Beiträge von kris

    @ Michel,

    sieht gut aus! Du wagst dich aber in den Bereich der kitesurfer östlich der gelben Bojen, Respekt. westlich der Bojen dürfen die nicht fliegen, da hättest du mehr Ruhe. Wohnst du in einem Beachhouse?
    Bin ab nächster Woche auch auf dem Strand, bis wann bist du noch dort? VG Kris

    Hallo Robert,

    danke für die Rückmeldung. Ich starte mit allen meinen Drachen alleine! Helfer sind da teilweise bei unbedarften Neulingen am Strand bei abstürzenden Stabdrachen sehr gefährdet!

    Meine Minis sind ja auch wie bei dir aufgebaut in der Tasche, nur der Standoff muss jeweils rein.
    Da brauche ich mit 20 Drachen weniger Zeit als andere Neulingen mit einem einzelnen Drachen! ... also mit Schnur abrollen 10 - 15 Minuten, je nachdem wie viel ich noch richten muss (Leinen nach Transport etwas eingehakt oder so). Der Zug ist kräftig, aber ich fliege nur das, was ich halten kann ... siehe meine Flugvideos der Mini Cooper Gespanne in Youtube und meine Bilder von zig Gespannen, die ich mal hatte hier im Forum.

    Geduld brauche ich immer noch, aber längst nicht mehr so viel Zeit beim Aufbau wie früher. Ist viel optimiert.
    Das mit dem Guinness Rekord hab ich auch schon geschaut, da gibt es zwar längere Gespanne - da helfen aber viele mit beim Start oder Fliegen, oder ganz kleine Mikrodrachen von 100 Speedings mit 14cm Spannweite ... also deutlich kleiner als meine. Mein persönlicher Rekord liegt bei 55, ich hoffe nächste Woche mehr fliegen zu können, wenn der Wind von 5-7 Bft auf 4 Bft. runter gehen sollte.

    VG Kris

    Hallo Robert,

    dann probiere doch mal mit Stabdrachen, Lenkmatte doer Gespann: ... hast du so noch nie gestartet?

    a) Aufbau mit am besten zwei Bodenanker reinstecken,

    b) Lenkschlaufen einhängen und in Windrichtung ausrollen (ich transportiere alle meine Flugleinen auf Spulen, die nachher wieder ordentlich wie Kabeltrommel aufgewickelt werden)

    c) hinterder ausgelegten Leine den Drachen zusammenbauen (dabei hinter dem Drachen knien und gegen den Wind schauen)

    d) den fertigen Drachen anhängen und leicht schräg stellen / bei Lenkmatte 2/3 auf den Boden und 1/3 nach oben schräg ... das sollte eine passende Absicherung gegen Abheben sein!

    (mache ich auch genau so bei meinen ganz langen Gespannen mit 50 Mini-Cooper, die müssen ja auch zuverlässig am Boden bleiben.

    e) Vorne an den Bodenankern vorsichtig die Schlaufen über die Anker nehmen und dabei die Hände noch nicht anziehen! sondern genau die Spannung halten.

    f) Ist alles fertig, dann zunächst minimal steiler stellen und dabei den Druck schon etwas spüren, dann mit einem kräftigen Ruck (bei viel Wind) oder 2-3 Schritte zurück (bei weniger Wind) den Kite nach oben ziehen

    VG Kris

    Hallo Gerd - dankefür deine Sorge ... bei 50er Mini hat es mich in einer Böe auch mal einige Meter mitlaufen lassen.

    Hab damals schnell wieder 10 abgehängt und bin dann mit Vollzug die 40er geflogen. Ich stelle ja immer so ein (nach Windmesser und meiner Tabelle), dass ich es noch gerade halten kann. Unkontrolliert auf Riskiko fliege ich nicht, dafür sind mir meine Minis zu schade.

