Beiträge von Anonymous

    Hallo Heinrich,
    bekanntlich widerspreche ich ungern, nur, die von dir genannte Rotbuche hat im Gegensatz zur ebenfalls hier heimischen Weißbuche ein leicht rötliches hartes, sehr feuchtigkeitsempfindliches Holz, welches je nach Schnitt mehr oder weniger glänzende 2 bis 3mm dunklere sog. Spiegelchen zeigt. Die Farbunterschiede der beiden gängigen Buchenarten sind recht gut an Hobeln zu erkennen. Die weiße Hobelsohle in der Regel aus Weißbuche, sie wird auch Hainbuche genannt, hat froschgrüne Blätter, ist feinporig und sehr dicht, während der Hobelkasten samt Keil und Hörnchen eine eindeutig rötliche Färbung aufweist, eben aus der preiswerteren Rotbuche. Übrigens die Rotbuche denkt überhaupt nicht daran eine rot Blattfärbung zu zeigen, ihre Blätter sind leicht filzig und von einem schönen Olivgrün.
    Die Blutbuche mit ihren dunkelvioletten Blättern ist lediglich eine Mutation der Rotbuche. Ebenso die Trauerblutbuche mit hängenden Ästen.
    Zwei meiner einleinigen Drachen, deren Gestänge aus gespleißtem Bambus bestand, brachen genau im Knotenbereich. Da ich ja keine Ahnung von Holz habe, schiebe ich das auf eine zufällig dort vorkommende zweimalige Strukturschwäche der Bambusknoten.
    Mit deiner bemühten lingua latina Weisheit, liegst du in dem Fall jedenfalls meilenweit daneben, macht sich aber zugegeben immer wieder gut, nur passen muß es halt.
    Noch ein Tipp, hier postende Forenmitglieder zum Schweigen aufzufordern, ich würde das den Admins überlassen.
    Menasse
    ps
    Vor meinem Studium, Heinrich, absolvierte ich in der Stilmöbelfirma Gebr. Olfe Berlin eine Tischlerlehre mit der Gesamtnote gut.
    Verschon mich bitte mit der Bitte um Zusendung meines Gesellenbriefs! Gerne kannst du die in der Kreuzberger Obentrautstrasse befindliche Handwerkskammer bitten, meine Erlaubnis hast du, dir das oben mitgeteilte bestätigen zu lassen. Die Lehre endete 1965 und wurde dort auch abgenommen. Ferner konnte ich mit diesem Brief auf der Nordstern, ein norwegische Frachter, für ein Jahr als Jungzimmermann auf Große Fahrt gehen.

    Zitat

    mal ne frage was ist das für ein board im hintergrund???
    ich bin ja der meinung ein comp 90 aber ich denke du weißt das genauer


    Es handelt sich hier um ein MBS Core 90 mit offen Bindungen, da mein Vater auch mal fahren wollte. ;)

    Moin,


    da es eine vielzahl von Wachse für Boards gibt stellt sich mir die frage welches ist das richtige. Flüssig oder festes Wachs? Womit habt ihr die besten erfahrungen gemacht?


    Danke und Gruss
    Denni

    Hallo Dietmar,
    ... Buchenholz besonders in Stangenform, auch als 6/8 mm Dübel bekannt, wird aus Unkenntnis seiner Holzstruktur oft für den Bau von Einleinern verwändet. Sicher ein Hartholz, bricht es allerdings relativ schnell ... stumpf, ohne längliche Splitterbildung.
    Also nicht so recht zu empfehlen, aus Buchenholz der roten Sorte, eben Rotbuche, wurden einst Thonetstühle und hier der bekannte Cafehausstuhl Nr. 14 rund 50 Mio mal gebaut, nachdem die Rundhölzer zuvor in heißem Wasser mit einem Schuss Petroleum in Schablonen eingespannt und nach dem Einbiegen rund einen Monat in den Schnellspannformen verblieben. Nach dem Zusammenbau kam das Sonnengeflecht, von Giftgas-Blinden des ersten Weltkrieges geflochten, drauf ... Versandtfertig (Für den Drachenbau würde ich es sicher nicht verwänden wollen). Das ließ sich ausschließlich mit Buche veranstalten, weil es eben im Gegensatz zu Ramin mit ähnlicher Härte, keine langfaserige Struktur hat. Die Knoten, in leider immer zu kurzen Abständen, sind beim Bambus sicher Sollbruchstellen, ganz besonders bei gespleißtem Material. Ramin steht aus Umweltgründen, nachdem der lieber Herr Zumwinkel halb Sumatra für die Druckerpapierherstellung abholzen ließ, Gruß an die Deutsche Post, nur sehr begrenzt zur Verfügung und sollte in den Baumärkten belassen werden! und die europäische Esche? mittlerweile selten sehr teuer und kaum zu kriegen. Hat jemand Erfahrung mit verleimter Kiefer?
    Berlin erstickt im Schnee, zum Drachensteigen kaum geeignet, selbst mein Zero spielte da in der Mittagspause nicht mehr mit.
    Menasse

    wenn die Kante gut greift sind kurse fast gegen den Wind drin, ich hab aber die Gradzahl noch nicht ermittelt. Hab gestern das GPS im Auto liegen lassen und war zu faul zum holen, aber mit der 10er Yak machte es den Eindruck als wenn es gegen den Wind ging (ok, vielleicht war der Fahrtwind auch so hoch :-O )

    Zitat

    Twister und RM+ zu vergleichen, ist genauso als ob ich Äpfel mit Birnen vergleiche.


