Zitat
Original von Dina
...Auf der Seite von Invento steht nur eine Empfehlung für die Schnüre (70 - 100 kp)...
...Schwachstelle bei der einen Schnur war scheinbar an dem Ende, wo die Schlaufe für die Handschlaufen dran ist. ...
Bei der anderen Schnur scheint es umgekehrt, die ist scheinbar an der Schlaufe an der Matte gerissen, rausgerutscht, was auch immer. Jedenfalls ist an der Schnur eine Markierung, die noch vorhanden ist, also ist sie nicht irgendwo in der Mitte gerissen...
Hi,
um zukünftig solche Erlebnisse zu vermeiden sollte man vor dem ersten Gebrauch die Leinen
grundsätzlich überprüfen. Auch bei sogenannten RTF Leinen. Dabei wird überprüft ob die Leinen
gleich lang sind und ob der Knoten mit der Mantelschnur sauber geführt ist. Auch sollte der Knoten fest sitzen.
Hierzu wird ein Ende der Leine mittels Bodenanker im Boden fixiert. Nun zieht man am anderem
Ende die Leine zunächst langsam und später ruckartig an. Ein zweiter Bodenanker der durch
die Schlaufe gesteckt wird macht da Anziehen einfacher. So wird der Knoten langsam festgezogen.
Sitzt der Knoten zu locker zieht er sich bei der ersten belastung schlagartig zu. Dabei schneidet
sich die Leine durch die Mantelschur, und letztlich in den Knoten. Folge der Koten wird in seiner
Haltbarkeit geschwächt und reisst. Auch kann bei zu lockerem Knoten sich dieser Lösen, indem die
Leine durch die Mantelschur durchrutscht. Hier hilft ein Doppelter Knoten.
Gründsätzlich ist der Knoten die Schwachstelle jeder Leine. Deher reißen die Leinen auch am Knoten
und nicht in der Mitte. Mit den erwähnten Schritten minimiert man bei neuen Leinen das Risiko eines
Leinenriss.
Viele Grüße,
Graphis