Hallo!
Ich habe mal wieder was (für mich) neues ausprobiert, und nachdem das Projekt endlich auf Fanö endlich richtig fliegen durfte, will ich auch hier ein paar Worte darüber verlieren - und einen kleinen Baubericht machen. Ich habe nur wieder zu wenig Bilder während des Bauens gemacht...
Wie üblich mache ich mehrere Einzelposts, damit ich genug Bilder einbauen kann.
Darum geht es:
Ich bin sehr glücklich mit dem Projekt, und was dabei heraus kam. ![]()
Die Drachen sind 50x50cm groß, mehr dazu später.
Die Idee ist ein "Gesplitterter Regenbogen", also ein Regenbogen in Einzelquadrate zerteilt, die dann nicht nebeneinander sondern hintereinander fliegen. Dabei wollte ich ein möglichst durchsichtiges Material haben, damit man die hinteren Drachen durch die forderen durchscheinen sieht. Und das hat recht gut geklappt. Die Drachen werfen am Strand sogar farbige Schatten.
Ich habe lange nach einem geeigneten Material für die Segel gesucht. Aber alles was ich Folien war zu dick und schwer. Und irgendwann hat es klick gemacht, und ich habe mal nach dünnen Klebefolien gesucht. Und dann bin ich echt schnell fündig geworden: Oracal 8300. Damit werden normaler Weise Fenster eingetönt. Das Zeug ist recht dünn und nicht sooooo schwer. Und das Zeug ist selbstklebend. Ich habe es dann auf Mylar geklebt. Aber dazu dann auch noch später mehr. Ich weiß auch, dass einige wenige Drachenbauer auch mit dem Zeug experimentieren. Mal sehen, was die ergänzen können.
Zurück zum Anfang. Wie üblich bei mir fängt alles mit einem Entwurf im CAD an:
Ich verwende für 2D-CAD immer QCAD, das ist günstig und sehr einfach. Ist ein komischer Kontrast, für 3D-CAD nehm ich Solidworks in der Maker Edition.
CAD war an der Stelle auch sehr wichtig, da die Teile später sehr exakt auf Stoß verarbeitet werden sollten. Deswegen kam auch manuelles Ausschneiden nicht in Frage.
Um das Material richtig zu nutzen, habe ich mir dann die Demoversion einer Nestingsoftware besorgt, die die Teile platzsparend auf dem Schneidbett meines Schneidplotters angeordnet hat. Verwendet habe ich NestFab. Zum Glück gibt es eine 7-Tage Testversion. Sonst kostet die Lizenz 7.500 Euro im Jahr in der Ultraversion. Ich hab auch ein paar Open Source-Lösungen ausprobiert, aber die kamen bei weitem nicht an das Ergebnis von NestFab ran.
Damit wäre der Software-Part durch, und es geht im nächsten Post an die "Hardware".
Tschüss
Marcus (aka Tiggr)
