Beiträge von K_toffel

    Hallo Uwe,


    die Spule ist da, unversehrt da prima verpackt. Danke dafür.


    Mein erster Eindruck:
    - schöne Spule
    - angenehm leicht
    - ziemlich groß
    - gute Verarbeitung (keine scharfen Kanten oder Grate)
    - Seitenteile schön rund (keine Eier)
    - dreht sehr leichtgängig
    - gutgreifig
    - die Hutmuttern stören nicht wirklich


    Nach meiner Vorstellung muss eine Spule so sein wie diese. - perfekt.


    Perfekt? Naja, irgendwas zu meckern gibts ja immer.


    Also:
    Die Kurbel (Möbelknopf) sollte demontierbar sein. Es gibt Kurbeln, die haben ein Rändelrad, das fest mit einem Gewinde verbunden ist. Handgriff und Rändelrad sind gegeneinander verdrehbar. Fehlt noch ein passendes Innengewinde an der Spule (Schrankverbinder?). Zum Transport kann diese Kurbel in ein zweites Innengewinde auf der Innenseite der Spule (da wo auch der Handgriff ist) geschraubt werden und steht nicht mehr über. Ich habe eine Spule (aus Kunststoff), an der dies verwirklicht ist. Habe ich einem Bekannten auf der Wiese abgekauft. Dummerweise habe ich weder Adresse noch Tel.-Nr und muss warten bis ich ihn wieder auf der Wiese treffe, um zu fragen wie der Fachbegriff für diese Kurbeln ist und wo es die gibt.


    Das Folgende ist Geschmackssache und keine ernsthafte Kritik:
    - Spule kleiner: innen 14 statt 16 cm Durchmesser, außen 28 statt 32 cm
    - Spule breiter, lichter Abstand 6 statt 4,5 cm (erhöht die Trefferquote beim Aufwickeln)
    - mehr Löcher, 10 bis 12 statt 8
    - 2. kleinerer Lochkreis mit 5 bis 6 Löchern
    - Handgriff (Inlinerrad) 0,5 bis 1 cm größer
    - etwas mehr Abstand Handgriff - Seitenteil - greif sich noch besser (ergibt sich bei breiterer Spule)
    - Hutmuttern versenken bzw. andere Muttern


    So, das wars. :L Beschreiben kann so schwer sein. Ich hoffe, ich habe nicht zuviel Verwirrung gestiftet. Bei Unklarheiten bitte nachfragen


    Uwe: Glückwunsch zu der schönen Spule :H:


    Gruß Peter
    - Editiert von K_toffel am 26.11.2004, 23:58 -

    Hallo Ingo,


    wozu brauchst du eigentlich eine durchgehende Kielstabtasche?
    Bei meiner Fledermaus (die auch Ohren hat) habe ich so was nicht. Nur oben und unten ist je eine kleine Tasche aus Dacron, in der Mitte liegt der Kielstab frei, so dass sich das Schlauchstück für die Aufnahme der Ohren-Standoffs frei positionieren lässt. Hab ich was übersehen?


    Keine Kielstabtasche - keine Ohrenprobleme


    Wenn dir das zu frei ist, kannst du auch in der Mitte des Kielstabes ein Stück Schnur auf das Segel nähen oder eine Mini-Stabtasche von ca. 5 cm Länge.


    Die Stabtaschen der Leitkanten habe ich am unteren Ende mit Flausch-/Klettband verschlossen (nicht zugenäht). Die Leitkantenstäbe sind damit demontierbar.


    Gruß Peter

    Hallo Ponti,

    hey super. Danke für das Angebot, das nehme ich doch gerne an.


    Zitat

    Original von Ponti
    .... her mit Deiner Adresse ...


    Kommt sofort per e-Mail.


    Zitat

    [i] 1. ich möchte von Dir einen ehrlichen Testbericht hier lesen!


    Na selbstverständlich. Und wenn ich mir beim Testen die Finger abfriere, egal getestet und berichtet wird.


    Zitat

    [i]2. diese Spule wird von Dir zum 5. Wittenberger Drachenfest persönlich eingesetzt!


    Wittenberg gefällt mir immer besser.


    Gruß Peter

    es so ruhig geworden hier, schade :(


    Es würde mich schon interessieren wie der endgültige Entwurf von Ponti's Spule aussieht und wie der "nasse-Leinen-Test" ausgegangen ist.


    @Klaus
    du kannst ja auch so'ne Filigran-Spulen bauen. Wahnsinn!!
    Sind die Seitenteile 'ne Laubsägearbeit, oder auch CNC gefräst wie bei Thoralf?
    Der Mittelgriff und die zugehörige Halterung sehen sehr proffessionel aus. gekauft? wenn ja, wo ?


    Gruß Peter

    Hallo Stefan,


    ... mit Farbe voll ... neee, ich dachte mehr an ein Farbspray, ähnlich Autolack, dass man ganz dünn auf den Stoff sprüht. Oder eben fluoreszierender Stoff.


    Nur habe ich beides noch nicht gesehen und wüsste gerne, ob es sowas überhaupt gibt.


    ... mit Scharzlicht angestrahlt ... Also meine Tochter hat so viele kleine Sterne und Monde aus luoreszierendem Plastik an Wänden und Decke kleben. Die werden nur mit Glühbirnenlicht angestrahlt. Wenn's Licht ausgemacht wird, leuchten sie weiter. Daher auch die Idee.