    Wenn es trocken und so stürmisch sein sollte, dann fliege ich die Flizz oder den Hawk, die halten das ja als eine der wenigen Stabdrachen aus. Auch meine uralte Thunderbird 160 (=160cm Spannweite), die sonst mit 20 - 50 daN geflogen werden kann, würde ich dann an einer 100 daN Leine und Schultergurt auch ausgiebig Auslauf geben können.
    Habe gerade meine kompletten Schnüre, Spulen, Ersatzmaterial sortiert und verpackt, werde fast alles mit in den Urlaub nehmen und bei zu schlechtem Flugwetter eben an den Gespannen basteln ... Hab nun wieder ein 9er Delta Stunt zusammen (6 von meinem Bruder zurück bekommen), das ich mal als 21er geflogen bin. Da ist aber der erste noch nicht verstärkt, daneben sind noch einige Ford-Werbedrachen warten auch noch aufs Verbinden zum Leichtwindgespann. Die sind aber in ihrem weiß nicht annähernd so beeindruckend wie die 30, 40 oder 50 orangeroten Minis. VG Kris

    Hallo Gerd,

    danke für die Bestätigung. Dann würde das gehen ... obwohl das Reinbekommen schon nicht ganz einfach ist, ob es dann bei meiner Idee auch wieder raus ginge, wäre die Frage.

    Ich überlege ja nun hin und her, habe gestern auch schon mal daheim an der Werkbank mehrere 3er Mittelkreuze und Verbinder auf 4er aufgebohrt, falls ich die brauchen sollte.

    Meine Tendenz geht aber doch zum ursprünglichen Vorhaben, ein echtes Leichtwind 10er Mini zu bauen. Hab dazu gestern noch 100m Waageleine 30 daN bestellt, die ich mit in Urlaub nehmen würde, falls die bisherigen Beständen nicht ausreichen.

    Für den starken Wind werde ich bei 5 Bft sicher auch mal 30er oder 40er Gespann probieren, müsste ich schon geflogen sein, zumindest in Böen.
    Bei 6er Wind würde ich auf 20er oder 10er reduzieren, da natürlich die ersten mit den stärkeren Leinen nehmen. Wenn es böig in 7 oder 8 gehen sollte, wären dann nur noch die ersten 5er in der Luft.

    Da muss ich schauen, ob die das aushalten und ein wenig riskieren. Aber bisher habe ich immer mit Windmesser doch rechtzeitig wieder ein großes Gespann reduziert, sodass in 25 Jahren kein Mini in der Luft kaputt ging.
    Wenn ich hoffentlich dann ab nächstem Montag auf dem großen Strand in Zeeland was Großes fliegen kann, stelle ich Bilder oder Videos im September wieder hier oder bei Youtube ein.

    VG Kris

    Hallo Gerd,

    danke für die Info, bei mir wäre es eigentlich geplant gewesen cfk über cfk, aber nun würde es 4er cfk über den original 3 gfk Stab.
    Steckte da beim Super Speedwing der originale 10er Stab in den Verbindern und die 12er Verstärkung war nur in dem frei liegenden Bereich, also 5-6cm kürzer?
    War das dort als Dauerlösung oder wie bei mir angedacht nur temporär und dann wieder weg? VG Kris

    Hallo,
    danke für die Rückmeldungen bisher zum Thema Starkwind-Gespann.


    Bisher noch offen sind Meinungen zu meinen drei Überlegungen: Welche Einschätzungen und Meinungen habt ihr zu den verschiedenen Aspekten meiner Überlegungen?

    a) ultra kurze Abstände
    b) dickeres Rohr über dünneres schieben
    c) "Nachrüsten" auf Starkwind, sonst eher für Leichtwind


    ... nach Antwort von Thomas hatte ich mir dann überlegt, wo die neuen ins Gespann rein sollten.
    Das Leichtwind käme wo nach hinten, eine reine Starkwindvariante natürlich nach vorne ... dann könnte ich aber auch die bisher bestehenden ersten 5 oder 10 als Starkwind fliegen, wie du vorgschlagen hast, das war auch schon mal meine Überlegung.

    Jetzt wäre dann aber das eigentlich für daheim vorgesehene Leichtwind-Gespann doch wieder ein reines LW.

    Das wäre dann eher auf wenig Gewicht getrimmt mit 3er und 4er Rohr, nur 4 Zügel und nur 33 daN Leinen bei dem kürzeren Abstand ... und mit neueren Drachen.

    Mal sehen, was ich noch Zeit habe und daheim mache / für den Urlaub mitnehme. Weitere Anrmerkungen zu a b c sind herzlich willkommen. Danke und VG Kris

    Hallo, danke für die erste Meinung. Welche Gespanne fliegst du denn so und wie lange schon?

