Heute stand der Jungfernflug einem tollen Einzelstück an: S-Kite 6.8 Classic. Ich hatte das Glück, ihn hier im Forum erwerben zu können. Nach einigen Transportschwierigkeiten - der Kite lässt sich nicht entmuffen - war es dann bei herrlichstem Sonnenschein endlich so weit.
Wind hatten wir zwischen 8 und 16 km/h, also schon an der Piloten-Obergrenze für so einen Vogel. Beim ersten Startversuch habe ich einfach die Einstellung der Waage so gelassen, wie geliefert. Sehr schnell merkte ich, dass er noch auf gnadenlose Buggypower eingestellt war, er hat Powerlines, und die waren in der zweitstraffsten Einstellung. Der Vogel war also eine arge Startzicke, ich konnte ihn gerade noch so eben mit einem Riesenloop kurz über der Grasnarbe in die Strömung retten. Und danach bekam ich schon ein wenig Angst bei 3 Bft. Für die Power gibt es nur einen Ausdruck - BRUTAL ! Das Arschleder glühte und was für einen Lift das Ding hatte. Oben im Zenit ein Böe und gleich war ich zwei Meter in der Luft... :O
Ich versuchte es dann mit den Powerlines in der lockersten Einstellung, was zu einem deutlich besseren Startverhalten, nicht aber zu wesentlich weniger Power führte. Somit also die Powerlines ganz abgeknüpft - und siehe da - einfacher Start und viel besser beherrschbare Power... Was für ein genialer Vogel, aber Vorsicht ist geboten. Jetzt weiß ich, was Powerlines bei einem großen S-Kite anrichten :-O