    Was spricht dagegen, 2 Kites, und wenn es auch völlig verschiedene Kites sind, miteinander zu vergleichen?
    Ich kann auch ´nen DP mit ´nem Handlekite vergleichen und die jeweiligen Unterschiede herausstellen.


    Zitat

    Beide Schirme sind für völlig unterschiefliche Zwecke konstruiert worden


    Klär mich mal auf, da bin ich jetzt aber gespannt was der eine kann und der andere nicht :(


    Jedesmal wenn die Twister in´s Spiel kommt ist es immer der Kite zum aus dem Stand fliegen. Alles was der Kite hat ist total ruppiges Flugverhalten, ein kleines Windfenster, lahm wie Sau. Dafür aber billig. Wegen mir kauft die Tüte und werdet glücklich. Meiner Meinung nach gibt es bessere Kites als diesen Low-Budget-Jumper.

    Zitat

    Hochleister sind daher im Binnenland (aus dem Stand) ungeeignet


    das kann ich so absolut nicht bestätigen!


    Zitat

    Im zenit bleiben sie leider nicht einfach stehen, sondern man muss darauf achten, dass eine Böe sie nicht zu sehr in den Wind laufen lässt und beim Abflauen des Windes ein Strömungsabriss ein bonbonartiges Klappen produziert


    Meine Yaks und auch die Cooper kann ich am Windfensterrand oder im Zenit abstellen, ist wie alles auch etwas Übungssache. Hochleisterfliegen ist keine Zauberei, und diese Kites machen auch aus dem Stand teuflisch Spaß, ob sie nun dafür gebaut sind oder nicht.



    Zitat

    Intermediate - Hochleister


    die RM+ würde ich nach dem heutigen Enrwicklungsstand nicht unbedingt mehr als Hochleister einstufen, eher in Richtung Oberklasse Inter (wo ich auch die z.B. Century einordnen würde). Und die RM+ ist vom Flugverhalten her wesentlich besser zu handeln als die Twister. Da kann mir aber jetzt keiner das Gegenteil erzählen. Die RM+ kann ich im Zenit als auch am Windfensterrand bequem ohne irgendwelche Probleme, selbst im Binnenland, abparken.
    Und für ca. 150,- od. sogar weniger würde ich niemals nicht die Twister kaufen wenn ich für das Geld eine gleichgroße RM+ bekomme!


    Zitat

    Ich finde die Twister super geeignet für den Stand. Sie baut immer Druck auf


    das widerspricht sich eigentlich für im Stand fliegen. völlig nervig wenn das Teil in der Luft nicht mal irgendwo zur Ruhe kommen kann.


    Besser ist antesten um eigene Eindrücke zu bekommen. Ich habe hier nur meine eigenen Eindrücke der Kites wiedergegeben, von den genannten (außer Vapor) bin ich alle aus dem Stand, auf dem Board od. Buggy geflogen und denke schon daß ich da etwas beurteilen kann.

    Zitat

    was hast du denn für Yak`s?


    ich vergleiche die 5erJoJo mit Guidos 5er Yak (meine Ex), und da war mir die 5er Yak in ihrem Windbereich auf dem Board bei mir im Binnenland (mein Haupteinsatzgebiet) einfach zu ruppig. Ich habe bei mir sehr unstete Bedingungen (darum auch der Tausch). Mit der JoJo komme ich besser klar. Ich kann ja auch nur für mich sprechen und von meinen Erfahrungen mit den Kites. Die Bedingungen am Meer sind was völlig anderes.


    Zitat

    Flugtechnisch - völlig anders..


    Qualitativ - vergleichbar..
    ...sollte / müsste es wohl heissen....!?


    sicherlich flugtechnisch völlig anders, aber im Handling ist die JoJo der Twister weit voraus, von den Qualitätsunterschieden will ich hier nicht sprechen, da liegen Lichtjahre zwischen.



    Zitat

    Das hatte ich an anderer Stelle auch schon mal etwas ausführlicher ausgeführt,
    vielleicht weiß Ingo noch wo, ich finde es gerade nicht.


    nee, weiß jetzt auch nicht wo ich suchen soll.
    Eigentlich geht es hier auch um Standkiten, und selbst da finde ich fast jeden Inter besser als die Twister. Sicherlich sind im Intermediatebereich auch große Leistungsunterschiede der einzelnen Kites vorhanden, und wenn es um treckerartiges ziehen und abruptes Liftverhalten geht ist die Twister sicherlich vorne anzusiedeln. Bei einem leistungsstarken Kite setze ich aber außer diesen beiden Eigenschaften auch ein gut handelbares Verhalten voraus, und das ist meiner Meinung nach mit der Twister nicht gegeben. Meine (bekannte) Abneigung zur Twister jetzt mal außer Acht gelassen, sondern rein objektiv. Und wenn später mal eine Weiterentwicklung zu Board oder Buggy kommen sollte, ist eine z.B. JoJo wesentlich besser zu gebrauchen als eine Twister.
    Ist ja auch nur mein Eindruck in Bezug auf die hier erwähnten Kites. Würde ich nur Buggy fahren und das noch hauptsächlich am Meer sähe meine Kiteauswahl anders aus. Man (frau) muß auch den Bedingungen im Haupteinsatzgebiet Rechnung tragen.


    Zitat

    Alter Postsammler


    :-O