    Wie in meinen früheren Beiträgen schon geschrieben, habe ich jetzt erst den Leitdrachen auf komplett 5er cfk Stäbe mehr als aufgerüstet, damit er auch 60 oder 70 Minis dahinter, vertragen kann. Das Original hat lediglich 3er gfk und der vorherige Leitdrachen für 55 war bei 4 und 5er Stäben.

    Damit wäre ein Aufrüsten auf 6 aus meiner Sicht überhaupt nicht notwendig und bei den engen 3mm Laschen auch kaum umsetzbar.

    Im 50er Gespann fliege ich die meisten mit 49daN Zügel, nur die ersten 5 mit 72er Waageleinen, weil da noch 50 hinten dran sind.

    Auch hier scheint mir die 49er Leine mehr als ausreichend für nur 5 Minis.

    Ich fliege bisher Waageleinen ohne viel Dehnung, sonst wäre exaktes Fliegen mit 50 Lenkdrachen nicht so genau möglich, wenn sich da was Dehnen würde.

    Bei den geplanten 40cm Abstand der Minis mit ihren 80cm Spannweite bin ich meiner Ansicht nur beim Start in einem Windschatten. Schon ab wenigen Metern in der Höhe strömt die Luft von vorne an jeden heran, sollte jeder im Wind stehen, aber nur schräg, daher mit eigenem Zug, aber eben nicht so viel.

    Bei diesem Punkt bin ich ja anderer Ansicht als die Standard-Meinung.

    Wie seht ihr das? VG Kris

    Hallo Jungs, ich brauche mal Eure Unterstützung / Einschätzung zu meinen Überlegungen für Starkwind-Gespann Umrüstung.

    Vorweg: für den Urlaub an der Nordsee sind für nächste Woche fast ausnahmslos starker Wind von 5 - 7 Bft vorausgesagt (Böen noch etwas mehr), was leider gegen Großgespann-Fliegen spricht. Ich hoffe aber etwas weniger Wind!

    Ausgangslage:

    Ich wollte eigentlich mit den Reserve-Minis ein Leichtwind 10er Gespann machen, dort leichtere neu gekaufte 3mm cfk Rohre und wirklich kürzeren Leinen, Abstand von nur 40cm (1/2 Spannweite) ausprobieren.

    Überlegung: Für so starken Wind brauche ich (neben dem vorhandenen 3er Flizz Gespann, was auch 8 Bft. aushält) auch ein gut fliegbares längeres Mini-Gespann, der Mini alleine sollte bis 6 Bft. aushalten (der entsprechende Spitfire 0.8 hat 3-6 Bft angegeben). Den kurzen Abstand würde ich beibehalten.

    Neu zum Ausprobieren: Könnte ich bei einem Gespann ein "Umrüstset" auf Starkwind machen, ohne den Drachen komplett verarbeiten zu müssen?
    ... also wäre meine Idee: der dünnere 3mm Stab bleibt zwar drin in Verbinder und Mittelkreuz, aber ich mache genau zugesägte 4er oder 5er Cfk-Rohr mit Innendurchmesser 3mm über den Bereich zwischen Verbinder und Mittelkreuz beim unteren Querstab, entsprechend auch beim oberen Querstab.

    ... hab grade schon beim ersten Probieren aber fesstellen müssen, dass das neue 3er Cfk Rohr nicht wirklich in das 4er /innen 3 Cfk Rohr passt.

    ... der eigentlich nicht mehr vorgesehene 3er gfk-Stab würde aber in die 4er Rohre reinpassen

    => Wäre also für Starkwind eine 4er über 3er Stab Variante wie beschrieben machbar? Würde das die Kräfte aushalten? Würde ich die Stäbe wieder auseinander bekommen?

    ... für Leichtwind würde ich dann wiederum auf die nur 3er Cfk Rohre wechseln, um etwas Gewicht zu sparen => würde das dann auch schon bei 2 Bft fliegen?

