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    Die folgenden Bilder von Drachentüchern sind an der Fachhochschule Lippe und Höxter (University of Applied Sience) während eines Praktikums entstanden.(Dank an 'Nähwunder' und 'Den Praktikanten').

    Sie wurden mittels eines Rasterelektronenmikroskops erstellt, kurz REM genannt. Die Bilder wurden mit 36- bis-1000 facher Vergrößerung aufgenommen. Teilweise wurde die Stärke der einzelnen Fäden ausgemessen. Diese Werte sind auf den komprimierten Grafiken leider nicht mehr zu erkennen. Ich werde die Zahlen dann unter dem Bild erwähnen. In der unteren rechten Ecke der Bilder ist auch immer ein Maßstab angegeben: 100 µm sind 0,1 mm.

    Viel Spaß beim Ansehen der Bilder!



    REM bei Wikipedia
  • Vorneweg:
    Es geht hier um den Drachen im folgenden Bild.





    Ich möchte ausdrücklich keine komplette Bauanleitung geben, sondern nur ein paar Hinweise. Es sind beispielsweise keine Segelmasse angegeben, dafür aber einige interessante Kontruktionsdetails. Ich bin auch Erstbauer eines solchen Drachen, also erwartet bitte nicht zu viel. Ansonsten viel Spass beim Lesen

    Der Bauplan

    Der Plan stammt aus einem japanischen Drachenbau-Buch. Das Buch habe ich von Freunden zu meinem letzten Geburtstag geschenkt bekommen, zusammen mit etwas Washi-Papier. Das Buch ist in japanisch mit vielen Zeichnungen und einigen bunten Fotos der Drachen. Mit etwas Vorstellungskraft lassen sich die wichtigsten Arbeitsschritte aus den Zeichnungen ableiten. Ich habe einen der einfachsten Drachen aus diesem Buch gewählt. Das Highlight ist aus meiner Sicht ein fliegendes Herz und der auch bei uns bekannte 'Kinetic Kite'. Das Buch hat ein Copyright aus 2001 von Yukio Akiyama und die ISBN -Nr.: ISBN4-416-30112-x.…
  • Eine stabile Nase für Lenkdrachen - geschrieben von Achim X

    Es gibt viele Varianten der Lenkdrachennase.
    Ich beschreibe nur eine Variante, die ich von Heiko Eikenberg übernommen habe.
    Diese Art der Nase ist langlebig, bietet eine saubere Optik und hat sich in vielen Eigenbauten bewährt.

    Was wird gebraucht?

    Eine Schablone
    Ein Rest Taschenstoff
    Etwas Monofilm, Mylar etc.
    Ein Stück Fahradschlauch.



    Die von mir benutzte Schablone passt für unterschiedliche Drachen, ob mit breiter oder schmaler Nase.
    Als erstes wird ein Stück Taschenstoff angezeichnet und ausgeschnitten. Ich benutze Reste aus Cordura. Man kann aber auch eine alte Tasche auseinanderschneiden oder die Sitzfläche eines defekten Klappstuhls nehmen. Der Stoff sollte nur strapazierfähig mit einer hohen Abriebfestigkeit sein.

    Von dem Fahradschlauch ein passendes Stück abschneiden und der Länge nach auftrennen. Viele Fahradschläuche haben zwei Nähte. Wenn man entlang einer Naht schneidet, ist der Schnitt gerade und…
  • Drachennase aus Kevlar/Cordura mit "Einfalt-Technik" - von Maik aka Maich

    Hallo zusammen!

    Beim Bau von Drachennasen habe ich mir schon mehrfach darüber Gedanken gemacht, wie das je nach ausgeführter Konstruktion nötige Abtrennen der überstehenden Ecken vermieden werden kann... die entstehenden Schnittkanten finde ich nicht besonders schön.

    Dabei habe ich dann unten abgebildete Einfalttechnik angewendet und ich finde das Ergebnis eigentlich sehr schön. Den inneren Aufbau habe ich vom 4Speed-Workshop übernommen.

    Bei der Materialwahl stehen viele andere Möglichkeiten zur Auswahl. Das hat sich auch angedeutet, als ich meine Konstruktion in diesem Thread zur Diskussion gestellt habe. Die Meinungen zu meiner Konstruktion waren unterschiedlich, teilweise sehr positiv, aber auch konstruktiver Verbesserungsvorschläge wurden geäußert... über die Sinnigkeit bestand keine 100%ige Einigkeit...

    Die abgebildete Nase ist für einen kleinen Speeddrachen gedacht und ich denke dafür stabil…
  • Bambus spalten,
    das ist viel einfacher zu machen als zu beschreiben. Ich probier´s mal:

    1. Ein Bambus-Rohr kaufen, etwa 30–50 mm dick und mit 4-6 mm Wandstärke. Es sollte gelblich sein und darf keine schwarzen Stellen haben. Wenn man darauf klopft, soll es einen hellen Ton abgeben und dabei darf es im Rohr nicht rasseln. Schau dir das Rohrende an. Die Fasern die dem Rohr die Festigkeit geben, sind dort als dunkle Punkte sichtbar. Je dichter und feiner die Fasern sind, umso besser ist das Rohr. Ein Längsspalt im Rohr schadet übrigens nicht. Im Gegenteil, solche Rohre kannst Du im Preis herunterhandeln.

    2. Du brauchst Arbeitshandschuhe, einen 500g-Hammer, ein altes Messer mit starker Klinge und zwei Hartholzkeile, etwa 300mm lang und 30mm breit. Diese messerähnlich geschnittenen Keile brauchen eine scharfe Schneide, die hinten etwa 6mm dick ist

    3. Schlage mit Hammer und Messer kreuzweise zwei Spalten in ein Rohrende, genau um 90 Grad versetzt.

    4. Setze den ersten Keil in Spalte…