Starkwinddrachen ... was ist Eure Einleinerempfehlung für 5,6,7 Bft,?
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Invento HQ Roto.
Gruß. Igor.
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Sturmbox denke ich, habe die immer am Himmel gesehen wenn es heftig wurde...
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• Ein Peter Lynn "Pilot" nach diesem Plan: KLICK!
Man kann den schön klein skalieren, auch wenn PL das in seinen alten Newsletters mehrmals verneint hat. Er hat nicht immer recht.
Durch die insgesamt acht Waageleinen lässt sich der stablose "Pilot" sehr fein trimmen, so dass er auch bei Windstärken jenseit von Gut und Böse stabil fliegt. Allerdings sollte man wohl nicht unter 2qm Segelfläche (Untersegel) gehen, denn dann wird das Trimmen sehr aufwändig. Ein simpler Überhandknoten zum Kürzen einer Leine ist dann schon eine große Veränderung...
• Um bei der Stablosfraktion zu bleiben: Die Flowform "FF03A" von Harald Prinzler: KLICK!
Auch hier auf die Größe achten: Ich habe mir diese FF vor ewigen Zeiten mit etwa 2,5qm angefertigt. Diese kleine FF kann aber eine Black Line 260daN zum Pfeifen bringen. Und dann hat man sogar quer zum Wind kaum noch eine Chance, diesen Drachen niederzuholen. Ein großer Vorteil: Es gibt nur drei Waageleinen.
• Und wenn's dann doch etwas Bestabtes sein soll, dann ist meine Empfehlung ein dezent verkleinerter Multi-Flare nach Ralf Beutnagel: KLICK!
Durch die insgesamt zwölf (12) Waageschenkel werden die Kräfte von starkem Wind optimal abgefangen.
Der Multi-Flare ist als Leichtwinddrachen konzipiert. Und JA!, Leichtwind kann er ganz ausgezeichnet!
Bei entsprechend stabiler, robuster Anfertigung mit guten Verstärkungen und überdimensionierter Bestabung habe ich diesen Drachen seit fast 21 Jahren aber auch bei Starkwind in der Luft (allerdings Binnenland).
Gruß,
Karsten
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Die Idee mit dem Multiflare ist schon ziemlich ausgefallen, vielleicht probiere ich das mal... oder einen einfachen Flare mit angepassten Kielen.
Bei Sturm an der Küste, etwa auf Fanoe sieht man häufig Sturmboxen, wie etwa die von den Hamburgern, die Bauanleitung findest du auch auf der KPB.
Ich bevorzuge schwer ausgeführte Codys mit 50cm Zelle oder kleine Sechs- oder Achtecke mit angepasstem Schwanz
Wobei sich mir die Frage stellt was man unter Sturm versteht - bis 6Bft lasse ich auch sehr gern Parafoils fliegen, bei viel Wind eher 14 Zeller, wegen der vielen Kiele
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Hi!
Der Multi-Flare ist ein echter "Halsbrecher", oder "Nackenverrenker", denn er fliegt mit extrem großem Leinenwinkel.
Und obwohl er dabei augenscheinlich sehr flach auf dem Wind liegt, entwickelt er überraschend große Liftkräfte.
Bei Starkwind ist bei diesem Drachen ein wirksamer Schwanz wichtig.
Mein MF ist tatsächlich ziemlich klein: Standhöhe 150cm, Spannweite 250cm. Das ist nicht viel, denkt man.
Aber der Wind ist eine brutale Naturgewalt, da macht man sich besser auf etwas gefasst...
Welche 14zelligen Parafoils fliegst du denn? Gibt's davon eine Konstruktionsbeschreibung?
Gruß,
Karsten
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Nein gibts nicht, ich baue seid vielen Jahren meine eigenen Entwürfe und da habe ich nie einen Plan für gemacht oder eine Beschreibung formuliert. Es gibt nur schematische Skizzen zur Dimensionierung.
Es hat eine Weile gedauert bis die so abgestimmt waren, daß sie so flogen wie ich mir das vorstelle.
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Sturmeddy mit Dacron-60D-Bespannung und langem Fransenschwanz, 10 er Gestänge und zusätzlicher Querspreize. Ein fliegender Panzer aber ich musste ihn noch nie einholen, weil zu viel Wind war. Wenn so richtig ätzender Kachelwind ist fühlt er sich pudelwohl.
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Vom Rokaku als Starkwinddrachen rate ich ab. Der hat einfach zu viel Zugkraft. Ich hab auch mal einen gepanzerten 40 er Cody gebaut, der zieht auch gewaltig.
Ich fliege oft und gerne bei viel Wind aber hohe Zugkräfte vermeide ich, weil das echt verdammt anstrengend wird. 🤣
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...aber hohe Zugkräfte vermeide ich, weil das echt verdammt anstrengend wird. 🤣
Sagt der Mann mit einem Eddy in der Größe eines Festzeltes im Profilbild

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Der hat zwar 25 er CFK-Stangen aber der ist definitiv nicht für Windstärke 7 🤣
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Für ein grünes Monster ist die Aussage "hohe Zugkräfte" relativ.
