Beiträge von kris

    Hallo Leute, ich hab zu Abständen, Windschatten, Anströmung usw. recherchiert und KI hat interessante neue Aspekte ausgeworfen, die ich hier mal so einstelle. Damit wäre vielleicht erklärt, warum ich bei den Minis mit so kurzem Abstand richtig gut fliege und nicht unbedingt der seit Jahrzehnten angepriesene lange Abstand notwendig ist:


    Trotz dieser extrem dichten Staffelung (Abstand von 50cm) beim Mini oder Micron Gespann gibt es den oft beschriebenen, klassischen "Windschatten-Kollaps" im Flug nicht – und das hat einen faszinierenden aerodynamischen Grund:


    Warum der Windschatten im Flug ausbleibt

    1. Die Kaskade kippt in den Wind: Da der Pilot die Flugleinen am Boden hält, stehen die Drachen im Flug in einem steilen Winkel zum Wind (Anstellwinkel). Selbst bei sehr kurzen Abständen steht jeder Folgedrachen um entscheidende Zentimeter höher und leicht versetzt zum vorderen Drachen. Damit bekommt der Folgedrachen genug Wind.
    2. Der "Düseneffekt" (Venturi-Effekt): Weil die Drachen so extrem dicht hintereinander hängen, passiert physikalisch etwas Spannendes: Die Luft, die unter der Schleppkante des Vorderdrachens abfließt, wird durch den engen Spalt zum nächsten Drachen regelrecht hindurchgepresst und beschleunigt. Dieser Luftstrom reicht völlig aus, um auch dem direkt nachfolgenden Mini-Drachen sofort wieder saubere Strömung und Auftrieb zu liefern.

    Sobald du das Gespann aber in eine enge Kurve lenkst, verändert sich der Winkel der Drachen zueinander. Der Spalt wird auf einer Seite gestaucht und auf der anderen gedehnt. In diesem Moment bricht der Düseneffekt lokal ab, es entstehen schlagartig echte Verwirbelungen, und das Heck des Gespanns fängt durch die veränderten Druckverhältnisse an zu pendeln.


    => Hätte ich dann durch die kurzen Zügel unbewusst weniger Verwirbelungen zwischen den Drachen = stabileren Flug? ... meine früher hinten deutlich längeren Zügel (die Länge steigt ja über die Anzahl von 51-53-55-58-62-64 ... 67-69 cm an) haben beim letzten 10er öfter zu Pendeln geführt. Deshalb hatte ich dort auch schon die ganz langen raus genommen und andere gekürzt. Frühere große Taifung-Gespanne hatten damals noch größere Abstände.

    Ob sich das neben den kleinen flachen Minis auf auf größere Drachen und kürzere Gespanne übertragen lässt, wäre zumindest einen Versuch wert. Von den früher untere Quer / Leitkante (oder bei manchen sogar Spannweite) plus 10-20% (wie bei Günter Wolsing angegeben) bin ich mittlerweile schon längere Zeit deutlich weg und fliege eher kürzere Abstände. VG Kris

    Hallo Wilfried, das ist ja echt krass mit tatsächlich so kleinen Drachen,ich dachte, die 19cm seien ein Schreibfehler und müssten 79cm sein.

    Danke für den Hinweis auf die Videos, die ich bisher trotz mehrfacher Suche immer mal wieder noch nicht kannte. Du nennst das ja auch Kette, was eigentlich auf Einleiner zutrifft. Ich habe immer nur nach Gespann oder Train von Lenkdrachen geschaut.

    Wie groß ist denn der Abstand zwischen den Drachen? VG Kris

    Hallo Micha,

    da muss ich in gewisser Weise bei der Notwendigkeit zum Hüftgeschirr widersprechen!

