Top Of The Line - North Shore

    Dann dürften ja auch viele aktuelle Trickser besser nicht geflogen werden.

    LOL


    Ich habe noch keinen Trickdrachen geflogen oder gesehen der auch nur annähernd so eine Sound hat und soviel Lärm macht wie mein original Segel mit P300/200-Gestänge ...
    Es hat einen Grund warum ich immernoch überlege wo der HD-Aufkleber auf dem Segel hinpassen würde ...



    Viele Grüße, Jens
    (Gestange P300 außer LK P200, oQs P300 in 560 mm, 3mm CFK Standoff 220 mm, Waage oben 570, außen 590, Kiel 640)

    www.toryu.de

    "I started out with nothing and I still got most of it left ..."

    Seasick Steve

    LOL
    Ich habe noch keinen Trickdrachen geflogen oder gesehen der auch nur annähernd so eine Sound hat und soviel Lärm macht wie mein original Segel mit P300/200-Gestänge ...
    Es hat einen Grund warum ich immernoch überlege wo der HD-Aufkleber auf dem Segel hinpassen würde

    Dass der NSR definitiv lauter als die meisten anderen Drachen ist, sollte klar sein.
    Aber für den durchschnittlichen Badegast o.ä. sind auch Trickser zu laut, wenn sie in ihrer Nähe geflogen werden.
    (Ich wurde im Oktober in SPO auf meinen angeblich so lauten Badass UL angesprochen - es ist alles relativ...)

    Dass der NSR definitiv lauter als die meisten anderen Drachen ist, sollte klar sein.Aber für den durchschnittlichen Badegast o.ä. sind auch Trickser zu laut, wenn sie in ihrer Nähe geflogen werden.
    (Ich wurde im Oktober in SPO auf meinen angeblich so lauten Badass UL angesprochen - es ist alles relativ...)

    Nach meinen Erfahrungen findet sich in Deutschland immer Jemand, der sich an dem stört, was man macht. Wenn es nicht das Geknatter ist, ist es das Fauchen der mittels Saumschnur geknebelten Schleppkante oder der Schattenwurf des Drachens. Den wenigsten Ärger gibt es, wenn man erst mit einem abnormal lauten Drachen einpegelt und dann mit dem, was man eigentlich zu fliegen gedenkt, Kompromissbereitschaft zeigt - Lautstärke ist relativ. Natürlich sollte man es nicht übertreiben, aber auch das ist relativ.


    Letztes Jahr in SPO während des TFT hat es sich ein Camper mit Wohnwagen direkt in der Strandauffahrt gemütlich gemacht und sich dann über Peters Drachen aufgeregt. Nach etwas freundlicher aber auch deutlicher Argumentation zu unseren unterschiedlichen Standpunkten ist er unserem Rat gefolgt, sich zu den anderen Ruhesuchenden im Bereich der Strandkörbe zu gesellen, da das für uns aus Gründen der Rücksichtnahme keine Option gewesen wäre.

    • Offizieller Beitrag

    Ich kenne ja nur die Version von Heiko, aber das ist zumindest bei dieser Version normal. Du ziehst den Kite an und er geht erstmal eher schwerfällig nach oben und fühlt sich n bissl wie ein nasser Sack an... Je nach Windstärke dauert es unterschiedlich lang (Sekundenbruchteile bis mehrere Sekunden) bis sich das Segel gesetzt und zurechtgerutscht hat...aber dann!

    Ich bin gestern meinen NSR UL geflogen um genau das mal zu beobachten weil ich das gar nicht so auf dem Schirm hatte, aber ich kann Enricos Antwort zu 100 % bestätigen. Beim Start hat man fast den Eindruck das man es nicht schafft den Drachen überhaupt vernünftig in die Luft zu bekommen, so schwer und "stallig" fühlt er sich an - ich habe ebenfalls einen nach Heikos Plan - aber nach einer kurzen Zeit, also die von Enrico genannten Sekundenbruchteile bis Sekunden, gehts dann aber richtig zur Sache. :D Wir hatten gestern zwischen 5-15 kmh Hackwind und mein NSR UL hat teilweise so mächtig gezogen, dass er meine 40er LPG fast zum Reißen gebracht hat, zumindest war der Pfeifton sehr hochfrequent. :rolleyes: Ich hatte aber keine Lust andere Leinen zu nehmen weil ich auch noch NRG UL und Masque UL geflogen bin. Nach gut 33 Minuten großräumige Figuren fliegen - ich hatte versucht das für euch zu filmen, hat leider nicht geklappt weil man ihn meist nur hört aber nicht sieht :S , ich versuche es die Tage aber nochmal - war ich komplett durchgeschwitzt und hatte lange Arme! :D:rolleyes:


