Eine gute Informationsquelle für zylindrische Pfeilschäfte ist definitiv Chriss von CEngel-Kites.de
Chriss hat sehr viel ausprobiert und getestet. Besonders im Hinblick auf die Verwendbarkeit im Vierleinerbereich. Ein Telefonat oder eine E-Mail Anfrage mit ihm ist definitiv zu empfehlen. Beim nächsten Telefonat mit Ihm werde ich auch mal vorschlagen das er evtl. hier auch einen Beitrag zu dem Thema schreibt.
Soweit mir bekannt ist die Performance von Skylon Stäben im Allgemeinen, nicht nur im Bogensport, eher mau.
Also, jetzt muss ich doch auchmal meinen Senf dazu geben. Das die Skylon Schäfte bei Bogenschützen keinen guten Ruf haben, liegt wohl mehr daran das sie Billig sind... ebenso wie Nijora oder BlackEagle und sogar die Pandarus.
Das liegt aber mehr an der fehlenden Sortierung und Varianz der einzelnen Schäfte. Die ist bei denen einfach grösser.
Ein Satz Skylon Schäfte kann schon mal +/- 3 grain Abweichung im Gewicht haben. Und auch an den Rundlauftoleranzen.
Ein 4€ Schaft kommt in der Regel mit .006 inch Rundlaufgenauigkeit, dazu kommt das sie oft an den Enden sichtbar "Eiern".
Das macht dem Pfeilbauer halt arbeit, weil er sich sozusagen das Filtetstück raussuchen muss und nicht einfach hinten 2-3 in abschneidet um den Pfeil auf die passende Länge zu bringen.
Diese sind deshalb mehr für Schützen, deren Schießtechnik so normal ist, das man nicht sagen kann ob das Trefferbild am Vermögen des Schützen oder am Material liegt. <aua jetzt hab wieder einen rausgelassen
>
Ich hab auch gerne die günstigen Nijora geschossen, bis zu einem Punkt an dem ich einen Unterschied zu anderen Pfeilen gemerkt hab. (Also Aufgrund meines unvermögen als Schütze
)
Aber was jetzt den Drachenbau angeht, sehe ich das Problem eher in der Länge der einzelnen Rohre. Damit bin ich eventuell gezwungen die Muffen an ungünstigen Stellen zu setzen.
Was dann zu Brüchen führt weil die Kraft auf die Muffe drückt und es dann an den Muffenkanten splittert.
Vom Thema der unterschiedlichen Spinewerte mal abgesehen. S
uperleicht und Steif zusammen geht halt nicht. Stabilität braucht auch etwas Substanz.
Und was die Varianzen angeht, hat schonmal jemand die Gewichtsunterschiede von z.b. Excel Rohren ausgewogen?
Ich kann mir nicht vorstellen das die besser da stehen als irgendein Pfeilschaft. Und was die Geradheit angeht, geht mir auch nicht ein das es einen unterschied machen soll. Weil die werden ja sowieso gebogen...
Ich hab z.B. die Skylon als 2-fach gemuffte Querstreben für meinen Rokker genommen. Die halten prima! Der gemuffte Längsstab aus Excel Rohr ist dagegen gebrochen.
Aber das ist ja das schöne dabei, jeder kann sich sicher sein das seine Philosophie die Richtige ist.
vg
Karsten