    Ohne dieses würde ich meine 40 oder 50 im Gespann nicht fliegen können. Ich hätte zwar auch einen "Panikhaken" (sieht bei meinem alten Modell etwas anders aus), den ich aber noch nie beim Flug gelöst habe!
    Auch wenn mal eine Böe bei 40 oder 50 Drachen an der Leine kam, hab ich mich entweder dagegen gestemmt oder mit einigermaßen kontrollierend einige Meter mit gelaufen, bis ich das Gespann oben parken konnte.
    Bei den kleineren Gespannen oder Lenkmatte fliege ich ja auch (außer bei Leichtwind) immer mit Schultergurt - was für mich Sicherheit im Fliegen und Halten bedeutet.
    Ich habe aber auch schon Situationen beobachtet, wo Leute Flächen bei einem Wind geflogen sind, den die mit ihren Fähigkeiten und Gewicht einfach nicht halten konnten. Da wurde mal ein Junge lange durch Sand und Wasser gezogen, bis der Vierleiner auf dem Boden war. Da hatte ich vorher meinen Starkwind Hawk am Deich geparkt und dem zu erwartenden Schauspiel gebannt zugeschaut. Erst bei der zweiten Nachfrage wollte sich der Junge helfen lassen, dann hab ich erst mal Vierleiner erklärt und gegen den starken Wind die 100m zurück bewegt, bevor der leicht flacher gestellt auch selber fliegen konnte.
    Aktuell gehen meine Knie wieder, während ich vor 2 Jahren im Sitzen Matten mit weniger Zug / aber Speed geflogen bin. Seither habe ich die Lycos PS in den 4 Größen, die richtig Spaß und Geschwindigkeit machen. VG Kris

    Hi Micha, sieht super aus. Fliegst du nicht mit Schulter- oder Hüftgurt?

    Ich hab an fast allen Lenkschnüren neben den Schlaufen auch Schultergurte dran, bei den stärksten 150 daN Leinen dann das Hüftgeschirr. So kann ich auch mal mehr als 5 Stunden fliegen, weil der Körper mit Gewicht hält und nicht die Arme. Die Kraft in den Armen brauche ich für das Lenken ;) VG Kris

    Hallo Micha,
    das klingt alles logisch und nach Lehrbuch von Wolsing.

    Hast du dann aber beim aufsteigenden Gespann auch immer gleich lange oder verschieden lange Zügel für die verschiedenen Positionen?


    Bei meinen Protrains habe ich aber damals etwas komplexere Berechnungen gemacht mit räumlichen Dreiecken, womit dann drei unterschiedliche Leinenlängen / Abstände für die Mitte, Oben und Unten heraus kamen.

    So sollte dann bei mir im Flug das Mittelkreuz und die Schnüre dort nach hinten immer auf einer Höhe sein. Also war der nächste Drachen etwas nach unten,oben und zur Seite, ragte überall runderhum um den kleineren Vordermann. So ging es damals im Flug wie mit einem Einzeldrachen.


    Wenn die Zügeln gleich lang sind, dann ist es oben relativ zu kurz und der größere hintere Kite hat immer etwas mehr Auftrieb, zog hoch - das war mir fürs Fliegen ungünstig. VG Kris

    Hallo Georg,


    das mit der gut eingestellten Waage kann ich verstehen, aber bei mehr Drachen ist dann vorne ein Verändern bei der Anzahl und beim Wind für mich die erste und wichtigste Maßnahme.


    Bei meinen früheren Taifun-Gespann hatte ich zunächst nur einen Ring, an dem ich verstellen konnte, das war deutlich schwieriger als jetzt mit Knotenleiter.

    Erst mit meiner eigenen erstellten verlängerten Waage ging alles besser, mit der neueren Waage nochmal mehr wegen mehr Verstellmöglichkeiten (die ich außen aber praktisch nicht nutze, aber für den Fall hätte).

    Ich habe aus frustrierenden Lämmerschwänzen beim 30er Taifun vor über 20 Jahren gelernt, Da war das abgestürzte, verdrehte 2m hohe Drachenwirrwar sehr ärgerlich zu entwirren und wieder aufzustellen.


    In den letzten 10 Jahren hatte ich das mit den Minis fast gar nicht mehr. Da haben nur die letzten 10 gelegentlich nicht funktioniert. Die sind aber jetzt auch deutlich kürzer als zuvor. VG Kris

    Moin, wenn bei den Schnüren (Zügel und Schlaufen / Knotenleitern) alles gleich ist, ist das das eine. Es kommt ja aber darauf an, wie viel cm du dann beim Umwickeln verbrauchst!


