Mein minimalistisches KAP Rig

  • Ich habe mich da mit den allerwenigsten Materialien zufriedengegeben. Ich warte nun auf den Wind:-)


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  • Da bin ich gespannt, ob das Funktioniert, und natürlich auf die Ergebnisse. An welchem Kite soll das hängen?

    Grüsse vom Uli aus der Heldenstadt. :)
    Cooper:Nexxt One110, Spiderkites: Lycos 2.0, Smithi Pro, JOJO: 28+, ET 1.5/2.5/4.0/5.5/7.0 Flexifoil: Skytiger 26/ Hi 60, PKD:Century 2.8, Ozone: Cult 2.5, Yak 3.4, ( Tube) Instinct 11.0 Tubekite 5.0, 7.0, 9.0

    Born-Kite: BS 1.8, RS 3.0/5.0/7.0/9.0/11.0 NS 5.5/ 7.0/12.5, LS 3.5/5.5/12.5

    KitesFreundin: Libre: Z1 1.5, Speedy II 2.1, III 2.0/4.0,HQ:Hydra 3.0, Cooper:One3.1,Born-Kite: LS 3.5/5.5/8.5,

    Zum Verkauf: Ozone Frenzy 13.0

    Gesucht: Tir na nOg von LO Kites

  • Das ist gar keine dumme Frage, die stellen sich am Anfang viele. Das Problem ist vor allem der Blickwinkel und die Vibrationen: Am Befestigungspunkt der Flugleine würde die Kamera oft hauptsächlich Schirm und Leine sehen und wäre starken Bewegungen ausgesetzt. Etwas versetzt montiert bekommt man meist bessere Flugaufnahmen und ein ruhigeres Bild.

  • Servus,

    schön, dass du dich im Bereich KAP betätigen willst, Es macht Spaß.


    Waldi69 : man nutzt so ein Rig mit Aufnahme an 2 Punkten in der Drachenleine um den Foto zu stabilisieren. Es gibt zwar Modelle, die nur einen Aufnahmepunkt haben, aber dann stabilisiert ein langer Stab unterhalb der Kamera. Dieses hier nennt man auch Picavet Rig. Die Leine ist solange, dass das RIG gerade nicht auf dem Boden ist, wenn ich beide Anknüpfpunkte mit gestreckten Armen nach oben halte.


    Linux the Bird : ich denke du machst das klasse, nur die Ausführung ist etwas, sagen wir mal: robust.
    Da du KAP Bilder meist dann machst, wenn es weniger wind hat, damit die Kamera ohne Gimpel nicht im Wind flattert, darf das Rig und die Kamera nicht schwer sein. Und der Faden an dem das Rig hängt muss leicht durch die Aufnahmen gehen.


    Hier mein Rig, das ich mir vor ein paar Jahren gebaut habe und auch erfolgreich bei leichten Wind geflogen habe.


    Rig von oben:


    Von Vorne:


    und hier noch mit Zusatzakkupack, da ich mit dem WLAN der Kamera die Bilder übertrage und sie steure:


    als Rollen habe ich solche Umlenkrollen aus dem Schiffsmodellbau genommen, Die laufen sehr leicht:

    Die Trägerplatte ist ein einfaches Aluminium...

    Eingehängt in die Flugleine mittels solcher Haken, die ich mir selbst gebogen habe:



    Und hier zwei ältere Bilder :

    Meine Partnerin beim Üben mit dem Rev


    Kirche in Minkelfeld, hier war die Herausforderung, nicht in den Kirchturm zu fliegen :)


    und hier ein alter Seilbagger beim Bimsabbau in der Pellenz:



    Viel Spaß mit der Fotographie vom Drachen aus. Und zeig deine Bilder.

    Gruß
    der Indianer


    - eigentlich bin ich gar kein Indianer, manchmal vielleicht im Herzen, aber nur manchmal -

    meine Webseite: www.derIndianer.org
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  • Bitte nicht falsch verstehen, jedem sein Hobby, aber in Zeiten von Drohnen versteh ich nicht, wieso man sich Mühe macht eine 35,- € "Spielzeugkamera" (sicher damit die Kosten beim Schaden sich in Grenzen halten) sauber und ausgerichtet aufwenig an einem Drachen festzumachen um.dann stark wetterabhängig und meisst dann auch ohne viel Sonne und damit auch ohne passenden Licht, HD oder FullHD Aufnahmen oder Videos mit 15-30 Bider/s in theoretisch max. 100m Höhe zu machen, wenn ich in der EU mit ner Drohne (z.B. DJI Mini 3 oder 4 oder 5 Pro) bei jedem Wetter auf 120m über Startpunkt hoch darf und bei den <=250g Drohnen über fast jedem Motiv mit 4K, mehr Pixeln, grösserem Sensor, bei Video 60/120 Bilder/s und Autofocus und D-LOG zur Farbnachbearbeitung, meine Aufnahmen in erlaubter Sichtweite, theoretisch schon um 15 km Entfernung, machen kann und dabei das Motiv noch selbst durch Kamerabewegung hoch/runter und/oder Zoom perfekt ins Bild platzieren kann. Das auch noch als Panorama, Hochkant oder viele anderer witzige Video und Fotoeffekte. Selbst die LowLight Fähigkeit ist besser und rauschärmer (in der EU nach Sonnenuntergang darf aber normal Weise nicht mehr geflogen werden).

