Beiträge von Skobo

    Aus meinem vorläufigen Zwischenfazit würde ich mittlerweile ein finales Fazit ziehen.


    Heute war ich fast sechs Stunden auf unserer Landewiese unterwegs und habe die Matten immer wieder direkt miteinander verglichen. Heißt: Ich bin ständig zwischen der Lycos 2.0 - 2026, der Lycos 2.5 - 2026 und der Smithi Pro 1.1 UL gewechselt. Laut Windy lagen meist 3 bis 4 Bft an, mit Böen bis 6 Bft. Ja, auch unter diesen Bedingungen bin ich die Smithi UL geflogen. Dazu kommen noch mehrere Flugsessions an den Tagen zuvor, sodass inzwischen einige Vergleichsstunden zusammengekommen sind.


    Grundsätzlich kann ich für alle vier Lycos-Speedmatten eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Alle Modelle sind hervorragend verarbeitet und machen richtig Spaß. Mit keiner der genannten Matten macht man etwas falsch. Meine persönliche Nummer 1 ist allerdings die Lycos 2.0 - 2026. Für 109 € bekommt man eine überragend gute Speedmatte. Das Preis-/Spaßverhältnis ist meiner Meinung nach unschlagbar. Die Lycos Competition 1.8 würde ich fliegerisch sehr ähnlich einordnen. Allerdings kostet sie mit 159€ rund 50 € mehr und bietet dabei nur einen vergleichsweise kleinen Schwachwind-Vorteil.


    Danach würde ich die Lycos Competition 2.2 einordnen und anschließend die Lycos 2.5 - 2026, wobei der letzte Platz keineswegs negativ gemeint ist. In Sachen Endgeschwindigkeit und Präzision liegen alle vier Speedmatten sehr dicht beieinander. Die kleineren Modelle fühlen sich jedoch agiler und leichtfüßiger an. Spins fallen enger aus, Richtungswechsel gehen schneller und insgesamt benötigt man weniger Lenkinput beziehungsweise Kraft als bei den größeren Matten. Die Lycos 2.5 ist dagegen genau die richtige Wahl, wenn man die Grenzerfahrung sucht und sich ordentlich auspowern will. Sie kombiniert ordentlich Zugkraft mit hoher Geschwindigkeit und fordert den Piloten körperlich deutlich mehr.


    So gut und beliebt die Competition-Modelle auch sind: Das Preis-/Spaßverhältnis der Lycos-2026-Modelle ist meiner Meinung nach einfach besser. Möchte man beispielsweise eine kleine und eine größere Speedmatte kaufen, landet man bei den Competition-Modellen bei 358 € (159 € + 199 €), während die beiden Lycos-2026-Modelle zusammen nur 238 € (109 € + 129 €) kosten. Das sind rund 120 € Unterschied. Wo die Competition-Matten allerdings ihre Stärken ausspielen, sind die Schwachwind-Eigenschaften. Durch das leichtere 30D-Ripstop-Gewebe steigen sie etwas früher und bleiben bei wenig Wind etwas besser in der Luft. Wer häufig bei schwachen Bedingungen fliegt, ist damit möglicherweise besser bedient. Mir persönlich machen Speedmatten, wie der Name schon vermuten lässt, aber erst dann richtig Spaß, wenn sie auch ordentlich Geschwindigkeit aufbauen können.


    Als beste Flugmatte insgesamt würde ich persönlich die Smithi Pro 1.1 UL einordnen. Ihr nutzbarer Windbereich ist enorm, und sie macht über nahezu den gesamten Bereich hinweg richtig Laune. Auch wenn sie nicht die Höchstgeschwindigkeit einer Lycos erreicht, bietet sie fliegerisch einfach unglaublich viele Möglichkeiten: rückwärts und seitlich fliegen, extrem enge und viele Spins, Sturzflüge mit abruptem Rückwärtsflug kurz vor dem Boden, Starts aus nahezu jeder Lage und und und. Das Teil macht einfach unheimlich viel Spaß. Vor ein paar Wochen hätte ich selbst nicht gedacht, dass ich das einmal sagen würde, aber wenn man zwischen den Matten ständig hin- und herwechselt, merkt man erst, welche Möglichkeiten ein 4-Leiner zusätzlich bietet. Wenn ich heute nur noch eine einzige Flugmatte kaufen dürfte, wäre es ganz klar die Smithi Pro 1.1 UL.