    Da sind die 4 seitlichen Verbinder alle identisch, aber je nach Mittelkreuz und wie es dort befestigt wird, kann es dadurch vielleicht 2-3cm mehr an einem dicken Mittelkreuz brauchen.

    Wenn das der Fall wäre, wäre der verbliebene Schnurteil nun im Vergleich zu den anderen 4 tatsächlich zu kurz, obwohl ja alles genau gleich lang abgemessen ist.


    Halte mal den 5. kite voll aufgebaut mit dem 6. darunter waagerecht in 2m Höhe und schau darunter die Zügel zum 6. an.

    Sind da die beiden unteren äüßeren straff grade gespannt, sollte es passen. Sind die aber leicht wellig und nur der mittlere ist richtig straff gespannt, dann wäre es ein Problem, da der mittlere in dem Moment die alleinige Kraft hält und nun mal links und mal rechts auch dabei ist, aber nach Flugbewegungen wechselt, was dann ein Pendeln hervor ruft.


    Dass bei meinen manche mittleren Zügel leicht durchhängen, macht mir nichts aus, da ja auch 4 Leinen halten sollten und bei ganz viel Zug kommt dann der mittlere 5. noch dazu.
    Das habe ich aber bisher noch nicht genauer nachgeschaut, ein mögliches addierendes Durchhängen über viele kites hat zumindest noch kein Hinterdrücken bei den letzten gezeigt.

    Das Durchhängen ist aber nicht bei allen / nur minimal.


    Ergänzung: nur eine Vermutung, dass beim größeren Drachen der Unterschied vermutlich zwischen der Dicke des Verbinders und des Mittelkreuzes nicht so groß ist, wie bei einem kleineren Drachen.

    Dort sind die Verbinder ja oft recht klein, aber ein richtiges massives Mittelkreuz ist dicker.


    ... aber du hast ja Schnur-Kreuze, oder? Wie und wo genau befestigst du dort die Schlaufen / Zügel ... wie an der Leitkante? Da wären Fotos vielleicht hilfreich bei der Analyse.
    Setzen bei dir dann auch alle Schlaufen und Zügel an einem Drachen exakt genau an der gleichen Stelle übereinander an oder eher versetzt?
    bei mir sind die übereinander für bessere Zugaufnahme und direkte Übertragung nach vorne.

    Hier nochmal meine Anmerkung aus meinem Threat:

    @ Indianer: Prüfe mal bei deinem 5. Drachen nach vorne und nach hinten die Schnüre. Ist da evtl. in der Mitte am Mittelkreuz minimal zu kurz? ... das würde ein Pendeln erklären, wenn die beiden unten äußeren nicht gleichzeitig straff ziehen können. Ich hab ja vorne immer Knoten / Schlaufen. Die sind in der Mitte bei meinen kleinen Drachen rund 2 cm länger (Schnur also rund 5cm mehr) als die anderen 4!

    Habe hier die Angaben zum einzelnen Drachen gefunden.


    Jetzt geht es um die Abstände / Zügel der letzten 3 Drachen, die pendeln. Wie steil ist der erste Drachen angestellt gewesen bei den Flügen und wie leicht ging das Gespann hoch. Der Leitdrachen ist ja sehr entscheidend. VG

    Hallo Georg,

    ich fliege ja auch verschiedene Anzahl in 10er Schritten, meist 20 auf 30 oder 40, dann auf 50 ...

    Da wäre jedes Mal (auch bei kleinerer Anzahl) unnötiges Landen / Abstürzen und neu aufbauen ärgerlich und ein Zeitverlust.

    Hast du nun vorne an der Waage Knotenleiter? Kannst du an jedem vorletzten Kite oben etwas länger stellen, um das Gespann zu straffen?

    Mit einer Knotenleiter vorne kannst du für eine öfter geflogene Windstärke und die meiste Anzahl an kites (ich hab am Beginn immer 3 oder 5 mehr dran gehängt) eine Art Standard festlegen und bei mehr WInd oder deutlich mehr kites wird es dann ein Konten flacher .... Mit einer Tabelle sollte dann deutlich weniger Fehlversuche anfallen - probiers mal aus. VG Kris

    Hallo Georg,

    wenn du dein Gespann öfter fliegst, sollte das doch kein Try & Error mehr sein!?

