Beiträge von Mark O2
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Danke Roman für Deine sehr ausführliche Beschreibung und Darlegung.
Ja, auch wenn ich jetzt wieder geschimpft und mit Sicherheit auf mich eingeprügelt wird, weil einige es nicht lassen können und unterstellt wird, dass man immer recht haben will, aber ich kann nicht anders als meine Gedanken und Erfahrungen darzulegen, ich bitte jetzt schon um Verzeihung wenn sich jemand dadurch angegriffen fühlt - es ist nicht meine Absicht und ich will niemand verletzen damit, die Sache liegt mir einfach am Herzen und ich bitte um Kullanz und Sachlichkeit - ich will der Waage durchaus eine Chance geben!:
1. Aufwand zu Nutzen ist für mich sehr fraglich. Du hast viel Erfahrung mit dem Knüpfen dieser Waage. Jemand der das nicht regelmäßig macht wird größere Probleme damit haben und ich bin mir sicher es dauert sehr viel länger dann als eine "klassische" Waage zu knüpfen und das mit fraglichem Ausgang.
2. Der größte Teil Deiner beschriebenen Vorteile gegenüber anderer Waagen kann ich zumindest an meinen Kites nicht nachvollziehen und meist genau umgedreht darstellen (dazu fehlt mir im Moment die Zeit, evtl. später).
3. Deine Darlegung zur "Bruchlastdehnung" überrascht mich sehr. Wie von Dir beschrieben hätte eine Waage die voll und kräftig ausgezogen wurde OHNE Knoten MEHR Dehnung als eine mit vielen Knoten. Ich bin der Meinung Du spürst da eher die Dehnung der Waage MIT den Knoten.
4. Deine Angaben zum "Drehpunkt" beziehen sich eher auf den ASK oder auf Kites mit ähnlichem Shape und sehr steiler Waage. Hast Du einen Kite mit sehr unterschiedlichen Anknüpfpunkten hat das Verstellen der Schenkellänge dort sehr unterschiedliche Auswirkungen und hat nicht zwingend einen großen Einfluß auf den Drehpunkt. Vielmehr bestimmt sich der Drehpunkt durch die Gesamtheit der Waage. Am ehesten für den Drehpunkt ist eigentlich der obere Waageschenkel verantwortlich. Je kürzer dieser normal ist je größer der Drehpunkt.
5. Auf Deinen Bildern sehe ich deutliche Unterschiede auf den Knotenabständen und Positionen und unter Zug nochmal etwas weiter sein dürften. Ja, auf genau dem Punkt den Du gewählt hast sind beide Schenkel gleich lang. Etwas länger oder auch kürzer und der Schenkellängen sind nicht mehr auf die Gesamtheit gleich lang - und das ist mehr wie nur 1 mm.
Wie gesagt, bezieht sich Deine Erfahrung hauptsächlich auf Deine ASK-Familie. Worum es mir ging war, dass man das Konzept nicht einfach "blind" auf alle möglichen anderen Kites übertragen sollte meiner Meinung nach. Hinzu kommt, dass Du ein relativ leichter bzw. normalgewichtiger Pilot bist. Ganz anders schaut das aus wenn jemand an der Waage zupft wo deutlich mehr wiegt wie Du und kräftiger ist, ja ich weiß Bernd ist ihn bei viel Wind geflogen - dennoch.
Bin heute morgen etwas knapp mit der Zeit.
Wir können gerne in Renesse mal drüber sprechen, ich bin mir sicher, dass das am lebenden Objekt besser nachvollziehbar ist.
PS: Wenn es eine Wilde Hilde bei gerade mal 45 km/h plus Böen in der Luft zerlegt hat, dann lag eine Vorbeschädigung vor.
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Sehr sehr lieb gemeint, wirklich. Danke. Freut mich, dass so noch jemand heutzutage denkt. Mein Respekt.
Aber ich habe bisher wenn ich meine Entwicklungen an Hersteller weiter gegeben habe das immer ohne Gewinngedanken daran gemacht und auch noch nie einen Cent dafür gesehen, aber sehr sehr viel Arbeit, Ärger, sowie Frust und Sorgen reingesteckt. Zu viel davon verdirbt einem irgendwann die Lust am Hobby und das will ich nicht.
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Im Moment habe ich AEtherKites, also Andre Eibel, schon gut mit dem Cutlass ausgelastet. Mal sehen was die Zukunft bringt.
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Den Tiger II TS gab es durchaus auch in Spi, nicht nur in Mylar -und ob der TS, den es in alter und neuer Ausführung gibt, der schnellste ist.... bei welchem Wind? Der normale alte Mylar Tiger II geht auch ganz mächtig zur Sache. Die Tiger II insbesondere in der Spi Version wurde stetig überarbeitet. So gibt es davon mindestens 5 mir bekannte Versionen mit jeweils mal größeren mal kleineren Modifikationen. Der "Light" kam jetzt neu hinzu, den es in Spi und auch Mylar gibt inzwischen so ich mich nicht irre.
