Mein Kleiner Sohn hat vor ein paar wenigen Jahren auch einen Matador vom Himmel geholt. Mit einem kleinen Einleiner, einer Kobra.
Ok der Matador hat den Piloten auch "etwas" aus dem Zweileinerbereich "rausgezogen". So schnell konnte weder er, noch wir reagieren.
Klar war er zuerst etwas sauer, spätestens aber als er seinen Matador 2m neben meinem Klappstuhl aus der Erde zog, würde er etwas nachdenklich. Wir auch. 2m !!
Was ich damit sagen will: Egal wer Schuld hat oder nicht. Es geht da unter Umständen um mehr als ein paar Leinen.
Warum dünne Einleinerleinen die dicken Lenkdrachenleinen schneiden?
Lenkdrachenschnüre sind meistens aus Dyneema. (Kevlar lassen wir mal aus dem Spiel)
Der Schmelzpunkt von Dyneema liegt zwischen 144 und 152 °C
http://de.wikipedia.org/wiki/Dyneema
Einleinerschnüre sind aus meistens aus Dacron.
Der Schmelzpunkt liegt (abhängig vom Kristallisationsgrad und vom Polymerisationsgrad) zwischen 235 und 260 °C.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dacron
Stell Dir nur mal vor, dass sich die Schnüre kreuzen. Die Lenkrachenschnur "knickt" an der Berührungsstelle ein und die Einleiner schneidet an dem Knickpunkt (der sich nicht verändert) wie ein Heisschneider die Lenkdrachenschnur.
PS: sws750
Ein Drachenfest ist ein Fest an dem Menschen Ihre Drachen zusammen mit Anderen fliegen lassen.
Ich denke mal, dass Alle die ich kenne, die Drachen ab Matadoren Größe aufwärts fliegen, genug Verantwortungsbewustsein haben, lieber mal auf einen Start verzichten, als andere zu gefährden.
So ein paar viele Meter Sicherheitsabstand ist obligatorisch.
Du kannst auf einem Drachenfest nicht den Besuchern die Schuld geben, wenn Du mit Fehler dieser nicht rechnest. Schlucks, geh in Dich und verzichte das nächste mal auf einen Start, wenn Du Windverhältnisse hast, die Du nicht beherrscht.
- Editiert von G.Eheim am 11.10.2011, 23:55 -