Beiträge von Anonymous

    @ all,
    ergänzende Tips:
    a) übt die Cascade erstmal nicht bei Kachel-Wind. So Ende 2 Bft. für Standarddrachen ist ganz gut. Am Anfang in Windfenstermitte üben. Wenn Ihr am Windfensterrand anfangt, will der Drachen ja immer zur Mitte wandern.
    b) Der Drachen braucht zwar ein wenig Druck, aber weniger ist besser. Meist muss man sogar nach vorne gehen während der Cascade (wird gerne und häufig vergessen!!!). Nur bei Leichtwind, wenn zu wenig Druck ist, dann auch mal rückwärts gehen.
    c) Am Anfang würde ich die Cascade nicht aus dem Horizontalflug anfangen. Die 45° Position (Drachennase schräg nach rechts oben) für das Auslösen mit links halte ich für besser geeignet. Entsprechend andersherum für das Auslösen mit rechts.
    d) Den Pop Up Move als "abbremsen" oder "sanft herausziehen" zu beschreiben, gibt evt. ein falsches Bild. Es ist ein deutlicher Impuls! Für steigende Cascade sogar stärker als der eigentliche Axel-Impuls. Man sollte durchaus in der Drachenbewegung die Beschleunigung sehen können. Die Stärke des Pop Up Move ist natürlich auch drachenabhängig (s.u.).
    e) Den Pop Up Move setzen, wenn die Drachennase von einem wegzeigt. Dabei kann die Nase sogar leicht nach oben zeigen.
    f) Wenn der Drachen in der Cascade ist, dann bildet sich ein Rythmus aus, der gleichmäßig wie ein Metronom ist. Bei gutem Wind kann man dann die Geschwindigkeit variieren.
    g) Zum Erlernen empfehle ich die "französisch" aussehenden Drachen. Ein größerer und damit langsamerer Drachen ist ebenfalls besser. Mit denen fallen die ersten Schritte wesentlich leichter. Jetzt keine Werbung, sondern meine Erfahrung: Nirvana! Natürlich gibt es auch noch andere, gut geeignete Drachen. Ungeeignet zum Erlernen sind kleine Drachen mit wenig Bauch.
    h) Wenn die Cascade ansatzweise gelingt, dann damit rumspielen:
    - Geschwindigkeit/Rythmus variieren. Von langsam zu schnell und wieder langsamer werden.
    - Von oben nach unten und wieder nach oben die Cascade führen.


    Viel Spass und gutes Gelingen
    Hans

    Hallo an alle im Drachenforum,
    ich habe es jetzt auch geschafft ins Forum zu kommen,ich bin 40 Jahre alt und suche auf diesem Weg
    jemanden der mir helfen kann das Tricksen zu lernen.
    Ich fliege jetzt seit 2 Jahren einiges von Level One,einen High Level,Level two sunrise,Easy-Light,
    Ex-treme Light,Smash,alles nur zum Spaß,aber ich würde gerne das Tricksen lernen und komme alleine
    nicht weit.
    Ich wohne in72574 Bad Urach,würde aber auch gerne etwas weiter fahren,um einen netten Menschen zu treffen,der eine Eselsgeduld hat,mir etwas beizubringen.
    Es wäre schön wenn sich jemand melden würde.
    Würde mich sehr freuen.

    Hey, Glückwunsch zum Selbstbau, Firana! Dann gibts ja jetzt schon zwei Konstrukteure für die Serie, die hoffentlich bald kommt. Ne Menge leute sind schon ganz hibbelig. :O

    @ Ecki: Oh Klasse! Kannst du diese und die restlichen mir mal auf die e-post tun?


    Anmerkung: Zu dem Zeitpunkt stand das Design des Ghouls noch nicht definitiv fest, weshalb sich zwei, der vier gezeigten Prototypen noch ein wenig von den anderen beiden unterscheiden... falls das jemand interessiert... :-O

    Also über vier dürfen es auch die 100 kp sein (zur Sicherheit) ... wenn man so eine halbe Stunde Figuren und Combination Turns geflogen hat stellt sich schon ein bissl das Tennisarmgefühl ein. Ich würde den Zug dann durchaus mit dem Topas 2.2 vergleichen wollen... und freu dich auch schöne flache Axles :D


    ... also auch von meiner Seite... Passt 100% und viel Spass! :H:

    Hallo!


    Ich (ca.80kg) fliege (auf der Wiese im Binnenland) seid einiger Zeit eine FBF 3.0, mit der ich gelernt habe ... und ich denke ich habe diesen Kite soweit ganz gut im Griff! Einfaches rumfliegen wird langsam etwas langweilig, deshalb möchte ich mich an Hopser und kleine Sprünge ran wagen.
    Hab die FBF zuletzt bei ca. 4 bft ... in Böen 5 bft ... geflogen, aber selbst wenn ich noch eine Böe im "richtigen" Moment bekommen hab, war allenfalls ein kleinst Hopser drin. Und diese Windstärken sind hier eher die Ausnahme, meistens ist es weniger...


