Zitat
Original von Jurgov
Interesannter Entwurf: Aber ich hätte Bedenken mit den vielen Schweissnähten (ich habe 6 pro holm gezählt), vor allem in der Längsrichtung des Buggys. Seitenholme verwinden ja in einem gewissen Mas,unter Belastung.
Da besteht die Gefahr ,dass eine Schweissnaht reisen könnte, denke ich (da Schweissnähte nicht nachgeben).
Ich selbst habe noch keinen Buggy gebaut und wenn ich mit meinen Bedenken falsch liege , bitte ich um Richtigstellung.
Gruss jürgen
Bezüglich der Schweißnähte an den Holmen, in Bezug auf die Haltbarkeit, habe ich keinerlei Bedenken. Das verwendete Material ist ein Chrom- Nickelstahl, umgangssprachlich als Edelstahl bezeichnet. Eines der Merkmale von Chrom- Nickelstähle ist das sie kubischflächenzentriert sind. Das heißt das Material ist relativ weich, bei einer Belastung wir das Material immer nachgeben mit der Neigung zum fließen. Es ist dadurch davon auszugehen das die Holme, unter Last des Fahrers, nachgeben in der Form das sich im Prinzip der Radstand verlängert. Ich glaube aufgrund dieses Umstandes werden die Schweißnähte nicht an die Grenze ihrer Belastbarkeit gebracht. Oder einfach ausgedrückt, du sitzt ehr mit dem Arsch auf dem Boden als eine Schweißnaht verreckt. Immer vorausgesetzt die Schweißung wird fachmännisch ausgeführt, also der Einsatz vom richtigen Schweißzusatzwerkstoffes und der Verwendung von Formiergas. Das Biegen der Rohre ist zwar nicht so zeitaufwendig, hat aber auch seine Nachteile. Ein Nachteil bei Chrom- Nickelstählen ist das sie Kalthärter sind, soll heißen das wenn sie kalt gebogen werden zur Härtung neigen. Bei den meisten „einfachen Biegemaschinen“, wie im Post vor mir gezeigt, beobachtet man immer eine Einschnürung des Materials, was für mein Dafürhalten auch nicht besonders gut ist, zudem empfinde ich den Biegeradius für zu groß. Bei Dornbiegemaschinen tritt dieses Problem nicht auf, diese kosten aber auch erheblich mehr.
Gruß Thomas