    - als Zügel würde ich aber nun statt der vorgesehenen 33 daN auf 49 daN gehen und zuerst auch mal nur ein 5er oder 6er Starkwindgespann ausprobieren. Das dürfte dann ja extrem schnell werden bei 6 oder 7 Bft

    (wie mein damals 17er Gespann in SPO bei 5-6 Bft)


    Das Starkwind würde ich dann vielleicht zunächst mal mit den noch aufgehobeben Segeln meiner alten und Spitze durchstoßenenen Minis ausprobieren, um keinen der guten neuen bei Starkwind zu riskieren.

    [Alternativ wäre ein reines Starkwind-Setup für 5 Minis mit aufgebohrten Verbindern auf steifere 4er cfk-Rohre denkbar ... müsste ich daheim schon bohren ... und das an den neuen 5er Leitdrachen dran ... für sogar 7 - 8 Bft?]

    Welche Einschätzungen und Meinungen habt ihr zu den verschiedenen Aspekten meiner Überlegungen? a) ultra kurze Abstände b) dickeres Rohr über dünneres schieben c) "Nachrüsten" auf Starkwind, sonst eher für Leichtwind


    Freu mich auf eure Rückmeldungen. Danke schon mal im Voraus und viele Grüße, Kris

    Hallo Micha, in den rund 10 Minuten sind die Zügel und Schlaufen erstellt, wenn ich dann für 5 oder 10 Drachen das mache, geht es fast wie im Akkord, wobei es immer noch genau sein muss!

    Da sind die Drachen noch lange nicht dran. Das mache ich dann in einer anderen ruhigen Stunde mit den 5 oder 10 Drachen auch wieder direkt am Stück nacheinander. Das ist besser als immer nur einen Drachen zu machen ... zumindest bei meiner eher größeren Anzahl ;)


    @ Harald Das mit dem Brett ist für Transport und Urlaub halt leider etwas / sehr schwierig! Den Zollstock (ich hab 10 gebohrte - war mal für einen Workshop auf Langeoog gedacht, wovon ich nur 2 echt nutze) kann ich bequem in kleiner Tasche mit 3 Spulen Waageleine mit in der Urlaub nehmen. Dort sind durch die vorgebohrten Löcher / unterschiedliche Winkel oder Ausklapppositionen recht viele Abstände möglich.
    Und der ganz große 2. Vorteil: die Nägel schauen oben spitz raus, weshalb die gelegte Schlaufe am 2. Nagel recht einfach auch mit Zug drüber gemacht werden kann, bevor die Schlaufe geknotet wird. VG Kris

    Hi, die Knotenleitern brauchen Zeit, weils genau sein muss. Für die 5 Zügel und dazu 5 normale Schlaufen hab ich bei Zügeln am Zollstock 5min und bei den Schlaufen auch rund 5 Minuten gebraucht, war deutlich schneller als zuvor mit Schnur extra messen usw. ... bei meinen mittlerweile vermutlich über 1.000 angefertigten Zügeln ist da Zeitersparnis schon recht sinnvoll. VG Kris

    Hallo Micha, wie lange brauchst du so für 5 Verbindungszügel? Früher habe ich auch mal am Zollstock gemessen und passend geschnitten, danach erst wieder mit genau messen die Schlaufen gemacht. Das war dann aber irgendwann zu zeitaufwendig. Ich stell dnan mal gleich meine Beschreibung für Zügel erstellen ein. Die Bilder hatte ich schon längst, hab aber erst vorgestern die Beschreibung dazu doch noch gemacht. VG Kris


    Hier meine Anleitung für das einfache, schnelle und genaue Anfertigen von Zügeln für das Gespann am Zollstock. ... zum eigenen Gebrauch. VG Kris

    Hallo Harald, danke für den Tipp mit dem glasfaserverstärkten Klebeband. Da suche ich gleich danach.

    Früher hatte ich auch mal mit stabilerem "Kabel-Tesa" probiert, aber wenn sich da was leicht ablöste kam Sand dran und es wurde eklig klebrig drum herum.
    Gestern hatte ich ja zum weitere Optimieren nach dünnen 3er Cfk Rohren geschaut und dabei auch Schrumpfschlauch gekauft. Deing lasfaserverstärktes Klebeband könnte aber einfacher sein.