Die Unterschiede wurden hier im Thread an entsprechender Stelle gut und ausführlich beschrieben. Einfach mal einlesen würde ich sagen. Egal wie der Tiger II lohnt sich egal in welcher Ausführung in seiner Sammlung zu haben.
- Editiert von Mark O2 am 11.02.2015, 07:22 -
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Ja Patrick hat Recht.
Ich hatte letztes Jahr einen Workshop für den Armageddon gemacht. Den Teilnehmern die damals gelernt haben einen zu bauen (der Flügel ist nicht einfach herzustellen) habe ich auf Anfrage für weitere Größen die Paneele dazu ausgeschnitten.
Einen Hersteller gibt es leider nicht mehr. Damals wurde der Armageddon über die Drachenschmiede Bretten angeboten.
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Viel Erfolg!
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Bei meinen UL um eine bessere Spurtreue im Spinn und am Windfensterrand zu erlangen setze auch gerne mal einen Aktivator ein. Der Abstand zwischen dem Schiebeknoten und dem Aktivatorknoten mache ich bei der Größe ca. 1 cm zwischen den Knoten.
Der Schenkel wo dann nach oben auf dem Anknüpftampen an den Aktivatorknoten versetzt wird läuft dann an eine kleine Knotenleiter am Kreuz wo man nochmal nachstellen kann wenn nötig. Du wirst die Waage etwas flacher stellen müssen dadurch. Also entweder am oQS Schenkel kürzer oder am Kreuz länger.
Der Druck den der Kite aufbaut nimmt dadurch insgesamt etwas ab, aber in den Spinns und am Windfensterrand zu. Vorteil, Du kannst auch dünnere Leinen fliegen.
Einfach mal testen!

Hier ein paar Bilder wie das gedacht ist:
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OK, das passt. Ich benutze bei der Größe meist Schenkel von 70-75 cm Länge.
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Doch doch Jörg. Eine lange Waage macht dann z. B. Sinn wenn das Gestänge relativ dünn ist, also gerade bei UL. Sie verteilt den Druck mehr aufs ganze Gestänge. Verzieht sich das Gestänge nicht zu stark und der Kite bleibt auch im Flug stabiler. Allerdings darf man es nicht übertreiben. Wird die Waage zu lang gehen irgendwann die Lenkbefehle unter, bzw. auf der anderen Seite wo gerade im Flug entlastet wird kommt es zu kompletten Halteverlust. Was dann gerade bei Speedkites zum Abschmieren im Loop z. B. führen kann.
Macht man die Waage recht kurz bekommt man in sich bei den Lenkwegen mehr Direktheit hinein, was aber auch dazu führen kann dass sich das Gestänge arg verformt dann.
Wie so oft ist ein Mittelweg der Bessere in dem Fall.
Wie lange hast Du Deine Schenkel ca. bei welcher Spannweite und Höhe?
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Wie Bernd schon schreibt würde ich die uQS-Verbinder 1-2 Clipse tiefer machen und entsprechend die Stand-Offs anpassen. Die uQS macht dadurch einen leichten Bogen nach unten. Du wirst die Waage dann ein wenig anpassen müssen. Bringt das nix gibt es noch 1-2 Tricks mit der Waage die aber ggf. auch Nachteile mit sich bringen.
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Danke für deine Einschätzung.
Bisher fand ich den Thread aber schon interessant und auch sachlich.
Wie schon oben beschrieben ist die Waage kein "neues Konzept". Es geht vielmehr darum ein Erfahrungsaustausch darzustellen. Dabei darf man auch durchaus mal seine eigenen Erfahrungen und Meinung sagen und vertreten wie ich finde.
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OK - gut danke Bernd. Ich dachte schon meine Augen sehen nimmer so recht :).
Wäre auch sonst wirklich extrem.
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12er? Das wäre krass!
Bernd schrieb es seien 10er dickwandig?
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Uff, sehe gerade die uQS ... Hiiii erstaunlich was die aushalten! :O
Coole Aufnahmen Bernd! -
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ok, danke Bernd. Aber Fotos tun es da normal nicht so gut.
Gerade bei Kites wo es schon auf 5 mm ankommt ob sie gehen oder nicht ist das dann schon kritisch. Bei einem 285 cm Kite macht 1 cm mehr oder weniger zwar schon was aus entscheidet aber nicht zwingend darüber ob er nun fliegt oder nicht.
Durch den Flug bei dem Wind von Dir hat sich das Ganze ja jetzt schon ein gutes Stück gesetzt bei dem Wind. Wäre mal interessant zu sehen wo die Knoten jetzt liegen. Schön wären zwei Bilder mit jeweils dem Zollstock dran - links und rechts.
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Bernd, was für ne Waageleine nimmst Du im Moment für diese Waage?
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