    Durch die ganzen Sensoren drumrum und Hinderniserkennung, aktivierten Ausweichfunktionen, automatischem Zurückfliegen und Landen bevor der Akku alle ist passiert da auch nix Schlimmes mehr mit der Investition. Und wenn ich die Zeit für den Bau eines passenden RIGs in Geld umrechne, noch nen ordentlichen Drachen dazu, dann bin ich kostenmäßig auch nicht mehr soweit weg.


    Ich weiss, dass das Basteln und der Erfolg einem Genugtung geben kann, aber ich will ja eigentlich nen tolles Bild als Ergebnis.

    Und das geht heutzutage, meiner Meinung nach, doch so viel schöner als mit nem "wackeligen" Drachen.


    Sorry für den Schachtelsatz oben und weiter viel Spass beim Hobby. 😉


    Und wie gesagt, das ist keine Kritik. Nur Unverständnis aufgrund der heutigen, inzwischen bezahlbaren, Möglichkeiten.

    McStingray

  • Servus McStingray,

    ja du hast Recht mit dem was du sagt.


    Drohnen können sehr sehr viele Menschen fliegen und sogar den Flug vorher programmieren. Aber es gibt auch sehr viele Menschen die sich dadurch gestört fühlen.

    Ich habe mit meiner Kamera am Drachen noch nie jemanden getroffen, der sich gestört fühlte, im Gegenteil. Fast alle waren von der Möglichkeit der Fotografie sehr angetan.

    Beim KAP geht es nicht nur um das Endprodukt, das Bild. Nein, es ist der Weg bis dorthin.
    Ich muss mir ein geeignetes Motiv / Ziel auswählen.

    Warten bis der Wind, die Sonne etc. zu dem Motiv passen und ich natürlich auch Zeit und Muse dazu habe.
    Ist dann fast wie ein Bild malen und nicht nur einfach fotografieren oder gar per KI erstellen zu lassen. Nein, man muss den Drachen positionieren und die Kamera in Stellung bringen.

    Dann die Bilder auswerten und die allermeisten löschen.

    Ich will ja auch entspannt mit einem Einleiner auf der Wiese sitzen und den Sommerwind genießen und nicht mit eine lauten Fluggerät, das alles besser kann als mein alter Drachen.

    Aber das ist ja das Schöne an den Hobbies, jeder wie er mag und will.

    Und was ich auch festgestellt habe, es ist nicht die Höhe, die so ein Bild ausmacht, im Gegenteil, Bilder mit Bodenbezug, so 20 Meter Höhe machen den größten Reiz aus.


    Gruß
    der Indianer


    - eigentlich bin ich gar kein Indianer, manchmal vielleicht im Herzen, aber nur manchmal -

    meine Webseite: www.derIndianer.org
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  • Hallöchen,

    Ich sehe das so wie LastMohawk: "Ich will ja auch entspannt mit einem Einleiner auf der Wiese sitzen und den Sommerwind genießen und nicht mit eine lauten Fluggerät, das alles besser kann als mein alter Drachen."


    - Wenn ich mit meinem Drachen und der Kamera an der Schnur unterwegs bin und Leute treffe, sind manche positiv interessiert gewesen.

    - Ich hatte in der Tat, als das mit den Kosten einer Drohne erschwinglich wurde, auch damit geliebt äugelt :thumbsup:

    ABER: aktuell, wenn Du mit einer Drohne unterwegs bist, musst du ja Angst haben das Leute dich doof anschauen und irgendwelche Kommentare abgeben und/oder die Drohne vom Himmel geholt wird :evil:

    Gruß Mirco


    The sky is not the limit.....

  • Danke für die Aufklärung. Aber ab 10m Höhe höre ich meine 249g DJI Mini 4 Pro auch nicht mehr.

    Lass die Leute doch erstmal doof gucken. Das ist meist nur Unwissenheit über die Drohnengesetzte und falsche Vorstellungen und Infos von Drohnengegnern. Fliegen über Privatgrundstücke ist natürlich ohne Erlaubnis tabu.

    Ich kläre sie gern auf, lass sie mit aufs Display der Fernbedienung schauen. Und wenn Sie sehen, dass sie in 20m Entfernung nicht mehr wirklich erkennbar sind, wollen die meisten wissen was die noch so tolles kann und kostet...


    Viel Spass euch weiterhin. 👍🏼

    McStingray

  • Oft ist es einfach die Unkenntnis über Drohnen, die Leute skeptisch macht. Wenn man ihnen das Livebild auf der Fernsteuerung zeigt, ändert das ihre Sichtweise oft ziemlich schnell. Auch bei einer Mini unter 250 g muss man natürlich die Flugregeln und die Privatsphäre beachten. Das geringe Gewicht erleichtert einiges, ist aber kein Freifahrtschein, überall zu fliegen.