    Wo hast du deine Knotenleitern, vorne oder hinten? ... also fliegst du auch mit Zügel + Schlaufe?


    Meine Erfahrung aus nun 25 Jahren mit vielleicht über Hundert Gespannen in verschiedenen Variationen macht die Haupteinstellung für den Wind / die Anpassung vor jedem Flug VORNE an der Waage des Leitdrachens!
    Hinten sollte generell der LETZTE nur minimal ! steiler gestell sein (also weder gar nicht noch zu steil). Ich fliege da mit Knotenleitern von früher mit 3 Knoten im 1cm / 1,5cm Abstand.

    Früher hab ich auch noch dahinten mehr verändert. Teilweise brauchte es auch gute Ergebnisse, wenn ich die mehreren letzten 3 / 5 / 10 (selten mal ab der Hälfte) kites steiler gestellt habe. Das habe ich zuletzt aber nicht mehr gemacht, da von dort beginnend ein leichter Knick nach oben im Gespann entsteht, was ungünstig fürs Fliegen ist.


    Nun fliege ich aber seit über 10 Jahren mit selbst erstellen verlängerten Waagen an meinen diversen Leitdrachen. Der neueste ganz vorne hat eine Waage von 2020, der Leidrachen der B-Gruppe (kite 21-40 im Gespann) hat die davor etwa 2014 erstellte Waage, die mal auf 40 kites ausgelegt war. An der neuesten habe ich 6x Knotenleiter und passe dort je nach Anzahl kites und Windstärke entsprechend an. Hab dazu auch eine Tabelle erstellt,auf der ich vor jedem Start die passende Einstellung ablesen kann.

    Meine Ausgangseinstellung war für 4 Bft mit 40 Mini-Cooper. Bei entweder 10 Drachen weniger oder 1/2 Bft weniger habe ich um 1 Knoten (Abstand rund 1,5cm) steiler gestellt. Wurde der Wind stärker oder es kommen 10 dazu, dann stelle ich entsprechend 1 Knoten flacher. Wenn oben der flachste Knoten ist, dann muss ich unten an der Mitte verlängern um 1 Knoten (was meist aber unberührt gleibt). Außen habe ich mal eine passende Wahl getroffen, das ist seither so unverändert. Damit habe ich den Zugpunkt mittlerweile komplett krass nach außen verlegt, der ja sonst eigentlich zwischen den drei Schnüren, also vor der Mitte der Drachenhälfte liegt. Mein Zugkunkt ist 5-10 cm außerhalb der Leitkante und rund 10 cm höher als die Spitze des Kites. Als ich das erste mal bei 5 Bft. hier auf der Wiese mit Verändern 52 Minis in die Luft bekommen habe, kaum halten konnte, war ich über diese damals ähnliche Waageeinstellung überrascht, aber es ging. Mit leichten Veränderungen habe ich es nun besser lenkbar hinbekommen.


    Lange Erklärung kurzer Sinn: überprüfe deine Waage des Leitdrachen. Kannst du dort mit Knotenleiter exakt verstellen? Hier ist v.a. oben wichtig!

    Falls nicht: Beim Erstellen einer neuen Waage machen zwar 6 x Knotenleiter am Anfang mehr Arbeit, dafür könnte man diese recht einfach durch z.B. längere neue erstetzen, wenn man sich anders entscheidet.

    Ich hab da jeweils lange mit ExcelTabelle gerechnet und jeden einzelne Schur korrekt berechnet (mit "Verlusten beim Knoten / Schlaufe) ... um auf die gewünschte Länge / Abstand zu kommen.

    Die Tipps hier oder so ähnlich hab ich mir mal in einer kleinen Broschüre für mich zusammen gestellt mit zusammen getragenen Tipps und Fehleranalyse ... das wäre vielleicht mal als kleines Handbuch für Großgespanne nicht verkehrt, wenn ich hier die beschriebenen Probleme höre.

