Hi Jan,
bei mir ist der "absolute Anfang" auch noch nicht so lange her. Ich fand es am Anfang aeusserst schwierig und damit sehr demotivierend, Stalls aus dem normalen Flug oder sogar Snapstalls zu fliegen. Von Side slides ueberhaupt nicht zu reden, mit den fange ich jetzt so langsam an, richtig warm zu werden.
Eine (zummindest fuer mich) einfachere Art, Gefuehl fuer Stall und Slide zu bekommen war, bei wenig Wind
in Naehe des Windfensterrandes nach oben zu fliegen und dann auf den Drachen zuzugehen und ihn so zu einem langsamen und "gefuehrten" abwaertsgleiten bis zur Landung zu bringen. Damit hast Du genau den Effekt des Stroemungsabrisses wie bei einem richtigen Stall "aus der Bewegungung", das Ganze ist IMHO aber am Anfang wesentlich einfacher. Wenn man das einigermassen beherrscht, hat man gute Voraussetzungen, sich am Axel zu probieren.
Um nicht stundenlang das gleiche zu fliegen, kann man auch mal den Versuch eines Backflip einstreuen. Und wenn der Drachen da schon mal drin liegt, ist (mit ein bisschen Gefuehl) auch eine (halbe) Lazy Susan nicht wirklich schwierig...
Tipstands sind auch sehr hilfreich, um ein Gefuehl fuer den Drachen zu bekommen.
Der Tipp mit dem groesseren Drachen ist sicher gut. Ganz zufaellig haette ich einen Prism E2 anzubieten. Der war mein erster richtiger Trickdrachen und er ist gerade fuer einen Trick-Anfaenger eine ideale Wahl. Ich habe ihn viel geflogen, was man ihm auch ansieht. Wenn Du (oder irgendjemand sonst) Interesse hat, melde Dich. Ein Eintrag im Verkaufsboard folgt in Kuerze.
Schoene Gruesse,
Christian