    Zum Schluss noch meine persönliche Empfehlung zur Leinenlänge: kleine Speedmatten = 25m, größere Speedmatten = 30–35m, Smithi Pro 1.1 UL = 20m

    Hab jetzt um die ~3h Flugzeit auf der Smithi UL und muss echt sagen, dass der 4-Leiner mega viel Spaß macht. Vor allem, dass man so gut wie aus jeder Position starten kann, ohne jedes Mal zur Matte hin laufen zu müssen. Was mich etwas nervt ist das Spiderwire (Angelschnur). Ja, sie leicht und dünn, aber nach jeder Flug-Session muss man alle vier Leinen auf Länge kontrollieren und jedes Mal sind 1-2 Leinen deutlich länger. Überlege auf vernünftige Dyneema Leinen zu wechseln (wie bei den 2-Leinern). Gibt es diesbezüglich Empfehlungen für die Smithi? Folgende Leinen hab ich in der engeren Auswahl:


    - Vector Quad Pro 50/50kg 4x20m (36€ inkl. Versand)


    - Climax Proline 38/38kg oder 38/20kg 4x20m (36€ + 6,90€ Versand)


    - Climax Protec 50/50kg oder 50/25kg 4x20m (40€ + 6,90€ Versand)


    Vielleicht gibt's auch andere Leinen oder Kombinationen, die empfehlenswert sind. :/

    Nur aus Interesse, ab wann ist denn bei Dir wenig Wind? Ich hatte selbst eine Zeit lang eine 1.8er Lycos Competition und gerade mit leichten Leinen ging die für mein Gefühl auch sehr früh und flog stabil, wenn natürlich auch nicht rasend schnell. Einklappen war da kein Thema.

    Ne genaue Zahl kann ich dir nicht sagen, da ich kein Windmesser nutze. Halt so wenig Wind, dass die Competition Matte sich gerade noch in der Luft hält. Solange die Matte in Bewegung und Druck in den Kammern ist, fliegt sie auch. Ich flieg hier im Binnnenland zwischen Wald und Wiesen. Ist halt nicht so konstant wie an der Küste oder auf erhöhtem Land. Wie gesagt, für mich machen die Speedmatten mehr Spaß, wenn auch entsprechend Wind da ist.



    Die 2.5er Comp liegt z.Zt. bei 240,-

    Also farblich (von deinem Bild) ist es 1 zu 1 die Lycos Quad 2.0 in green grey shade.



    Schwach und Hauchwind ist die Königsdisziplin.

    Wie erwähnt, habe ich dafür dann die Smithi UL. Tue mich aktuell mit dem Vierleiner noch schwerer als die Zweileiner-Matten bei wenig Wind. Bin auch noch unsicher, welche Knoteneinstellung für mich ideal ist. Daher bin ich noch viel am rumprobieren und testen.



    Desweiteren rate ich zu dünneren schwächeren Leinen bei Hauchwind.

    Hab von 20kg bis 100kg alles in verschiedenen Längen da. Gerade das Spiderwire (20kg & 30kg) ist vergleichsweise dünn und leicht zu Dyneema-Leinen. Das (4x 20m) nutze ich auch ausschließlich für die Smithi UL momentan.



    Meine normale 3.0 PS fliegt ja schon bei erstaunlich wenig Wind und 360‘s haben damit auch schon geklappt.

    Ja, hatte ich online schon gesehen. Hatte heute auch mal kurz die große 2.5 Lycos oben. Vom Gefühl her finde ich die größeren Matten etwas angenehmer bei wenig Wind.