    Beim Stäbekauf gestern wurde ich durch Mega-Preise auf eine Seite gelockt, wollte dann gleich für alle 70 Minis ein 1m CFK Rohr für 0,75€ und weitere 4er Rohre für nur 1€ kaufen ... Sale ... am Ende waren es "nur" jeweils 6 Stück Restposten, schade. Aber damit probier ich dann im Urlaub. VG Kris

    Ich suche nun nach weiteren Möglichkeiten zum Optimieren. Beim Taifun- sowie Delta Stunt - Gespann hatte ich die originalen schweren Glasfaserstäbe durch leichtere Cfk Rohre ersetzt, wodurch das Gespann früher flog.

    Vorher habe ich deshalb nach 3mm Cfk Rohr und 4mm gesucht und bekam ein Super Schnäppchen mit 0,75€ für 3mm 1m Rohr und 1€ für das 4er Rohr ... hätte gerne 70 3er genommen, aber am Ende war es nur ein kleiner Restposten von 6 Stück bei beiden ... ärgerlich, da ich eigentlich das ganze Gespann mit neuen Querstäben ausrüsten hätte wollen.


    Da heute beim Fliegen wieder öfter die 3mm Stäbe aus den Verbindern gerutscht sind: Wie verhindert ihr das Rausrutschen?

    Wer hat für 3mm CFK Rohr eine günstige Kaufempfehlung? VG Kris

    Hallo,

    komme grade geschafft von 2,5 Stunden auf der Wiese mit Testflügen mit dem neuen auf komplett 5er verstärkten Leitdrachen und den ersten 20 dahinter.
    Hab trotz Windmesser den Wind oben zu stark eingeschätzt, was aber nicht war und musste nach 2 kurzen Lupfern dann jeweils einen Knoten steiler stellen. Dann hat es aber super gepasst, beim Fliegen wurde der Wind aber auch wieder mehr von mittleren 3 auf doch nun 4 Bft und ich hatte mächtig Zug.

    Da war dann nach dem ersten Nachjustieren die folgende Änderung mit meiner Tabelle wieder bewährt hilfreich.

    Die neuen 10 wollte ich eigentlich nach dem 16. einhängen, stellte aber überrascht fest, dass auch die letzten im Gespann (anders als auf meiner Liste) da noch mit dickeren 72 daN Zügeln bestückt waren, die hab ich dann gelassen und ganz hinter der 20. angehängt. Die Korrekturen muss ich dann in meiner Liste am PC noch machen, damit ich mit aktuellstem Stand in zwei Wochen an die Nordsee fahre.
    Mit den 30 war auch richtig stabil zu fliegen, bei hohen 3 Bft. Danach hab ich nur noch ein 10er statt der sonst üblichen 20 angehängt, weil der Wind zu böig und bei der aktuellen Richtung die Wiese zu kurz gewesen wäre.
    Nachdem ich die 10 dran hatte mit den üblichen Einstellungen hat aber leider die Richtung wieder 15° gedreht und ich stand beim Startversuch nicht exakt in Windrichtung. Bei höherem Wind und am Meer wäre das gegangen, hier auf der Wiese leider 2xnicht. Dann hab ich doch mal kurz die 40 geflogen, da war der Wind aber schon nachlassend. So hab ich 19 Uhr wieder zusammen gepackt und mir noch auf der Wiese meine Notizen zu den Flügen ergänzt, wie ich es vor 10 Jahren noch regelmäßiger gemacht habe, um die Fehler besser eingrenzen und beheben zu können.
    So fahre ich Ende August mit einem fertigen 60er Gespann + die 10 neuen von heute an die Nordsee, könnte also bis zu 70er Gespann bei optimalen Bedingungen fliegen. Dazu gehen seit heute früh dann noch 11 Minis (teils ungeflogen in Originalpapier mit sowie ein Spitfire 0.8, der quasi von den Maßen und dem Schnitt dem Mini entspricht, was mir aber bisher noch niemand bestätigen konnte.
    VG Kris

    Hi, du kannst ja zunächst mal auf 2-fach gehen, da du keine 50 kites hast. Bei mir ging es ja auch um das Durchbiegen der damals noch 3mm Flügelstäbe! Jetzt hab ich ja beim ersten 5mm drin und hoffe, dass da nun vorne alles stabil ist. Ich geh jetzt mal auf die Wiese! VG

    @ Micha - das mit den kürzeren Zügeln war zu Beginn auch meine Intension, mit dem neuen Leitdrachen ein 5er Starkwindgespann zu haben, das mit 95daN Zügel und verstärkt extrem hochgerüstet und eben mit den kurzen Abständen von 51cm angelegt war. Da sollte auch weniger Zug entstehen, dass es aber auch mehr Stabilität mitbrachte war eine zusätzliche Erkenntnis, die ich dann eben fortgesetzt habe.


