Beiträge von Johannes

    Also dann werde ich mal was zu dem Tema berichten:


    Ich war die letzten 2 Wochen auf Fanö und habe ich dort ein bischen im "Geschwindigkeitenmessen" versucht. Das Ganze hatte den Grund, das ich wissen wollte, ob eine Eigenkonstruktion (namens "Panic") schneller als mein getunter Posi (LK und UQS 5mm, Kiel und OQS 4mm Voll, längere Spreizen oben und unten) ist.
    Der Wind war leider recht böig und schwankte zwischen 30 und 40 km/h.


    Als erstes möchte ich anmerken, dass meine Messmethoden alles andere als perfekt sind und diese Messung desshalb sicherlich nicht sonderlich genau ist, aber ich denke man bekommt zumindest eine ungefäre Vorstellung von der Geschwindigkeit.


    Der "Versuchsaufbau":


    Ich habe am Boden einen Punkt markiert, auf dem ich stehe. In jeweils 30m Entfernung von diesem Punkt habe ich zwei gut sichtbare Markierungen aufgestellt, die von meinem Standpunkt aus einen Winkel von 30° einschließen.
    Wenn ich nun also von meinem Standpunkt aus einen Drachen sehr dicht über diese Markierungen fliege, legt der Drachen zwischen ihnen einen Bogen von (60m x 3.14 : 360) x 30 = 15,71m zurück.


    Ich haben den Drachen Vom Standpunkt aus dann etliche Male so knapp wie möglich über die Markierungen geflogen und die Zeit die der Drachen dafür braucht wurde jedes mal mit einer Stoppuhr gemessen. Aus den Werten wurde dann der Durchschnitt genommen (Um auch bei böigem Wind halbwegs gleiche Voraussetzungen für die Drachen zu haben und natürlich um Messfehler auszugleichen)


    ERGEBNIS:


    Panic:
    15,71m in 0,4s => 39,28m/s = 141,39 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit


    Positron:
    15,71m in 0,45s => 34,89m/s = 125,6 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit


    Wenn man jetzt bedenkt, dass die beiden Drachen auch noch mehr als 60km/h aushalten (Beim Posi ist bei 65km/h Wind die Obergrenze, beim Panic habe ich das noch nicht getestet) wobei sie nochmal extrem an Geschwindigkeit zulegen sind das sicher beachtliche Werte.


    (Ich denke den Flexifoil Weltrekord von 180 km/h sollten sie damit beide locker knacken, aber der ist ja inoffiziell eh schon lange gebrochen)

    Ich bin schon des öfteren den Opium SUL (Und der ist wirklich noch ein SUL mit 2PT) von Paul (pil) geflogen und bin der Meinung, dass es kaum etwas gibt (außer evtl. einen Abraxas light :) ) das bei so wenig Wind so gut trickst. Der Drachen kommt trotz des niedrigen gewichtes erstaunlich gut in Schwung und Yoyos, Cometes, Backspins, Flic Flac's und alle anderen Tricks sind wirklich kein Problem. Dabei ist er auchnoch sehr präzise.
    Also zum Tricksen bei kaum Wind ist der auf jeden fall einer der besten Drachen die man bekommen kannt :H:
    - Editiert von Johannes am 16.08.2004, 11:50 -

    Zitat

    habe zur Zeit eine Leine die sich Cyclone Basline nennt


    Die Cyclone Baseline ist eine Dacronschnur für Einleiner, und bestimmt nicht für Lenkdrachen geeignet (Zu dick, zu schwer, zu dehnbar, zu rau).
    Kaufe dir am besten eine gute Dyneemaleine (Dyneema standart, Ockert, Cyclone Extreme) mit ca 100-130kp. Die ist dann wesentlich leichter, dünner und glatter und dehnt sich nicht so stark.

    So mal eine Frage an die Nähmaschinenspezialisten hier:


    Also ich habe gestern relativ schnell engen Zickzack genäht und plötzlich hat sich irgend etwas verhangen. Der Oberfaden ist dann gerissen, und beim Unterfaden war dann ein bisschen gewurstel. Ich habe das aber aller vorsichtig wieder gelöst, und auch alle Fadenreste unten (da wo die Spule sitzt) herausgeholt. Das hat mich noch nicht weiter beunruhigt, sowas passiert halt mal...


    Dann habe ich wieder versucht zu nähen. Allerdings hat jetzt der Unterfaden sehr viel Spannung gehabt, und man hat richtig gemerkt, dass die Maschine probleme hat ihn hochzuholen. Nach ein paar Stichen passierte dann wieder das selbe wie oben beschrieben.


    Und jetzt näht sie garnicht mehr, dh. sie holt beim Nähen den Unterfaden nicht mehr. Es ist also genau so, als wenn einem der Unterfaden ausgegangen ist.


    Habt ihr eine Ahnung was da nicht stimmt?
    Kann man da selber was machen, oder soll ich sie lieber gleich ins Fachgeschäft bringen?


    Ich hoffe ihr könnt mir helfen! :)

    Das kommt natürlich in erster Linie auf den Händler an.
    Dann auserdem auchnoch auf den Wert der gesammten bestellung. Dass es sich nicht lohnt ein einzelnes Rohr online zu bestellen ist natürlich klar.
    Ich warte halt immer, dass sich einiges an Sachen (Stäbe, Baumaterial, Drachen) ansammelt und mache dann eine große Bestellung.
    Dann zahle ich nur wenig, oder kaum versand.

    Zitat

    Ich zahle bei meinem Local-Dealer für 1m Exel extreme 6mm 3,50 Euro, für 1,50m nimmt er 5,20 Euro.


    Ok sorry, ich bin von Onlinehändlern ausgegangen. Bei kleineren Drachenläden kanns natürlich etwas teurer werden...
    Ich kann halt nur aus meinen Erfahrungen berichten... (Ich kaufe fast nur online)

    Hi Lenzi jetzt mach mal ganz ruhig... *PEACE* :)


    Ich wollte nur sagen, das 4,95€ nicht gerade billig für no-name Rohr sind...
    Sehe das doch bitte als gutgemeinten Ratschlag von mir.


    Zitat

    hey,, nicht schon wieder in diesem ton


    Was bitte ist an meinem Ton im vorherigen Post unfreundlich? Und warum "schon wieder"???
    Ich kann mich nicht erinnern, dass ich dich jemals irgendwie blöd angemacht habe...


    Ich habe das Gefühl manche Leute hier wollen garnicht, dass man versucht (ich sage ja garnicht, dass maine Ratschläge perfekt sind) ihnen zu helfen... :(


    Etwas verwunderte Grüße :-/
    Johannes :)

    Zitat

    dann könnte es daran liegen das Du beim einleiten in den Fade nur mit einer Hand ziehst, anstatt mit Beiden


    Das muss aber nicht zwangsläufig die falsche Methode sein.
    Ich ziehe den Drachen beim Axel2Fade meistens nur mit einer Hand rein.
    Manchmal aber auch mit beiden.
    Jede methode hat ihre Vor- und Nachteile:
    Ich finde nach der Einhandmethode bekommt man den Drachen besser schräg in den Fade (Was vom Vorteil ist, wenn man direkt im Anschluss einen Backspin fliegt. Außerdem ist diese Variante etwas schneller und radikaler. Allerdings ist sie (vor allem bei starkem Wind) nicht ganz so kontrolliert.
    Die Methode mit beiden Händen ist etwas sauberer, langsamer und kontrollierter. Nicht ganz so radikal, aber man hat eben immer (fast) alles unter Kontrolle...