    Vorläufiges Zwischenfazit zu den Lycos-Speedmatten und der Smithi UL:


    Zunächst einmal alle Specs zusammengefasst in einer übersichtlichen Tabelle und paar Vergleichsfotos:



      


      


    (Fotos täuschen etwas. Untere Matte wirkt immer etwas größer, daher übereinander gelegt)



    Die Lycos Competition 1.8 und 2.2 sowie die Lycos 2.0 - 2026 sind allesamt geniale Matten, die wirklich viel Spaß machen. Die Qualität ist bei allen Modellen absolut top. Die Competition-Matten (und die Smithi Pro 1.1 UL) bestehen aus dünnem, sehr leichtem 30D Ripstop-Polyestergewebe. Die Non-Competition-Matten hingegen verwenden 50D Ripstop-Polyester. Dadurch steigen die Competition-Modelle einen Tick früher in die Luft, der Unterschied ist aber wirklich minimal. Für mich macht das 50D-Gewebe jedoch den robusteren Eindruck. Im Falle eines Einschlags dürfte es daher schon eine gute Ecke mehr wegstecken.


    Für mich persönlich sind die Lycos-Matten allerdings keine echten Spaß-Matten für Schwachwind. Im Grunde kämpft man bei wenig Wind hauptsächlich damit, dass die Matte nicht zusammenklappt und oben bleibt. Da ist eine Smithi Pro 1.1 UL eher die Matte der Wahl. Gerade durch die verschließbaren Lufteinlässe hält sie selbst bei nahezu Windstille noch kurzzeitig ihren Innendruck. Ab einer gewissen Windstärke mutieren die Lycos-Matten dann aber zu richtigen Spaßmaschinen. Alle drei genannten Modelle können sehr schnell werden und lassen sich dabei auch sehr präzise fliegen. Von meinem persönlichen Empfinden her würde ich sagen, dass je kleiner die Matte, desto schneller kann sie fliegen. In dieser Hinsicht steht die Lycos 2.0 - 2026 der Lycos Competition 1.8 in nichts nach. Gerade für 109 € fliegt die Lycos 2.0 - 2026 eigentlich schon zu gut, wodurch sich der Aufpreis der Competition-Matten nur schwer rechtfertigen lässt.


    Die Lycos 2.5 - 2026 liegt bereits zu Hause und wartet auf ihren ersten Einsatz, aber die windigen Tage lassen aktuell leider auf sich warten. Optisch wäre die Lycos 3.0 PS Light mein absoluter Favorit: Helles Unter- und Obersegel kombiniert mit dunklen Crossbraced-Stoff sieht einfach klasse aus. Allerdings mit 300 cm Spannweite (1,85 m²) wäre die Zugkraft für meinen Geschmack vermutlich schon etwas zu viel des Guten, zumindest in dem Windbereich, wo die Lycos-Matten für mich richtig Spaß machen.


    Die Smithi Pro 1.1 UL bin ich bisher vielleicht insgesamt eine Stunde geflogen. Zumal die Lernkurve bei einem 4-Leiner ohnehin etwas länger ist. Trotzdem ist sie eine super interessante und spaßige Matte. Die Smithi verfolgt einfach einen ganz anderen Ansatz und fliegt sich entsprechend auch völlig anders. Allein die Tatsache, dass man mit ihr rückwärts fliegen kann, ist irgendwie beeindruckend. Dazu kommen die tänzerischen Spins auf der Stelle, Rückwärtsstarts oder das seitliche Fliegen. Alles Dinge, die mit den Lycos-Matten so nicht möglich sind. Die Speedmatten sind einfach mehr auf Action getrimmt, was aber auch gut ist.


    Stand jetzt würde ich sagen, dass ich mit meinem Setup aus Lycos 2.0 - 2026, Lycos 2.5 - 2026 und der Smithi UL ideal aufgestellt bin. Die Smithi UL geht im Grunde immer. Von nahezu Windstille bis hin zu einigermaßen ordentlich Wind. Je nach Windstärke kann man mit der größeren Lycos 2.5 dann die persönliche Grenzerfahrung suchen. Und wenn es einen nur noch über die Wiese zieht oder die Arme langsam länger werden, wechselt man einfach auf die kleinere Lycos 2.0. Auch die Entscheidung bei der Smithi auf die UL-Varantie zu gehen, war für mich definitiv richtig.

