Ich hab heute die vorgeschlagenen Varianten durchprobiert. Den Wind schätze ich auf 3-4, in Böen mehr.
Zuerst hab ich mir das Heck vorgenommen.
1. Schritt: Schleppsack drangelassen, aber die Anlenkpunkte nach innen versetzt - Drachen instabil
2. Schritt: Schleppsack ab, Fransenschwanz dran, Anlenkpunkte wie bei 1. - Drachen unwesentlich stabiler (kann auch Einbildung sein)
3. Schritt: Schleppsack wieder dran, Leinelänge zum Schleppsack verdoppelt - Drachen instabil
4. Schritt: Schleppsack ab, Fransenschwanz dran, doppelte Länge - keine gravierende Verbesserung.
Bis hierher hatte ich daheim was vorbereitet, aber die velängerte Waage vergessen. Unterm Fahrersitz fand sich eine Schnur für Kinderdrachen ... ob die hält?
Egal, ich wills jetzt wissen. Waageschenkel so genau es ging nachgemessen und aus der Kinderdrachenschnur mit doppelter Länge drangeknöpert.
5. Schritt: Waage mit doppelter Länge, ohne Schleppsack / Fransenschwanz - Drachen instabil
6. Schritt: Waage doppelte Länge, Fransenschwanz - schon besser
7. Schritt: Waage doppelte Länge, Schleppsack dran - Flug wie unter Schritt 6.
So richtig ruhig konnte ich ihn nicht stellen, allerdings war der Wind recht böig. Vielleicht erwarte ich einfach zuviel: vor meinem geistigen Auge fliegt immer 'ne 8er Kap-Foil.
Meiner Meinung nach ist es ein Mix aus kleinen Schritten:
-Anlenkpunkte für den Schwanz nach innen versetzen, dann zieht der Schwanz die Stäbe nicht zusammen
-Leinenlänge zum Schwanz verlängern, ergibt 'nen spitzeren Winkel
-ich probier bei Gelegenheit einen schwereren Fransenschwanz; da ging meiner Meinung noch was
-Waagelänge verdoppeln
'Waage verdoppeln' schau ich mir bei Dirk auf Fanö an.
Jetzt muß ich noch die Kinderschnur raustüddeln sonst machts bei der nächsten ernsthaften Bö *knack* :-O