kann sich eine ganze USA-Reise durchaus lohnen.


    Vor diesem Hintergrund betrachte ich meinen Post nicht als inhalsleer - mir ist durchaus klar, das Du als deutscher Händler das anders sehen musst! Deine Signatur weißt es aus.


    Dein Vorwurf zu meinen Posts finde ich sehr ehrabschneidend. Bitte nenne mir einen Post von mir aus den letzten 12 Wochen der "sinnfrei" war.


    Ich stelle daher jetzt Deinen Post als Beleidigung für die Moderatoren ein!