    @ Indianer: Prüfe mal bei deinem 5. Drachen nach vorne und nach hinten die Schnüre. Ist da evtl. in der Mitte am Mittelkreuz minimal zu kurz? ... das würde ein Pendeln erklären, wenn die beiden unten äußeren nicht gleichzeitig straff ziehen können. Ich hab ja vorne immer Knoten / Schlaufen. Die sind in der Mitte bei meinen kleinen Drachen rund 2 cm länger (Schnur also rund 5cm mehr) als die anderen 4! Hab dein Thema angeschaut, sehen gut aus. Ich wäre aber von durchgehend in schwarz - rot - gold als Deutschland-Gespann noch begeisteter gewesen als von der kunterbunten Mischung - aber Geschmacksache, meine Minis sind halt alle (fast) gleich ... die älteren Vetranen mit mehr Flugstunden entsprechend ausgeblichen, blasser.


    Soweit jetzt mal. Bin auf die Rückmeldungen gespannt. FLugvideo Speedwing konnte ich noch nicht finden, das wäre noch hilfreich. VG Kris

    Hallo Ulli,

    kannst du hier direkt deine Videos einfügen, dann wäre es einfacher und man kann immer direkt ohne Suche nachsehen.

    Hast du bei den Protrains alle 5 Zügel eins Sets gleich lang? Hängt da nicht der mittlere durch und der Folgedrachen wird flacher gestellt?
    Kannst du mit deinem Protrain auch enge Loops fliegen oder eher nicht?
    Ich hatte mal einen Flizz-Hawk-Max1-Max2 Protrain und andere größere Kites (? Jet Stream ?) als Protrain - siehe Fotos in der Galerie.

    4er Hawk Protrain ##



    Da habe ich aber damals etwas komplexere Berechnungen gemacht mit räumlichen Dreiecken, womit dann drei unterschiedliche Leinenlängen / Abstände für die Mitte, Oben und Unten heraus kamen.
    So sollte dann bei mir im Flug das Mittelkreuz und die Schnüre dort nach hinten immer auf einer Höhe sein. Also war der nächste Drachen etwas nach unten,oben und zur Seite, ragte überall runderhum um den kleineren Vordermann. So ging es damals im Flug wie mit einem Einzeldrachen, während zuvor bei gleich langen Zügeln der größere hintere Kite immer etwas mehr Auftrieb hatte, hoch gezogen hat, weil ja oben in Relation kürzer war.


    ... aber das mit dem Windschatten / veränderten Zugkräften ist ja für mich nicht richtig nachvollziehbar. Da habe ich andere Einschätzung, dass eben bei leichtem Schrägstand in der Luft schon eigentlich kein Windschatten mehr vorhanden ist, weil der Drachen ja von VORN angeströmt wird, aber der Vordermann da bereits leicht unten drunter ist. Deshalb fliege ich auch mittlerweile so kurze Abstände, die vor 20 Jahren mal für ein "Starkwind-Mini-Gespann" gedacht waren, mit stark verstärktem Leitdrachen vorne, was sich dann aber als erste Abteilung meiner immer länger werdenden Gespanne bewährt hat.


    Wie seht ihr das?


    Bei jedem meiner Gespanne habe ich vorne Schlaufen / am Vorletzten Knotenleitern, an die ich die Zügel vom hinteren anknüpfen kann. So lässt sich einfacher einstellen / nachjustieren und ggf. auch mal auf dem Strand eine schnelle Änderung machen, die bei nur Zügel und vorne eingehängt eher nicht geht.


    @ Indianer: mein Delta Stunt könnte am ehesten von der Größe deinem Gespann entsprechen? VG Kris

    16er Gespann  Delta Stunt Cadzand 2006 Strand

    Hallo Indianer,
    wenn ich eine Ferndiagnose stellen soll, dann erstelle du doch bitte eine Liste deiner Einstellungen / Maßnahmen / Modifikationen, die du an einem Gespann gemacht hast + Daten zu den relevanten Maßen des kites.

    Bevor du etwas abänderst / Leinen kürzt, warte vielleicht meine Antwort ab. Ich habe auch schon bei Zügeln passend gekürzt und größeren Aufwand vermieden.
    Ich muss nun los einiges erledigen, melde mich am Mittag / späten Nachmittag wieder. VG Kris


    ... ich hab auch zum Zügel machen eine effektive Methode, dahab ich glaube 30 Zügel in 30' geschafft. Wie machst du deine?