    Es ist nicht selten wann neu Leunen haben unterschiedliche Länge, oder nach paar Stunden sie sind unterschiedlich lang. Darum besser ist, wann Leinen haben Schlaufen mit Knoten. Man macht knoten auf und gleicht Leinen mit Hilfe von Multiwinder

    Das hab ich auch schon festgestellt. Neuen Leinen ausgepackt, gemessen, passt. Paar Stunden damit geflogen und schon fliegt die Matte in neutraler Stellung nach links/rechts. Finde deshalb verknotetete Enden besser als vernähte.



    Für mehr Spins besser ist glate Leinen, so wie Protec, gefühlt Protec verträgt doppelt so viel Spins als Profiline.

    So viele Spins fliege ich noch gar nicht. Es war aber schon Wetter bei, wo schon gut Zug auf den Leinen war.



    Ich habe probiert Achterknoten, bin ich glücklicher mit Doppelter Überhandknoten. http://www.drachenwiki.de/inde…elter_%C3%9Cberhandknoten

    Wann brauche ich wieder Leinen abgleichen, mit Doppelter Überhandknoten funz bei mir besser.

    Ich habe das gestern mal probiert und kann das ebenfalls für mich bestätigen. Der doppelte Überwurfknoten funktioniert für mich besser. Beim 8er Knoten rutsch das Spiderwire teilweise sogar durch. Bruchlast mit Mantelschnur bleibt außerdem identisch beim Spiderwire,egal welcher Knoten. Die Bruchlast verschlechtert sich jedoch signifikant, wenn man keine Mantelschnur nimmt.


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    Zum Thema Flugmatten kurzes Update:

    Folgende Schirme bin ich jetzt geflogen:


    - Lycos Competition 1.8

    - Lycos Competition 2.2

    - Lycos 2.0 - 2026

    - Smithi 1.1 Pro UL

    - (Amigo 1.75 & HQ Beach 1.3)


    Die Lycos 2.5 - 2026 hab ich inzwischen auch da, allerdings war noch kein Wetter dafür und die nächsten Tage sehen jetzt auch nicht so vielversprechend aus. Zwischenfazit werde ich mal die Tage posten.

    Mit einem einfachen Überhandknoten schwächst du die Leine stark. Besser ist ein doppelt gesteckter 8er Knoten. Damit erreichst du 80 - 90% der Bruchlast. Noch besser sind gespleiste oder vernähte Leinenenden.

    Ich habe jetzt inzwischen ein paar Stunden Flugzeit mit den Speedmatten verbracht. Zum Teil auch schon mit ordentlich Wind. Problem ist, dass sich sowohl die 50er als auch die 75er Leinen (diese) nach einigen Stunden gelängt haben und das leider unterschiedlich. Um Abhilfe zu schaffen, habe vor dem Tampen einzelne Knoten in die Leinen gemacht:



    Da der Tampen vernäht ist, kann man ihn nicht einfach aufmachen und die Leine wieder auf gleiche Länge kürzen. Die Verknotungen auf der Leine hat sich schnell als dumme Idee herausgestellt, da die Leinen damit relativ schnell gerissen sind. Glücklicherweise sind die Leinen immer am Anfang oder Ende (wo ein Knoten war) gerissen. Auch wenn man es auf dem Foto evtl. nicht erkennt, aber die Knoten glänzen richtig, als ob sie unter starken Zug schmelzen. Daher habe ich die Leinen 10-20cm gekürzt, um die Knoten zu entfernen und anschließend wie im Video gesleevt und auch genau so verknotet:



    Das scheint auf jeden Fall deutlich besser zu halten und sollten sich die Leinen längen, kann man die Knoten einfach aufmachen und die Länge nochmal einstellen. Bislang gefällt mir die Lösung eigentlich ganz gut. Den Tipp mit dem 8er Knoten werde ich probieren. Danke nochmal für den Hinweis.

