Beiträge von Anonymous

    Hallo Vierleinergemeinde und Drachenbauer,


    dieser neue Speed-Quad ist eine Gemeinschaftsarbeit von Sandyman und =qlk= .


    Seine Konstruktion besitzt die Besonderheit, dass acht Downspars sein Segel strecken (bei den Speed-Revs sind es vier.). Dadurch prägt dieses Segel nicht diese für Segel so typischen Durchhängungen aus, sondern rundet sich sehr straff unter der Windlast wie eine Schale.


    Durch die große Steifheit des Drachens wird alle Windenergie in Präzision und Geschwindigkeit umgesetzt und das Ding kann schnell werden wie ein Geschoß. Bei ersten Probeflügen um die 10km/h ging er schon sehr gut ab.


    Das Gestänge ist mit °Revolution equipped, Ultralight° (die Goldstäbe mit dem Aufkleber ;-)) vom Allerfeinsten.
    (Nebenbei bemerkt finde ich, dass man ab einem gewissen Aufwand beim Drachenbau am Gestänge nicht sparen sollte.)


    Seine Größe basiert auf einer 1.5er-SLE-LK. Damit hat er die ungefähre Breite eines Supersonic. Durch seine größere Höhe besitzt er aber auch eine größere Segelfläche, die den verminderten Auftrieb durch das vergleichsweise höhere Gewicht kompensiert.


    Weil seine Drachenkonstruktion sehr starr ist und diese in allen relevanten Punkten von der Waage unterstützt wird, ist dieser Vierleiner auch im Reverse sehr gut lenkbar.


    Das Segelmaterial ist Icarex PC 31 und mittelstarkes Mylar. Der Drachen wiegt mit allem Drum und Dran 315 Gramm.



    Vom Design her wollte ich keinen bunten Drachen gestalten, sondern habe eher Wert auf eine strenge, klare Farbigkeit gelegt. Der Wechsel mit dem dunklen Farbton Anthrazit bringt das Hellorange kräftig zum Leuchten, unterbrochen nur durch die Mylarflächen, durch die der jeweilige Himmelsfarbton durchscheint.



    Das schönste Designkonzept kommt jedoch nicht zur Wirkung, wenn es nicht handwerklich perfekt umgesetzt wird.
    Ich hab mich deshalb sehr gefreut, dass Dirk die Näharbeiten übernommen hat.


    Die Realisierung des Segels ist ihm bis in Detail wunderbar gelungen!
    Die Paneele, hinter deren Nähten in der Senkrechten die Vertikalstäbe verdeckt sind, werden durch die schmalen, orangefarbenen Streifen gerahmt und sind als Segelmachernähte mit dem Dreifachzickzack versteppt worden.


    Die Nähte sind im perfekten Abstand zu den Schnittkanten ausgeführt und durch Verwendung farbigen Garns im jeweiligen Paneelfarbton sehr sauber und unauffällig gestaltet.


    Die größte Schwierigkeit bestand darin, mit handgeschnittenem Saumband die Schleppkante in exakten, konkaven Rundungen zu säumen. Dirk ist es aufs Sauberste gelungen, diese absolut rund und gleichmäßig zu verarbeiten und mit normalem Zickzack zu vernähen.


    Ebenfalls einwandfrei sitzt die stark gebogene Leitkantentasche mit ihren Verstärkungen. Alles in allem ist die handwerkliche Qualität perfekt!


    Die Zusammenarbeit von =qlk= und Sandyman war sehr fruchtbar und hat mir sehr viel Spaß gemacht. :)

    Ich würde den Phoenix dem Jam vorziehen, weil er bei vergleichbarem Preis wesentlich "aktueller" ist und einfach mehr kann.
    Es gibt eine Unmenge an interessanten Ein-/Aufsteigerkites:
    Diese fallem mir ad hoc ein:
    -E2, Prism
    -C21, Level One
    -Kitecraft, K1


    ob die "besser" oder "schlechter" sind liegt im Auge des Betrachters, dazu wurde aber schon viel geschrieben. Stöbere einfach etwas mit der Suchfunktion...

    Welcher?
    Ganz klar der UL. Wenn Du noch ein Vorsegel drauftust, kannst Du noch ne Windstärke mehr.
    Als nächstes dann der vented. Aber da such ich auch noch ne billigere Alternative als 250 Spacken auszuklinken.....
    Svented brauch ich persönlich nicht. Bei so einem Wind kommen bei mir Kites einer anderen Sparte zum Einsatz.


    Der Dette

    Zitat

    Original von edino
    ich denke man braucht mindestens zwei, den ul und den vented.


    Stimmt...und wenn es nur einer sein darf...aus welchen Gründen auch immer...:-D...dann wäre es bei mir der UL...

    wir haben ja auch alle klein angefangen und uns dann zu den grossen aufgearbeitet, könnt ihr hier unter kites sehen, ist mehr oder weniger chronologisch geordnet. wenn man sich mit seinem kite nicht wohl fühlt muss mans sein lassen.


    stormy days reto

    Um Deine Frage zu einem Teil zu beantworten.


    Avia-Stäbe sind in 0,10 Inch-Schritten gestuft.
    D.h. ein Mass in MM wirst Du da nicht bekommen und Du müßtest
    dann die Verbinder und das T-Kreuz mit tauschen. Dafür ist der Stab als solche recht günstig.


    G-Force-Stäbe sind zwar erheblich leichter aber sie sind konisch gewickelt.
    D.h. auf der einen Seite hast Du einen wesentlich dünneren Durchmesser als
    auf der anderen Seite. Aber diese Stäbe sind mit metrischen Durchmessern zu bekommen.
    Trotzdem meines Achtens nur bedingt praktikabel und auch die teuersten Stäbe.