    Ich brauche also mehr Power und hatte an eine Crossfire 5.0 gedacht ... weil ich auch öffter gelesen hab, das sie guten Lift hat, gute Qualität und einigermaßen erschwinglich ist.
    Wie gesagt, möchte nicht damit wegfliegen oder Megajumps machen... wenn ich bis zu 1-2m rauf kommen könnte, wäre das absolut ausreichend!


    Jetzt würde mich eure Meinung dazu interessieren!
    Hat die CF 5.0 für meine Zwecke genug oder gar zuviel Power bzw. Lift? ... bzw. ab ca. wieviel bft könnte ich damit hopsen oder kleine Sprünge machen?


    Schon mal danke für eure Antworten.


    P.S.: Wie ist es eurer Erfahrung nach mit Verletzungsrisiko bzw. Schutzkleidung? ... was ist da für die Zwecke empfehlenswert?

    Hi Gigi,


    bin auch nicht bei genau 7 bft geflogen. Aber als der Wind auffrischte hatten die Böen ca. 7 bft.
    Der Wind war so stark dass ich, als ich den Kite am Boden festgehalten hab, Angst hatte dass er reisst.


    Als der Wind auffrischte und ich mehrmals voll depowered abgehoben bin hab ich den Kite an den Windfensterrand gestellt. Dort wurde er wild hin und hergeschüttelt. Hab ihn dann gelandet, Bar weggeworfen und bin mit der Security-Line schnell im Halbkreis ins Luv des Kites gelaufen. Dann zum Kite und gleich gesichert.


    Wie stark der Wind genau war weiss ich nicht. Die Böen wurden bei den verschiedenen Wetterstationen mit 6 bis 8 bft gemessen.


    Ist ja auch egal. Wollte nur sagen dass der G I auch bei viel Wind zu beherrschen und auch zu landen ist.


    Der Phantom hat sicher mehr Leistung als der G I, ist aber auch schwieriger zu beherrschen. Der Venom soll die Vorteile von beiden haben und dazu im Wasser easy zu relanchen sein. Kostet leider aber auch mehr.


    Grüße Bernd

    Zitat

    Original von popChar
    will auch was sagen ;)


    is' ja ne heiße diskussion hier! bin mal gespannt was player0815 dazu sagt, der ja "nur" mal gschwind wissen wollte, was s-kites sind... 8-)


    Ja, wollte keine Glaubensfrage stellen ;)



    Danke, das war die Info die ich suchte!

    Große Steine am Wege bewahren uns davor, uns über die kleinen allzu sehr zu ärgern.
    So müssen denn auch manchmel schwere Sorgen über uns kommen, damit wir die alltäglichen erträglicher finden.

    Sandyman
    Anwerfen ist nicht verkehrt. Haben wir in Dieppe des öfteren gemacht. Wenn man schnell genug ist, kann man aber den Vogel auch alleine hochschießen. Arme ausgestreckt nach vorne/oben und dann bei einem schnellen Schritt nach hinten die Arme nach unten/hinten reißen. Wenn man das schnell genug macht, bekommt son kleiner flinker Flattermann die nötige Startgeschwindigkeit.
    Ausserdem kommt es noch darauf an, wie der Vogel in Startposition steht. Das ist bei jedem Kite anders. Der eine kann an gespannter Leine aufrecht stehen, der andere startet besser, wenn er fast flach auf dem Rücken liegt, bevor er hochgeschossen wird.


    Rolf

    Zitat

    Gleitfilm

    :H: :H: :H:

    Hi Werner,


    ich habe den Guerilla I 15 qm. Ich komme mit dem super zurecht, der ist echt gutmütig. Start klappt alleine imemr gut, ausser bei < 2 bft, da brauch ich mehrere Versuche bis es klappt. Bei Starkwind hab ich erst einmal gestartet, war easy. Wie im Video.
    Landen geht immer alleine, auch beim Sturm am Dienstag mit Böen von 7 bft.
    Mit Helfer ist es noch einfacher.
    Die Leistung ist wohl nicht ganz so gut wie beim Phantom, aber ist ja auch zur zeit echt billig zu kriegen.
    Hat bestimmt das beste Preis/Leistungs-Verhältnis.


    Auf dem Wasser will ich den G I auch mal probieren, relaunch ist sicher etwas schwieriger als bei einem Tube.


