Hallo,
die Bauanleitung vom Wohnzimmerdrachen findet ihr unter
http://mitglied.lycos.de/kite/
mfg.
andre
Hallo,
die Bauanleitung vom Wohnzimmerdrachen findet ihr unter
http://mitglied.lycos.de/kite/
mfg.
andre
Drachenbauen ist für mich Teil des Hobbys und ich mache das ganz und gar nicht um Geld zu sparen, sonder das ist eigentlich ziemlich teuer, macht aber eben auch viel Spaß.
Von daher freue ich mich, daß mein lokaler Händler seine Drachenecke im wesentlichen wegen mir nicht zu macht und ich zumindestens eine "Grundversorgung" habe. Der Händler macht das aber auch nur aus lauter Enthusiasmus.
Trotz dieses postiven Aspektes glaube ich aber, dass zumindestens im Frankfurter Raum die Dracheneinzelhändler diesen Enthusiasmus etwas verloren haben und wenig dafür tun, dieses Geschäft nach vorne zu bringen. Einfach nur zu warten, daß jemand kommt und 20 m Tuch kauft ist vielleicht etwas wenig. Ich habe es sogar schon erlebt, daß ich von einem Laden direkt ans I-Net verwiesen wurde, als ich Mylar und gewickelte Stäbe nachgefragt hatte. Das wollten die mir nicht mal bestellen... :R:
Hallo,
im Vierleinerbereich ist der Rev II ganz klar mein Favorit! Daher bietet es sich ja auch an, ein mein erstes Eigenbauprojekt in dieser Richtung zu starten. (genialer Drachen und auch noch relativ einfach zu nähen)
Nun wird ja im Bereich Rev-Nachbau schon immer viel über die Profilierung der Leitkante theoretisiert, und in der Regel wird empfohlen die Profilierung durch einen leichten "Winkel" beim Zusammennähen der beiden Segelhälften herzustellen.
Nun habe ich bei meinem Original-Rev II fgestgestellt, daß die Breite des Gazestreifens zwischen ca. 12 mm am Rand und ca. 19 mm in der Mitte variiert (muß im Zweifel nochmal nachmessen und bei einem zweiten Rev II verifizieren, also bitte nicht drauf festnageln), was ja eine gleichförmige Profilierung bewirken würde.
Daher mein Frage:
Gilt die Sache mit den Knick nur für die Rev 1.5-Varianten, oder ist das lediglich eine Vereinfachung, um die Profilierung hinzubekommen? Ist es besser das Segel gerade zu nähen und die Profilierung dann über die entsprechende Vernähung von Gaze und Leitkanten-Dakron herzustellen?
Neben Originaltreue suche ich für mein erstes Nähprojekt natürlich auch eine Variante, die mich möglichst nicht vor all zu große Probleme stellt...
Danke schon einmal für ein paar Tips,
Gruß Psycho
Powerdrachen und Tricks müssen sich nicht notwendigerweise ausschließen. Wenn ein Powerdrachen etwas Bauch hat und dieser auch noch fest ausgestellt ist, sind stabile Stalls und alles was man daraus machen kann zumindestens theoretisch möglich.
Mit den Wehwehchen bei der Witwe würde ich mich direkt mit Alexander Hesse von Ivento über deren HP in Verbindung setzen.
Hallo,
ich würde gerne meinen Antigrav 3.1 auf 3.11 updaten. Die Dakronverstärkungen (wie schon länger beim Positron vorhanden) an der Flügelspitzen sollen ihm ja angeblich das letzte Bischen Geräuschentwicklung nehmen.
Kann ich einfach Dakron passend zurechtschneiden und draufnähen oder laufe ich damit Gefahr den Drachen zu verpfuschen? (Bin an der Nähmaschine auch noch nicht so ganz geübt) Was gibt es gegebenenfalls noch zu beachten?
Weiß vielleicht jemand ob es irgendwo eine passende Anleitung gibt, oder hat vielleicht schon selbst Erfahrungen gesammelt?
Danke für ein paar Infos oder Tips...