    Sky-Shark hat seine Stäbe verstärkt und ist damit nicht mehr viel leichter
    als Exel. Das liegt bei vergleichbaren Durchmessern nur noch im Bereich 1-3 Gramm.
    Die Sky-Sharks gibt es in zylindrisch und in konischer Form und sie sind nach den G-Force
    die drittteuersten Stäbe.


    Als Alternative kann man die Dynamics nicht gerade bezeichnen da diese am zweitteuersten sind.
    Sie sind in metrischen und zylindrischen Massen zu bekommen. Allerdings auch nicht so leicht
    wie "vergleichbare" G-Force-Stäbe. Sie werden z.B. beim Utopia und beim Tricktail eingesetzt.


    Die Exel-Stäbe sind vergleichsweise etwas schwerer als die anderen aufgelisteten aber dafür erheblich günstiger, was sich gerade bei größeren Durchmessern stark bemerkbar macht.


    Der Unterschied geht vom G-Force Skinny UL (ca. 11 Euro) bis zum Exel Extreme (ca. 3 Euro)
    Verglichen habe ich eine Stab in 6mm Durchmesser und 82,5 cm Länge.
    - Editiert von endlesspain am 25.05.2004, 12:43 -

    hatte heute meinen skymax zum ersten mal an der leine (nachdem ich mir meine prism kites (E2, Elixir) innerhalb der letzte 5 tage geschrottet habe) und muss sagen: ein absolut geiles geraet :)


    eigentlich wollte ich mit dem maexchen warten bis ich alle standard tricks mit "billigeren" drachen zumindest in den grundzuegen gelernt habe, aber der gott des stangenbruchs wollt' es anders ;)


    kommentar eines kollegen, dem ich das teil zum probefliegen ausgeliehen habe: der schenk einem aber vieles. fand ich jetzt nicht unbedingt, a bisserl was selber tun muss man schon.


    verglichen zu den o.g. prism drachen fliegt der skymax jedenfalls sehr praezise (fuer mich eine neue erfahrung) und ist eine wahre backflip/lazy sue maschine - supergeil !!!


    naja, als naechstes sind dann die wickeltricks dran, wir werden sehn' ...


    just my 2 cents


    rainer

    Servus Jens,


    ich machs wie Cliff und benutz momentan meinen alten Motocross-Integralhelm (sieht zwar nen bisschen behindert aus, wenn man mit so nem Teil auf dem Board ziemlich langsam durch die Gegend tuckert, aber ausgeschlagene Zähne wirken optisch garantiert nicht besser... :H:


    Stören tut mich vor allem das eingeschränkte Gesichtsfeld und das rel. hohe Gewicht. Bin am überlegen, ob ich mir nen etwas besseren Fahrad-Helm zulege... (obwohl man dann im Extremfall z.B. wieder in die Handles "beißen" kann)


    Gruß Lutz

    Weiß jemand, wo man den Bauplan für den "Colibri" von Alain Croué finden kann? Oder gibt's den nicht frei? Und kann jemand etwas über die Flugeigenschaften dieses Drachen sagen? Im Text der K&F steht etwas von Einleiner-Trickdrachen - was darf man sich darunter vorstellen?


    Ein Foto vom Drachen ist zu finden in der K&F 3/2004, Seite 21 rechts oben.

    ja das ist kein Problem den hatte ich ja auch zum säubern ab und dann wieder zu weit nach Hinten geschoben deshalb hat sie immer die Nadel abgebrochen !! Das habe ich ja schon wieder fertgi !!


    Also der Greifer welcher ist das ???
    ich habe einemal das teil was durch so dingen oben gestoppt wird und so ein teil was eigentlich den Unterfaden mithochholt ist das der greifer ???


    Mach morgen ein pic davon dann makiere ich mal was ich meine der Greifer sein wird !!

    Interessant, mal hier zu erfahren wer warum krank ist.


    Habe ihm natürlich auch gute Besserung gewünscht.


    Allerdings kann ich nu immer noch nich gescheit mit dem Spitty fliegen. Nuja....
    Bin immer noch für weitere Antworten zu haben.


    Wir sehen uns auf der Wiese (in St.Goar)

    Daniela
    Hast schon recht. Ist ja überall das selbe. Da muss man halt eben an die vernunft der Leute appellieren.
    Die Grossen sind in der Regel etwas mehr träge, und sind wenn Depower vorhanden in der Regel in einem grossen Windbereich einsetzbar. Aber man muss halt einfach die Grenzen kennen und alles seinem Können anpassen.

    Als leidenschaftlicher Jumper , Manlifter und Powerkiter muss ich trotzdem sagen , dass die Gefahr nicht im Drachen ( in den meisten Fällen zumindest ) , sondern im Piloten liegt. Wie Daniela schon angemerkt hat! Aber um mich mal auf die Seite der Schweizer Jungs zu stellen:


    Mit den aktuellen Flysurfer-Kites ist man schon so sicher unterwegs wie es geht. Ausgenommen deren Zubehör , wenn man sich Nils Safety anschaut...


    MfG Coop

    Deep Impact ist Manlifting, und daher ne andere Sache und gefährlicher wegen dem Seil. Die grossen Kites (Surfmatten) sind sicherheitstechnisch besser als eine kleine Matte mit Handles, da die kleinen selten etwas wie eine Safetysystem haben würde ich mal sagen. Durch das Depowersytem wie bei der Psycho wird die Kraft viel besser beherrschbar, und man hebt nicht einfach ab wenn man es nicht will. Darum sind die "Grossen" nicht direkt gefährlicher als die "Kleinen". Kann mich Reto nur anschliessen.
    Gruss
    Manuel