Aus:
- 50cm Bundeswehr Zelthering (verzinkt)
- M12 Augenschraube (verzinkt)
oder hochfeste Ausführung
- 36,5mm Pellet-Förderspirale
und etwas Stahlblech punktet der Schweißer meines Vertrauens ganz fix einen praktischen Bodenanker:



- Zelthering/Augenschraube mit etwas Kupferdraht umwickeln und 2 Tage lang in (warme) 20%ige Kalilauge einlegen und somit das Zink anlösen
- das Entfernen des schwarzen angelösten Zinkschleims sollte mit Handschuhen erfolgen
- in den Kopf des Zelthering ein M12 Gewinde bohren (alternativ eine Ringmutter verwenden, dann muß nicht gebohrt werden)
- das runde Stopperblech am Kopf aus 1,5mm Stahlblech ist nicht unbedingt notwendig
- die eckige Spitze des Zelthering abrunden
- die Förderschnecke passt saugend auf den Zelthering
- mit ein paar Punkten alles verschweißen
- der weiße Schutzlack war gerade übrig
Am Feldrand habe ich den Anker etwa 35 cm tief in die Erde geschraubt bekommen, dann wäre mein Besenstiel gebrochen.
Ein rausziehen nach oben war unmöglich, ich gehe somit von einer linearen Belastung von mindestens 100 kp/daN aus, winklig entsprechend höher.
Als nächstes werde ich ihn komplett in die Erde drehen und dann 8er Kap Foil, 16er Trilo, 20er Flow Form anhängen.
Viel Spaß beim nachbauen.
p.s. Der andere Pflock war ein 1m langer geschmiedeter Schafpflock aus DDR-Zeiten, den ich auf etwa 60cm eingekürzt und auf 20mm Durchmesser runtergeschliffen habe. Somit konnte ich hier ebenfalls die 36,5mm Pellet-Förderspirale verwenden.