Beiträge von Anonymous

    Bei 2 Bft ist es wesentlich einfacher (wenn der Kite für diese Windstärke geeignet ist) zu tricksen, als bei 3-4 Bft, wo du sowieso schneller sein mußt und wenn du einen Leichteren bzw. größeren Kite mit weniger eigen Dynamic als z.B. deinen Enigma bei stärkeren Wind haßt, mußt du auch viel mehr den Kite führen und rennen. Soll heißen, er verlangt einen besseren Piloten...ich hoffe du weist das !!!
    - Editiert von PAW am 14.11.2009, 19:48 -

    Sooo, da der Winter kommt, hab ich mal ein Experiment gestartet :square:


    Überschrift: Handlekite an Ozone Turbobar.


    Setup: 3.8er Reactor, 20m Climax Combat, Ozone Turbobar (mit einem kleine Fehler bei der Leineführung, der aber leicht zu beheben war, als ich es erstmal herausgefunden hatte).


    Wind: Böig, ablandig, mittlere 4 bft im Mittel


    Vorkenntnisse mit Bar: Null. Nur diese Thread und die gute Beratung in einem (auf)windigen Fachgeschäft


    Die Vorbereitung
    Auf meiner viel zu nassen Wiese die Bremse der Bar angepömpelt, die Leinen ausgerollt und den guten, alten aus vielen Flugstunden vertrauten Reactor angeleint. Er dreht an Handles recht schön, entwickelt ordentlich Power und die Bremse ist recht kurz, weshalb er gut an der Ozone Bar zu handhaben sein sollte, ohne Verlängerung der Hauptleine.


    In die oberen Enden der Bremstampen je drei Knoten als Knotenleiter, zur Trimmung. Die "on-the-fly" Trimmung ganz auf, Bremse am untersten Knoten anbuchten. Startversuch: Zu viel Bremse, selbst beherztes rückwärts gehen und ziehen am Schiggen-Loop startet den Kite nicht. Also Bremse weiter oben antampen. So passt es, der Kite steigt und kann in den Zenit geflogen werden.


    Erster Eindruck
    Der Kite macht was er soll, man kann die Bremse noch etwas straffen, mit den Bremszügen links und rechts. Der Kite dreht gut! Nach ein paar Minuten klappen drucklose Loops, wirklich erstaunlich. Aber das Feingefühl wie mit Handles ist noch nicht da, kaum erstaunlich bei den ersten Versuchen. Manchmal wird ein ordentlicher Backstall durch einfache Lenkmanöver erzeugt, der nur durch einen beherzten Griff in's Vorfach zu beheben ist. Ein paar Stunden Übung sollten hier weiterhelfen.


    Also gut, Griff zur Bremse, landen klappt einwandfrei, das gibt ein Gefühl der Sicherheit. Apropos Sicherheit...


    Safety first
    Also in's Trapez damit, an den Bügel, Schiggen-Loop zu, das geht auch mit einer Hand sehr flüssig, ab dem zweiten, dritten Mal. Hoch mit dem Kite und mal in der Mitte des Windfensters die primäre Safety ausgelöst. Brav fällt das gut angepowerte Stück in die Bremse und weht aus. Bremse ziehen und die Safety ist mit 2 Handgriffen wieder zusammen gebaut. Prima Sache soweit! Gut verarbeitet, sauber gelöst, Ozone halt (wenn da nicht die Sonderfarben bei der GT wären, grummel...). Der Megatron Schiggen-Loop ist ja hinreichend bekannt von anderen Schirmen, einfach auszulösen, einfach auszudrehen, einfach zusammen zu bauen. Prima Sache!


    Flugverhalten
    Also nach den ersten 3 Stunden muss ich sagen, die Matte macht noch nicht immer, was ich will, aber das System gibt mir das Gefühl von Sicherheit, Griff in die Bremse, Griff in's Vorfach und wir kommen klar, die Reactor und ich. Die GAAANZ exakte Trimmung der Bremse ist wohl das Geheimnis. Damit bei komplett gezogener Bar schon wirklich ein leichter "Depower" durch fast-beinahe Backstall erreicht wird, aber im Flugbetrieb "nur" ein schöner, enger Kurvenradius möglich wird, ohne den Kite in jedem Loop abzuwürgen. Die Abläufe sind noch nicht so flüssig wie nach vielen Stunden mit den Handles, aber das wird wohl in wenigen Stunden schon besser und demnächst kommt die 6.4er Reactor dran, danach wat Größeres...
    :-O


    Demnächst auch mal für die Kiddies mit der 1.5er IMP (nein, nicht die 3.5er...) am Strand.


    Wozu das Ganze?
    Tsja, weil ich aus verschiedenen Gründen Erfahrungen mit der Bar sammeln will. Um irgendwann viiiiielleicht mal auf's Wasser zu gehen. Um mit Ski und Bar unterwegs zu sein. Und einfach Neugierde nach Heikos Bericht :-O


    Fazit
    Besser als gedacht wird die Performance des Kites auch an der Bar erhalten! Das Handling ist völlig anders als mit Handles und erfordert umdenken, daher zuerst die Safety und Bremse verinnerlichen. Auf größere Lappen bin ich mal gespannt.

    Ja, erst starten und dann in die Bindung, anders herum geht´s auch, aber dann sollte man nicht zuppeln müssen beim Starten wg. zuwenig Wind.
    Das Problem habe ich auch bei meinem Snowbord, mit Ratschenbindung muß ich erst auf´s Board und dann mit Board an den Füßen den Kite starten.
    Aber wenn der Kite bei Zug an den Leinen sofort aufsteigt ist das kein Problem. Also lieber etwas größer ziehen ;) :D

    Es geht hier nicht um meine Vorstellungskraft.


    Otto Normalkiter fragt, wie er sich aus einer Gefahrensituation rettet und was bekommt er als Antwort?


    "Was würde Len10 tun?"


    :(


    Warum machst du nicht ein eigenes Forum für starke Männer mit langen Haaren auf und verbreitest deine Weisheiten?


    Weil niemand käme?


    So wie bei deiner Homepage? Weshalb du auch jeden Pups zu deiner Kitearea hier herausposauen musst, weil auf deine Homepage keiner kommt?


    :-/