    Alles klar, danke für die schnelle Rückmeldung. -Hier- werden für die Smithi auch 18m bis 20m empfohlen. Da ich inzwischen den Spiderwire auf 150m Rollen da habe und die Enden auch selbst sleeve, kann ich mir die Leinen dafür entsprechend selbst bauen. Was den Spiderwire betrifft: An sich eine sehr gute, leichte und dünne Schnur, aber die angegebene Bruchlast weicht etwas von dem ab, was ich bei mir getestet habe. Die 38,1kg Schnur reißt eher ~ ab 22kg und die 46,3kg Schnurr ab ca. ~32kg.

    Wie lassen sich die drei Matten im direkten Vergleich fliegen?

    Ich werde das noch ausführlich in meinem Kaufberatungs-Thread schreiben, aber soviel kann ich schon mal sagen: Sowohl die Lycos Competition 1.8 und 2.2 als auch die Lycos 2.0 - 2026 sind alles genaile Matten, die wirklich Spaß machen. Die Competition-Matten sind aus dünnerem und sehr leichtem 30D Ripstop Polyster Gewebe. Die Non-Competition-Matten sind dagegen aus 50D Ripstop Polyester, wodurch die Competition-Matten nen Tick eher in die Luft gehen. Für mich persönlich sind die Lycos-Matten aber nicht die Spaß-Matten für Schwachwind. Ich glaub, da macht ne Smithi Pro 1.1 UL mehr Spaß (auch neu im Besitz). Ab einer gewissen Windstärke mutieren die Lycos-Matten dann aber zu richtigen Spaß-Matten. Alle genannten Lycos-Matten sind schnell und lassen sich sehr präzise fliegen. Vom persönlichen Empfinden würde ich sagen, desto kleiner die Matte, desto schneller kann sie fliegen und da steht die Lycos 2.0 - 2026 (Non-Competition) der Lycos Comp 1.8 im nichts nach. Ich finde, das macht den Aufpreis der Competition-Matten echt schwierig zu rechtfertigen.


    Die Lycos 2.5 - 2026 ist bereits bestellt und unterwegs. Somit hab ich den Vergleich aller vier relevanten Speed-Matten für mich. Die Lycos 3.0 PS light wäre farblich mein Favorit, aber mit 300cm Spannweite (1,85m²) wäre die Zugkraft vermutlich dann zu viel des Guten. Zumindest in dem Windbereich, wo die Lycos-Matten (für mich) richtig Spaß machen.

    Ne aktuelle rote Lycos 2.5 (Proto) ohne Tasche gibts hier für lau zum Testen:

    Ich hatte sie bereits gesehen als sie noch angeboten wurde (Produkt nicht mehr verfügbar). Ich denke 2.5 könnte für mich bei starkem Wind schon etwas zu viel des Guten sein, also von der Zugkraft her. Fand die Lycos Comp 1.8 bei starkem Wind schon ganz ordentlich. Deswegen glaube ich, dass 1.8 - 2.0 - 2.2 schon ein gutes Optimum sind.



    Ich bin heute bei gaaanz wenig Wind meine Lycos Competition 2.2 PS an 50 Dan geflogen. :thumbsup:

    Ich hab's hier im Binnenland ebenfalls mit den 50er Leinen versucht, aber das hat echt kein Spaß gemacht. Ist oft zusammengeklappt, musste mich oft nach hinten bewegen etc. Ich warte weiterhin auf besseres Wetter.

    zB diese von Spiderwire. Aber andere(n) 8fach geflochtene ist auch gut

    danke für den Link. Ist bestellt. Kommt irgendwann die nächste Tage an. Ich guck mir sie mal an.



    Aktuell ist eine Smithi 1.1 in der blauen Börse eingestellt. ;)

    Biete: Smithi 1.1 - Drachenforum

    Danke für den Hinweis. Mit den Vier-Leinern werde ich noch ein wenig warten. Wollte mit den Speedmatten erstmal alles ausgiebig testen und Spaß haben.