Gruß Psycho
Hallo,
nach einigen Monaten Ruhe hat mich nun der Drachenvirus wieder erwischt. Und da sind mir auch gleich wieder ein paar offene Fragen aus meiner Drachenvergangenheit eingefallen ![]()
Nach einem recht unsanftem Crash meiner Bad Widow mußte ich leider einen unteren Leitkantenstab (war unproblematisch) und auch den Kielstab ersetzen. Nun hatte ich aber das Problem, daß es ja konstruktiv keine Möglichkeit gibt den Kielstab, wie bei den meisten anderen Drachen, auf einer Seite herauszuziehen (die Nase ist logischerweise fest vernäht, aber auch die Unterseite weist ja eine vernähte Tasche auf!) Mit viel Kraftaufwand, Biegen des Stabes und Bangen um das Segel habe ich den Stab letztendlich hineinbekommen. Ich habe aber irgendwie Zweifel, daß das der vorgesehene Lösungsweg ist. Hat jemand Erfahrung oder Tricks zu diesem Problem? (nur für das nächste Mal
)
Seit meiner Reparatur von Leitkante und Kielsatab fliegt die Bad Widow leider nicht mehr ganz geräuschlos
In schnelle Passagen und bei engen Turns ist ein Sirren zu vernehmen (Ich meine nur auf einer Seite). Hat vielleicht jemand eine Idee, was ich falsch gemacht haben könnte, bzw. was ich dagegn tun kann?
Und nun noch was lustiges:
In meiner Ersten Drachenvirusphase bin ich nach dem Durchprobieren einiger Drachen neben Vierleinern und Allroundern unter anderem beim Psycho gelandet. Mit dem kam dann auch mein erster reproduzierbarer Axel zustande. Eines Tages, bei leichtem bis moderatem Wind (vielleicht 2 bft), traue ich meinen Augen kaum! Die Bad Widow schmeißt mir am Windfensterrand auf halber Höhe einen Axel zu!!! Und in der Tat, das Manöver ließ sich wiederholen, obwohl alles was ich über die Widow gelesen, oder mit ihr erlebt habe eigentlich total dagegen spricht! Also entweder war´s kein Axel und ich muß mich erst mal noch ein wenig mit Trickflugtheorie auseinandersetzen, oder aber es ist tatsächlich möglich! Hat vielleicht noch jemand eine derartige Erfahrung gemacht? Würde mich vielleicht ein wenig aus meinen Selbstzweifeln befreien ... so oder so ![]()
Danke schon mal für Eure Resonanz...
Gruß Psycho
Ne Umfrage wäre schon mal interessant.
@ Uwe
Meiner Ansicht nach ist die erste Variante ist die beste. Das Verhältnis ausrechnen sieht schon kompliziert aus und ob die Zahl dann aussagekräftig ist weiß ich auch nicht.
Aber stimmt schon schwere Frage. ![]()
Würde gerne kommen,habe aber kein Auto.Ist ja nur ca 1 Stunde entfernt..............schade.
Ich wünsche jedem viel Spaß an der Trickflugschulung.
Hallo Ralph, Hallo Andy
auf alle Fälle als Tipp mal erst mit einer Hand abwechselnd solo fliegen. Das geht eigentlich ganz gut. Immer schön rechts und links alle paar Minuten die Hand wechseln.
Richtig aufregend wirds, wenn der Zweite dazu startet. Noch einTipp zu den Lenksätzen, wie auch schon Andy bemerkt hat: Einen Satz etwas länger machen, um Luftcrashs zu vermeiden. Den ersten (glimpflichen) Crash hatte ich nach 3 sec Flugzeit. Ich nutze auch meine 4-Leiner Lenksätze, daher mache ich mir lieber eine Leinenverlängerung, anstatt ein Set zu kürzen.
Meine Griffe für die Merlins sind aus ca. 37cm langen Alurohren und leicht gekröpft. Umwickelt habe ich diese mit Tennisschläger-Gripband vom Sporthandel. Funktioniert prima.
An 3 Stück gleichzeitig möchte ich aber momentan gar nicht denken. Glaube mir, 2 sind für den Anfang wirklich purer (positiver) Stress. Wie das mit 3 Kites koordinierbar sein soll, ist mir noch ein Rätsel.