    P.S.: Die Lautstärke spielt bei meinen Flugspots übrigens überhaupt keine Rolle und ehrlich gesagt ist der NSR im Vergleich zu meinem Phantom den ich seit kurzem habe schon fast als "leise" zu bezeichnen. Zumindest nicht so aufdringlich wie der Phantom. Der klingt im Vergleich dazu wie ein Lanz Bulldog und macht die ganze Zeit ein lautes "Flap, Flap, Flap, Flap". Bei wenig Wind sehr langsam von der Geräuschfolge und bei stärkerem Wind dann richtig laut. Witzig fand ich das die Schleppkante bei dem Phantom sogar im Fade zu hören war. :D

    Habe bei meinem den Nippel durch die :D Lasche gezogen und 21cm Unterkante Spreize - Schleppkante innen neben dem Standoff gemessen.


    Habe jetzt Nitro light in den LKs. UQs noch mal 1cm kürzer. Bild mit 2 unterschiedlich langen oberen Spreizen. So langsam wird es :)

    Also ich merke, dass die Verwirrung bei mir eher steigt...
    Wir haben jetzt Maße von 170mm (Handkerchief-Plan) über 175mm (mein original VIP), 180mm (mein original Kona) & 195mm (mein Eigenbau NSR) bis hin zu 210mm (Thorstens EB) oder gar 220mm (Jens Lücks original Segel im Eigenaufbau)!


    Auch bei den oberen Spreizen habe ich bisher diverses von 535 bis 580mm gefunden.


    Ich für mich werde einfach nur schauen, dass mein Eigenbau für mein Empfinden passt, "den" NSR scheint es ja eh kaum zu geben...

    • Offizieller Beitrag

    Es ist beim North Shore (ohne R, K oder VIP :D ) halt so, wie Heiko ein paar Seiten vorne schon schrieb, das der Drachen sich relativ leicht an seine eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Deswegen denke ich gibt es auch so viele Unterschiedliche Settings. Ich selbst bin eher unerfahren was die einzelnen Veränderungen anbelangt, bzw. was diese Veränderungen für Auswirkungen auf das Flugverhalten haben, dass ich sehr "probierunfreudig" bin und lieber so fliege wie ich das Material bekomme. Mit der oQS probiere ich noch rum und hin und wieder auch mit unterschiedlich langen Waageschenkeln, aber dann hört es bei mir meist auch schon auf. :rolleyes:

    Man neigt beim Bestaben neuer Drachen dazu den Standoff lieber ein bisschen länger zu lassen ("Segel setzt sich ja noch") und die Spreitze leicht durchzudrücken. Auch ist aus meiner Erfahrung der Handkerchiief-Plan etwas bauchiger als die Originale, bei denen der Standoff eher kurz ist und halt Spiel nach Hinten hat. Bei meinem Kona hab ich ja auch die Speizen gekürzt und einen längeren Standoff (2mm CFK) eingebaut. Der hängt für mich so besser an der Leine und bleibt stabiler.


    Stefan

    hier mit der kürzeren oberen Spreize und kurzer Waage.



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    • Offizieller Beitrag

    @MP3 Bei deinem Video sehe ich für mich sehr schön was ich weiter oben damit meinte das ich keine Ahnung von den Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen habe. Rein optisch sehe ich in dem Video wenig bis gar keinen Unterschied zum letzten. :rolleyes: Wie empfindest du es denn? Ist was besser oder schlechter geworden?


    @ PeterLustich: Das ist seit 96 unser Teamdrachen, eine Eigenentwicklung von mir mit Anleihen bei NSR, Air FX und Flash Angel. Er hat nach Jahren unsere NSR ersetzt und wir fliegen ihn in 5 Versionen über den gesamten Windbereich. Gab damals zwar Gespräche mit Herstellern, habe mich aber nicht dazu durchringen können ihn zu verkaufen. Lediglich Heiko hat 98 für seine Anfänge als Wettkampfpilot mal Schablonen zu privaten Nutzung bekommen und ihn auf Wettkämpfen geflogen.
    Der Reactor ist vom Segelschnitt wesentlich höher.

    @PeterLustich. Präzi ist sehr gut geblieben. Gleitet etwas besser an, Slide ist stabiler, Impulse für mich besser zu setzen, z.B. Axel to Fade, Landung, Axel .... . Flickflacks sind aber nach wie nicht einfach und die 2PT Landung ist oft nicht elegant.
    Aber so kann ich mit dem Teil arbeiten und die Lösungen vor allem auf der anderen Seite der Leinen suchen. :whistling:


    Achja und @JensHH, ich möchte mal ein paar schöne 540er sehen. Habe ich noch nicht so hinbekommen. :)