    Das hat sich dann eigentlich so gut angefühlt, dass ich die neu einzufügenden dann immer vorne nach diesen ersten 5 eingefügt habe. Nun zwar mit nur 49daN Waageleine, aber immer noch 51cm Abstand. Der aktuell 17. kite hat dann die ersten 53cm (an einem anderen Zollstock mit gebohrten Löchern und Dachpappennagel erstellt, ähnlich der Brett-Methode aber Nagel spitz oben, zum besseren Drüberziehen).

    Alle neueren kommen nun mit 51cm dazu. Bei den früher hinten sehr langen habe ich die am stärksten beschädigten vor 5 Jahren raus und auch deren lange Schnüre, bei manchen anderen die langen Zügel einfach gekürzt. VG

    Hallo Harald, ich versuche mal direkt auf deine Nachricht (hier rein kopiert) zu antworten.


    Mein Mini: Spannweite 80cm, Leitkante 56, untere Quer 57,3 cm - aktuelle Abstände vorne bei den ersten 30: 51 - 53cm, Mitte 55 - 58 - 62cm, letzte 10er 62 - 69cm. (die meisten mit 49daN Waageleine von der Rolle)


    Deine oben 47, Mitte 51cm, außen 50

    Mini originale Waage: ......................oben 30, Mitte 29cm, außen 28 ......Zugpunkt vom Segel entfernt: 25cm [grade am heute erhaltenen neuesten Mini gemessen - die im Gespann haben keine Waage mehr ;) ]

    Mini original aber fürs Gespann: ...oben 26, Mitte 29cm, außen 28 .......Zugpunkt vom Segel entfernt: 23,5cm (also flacher gestellt und damit Zugpunkt etwas näher am Segel) [laut Notiz in Tabelle]

    Verlängerte Waage ( x 2,3 #) ........oben 56,1 Mi 58,4cm, außen 56,9 ..Zugpunkt nun auf 55cm (ich hab so 2,3 fach verlängert, dass der Zugpunkt nun auf 55cm kommen sollte) [laut Notiz in Tabelle]
    Verlängerte real + Knotenleiter ..oben 56,5 Mi 64cm, ....außen 65,5 ..also nochmal flacher für die ganz langen Gespanne (auch mehrere Knotenleitern) [laut Notiz in Tabelle]

    grade gemessen: oben 54 Mi 66cm, außen 58 (also für zuletzt eher 50 am Strand ausgelegt, aber da mit dieser Einstellung 20 bei 4-5 Bft. auf der Wiese geflogen ... vielleicht gehe ich gleich raus!)

    ! Damit liegt der Zugpunkt nun komplett außerhalb des Segeldreiecks! rund 5cm außerhalb und etwa 10cm über der Spitze!!! Das hatte sich beim ersten Rekord mit 52 so ergeben. Ich war auch verwundert, dass ich damit fliegen konnte, aber es ging. Mit weiteren Modifikation ließ es sich dann auch besser steuern (siehe Videos)

    Früher mit den Vorgänger verlängerten Waagen (1,5-fach / 2-fach ?) war noch ein Einbiegen der Leitkante zu sehen, mit der sehr extrem verlängerten Waage nicht mehr.

    ? an die Wohnzimmerdecke hängen? ... den nächsten Drachen drunter mit den Waageschnüren anknüpfen ... ich mache meist an 3 oder 5 Minis die Waageleinen / Zügel und Schlaufen, stell den ersten davon hin und hänge dann die nächsten jeweils dran. Früher hab ich mal nach Flügen, wo ab Drache Nr. X was anders im Flug war, direkt nachgemessen und teils auch die Schlaufe nachjustiert, um den Unterschied auszugleichen. Da war nur was verrutscht.

    VG Kris