Da brauch ich noch die höheren Weihen a' la Andy
und vor allem viiiiieeeel Übung.
Der Anblick am Himmel sieht aber für den Piloten wirklich klasse aus. Es ist sehr ungewöhnlich, weil man immer den Kumpel sucht, der den anderen fliegt. Günstig wäre auch ein unabhängig funktionierendes Chamäleon-Augenpaar, welche getrennte Blickrichtungen steuern können.
Ach so, man sollte auch versuchen, die Kites möglichst gleich hinzubekommen. Meine Merlins fliegen auch noch nicht "gleich genug". Einer dümpelt etwas rum, während der andere etwas agiler unterwegs ist.
Bin mal echt auf Eure Erfahrungen gespannt.
Viele Grüße viel Spaß und Erfolg und Danke für
Idee an sich und die Unterstützung
Rolf
ZitatOriginal von punk
Tja,
wer's nötig hat :L
Gruss
Herb
Ich liebe solch konstruktive Beiträge.
Verraten eine Menge über den Verfasser.
Andersherum wird ein Schuh draus:
Wer es nicht nötig hat, ist auch nicht als Teilnehmer erwünscht,
sollte aber Interessierte auch nicht demotivieren.
Daher :R:
Hans
Viel Glück Ralph
ja es stimmt so um die 30 cm müssten ausreichen jedenfalls für den merlin. wie es beim Phoenix std aussieht wirste uns ja hoffentlich berichten !!
guten Flug Wetter wird ja besser ein Glück !!
windige Grüße aus Bärlin von Andy
Meine Ausrüstung liegt beisammen. Ein Lenkset vom Vierleiner Hypnotic Quad (aus Holz und nur 27 cm lang, aber Rays Griffe sehen auch nicht länger aus...) und zwei Phoenix STD die ich auf die Aktiv Waage vom Supreme umgebaut habe. Am Wochenende werde ich auch mal mein Glück versuchen...
Hi Rolf
der Merlin ist eine gute Wahl!!!........und mein Tipp:
" lockerlassen" dann entspannt es ungemein und wenn du erstmal wie Ray Bethell oder meine Wenigkeit drei STück fliegst dann weißte was ich meine mit " lockerlassen" das ist wie meditieren oder eben " Fische im Aquarium" ........ willkommen im Club!!
windige Grüße aus Bärlin von Andy
( es werden immer ....mehr synchrone /multiple kiter schön !! )
Erstmal einen Dank an alle, die sich bisher geäußert haben....
Hi Ralph!
ZitatAllerdings ist die Konstruktion einer Aktivwaage auch kein Zauberwerk, weil diese Waagen sich halt auch "selber" einstellen.
Stimmt, bei fast jeder Einstellung flog mein Drachen irgendwie und das gar nicht mal so extrem schlecht...
Bei mir war aber das Problem, dass das beschriebene schwammige Flugverhalten erst nach einer ganzen Weile abgeschaltet werden konnte, wenn die anderen positiven Effekte nicht verloren gehen sollen. Dann war der Drachen aber top!
ZitatEin weiterer Vorteil ist, dass der Tampen zwischen den Schenkeln gleichzeitig Fangschenkel ist und eine Bow-Line oft überflüssig macht.
Schön, dass das bei vielen Kites so ist... Bei mir müßte man den Tampen ca. 1,5cm verschieben, damit das funktioniert und dann fliegt das Teil sch...lecht.
Schade...
(bei sowas hab ich immer Pech)
ZitatDaher werden sich die Hersteller hüten einem Einsteigerkite so eine Waage zu verpassen.
Klar, mir gehts aber mehr, wie anfangs gesagt, um Competitionkites, bei denen ja keine Mühe gescheut werden sollte, um das Optimale herauszuholen.
Und was aktuelle(erfolgreiche) Competitionkites angeht, sind ja die meisten die Franzosen(nicht das ich die anderen abwerten möchte oder so), von denen meines Wissens keiner eine Aktivwaage besitzt...
Hi nochmal,
habs heute gleich aufs erste Mal geschafft, zwei Merlins 10 min gleichzeitig am Himmel zu halten.
Ein tolles Gefühl, aber mental tierisch anstrengend. Muss Du probiere ....