    Gruß Peter

    mal ne Zwischenfrage:


    hat jemand hier Erfahrungen mit fluoreszierenden (wie schreibt man das eigentlich?) Stoffen oder Beschichtungen? Gibt's so was überhaupt?


    Wär doch cool, einfach den Drachen mit der Taschenlampe anstrahlen und er fliegt die nächste halbe Stunde selbstleuchtend und vor allem ballastfrei.


    Man könnte dann auch selbstleuchtende Muster / Bilder applizieren, vielleicht sogar in verschiedenen Farben.


    ok, Batterien brauchste dann immer noch (für die Taschenlampe), aber der Drachen ist deutlich leichter als mit Knicklichtern oder Kitelights.


    Gruß Peter

    Zitat

    Original von bergpilot
    Alle Teile sind bis auf die Kugellager, Wellensicherungsring und die Schraube selbst angefertigt.


    Hallo Thoralf,


    ich verneige mich in erblasster Erfuhrcht vor dir und deinen Spulenbaukünsten.
    Dass ich mich im Tal der Ahnungslosen bewege war mir nach der vorangegangen Diskussion schon klar (...Schrankschrauben ... Schlossschrauben... alles böhmische Dörfer für mich)


    Aber dies hier ist nun wirklich der Gipfel.
    der Handschmeichler: aus dem vollen Holz selbstgeschnitzt
    der Metall-Fünfstern: selbstgeschnitzt
    die Wellenaufnahme im Handschmeichler: selbstgeschnitzt


    Und ich bin am Grübeln wie ich aus einer eckigen Holzplatte ein einigermaßen rundes Seitenteil aussäge.


    Hut ab und Glückwunsch


    Peter

    Hallo Ponti,


    da bin ich ja mal gespannt wie der Badewannentest ausgeht.


    Zitat

    Original von Ponti
    ... Wir haben nämlich vor mit der Spule in Serie zu gehen ...


    ähhm ... verkauft ihr die Spulen dann auch? Wenn ja, bitte eine für mich bis Wittenberg 2005 aufheben. Genau so eine schlichte, einfache Holzspule wollte ich mir nämlich auch bauen. Da ich von Natur aus aber ziemlich faul bin, könnte ich mir so die Arbeit sparen.


    So, jetzt spiele ich mal "Wünsch dir was":
    Kannst du bei der Spule noch folgendes berücksichtigen:
    - versenkte Schrauben / Muttern = glatte Seitenflächen
    - den äußeren Griff abnehmbar (zum besseren Stapeln mehrerer Sulen)
    - den inneren Griff als "Handschmeichler" (wie auf den Bildern oben von Michel). Wo gibt's so'ne "Handschmeichler" eigentlich zu kaufen? Oder sind das Einzelanfertigungen?


    [Drohmodus an] Falls du mir keine von deinen Spulen angeben willst, werde ich dich solange mit Fragen zum Bau der Spule löchern, bist du mir freiwillig eine verkaufst [Drohmodus aus]


    nix für ungut


    Gruß Peter

    Hallo zusammen,


    mir haben sie auf der Wiese erzählt, dass Holz nicht hält. (habe leider noch keine eigenen Erfahrungen)


    Folgendes soll passiert sein: Nach dem strammen Aufwickeln einer nassen Schnur auf eine Spule, die komplett aus Holz bestand (also Seitenteile und Querstege), zog sich die Schnur beim Trocknen so stark zusammen, dass die Querstege (Holzdübel) zerquetscht wurden. Ob auch die Bohrlöcher in den Seitenwänden ausgerissen sind weiß ich nicht.


    Schade, denn Holz ist das einzige Material, dessen Bearbeitung ich mir mit meinen zwei linken Händen noch zutrauen würde.


    Wie sind eure Erfahrungen mit Holzspulen? Reicht es, wenn die Querstege aus Metall sind? z.B. ALU-Rohre mit innenliegender Schraube wie bei der Spule von Ponti.


    Peter

    Blaukappen find ich doof.


    Ich habe mir vor ca. 2 Jahren auch ein "fliegendes Bettlaken" gebaut, den Conyne No. 3. In der Bauanleitung waren auch Blaukappen zum Festnageln des Tuchs und Sitka-Fichte vorgesehen.


    Ich wollte aber nix festnageln und habe stattdessen einfach Stabtaschen hinzugefügt und das Tuch an den Stabenden abgespannt. Hat ganz prima geklappt. Vorteil: ich kann das Tuch wieder abnehmen und waschen. Da ich beim Jungfernflug wohl etwas hibbelig war und meinen Kaffe verkleckert habe (wohin? natürlich mitten auf den Drachen) musste ich von dieser Möglichkeit auch gleich Gebrauch machen.


    Nach Sitka-Fichte habe ich mir ohne Erfolg die Hacken abgelaufen. Ich habe dann aus lauter Verzweiflung einfach die Stäbe genommen, die der örtliche Baumarkt auf Lager hatte. Ganz normale Kiefer war's glaube ich, astfrei natürlich. Die Stäbe habe ich noch mit Hartwachs imprägniert. Hält bis heute und nichts hat sich verzogen.


    Gruß Peter