Gegen die Fahrtrichtung ist sehr gut möglich. Das nennt man dann Backloop/flip, mit Fahrtrichtung heißt es Frontloop/flip.
Rotations sind an sich sehr leicht. Wenn man mit dem Kite richtig absegeln kann, ist es kein problem, da man für gewöhnlich sehr langsam landet. Frontloop ist deutlich leichter als Backloop, da man sich nicht gegen die Power des Kites drehen muss sonder den Schwung ausnutzen kann. Backloop ist als Transition gepaart mit nem Kiteloop sehr gern gesehen (nicht nur bei den Kitesurfern(-; ).
Frontloop ist als Transition was schwerer, da man sich mit dem Rücken zum Kite (und der neuen Fahrtrichtung) befindet, wenn man den Kite runterlenkt um in eben diese katapultiert zu werden.
Generell gibt es 2 Arten von Rotations:
1: Man fährt stark am Wind, nicht zu schnell, aber mit etwas Speed. Dann zieht man den Kite genau in den Zenit und springt ab. Während des Absprungs stößt man sich mit dem hinteren Bein etwas ins Luv ab, sodass man rotiert. Kleiner Tipp: Wenn man merkt, man rotiert zu schnell hilft es, die Beine kurz ganz durch zu strecken und wieder anzuwinkeln, so nimmt man Drehen raus. Wenn man zu langsam dreht, sollte man (wenn man nach rechts fährt) nach links gucken und umgekehrt. Dadurch dreht man dann was schneller.
2: Man fährt ungefähr Halbwind, gut angepowert. Man läößt den Kite fast an der Stelle, wo er im Windfenster ist und springt ab. Nun eine starke Drehung hinzu und fertig ist der loaded Jump. Achtung, ist nicht leicht(-,
Und hier noch ein Bild, das von mir auf Römö beim KLB Camp gemacht wurde. Man sieht gut, dass ich den Kite hier ein gutes Stück hinter dem Zenit habe. Dadurch kommt man höher und hat ne höhere Querbeschleunigung -> stylischer
Aber ist nicht ganz leicht.
Gruß Marc
PS: Ich hoffe, ich konnte es ganz gut erklären. Wer Frage oder so hat, meine ICQ-Nr. ist 264704941
