Trapez

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  • Ein Trapez ist eine Vorrichtung, mit der beim Powerkiten die Arme entlastet werden, indem die Kraft des Drachens auf Gesäß und Hüfte geleitet wird.
    Dies funktioniert, indem die Griffe mit einem Tampen verbunden werden, der durch eine am Trapez befestigte Umlenkrolle läuft. Zwischen Trapez und Umlenkrolle ist noch ein Panikhaken angebracht, mit dem man sich im Notfall vom Drachen trennen kann.

    Das Trapez als solches ist entweder ein Klettergurt, ein Surftrapez oder ein spezielles Kitetrapez.

    - Klettergurte eignen sich nicht so gut, da sie nicht auf dauerhafte Belastung ausgelegt sind. Die dünnen Riemen schneiden dann schnell ein, und der Zug des Drachens schnürt das Trapez zusammen, was sehr unangenehm ist.

    - Surftrapeze sind meist ein richtiger Sitz, der außerdem vorne einen Metallbügel hat, so dass das Trapez nicht zusammengezogen werden kann. Solche Trapeze sind sehr gut zum Kiten geeignet.

    - Spezielle Kitetrapeze sind je nach Hersteller nichts anderes als ein Klettergurt oder aber manchmal auch super Trapeze, die den Surftrapezen recht ähnlich sind.

    Beim Kauf eines Trapezes sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass es ausreichend gepolstert ist und dass es vorne einen Trapezbügel hat, der das Zusammenziehen verhindert.

    ACHTUNG - Ein Trapez sollte man nur verwenden, wenn man absolut sicher mit dem Drachen umgehen kann und mit der Zugkraft nicht überfordert ist.
    - Nie als Anfänger mit Trapez fliegen
    - Das Fliegen mit einem Trapez ist immer ein zusätzliches Risiko
    Von Dirk Sander:
    Das Trapez ist ein Muss für den ambitionierten Powerkiter.

    Das Trapez ist in seiner einfachsten Form eine Gebilde aus breiteren Gurtbändern welches dann wie eine Hose angezogen wird. Vorne am Trapez befindet sich eine Umlenkrolle in die die Flugleinen des Drachens eingehängt werden.

    Normalerweise muss der Piot die gesamten Kräfte des ziehenden Drachens mit reiner Kraft versuchen zu händeln. Durch das Trapez gewinnt er einen riesigen Vorteil dadurch das der Zug nun immer auf die Körpermitte wirkt und der Pilot sich ganz auf das Steuern und seine Körperhaltung zum Drachen konzentrieren kann ohne nach wenigen Minuten völlig ausgepumpt zu sein.

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