Beiträge von Moonraker

    Nach dem erfolgreichen und zufrieden stellenden Erstflug - Subbutex 280:



    Der Wind war heute zwischen 8 und 15 km/h und, wie üblich, sehr böig...
    Zuerst startete ich den großen Subbutex in der zweitflachsten Einstellung (oben erster, unten dritter Knoten - man muss sich ja herantasten. Per Kippstart ging der Drachen auch bei wenig Wind schnurgerade in den Zenit, baute dann allerdings fast gar keinen Druck auf an den 50 m 130 daN Leinen.
    Also steiler gestellt am MK auf den zweiten Knoten. Jetzt gelang der Start nur nach ca. 20 Loops und Drehern, bis der Kite endlich in einer Linkskurve Strömung aufnahm. Jetzt flog er schon viel besser und druckvoller, klappte mir aber in einem Luftloch noch aus dem Wind und wickelte sich sogleich ein...
    Also stellte ich ihn auch die zweitsteilste Einstellung - oben und unten jeweils zweiter Knoten. Volle Konzentration beim Start - zack, der Kite ging ohne großen Schlenker nach oben (offensichtlich lag mehr Wind an als beim Start vorher und der Pilot machte wohl auch einen besseren Job :-O). Jetzt machte das ganze sehr viel Spaß. Druckvoll, stabil und schön flott zog der große Subbutex seine Bahnen und war auch zu engen Loops zu überreden. Die Power war jetzt bei unteren 3 Bft gerade so, dass er mich nicht abschleppte, ich also die vollen 90 kg auf den Armen hatte... Die waren dann nach 15 min ziemlich lang. Ein zurückhaltendes Fauchen untermalte den Flug sehr schön. Ein klasse Drachen, der auch mit seinen Farben ein Leuchten an den grauen Rheinlandhimmel zauberte.

    Wie schon im Thread beschrieben, die Trinity 175 Race machte heute viel Spaß.


    Einen Teil des tollen Ritts habe ich gefilmt. Leider sind die Lichtverhältnisse nicht die besten gewesen, so dass die Trine in der totalen aufgrund der Geschwindigkeit etwas verwischt herüberkommt. Den Charakter des Kites kann man aber bestens erkennen, denke ich. Spaßmaschine!


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    Ab heute bin ich hier richtig aufgehoben im Trinity Fanthread! Die beiden haben mich jetzt absolut überzeugt.


    Die 175er Trine flog ich an 100 daN bei 4-5 Bft und sie machte wieder so viel Spaß wie letztes Mal. Nur war heute noch etwas mehr Wind, und wie der Vogel nach vorn geht ist schon krass. Ich war kurz vorm Abgeschlepptwerden... Und die Trine 175 fordert Konzentration, da sie gern einmal etwas nachwackelt wenn man aus der Kurve in die Gerade geht und auch im Groundpass sensibel auf Druckunterschiede reagiert. Macht aber mächtig Laune das Teil.


    Und dann die 145er Trine - die ist fast noch besser. Man muss sich bei ihr Millimeterweise an die richtige Steilheit herantasten, ist das aber geschafft, gibt es reichlich Belohnung. Ich empfand die Kleine als noch schneller als die Große, und dass, obwohl ich auch die 100er-Leinen verwendete. Ich denke, der Wind hatte noch etwas aufgefrischt, so dass der Vergleich vielleicht nicht ganz fair ist. Auf jeden Fall ist die 145 absolut genial schnell unterwegs und geht auch in den Loops wunderbar zur Sache.

    Ja fliegt denn keiner mehr Fusion hier??


    Heute waren endlich artgerechte Bedingungen für meine Fusion 140 Mylar und 120 Mylar. Der Wind blies mit bis zu 55 km/h.
    Den 140er flog ich auf dem 3. Knoten an 75 daN, 35 m, die er gut durchzog. In den 7er-Böen hatte ich schon Angst um die Leinen, bis 6 Bft reichen sie aber noch aus.
    Der Start ist gut zu meistern, wenn man bei den Windbedingungen einen schnellen Loop drücken kann. Ist der gedreht, geht die Kiste gut nach oben (gleiches gilt noch etwas zickiger für den 120). Von der Geschwindigkeit bin ich schlichtweg begeistert - sind die Leinen gut durchgezogen, geht der 140er ab wie Schmidts Katze - da ist höchste Konzentration angesagt. Das ganze untermalt der 140er mit einer hellen Speedkitemelodie.


    Den 120er flog ich auf dem 5. Knoten (daher auch die größere Zickigkeit beim Start) an 55 daN, 35 m. Auch hier wurden die Leinen gut durchgezogen ab oberen 5 Bft. Darunter kann man also auch 38/40 daN nehmen. Auch der kleinere Mylar flog absolut genial, war dem 140er in der Geschwindigkeit ebenbürtig. Auch er pfeift die helle Melodie, die wir Speedkiter so gern hören.


    Wie es zu solchen Raketen passt, sind sie steil gestellt gegenüber Luftlöchern etwas anfällig und drehen gern einmal aus der Strömung. Beide ließen sich aber fast immer gut einfangen und weiter ging die tolle Raserei.


    Diese Mylarfusions kann ich jedem absolut empfehlen, der mit Fusions liebäugelt.

    Ich flog heute bei 5-6(+) Bft den Tavor 140 Mylar. Es war nicht ganz leicht, das Kerlchen in etwas steilerer Einstellung auf Strömung zu bringen, aber dann ging es zur Sache. Wow, wie der sich auf der Geraden ansaugt, das macht Freude. Breites Grinsen war angesagt. Und in des Spitzenböen hatte ich wirklich Angst um die 75 daN-Leinen. Die Tonlage des Kites änderte sich dann in ein herrliches schrilles Pfeifen, genialer Sound. Einmal haute es beim Aufwärtsfliegen derart rein, dass ich einen Hüpfer machen musste, um einen Leinenriss zu vermeiden. Er kann also auch "liften", der Lütte. Das ist auf jeden Fall die beste, aber auch zickigste Ausführung des Tavor, die ich bisher geflogen bin.

    Heute flog ich kurz die Subbutexe 150 und 170 Black Edition. Wenn sie mal auf Strömung waren, gingen sie richtig krass zur Sache. Leider war es sehr böig, was das ganze nicht leicht machte. Beim 170er verabschiedete sich im Flug ein Stopperclip in einer heftigen Böe, danach war dann leider Schluss. Beim 150er besteht nach einem Absturz erstmal Reparaturbedarf. Aber - no risk no fun :-O