Grüße
Rolf
ZitatOriginal von Greg
Genau in dieser "Evolutionsstammbaum"-Reihenfolge nimmt auch die Anzahl der Schenkel (damit die Parameter) und damit Schwierigkeit eine solche Waage zu konstruieren zu, was ein Grund sein könnte, warum die beiden letzten Waagen eine geringere relative Häufigkeit in den Seriendrachen haben; die Frage bleibt nur, ob sich das nicht "Sparen an der falschen Stelle ist"...
Ich denke die Turbowaage wird heutzutage am häufigsten verwendet, weil sie leicht zu konstruieren ist, sie sich im gewissen Maße an den Wind anpasst und weil sie im Normalflug flacher ist als beim Drehen und damit das Ein- und Ausleiten von Kurvenfliegen kontrollierter werden kann, wenn der Drachen eine leichte Nachdrehneigung, die damit verkleinert wird, besitzt...
Für den Ottonormalpilot ist wahrscheinlich eine Turbowaage relativ bequem zu entwickeln, weil man sogar auf Knotenleitern verzichten kann und so schon eine Mengen tunen kann.
Allerdings ist die Konstruktion einer Aktivwaage auch kein Zauberwerk, weil diese Waagen sich halt auch "selber" einstellen. Andy Wardley schreibt zur Konstruktion der Crossactivwaage für den Gem selber, das es da nicht auf ein paar mm ankommt, solange man symmetrisch knüpft.
Mit ein Grund warum Aktivwaagen verwendet werden, ist bzw. war IMO, daß sie neu und trendy waren.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Tampen zwischen den Schenkeln gleichzeitig Fangschenkel ist und eine Bow-Line oft überflüssig macht.
Der Nachteil ist das diese Waage vor allem Einsteiger zunächst vom Verständnis überfordert werden und daher kaum Raum zum individuellen Anpassen läßt. Daher werden sich die Hersteller hüter einem Einsteigerkite so eine Waage zu verpassen.
ZitatOriginal von datenland
Die zum Bau erforderlichen Daten sind jetzt auch auf deutsch erhältlich, habe ich gerade gesehen.
http://kitesinthesky.no-ip.com/nazko_de.aspx
Grusserik
It's sort of babelfish Deutsch but good enough for jemanden met ein bisschen Deutschen background
Melis
Zitat3-Punkt -> Turbo-Waage -> Dihedral (Normale Aktivwaage) -> Trihedral.
Genau in dieser "Evolutionsstammbaum"-Reihenfolge nimmt auch die Anzahl der Schenkel (damit die Parameter) und damit Schwierigkeit eine solche Waage zu konstruieren zu, was ein Grund sein könnte, warum die beiden letzten Waagen eine geringere relative Häufigkeit in den Seriendrachen haben; die Frage bleibt nur, ob sich das nicht "Sparen an der falschen Stelle ist"...
Ich denke die Turbowaage wird heutzutage am häufigsten verwendet, weil sie leicht zu konstruieren ist, sie sich im gewissen Maße an den Wind anpasst und weil sie im Normalflug flacher ist als beim Drehen und damit das Ein- und Ausleiten von Kurvenfliegen kontrollierter werden kann, wenn der Drachen eine leichte Nachdrehneigung, die damit verkleinert wird, besitzt...
ZitatOriginal von Sonnenwind
Ich war immer davon ausgegangen, dass die 3+3 Waage als Not-Lösung für normale Dreipunktwaagen dient, die "aktiv" werden sollten.
Ich hatte es nicht als eigenständiges Design gesehen. :O
Gruß,
Malte
Christoph Fokken hat die 3+3-Waage im Verlauf der Entwicklung der Breeze erdacht und das ohne von der Trihedral-Waage von Andy zu wissen. (Wer das nicht glaubt, glaubt es eben nicht...)
Das Prinzip ist aber das Gleiche.
Bei Andy waren das (so wie ich es verstanden habe) logische Entwicklungsstufen:
3-Punkt -> Turbo-Waage -> Dihedral (Normale Aktivwaage) -> Trihedral.
Die Crossactive ist dann wieder ein neuer Gedanke...