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Einen Drachen haben wir hier aber tatsächlich vergessen — es sei denn, ich hätte seine Erwähnung übersehen...
Es geht um den deutschen Klassiker schlechthin: Den Roloplan.
Schon der "Standard"-Roloplan kann bei richtiger Trimmung der siebenschenkligen Waage mächtig viel Wind vertragen.
Nur wenige wissen, dass es den Roloplan auch mit zusätzlichen Sturmstäben gibt. Diese liegen parallel zum Mittelstab nahe
an den Außenkanten der Segel, aufgelegt auf die Querstäbe. Bei moderaten Windverhältnissen werden sie einfach weggelassen.
Gruß,
Karsten
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Nun in der Regel sind Roloplane aus Baumwolltüchern und haben Buchenstäbe - wenn man es denn genau nimmt mit dem Nachbau - und werden in Bodennähe recht launisch und diese Kombination ist nicht unbedingt gut bei 6 Bft oder mehr. Stürzt er beim Landeanflug ab und brechen die Stäbe, diese schießt man sich dabei ganz schnell durch das Tuch und der Schaden ist kaum zu reparieren.
Selbst die Hamburger lassen ihre Rolos auf Fanoe selten bei mehr als 5Bft fliegen. Ich würde das nicht riskieren. Sturmstäbe hin oder her.
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Moin,
und danke an alle für die Tips und Ideen.
Ein verstärkter Eddy ist in Planung,
Mein Steiff Roloplan, nee den riskiere ich nicht. Hatte den einmal bei guten 5 Bft. fliegen, daß muß nicht sein.
Ich denke, ich werde dann doch mal eine Calomil 1.4 Box bauen (Plan in der KPB) und ausprobieren:
Danke, Jens
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Dennis-the-menace & Jens Lück :
Die Besorgnis um eure historischen Originale kann hier jeder verstehen.
Tatsache ist aber nunmal, dass die Roloplane so angelegt waren, dass sie auch mit ruppigen Windverhältnissen klar kamen. Es wird aber ganz sicher niemand von euch erwarten, die alten Schätze mit entsprechend gealtertem Material diesen großen Belastungen auszusetzen.
Ich find's gut, wenn ihr sie weiterhin in Ehren haltet, Interessierten zugänglich macht und manchmal auch fliegt. Diese Drachen sind immerhin ein Stück deutscher Geschichte.
Gruß,
Karsten
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Dennis-the-menace & Jens Lück :
Die Besorgnis um eure historischen Originale kann hier jeder verstehen.
Tatsache ist aber nunmal, dass die Roloplane so angelegt waren, dass sie auch mit ruppigen Windverhältnissen klar kamen. Es wird aber ganz sicher niemand von euch erwarten, die alten Schätze mit entsprechend gealtertem Material diesen großen Belastungen auszusetzen.
Ich find's gut, wenn ihr sie weiterhin in Ehren haltet, Interessierten zugänglich macht und manchmal auch fliegt. Diese Drachen sind immerhin ein Stück deutscher Geschichte.
Gruß,
Karsten
Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe eine Replique, die kaum 20 Jahre alt ist, aber eine so originalgetreue daß sie sogar die Knopfleisten hat und das Buchenholzgestänge im Bereich der Muffung mit Leinöl geölt und die Waage aus einer gewirkten Hanfschnur ist. Aber das ändert nichts daran, daß diese Drachen auf den letzten 20 - 30 Metern in Bodennähe beim Einholen einfach zickig werden und das Taumeln und Drehen anfangen bei starkem böigem Wind. Und daß bei Bodenkontakt bzw Aufschlag die brechenden Buchenstäbe (Hartholz) durch das Bauchwolltuch stechen und man das nicht wirklich reparieren kann.
Diese Drachen fliegen über einen weiten Windbereich, aber sie sind ganz klassische Hochflieger, fühlen sich am wohlsten in Flughöhen deutlich über 100m. Und der Boden ist ihr natürlicher Feind bei starkem Wind.
Für Starkwind gibt es einfach geeignetere Drachen die mit geringerem Risiko geflogen werden können, denn runter müssen sie alle einmal und das doch am besten intakt oder?
Vom Rokaku als Starkwinddrachen rate ich ab. Der hat einfach zu viel Zugkraft. Ich hab auch mal einen gepanzerten 40 er Cody gebaut, der zieht auch gewaltig.
Ich fliege oft und gerne bei viel Wind aber hohe Zugkräfte vermeide ich, weil das echt verdammt anstrengend wird. 🤣
Stellt man den Cody deutlich flacher und versieht ihn mit einem Dragsail kann man eine 40er Zelle bei 6Bft angenehm mit einer Hand halten. Alles eine Sache der Einstellung.
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Was ist ein Dragsail?