    Grüße Bernd

    Zitat

    Original von Uschi
    So muss ich es auch mal versuchen. Habe die gleichen Probleme wie Tobi. Bin mit dem Trick aber noch ganz am Anfang und im Augenblick gibt es mal wieder jede Menge Abstürze. :-/
    Dafür konnte ich am Sonntag bei Hauchwind mit meinem Genesis SUL richtige flache Zeitlupenaxel zelebrieren.
    Das hat mich mit den Abstürzen wieder versöhnt und wieder mal die Erkenntnis gebracht - auch an den Tricks die man meint zu können kann man immer nochwas verbessern. :)
    Uschi


    Vielleicht noch eine Anmerkung zur Kaskade und SUL-Drachen:
    IMO ist das Timing für eine Kaskade bei ausgesprochenen Schwebedrachen noch mal was anderes. Bei richtigen Schwebe-Drachen "zerfällt" die Kaskade leicht wieder in einzelne Axel, weil man halt viel Zeit hat, sich immer wieder auf den nächsten Axel neu einzustellen. Daher braucht es IMO schon etwas Schwungmasse, um in den "typischen" Kaskadenrythmus zu kommen.
    Ohne Frage funktioniert der Bewegungsablauf aber auch bei SUL-Drachen!!

    Hallo Wolfgang,


    schön zu sehen das es noch mehr Nordlichter gibt ;) Ich wohne etwas weiter südlich von Dir, zwischen Neumünster und Itzehoe (siehe Mitgliederkarte). Ich fliege meistens mit TommyB, einen Arbeitskollegen, zusammen auf einer großen Wiese hier im Störtal von Kellinghusen. Ich fliege zur Zeit den Ghoul der Firma Spacekite und bei Windstärken über 4Bft den FastForward L :O Thomas alias Tommy fliegt einen Easy Std. von LevelOne
    Wir fliegen eigentlich immer wenns die Zeit, das Wetter, die Arbeit und unsere Familien es zulassen. Wir sind beide stark Trickfluginteressiert sind aber bei Weiten keine "Künstler" :D eher "blutige Anfänger" :L
    Es wäre schön etwas von Dir zu hören! Ich wollte auch schon lange mal nach Kiel Falckenstein zum Fliegen. Vielleicht passt es zeitlich hier oder dort...


    Gruß Matthias

    Hallo Tobi.


    jaja, die gute alte Cascade. Was hab ich an der auch schon rumprobiert, bis das mal ansatzweise klappte. Nicht verzweifeln, das ist ein nicht ganz einfacher Trick. Das wichtigste hierbei: Das Timing. Gut ist auch, eine Art mentales Vortraining zu machen, um sich die Bewegungsabläufe im Geiste vorzustellen.
    Was IMHO nicht so gut funktioniert, ist wie manchmal beschrieben, die Spanne zwischen Half-Axels rechts und links immer wieter zu verkürzen. Ich finde, die Cascade ist eher als eigenständiger Trick zu sehen, bei dem der Half-Axel natürlich eine tragende Rolle spielt.
    Ich mache es so:
    In Windfenstermitte einen Halfaxel auslösen --> im richtigen Zeitpunkt mit der anderen Hand einen leichten gefühlvollen Zug machen, um den Halfaxel vollends rauszuziehen--> Wenn der Halfaxel richtig schön rum ist, mit der selben Hand, die eben sachte rausgeführt hat, den nächsten (kräftiger gezogenen ) Half-Axel andersrum auslösen. Auch diesen wieder mit der anderen Hand sanft rausführen --> und so weiter...
    Das ist einfach sehr viel Übung und die richtige Kombination aus Zug, Pop-Up, Slack und Timing.
    Man macht im Grunde immer mit der selben Hand zwei Züge nacheinander, außer beim allerersten Half-Axel-Auslösen.


    Also: rechts (1. Mal Auslösen)--> links (Pop-Up) --> links (Auslösen) --> rechts (Pop-Up) --> rechts (auslösen) --> links (Pop-Up) --> links (Auslösen).


    Stells Dir ein paarmal im Geiste vor. Das ist eine Bewegunskombination, die zuerst gar nicht einleuchten will, weil alles durcheinander scheint und die Seiten leicht verwechelt werden, aber so funktonierts.


    Grüße
    Rolf

    So muss ich es auch mal versuchen. Habe die gleichen Probleme wie Tobi. Bin mit dem Trick aber noch ganz am Anfang und im Augenblick gibt es mal wieder jede Menge Abstürze. :-/
    Dafür konnte ich am Sonntag bei Hauchwind mit meinem Genesis SUL richtige flache Zeitlupenaxel zelebrieren.
    Das hat mich mit den Abstürzen wieder versöhnt und wieder mal die Erkenntnis gebracht - auch an den Tricks die man meint zu können kann man immer nochwas verbessern. :)
    Uschi