    Hallo an alle,

    mittlerweile fliegen fast alle gestarteten Gespanne (siehe Videos) sehr ruhig wie an einem Lineal gezogen. Da hab ich mit mehreren Einstellungen nun nahe am Optimum.

    Ich war früher auch von untere Quer (ist oft etwa Leitkante) + 10 / 20% ausgegangen.


    Beim sehr stabilen Mini fliege ich tatsächlich 90% der unteren Quer! Also nur 51 / 53 cm bei 80cm Spannweite! Untere Quer hat 56cm.
    Das warnach einigen Jahren Fliegen mein Durchbruch für mehr und stabiler in Verbidnung mit einer selbst gebauten extrem verlängerten Waage mit 6 x Knotenleiter zum genau justieren.

    Dazu habe ich eine Tabelle nach Wind und Anzahl, passe vor einem Start entsprechend an und habe dadurch fast keine Fehlstarts mehr. VG Kris

    Hallo,
    ich modifiziere grade mein Mini Cooper 50er / 55er Gespann, das ich letzten Sommer an der Nordsee geflogen bin. In diesem Jahr möchte ich endlich 60 oder 70 Lenkdrachen alleine fliegen, nachdem aktuell auch meine Knie wieder mitmachen. Habe von letzten Jahr auch wieder Videos in Youtube eingestellt:

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    Beim Durchstöbern meiner alten Notizen und Günter Wolsings Buch zu Gespannen bin ich wieder auf mehrere für mich nicht nachvollziehbare Angaben gestoßen. V.a. die Länge der Zügel zwischen den Drachen scheint mir zu groß und Pendeln zu begünstigen. Ich habe statt der angegebenen untere Querstange plus 10 / 20% sogar teils nur 90% der unteren Quer, also sehr kurz und fliege damit richtig stabil, auch engere Loops oder nah über den Boden. VG

    Hallo, nach zwei Jahren mit mehr Knie-Problemen konnte ich dieses Jahr endlich wieder meine ganz langen Mini Gespanne fliegen. Neuer Rekord ist ein 55er. Ich hätte noch 15 weitere Minis dabei gehabt, aber der Wind war dann meist eher stürmisch, zu viel oder zu böig.


    Habe neue Videos in Youtube:

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    VG Kris

    Hallo, danke für eure Rückmeldungen.

    ... ja Spass hat es dann mit der stabilen Einstellung gemacht, das wackeligere 40er war noch etwas Arbeit.


    @ Grünes Monster: wo liegt denn der Rekord und unter welchen Bedingungen? ... ich hatte auch schon mal bei Gunisse Buch geschaut, aber nicht so passend was gefunden.

    Bzw. das waren immer lange Gespanne, wo zig Leute aufgebaut, gehalten oder geholfen haben. ... würde mich über Rückmeldung freuen, wenn du was genaueres weißt.


    @ Stefan: Mein Rekord waren mal 52 Mini Cooper am gleichen Strand vor 3 Jahren.

    Ich baue alleine auf, starte ohne Helfer (damit keiner falls doch mal was nicht klappen sollte oder eine starke Boe käme) und halte es auch komplett alleine ohne einen Bodenanker oder Traktor hinten dran.

    VG Kris

    Ich habe nun endlich wieder meine Mini Cooper Lenkdrachen Gespanne an der Nordsee fliegen können. Es sind wieder neue Videos in Youtube:

    https://youtu.be/0l9ZjHAHgUo

    https://youtu.be/dXPDByS8nqE

    https://youtu.be/JQet2HJI-NY

    https://youtu.be/Uc2U7aQWrA4


    Nach dem 40er zwei Tage zuvor startete ich auch an diesem Tag damit und hatte bald eine gute stabile Einstellung, die im Mega-Gespann eine gerade Linie brachte und somit auch stabil zu fliegen war.

    Bei guten 4 Bft. flog ich dann auch wieder einmal als 50er Mini Cooper Lenkdrachen Gespann ... mit schon etwas mehr Zug, aber noch zu halten, obwohl es mich durch den Sandstrand gezogen hat und ich immer wieder mit dem Gespann hoch oben zurücklaufen musste. Weitere 10 für das geplante 60er Mini konnte ich dann aber nicht noch anhängen, das wäre dann zu viel geworden. VG Kris