Beiträge von Mark O2

    Den Tiger II TS gab es durchaus auch in Spi, nicht nur in Mylar -und ob der TS, den es in alter und neuer Ausführung gibt, der schnellste ist.... bei welchem Wind? Der normale alte Mylar Tiger II geht auch ganz mächtig zur Sache. Die Tiger II insbesondere in der Spi Version wurde stetig überarbeitet. So gibt es davon mindestens 5 mir bekannte Versionen mit jeweils mal größeren mal kleineren Modifikationen. Der "Light" kam jetzt neu hinzu, den es in Spi und auch Mylar gibt inzwischen so ich mich nicht irre.


    Die Unterschiede wurden hier im Thread an entsprechender Stelle gut und ausführlich beschrieben. Einfach mal einlesen würde ich sagen. Egal wie der Tiger II lohnt sich egal in welcher Ausführung in seiner Sammlung zu haben.




    - Editiert von Mark O2 am 11.02.2015, 07:22 -

    Ja Patrick hat Recht.


    Ich hatte letztes Jahr einen Workshop für den Armageddon gemacht. Den Teilnehmern die damals gelernt haben einen zu bauen (der Flügel ist nicht einfach herzustellen) habe ich auf Anfrage für weitere Größen die Paneele dazu ausgeschnitten.


    Einen Hersteller gibt es leider nicht mehr. Damals wurde der Armageddon über die Drachenschmiede Bretten angeboten.

    Bei meinen UL um eine bessere Spurtreue im Spinn und am Windfensterrand zu erlangen setze auch gerne mal einen Aktivator ein. Der Abstand zwischen dem Schiebeknoten und dem Aktivatorknoten mache ich bei der Größe ca. 1 cm zwischen den Knoten.


    Der Schenkel wo dann nach oben auf dem Anknüpftampen an den Aktivatorknoten versetzt wird läuft dann an eine kleine Knotenleiter am Kreuz wo man nochmal nachstellen kann wenn nötig. Du wirst die Waage etwas flacher stellen müssen dadurch. Also entweder am oQS Schenkel kürzer oder am Kreuz länger.


    Der Druck den der Kite aufbaut nimmt dadurch insgesamt etwas ab, aber in den Spinns und am Windfensterrand zu. Vorteil, Du kannst auch dünnere Leinen fliegen.


    Einfach mal testen! :)


    Hier ein paar Bilder wie das gedacht ist:



    Doch doch Jörg. Eine lange Waage macht dann z. B. Sinn wenn das Gestänge relativ dünn ist, also gerade bei UL. Sie verteilt den Druck mehr aufs ganze Gestänge. Verzieht sich das Gestänge nicht zu stark und der Kite bleibt auch im Flug stabiler. Allerdings darf man es nicht übertreiben. Wird die Waage zu lang gehen irgendwann die Lenkbefehle unter, bzw. auf der anderen Seite wo gerade im Flug entlastet wird kommt es zu kompletten Halteverlust. Was dann gerade bei Speedkites zum Abschmieren im Loop z. B. führen kann.


    Macht man die Waage recht kurz bekommt man in sich bei den Lenkwegen mehr Direktheit hinein, was aber auch dazu führen kann dass sich das Gestänge arg verformt dann.


    Wie so oft ist ein Mittelweg der Bessere in dem Fall.


    Wie lange hast Du Deine Schenkel ca. bei welcher Spannweite und Höhe?

    Wie Bernd schon schreibt würde ich die uQS-Verbinder 1-2 Clipse tiefer machen und entsprechend die Stand-Offs anpassen. Die uQS macht dadurch einen leichten Bogen nach unten. Du wirst die Waage dann ein wenig anpassen müssen. Bringt das nix gibt es noch 1-2 Tricks mit der Waage die aber ggf. auch Nachteile mit sich bringen.

    Danke für deine Einschätzung.


    Bisher fand ich den Thread aber schon interessant und auch sachlich.


    Wie schon oben beschrieben ist die Waage kein "neues Konzept". Es geht vielmehr darum ein Erfahrungsaustausch darzustellen. Dabei darf man auch durchaus mal seine eigenen Erfahrungen und Meinung sagen und vertreten wie ich finde.

    ok, danke Bernd. Aber Fotos tun es da normal nicht so gut.


    Gerade bei Kites wo es schon auf 5 mm ankommt ob sie gehen oder nicht ist das dann schon kritisch. Bei einem 285 cm Kite macht 1 cm mehr oder weniger zwar schon was aus entscheidet aber nicht zwingend darüber ob er nun fliegt oder nicht.


    Durch den Flug bei dem Wind von Dir hat sich das Ganze ja jetzt schon ein gutes Stück gesetzt bei dem Wind. Wäre mal interessant zu sehen wo die Knoten jetzt liegen. Schön wären zwei Bilder mit jeweils dem Zollstock dran - links und rechts.

    Danke für das Feedback Bernd. :H:


    Hast Du auch vorher und nachher gemessen, oder vermutest Du das nur Bernd?


    Weil wenn das so wäre würde es sich nicht mit meinen Erfahrungen zu den vielen Knoten decken.
    - Editiert von Mark O2 am 08.02.2015, 17:10 -

    Moin Bend,


    werf doch nicht gleich die Flinte ins Korn. Es wurde ja nur begründete Bedenken geäußert, was nicht heißen muss, dass es real anders aussieht und nicht übertragbar ist auf alle Kites. Denke die Erfahrung der Piloten die die Waage jetzt dank dir einsetzen wird es zeigen.

    Noch eine Sache - und da hat Roman sicher auch schon viel zu kämpfen gehabt damit, bis sich die Waage final gesetzt hat dauert etwas und ums Nachstellen kommt man nicht drumrum. Wird dann Waageleine dann mal gut nass und noch gut kalt oder heiß dann fängt der Spaß von neuem an.

    Das habe ich nie bezweifelt. Die vielen Knoten haben Nachteile die für MICH den Nutzen überwiegen. Aber wie gesagt, das muss jeder für sich selber herausfinden dann. Wenns funktioniert -> gut.


    Nochwas - diese Waagetechnik ist auch nicht "neu" und wurde früher insbesondere bei Einleinern die man aufspannen mußte genommen. Habe es aber auch schon bei Protos von Trickdrachen gesehen. Allerdings haben die das dann für den Finalen Kite wieder abgemacht.

    OK - aber versuch das Ganze mal bei mehr Wind und berichte dann bitte. Bei wenig Druck sollte das kein Problem sein. Dennoch ich spreche von Erfahrung wenn ich sage, dass viele Knoten zu einem "Gummi-Effekt" in der Waage führen. Wenn dieser gewollt ist - ok. Wenn nicht, dann halt nicht so gut.