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    Thema Lycos Competition 2.2 (2025) vs Lycos 2.0 - 2026:

    inzwischen habe ich beide Matten da, kann sie aber leider nicht testen, weil einfach kaum Wind da ist. Optisch unterscheiden sie sich wie folgt:



    Leinen sind bei der Competition (1.8 und 2.2) vernähnt und der Tampen ist etwas aufwendiger gestaltet



    Eine Vernähung wird sicherlich aufwenidiger sein als eine Verknotung. Jedoch macht die Lycos 2.0 für mich dadurch qualitativ keinen schlechteren Eindruck.


    Neben der Farbe und Größe, fällt vor allem das verwendetete Material auf. Die Lycos 2.0 - 2026 nutzt 50D Polyester, die Lycos Competition 30D Polyester.

    Dadurch sind die Competition-Matten sehr leicht. Die Lycos Comp 2.2 wiegt 193g, die Lycos 2.0 wiegt 234g.


    Wie sich die Speedmatten im direkten Vergleich fliegen lassen (auch mit der Comp 1.8), muss sich noch zeigen. Warte nur auf passendes Wetter.

    Interessant ist auch die Frage, ob die Competition Matten (160€ und 200€) wirklich den Aufpreis wert sind zur Lycos 2.0 (110€). Qualitativ machen alle genannten Speedmatten einen sehr guten Eindruck.

    Und wieder mal Danke für die schnelle Hilfestellung. Folgende Leinen besitze ich bzw. hab ich zur Comp 2.2 jetzt dazu bestellt:


    50 DaN 25m (bereits vorhanden)

    75 DaN 25m (bestellt)

    75 DaN 35m (bestellt)


    Bei den 100 DaN Leinen wollte ich erstmal 35m und 25m testen und dann entscheiden.

    Zusätzlich zur Comp 1.8 und Comp 2.2, hab ich jetzt noch die "normale" Lycos 2.0 - 2026 dazu bestellt, die mein Vereinskollege nimmt. So kann ich gleich alle für mich relevaten Speed-Matten testen und vergleichen.



    für ganz wenig Wind wäre besser 8fach geflochtene Angelschnur 40kg, er ist einiges dünner

    Hast du da einen Link zu?


    - Stäbe sind im Falle eines Falles leicht zu ersetzen (auszutauschen - bei ner geplatzten Kammer ist die Matte hin)

    Das ist richtig. Wobei mir Spiderkites heute im Telefonat sagte, dass sie Kammerplatzer inhouse reparieren. Kommt wohl aber selten vor.

    Danke für die schnelle Rückmeldung und den Input. Was wäre denn die Leinen-Empfehlung für die Lycos Comp 2.2? Auf der 1.8 habe ich 2x 50 bzw. 75 DaN * 25m (je nach Wind halt) + Powergriffe. Spiderkites empfiehlt bei der Comp 2.2 die längeren 35m Leinen. Die 25m bei der Comp 1.8 empfand ich eigentlich schon als ausreichend. Daher die Frage, ob längere Leinen hier einen signifikanten Unterschied ausmachen.


    Dein Link zeigt, dass die 2.2 als PS (Profile Support) angeboten wird.

    Alle vier genannten Matten besitzen laut Spiderkites Profil Support. Selbst die Smithi UL.



    Die Smithi Pro ist nicht so mein Geschmack, sie wird als Vierleiner nicht so schnell, und bei vier Leinen bevorzuge ich klar die Stabdrachen.

    Rev's, Shiva, Fulcrum und Konsorten?



    ...und die Smithi pro ist wirklich eine kleine Spassmatte an vier Leinen die aber unheimlich "viiiel" Schbass bereitet...fliege sie immer wieder gerne

    und genau da finde ich die Smithi irgendwie schwierig einzuschätzen. Die, die sie haben und fliegen, macht die Matte Spaß und empfehlen sie auch in der Regel. Andererseits, schaut man sich an, was im Vierleiner-Segment so geflogen wird, sind die "Rev-artigen" Drachen häufig Thema (nach meinem Empfinden). Ich find's auch super interessant und schick anzusehen, was für Flugmanöver damit möglich sind. Aktuell bin ich bei Drachen mit Stäben noch etwas zurückhaltend, da halt (schnell) was kaputt gehen kann. Theoretisch kann das auch bei Flugmatten passieren, wenn man sie mit ordentlich Speed in den Boden hämmert, aber grundsätzlich verzeihen die Flugmatten wohl etwas mehr Bruchlandungen. Daher die Idee vielleicht erstmal mit der Smithi herumzualbern. Bin bislang auch keinen Vierleiner geflogen.

