Zitat
Original von Niky
Mit dem PHOENIX habe ich ja schon einen Drachen mit über 2m Spannweite. Eignet sich denn einer der genannten für wenig Wind? Ich habe mal gelesen, dass die großen alle "etwas mehr" Wind bräuchten.
Ein erster Anhaltspunkt für die Leichtwindtauglichkeit ist das Flächengewicht. Je kleiner das Gewicht pro Fläche ist desto weniger Wind sollte zum Fliegen nötig sein.
Wegen der geringeren Hebelkräfte können kleine Drachen mit vergleichsweise leichtem (und nicht zu teurem) Gestänge gebaut werden, ohne das diese all zu "weich" werden.
Auf der anderen Seite werden jedoch auch kleine Drachen mit recht massivem Gestänge gebaut, um eine besondere Starkwindeignung zu erreichen.
Bei Drachen mit einer Spannweite größer 2m (und bis etwa 2.5 m) wird im "Standard-Fall" 6mm Carbonrohr verwendet. Damit läßt sich jedoch in der Regel kein Drachen bauen, der unterhalb von 6-8 km/h ("vernünftig") fliegt. Durch die Verwendung von sehr leichten und steifen (aber auch recht teuren) gewickelten Stäben läßt sich der Windbereich aber durchaus nach Unten erweitern.
Neben dem Material erfordert das Leichtwindfliegen jedoch auch etwas Erfahrung und entsprechende Technik, weil gerade im Binnenland auch bei UL- und SUL-Drachen immer etwas Eigenbewegung zum Fliegen dazugehört.
Der Merlin, die UL-Version vom K1 sind für wenig Wind speziell konzipiert. Der Easy light auch, gehört aber in die etwas kleine Kategorie.
Vom Phoenix wird es im Herbst eine Version mit gewickelten Stäben geben, die auch früher zu fliegen ist als der Standard. Es handelt sich dabei jedoch nicht um einer spezielles Leichtwindmodel, sondern um einen "aufgewerteten" Phoenix, dem Phoenix-Supreme.