    Hallo zusammen,


    ich bin der Skobo (38) und komme aus dem Bereich Münster-Osnabrück. Bin seit vielen Jahren eher im Bereich Skydiving und Wingsuit unterwegs, bin aber seit kurzem von den Flugmatten ziemlich begeistert und angefixt. Insbesondere zu den vielen Ähnlichkeiten zu unseren Fallschirmen zieht es mich (momentan noch) zu den Flugmatten. Gerade bei Starkwind-Wetter, wenn kein Sprungbetrieb möglich ist, sind die Flugmatten der perfekte Zeitvertreib.


    Anfangen hat es vor wenigen Wochen mit einem billigen 5€ Stab-Drachen für meinen Sohn, der kaum flog und bei dem ersten Absturz auch gleich kaputt ging. Wenige Tage später hab ich von einem Freund seine alte HQ Beach 1.3 geschenk bekommen, mit der auch mein Sohn (8) Spaß hatte (ein Drachen der fliegt und nicht direkt kaputt geht). Für den "Einstieg" haben wir uns dann bei Spiderkites eingedeckt. Für meinen Sohn eine Amigo 1.75 (RTF) und für mich eine Lycos Competition 1.8 inkl. 50 & 75DaN (25m) Lines und Powergriffe. Mit dem Amigo 1.75 hab ich selbst noch ein wenig geübt und bin auf die Lycos Comp umgestiegen. Für den Einstieg gleich eine Lycos Comp mag viellieicht etwas zu ambitioniert sein, aber durch die Schirm-Fliegerei (Skydiving) würde ich mich persönlich nicht als völligen Neuling einschätzen, zumindest was das Handling betrifft + Rantasten mit HQ Beach und Amigo. Außerdem wollte ich einfach ne Matte, die richtig Spaß macht und auch einen fodert. Jetzt nach dem stürmischen Wochenende (bis 45 km/h Wind) kann ich das definitiv bestätigen. Bin super begeistert von der Lycos.


    Jetzt meine Fragen:


    1. Da mein Kollege jetzt auch die die Lycos Comp 1.8er will bzw. meine direkt behalten möchte, spiele ich mit dem Gedanken mir die Lycos Competition 2.2 zuzulegen (wiege 85kg). Von dem, was ich gesehen und gelesen habe, ist diese aber nicht umbedingt schneller als die 1.8er. Kann das wer bestätigen? Die 2.2er ist wohl bei Schwachwind besser und hat mehr Zug aufgrund der größeren Fläche. Auch spiele ich mit dem Gedanken vielleicht auf die günstigere Lycos 2.0 - 2026 umzusteigen, sofern die Performance zur Lycos Comp 1.8 relativ identisch ist.

    Gibt es irgendwelche Erfahrungswerte zur Lycos 2.0 - 2026?


    2. Mit dem gesparten Geld (irgendwo redet man sich auch alles schön ^^ ) durch Lycos 2.0 - 2026 würde mich zusätzlich noch eine Smithi Pro PS 1.1 reizen. Statt Power und Speed eher Entspannt und "Kunstflug". So hätte man aus meiner Sicht sowohl für wenig als auch für viel Wind eigentlich alles abgedeckt. Die Frage ist halt nur, welche Smithi. Die Smithi Pro PS 1.1 oder evtl. doch die Smithi UL 1.1? Ich find's schwierig einzuschätzen wie groß der Unterschied zwischen den beiden tatsächlich ausfällt.


    Über jede Empfehlung, Hilfestellung, Beratung und Info bin ich dankbar.


    Gruß

    Skobo