Und zwar habe ich seit Jahren starke Probleme mit meinem Rücken.Zwei Bandscheibenvorfälle und unzählige Wirbelverrenkungen...............Therapien...................bla bla...
Gestern morgen auf dem Weg zur Arbeit "sackte", nachdem ich am Vortag erst meine Wirbel hatte wieder einrenken lassen, mein rechtes Bein ein und ich fiel hin................
Vielleicht kennt das der Ein oder Andere.
Nun mein Anliegen:
Wer hat ähnliche Probleme und kann mir mal Auskunft geben wer Wirbel einrenken darf.
Ärzte dürfen das nämlich nicht.Was sie machen?Schmerzmittel verschreiben.Was das bringt?
Bei mir zuletzt einen ziemlich kaputten Magen, kein Wunder nach vielen Wochen "Tabletten-Fressen".Und meiner Meinung nach völlig naiv, als Arzt dem Patienten mit physischen Problemen als Langzeitlösung Medikamente zu verschreiben!
Physiotherapeuten machen mit einem lustige Übungen, renken aber auch nicht ein.
Inzwischen bin ich bei einem "Gesundheitsberater", der tut das.
Allerdings darf er kein Geld dafür nehmen.Statt dessen hat er eine kleine Spardose, in die man nach der Behandlung Geld werfen kann um sich erkenntlich zu zeigen.
Sehr seltsam, aber bisher hat er mir immer die Schmerzen genommen.
Und ehrlich gesagt: wenns einmal so weit ist und man sich krümmt vor Schmerzen, dann ist es einem ziemlich egal, welche Profession der Mensch hat.
Ergo: Gibt es niemanden von offizieller Seite der sowas behebt??
Hallo Jan
Frag mal bei deiner Krankenkasse nach!!
Ich hatte dieselben Probleme und habe nach einigem Hin und Her an einem Großversuch teilgenommen, Computergetützte Krankengymnastik an Geräten.Der Versuch ging über ein komplettes Jahr und hat mir sehr viel gebracht.Ich bin mittlerweile seit fast 3 Jahren Schmerz frei . Ich brauchte auch für die ganzen Krankengymnastiken keinen Cent zahlen.
Hallo Uli, ich bin sehr gut privat versichert und würde vermutlich auch ne Menge bezahlt bekommen.
Mein Problem ist aber eher, dass sich niemand von offizieller Seite findet, der Wirbel wieder einrenkt.
ich kämpfe auch seit vielen Jahren immer wieder mit diesen Problemen. Vor einer OP konnte ich mich bisher immer wehren. Obs so gut war weiß ich nicht, ich bin noch am Herausfinden...
Ich habe das Glück, dass mein früherer Hausarzt (bevor wir weggezogen sind) das immer gemacht hat mit dem "Einrenken". Allerdings kann man das nicht unendlich oft machen. Die Schmerztabletten-Therapie und die Nebenwirkungen kenne ich nur zu gut. Ich nehme ein Spasmolytikum, genauer "Paractol", um meinen Magen dann etwas zu schützen.
Das "Einrenken" macht aber auch bei mir mein Orthopäde wenn er es für notwendig bzw. sinnvoll erachtet. Bitten und Betteln hilft da nicht immer. Es gibt auch "Chiropraktiker" die sich darauf spezialisiert haben. Bei uns in unmittelbarer Nähe kenne ich allerdings keinen der das macht. Ich habe das früher als ich noch in Kanada länge Zeit war oft bei einem Chiropractor machen lassen, die es dort gibt wie "Sand am Meer".
Aber schau mal bei Google nach ob Du in Deinem Raum was findest.
Viel Erfolg und gute Besserung!
Gruß,
Mark
Life is good!
JA - auch wenn es oben anders steht: im Forum seit Anfang 2003!
Such mal nach ner Massagepraxis, die nach Dorn behandeln. Dort wird nicht eingerenkt, sondern durch unterstützende Massage und entsprechenden Bewegungen der Wirbel wieder dahin geschoben, wo er hingehört, ohne Krafteinwirkung wie beim Einrenken, wo oftmals mehr kaputt gehen kann als das es hilft.
Greetz
Wissen ist Nacht!
Eines der gefährlichsten Geräusche, die man machen kann, ist laut denken.
Bei meiner Frau macht das auch der Orthopäde. Bei ihr kommt das von einem verkürztem Bein. Normal hat sie eine Absatzerhöhung, das kann man aber nicht mit jedem Schuh machen und so hat sie ne Einlage in einem Schuh, die sie aber auch nicht immer nehmen kann. Wenn es sich ausrenkt dann muss sie meist zum Orthopäde. Der verschreibt ihr immer Krankengymnastik, eine Dauerlösung ist das aber auch nicht. Der Orthopäde sagt aber auch dass man das nicht so oft einrenken darf weil das sonst "ausleiert".
Viel Erfolg bei der weiteren Suche und gute Besserung.
ich schliesse daraus, dass "Chiropraktiker" das offiziell machen dürfen.
Wurde ich bisher nie drauf hin gewiesen.
Es hies immer nur: "das dürfen wir nicht".
Werde mal sehen ob sich wer findet.Kann ich mir allerdings schwer vorstellen.
Der hier macht das auch bei Menschen, habe ich im Fernsehen gesehen Knochenbrecher
Wenn Ärzte das nicht dürfen, wer dann? Ich frage mich dann auch was mein Orthopäde mit mir immer macht wenn er mich von hinten an den Schultern packt und nach hinten in seine Arme fallen läßt. Ich habe dann vorher eine"Blockade". Das kann aber auch ein verschobene Rippe sein. Der macht ds nicht gerne, und hat auch gesgt das wenn man das zu häufig macht/machen muß, das nicht mehr funktioniert. Danach gibt es eine Spritzen in den Rücken und eine Aufbauspritze in den Popo. Habe aber die letzten Jahre ruhe damit.
Beim ersten Mal hatte ich das nach dem ich versucht habe beim Kegeln einen Geschwindigkeitsrekord auf der Bahn, mit Geschwindigkeitsmessung per Lichtschranke, aufzustellen.
Förderlich für den Rücken istist schwimmen, schwimmen und schwimmen. Nicht förderlich sind einseitige und sehr hohe Belastungen( Sprünge, Stürze, eine Bierkiste nur einarmig tragen)
Viel Erfolg
Axel
Edit:
Ich sehe gerade, ich habe zu lange gebraucht zum schreiben, es ist ja schon alles gesagt
Kennt Ihr diesen Moment, in dem plötzlich alles Sinn ergibt, und man merkt, dass sich der ganze Scheiß lohnt ?
Ich auch nicht ...
Zitat:Original von HeinzKetchup
Such mal nach ner Massagepraxis, die nach Dorn behandeln. Dort wird nicht eingerenkt, sondern durch unterstützende Massage und entsprechenden Bewegungen der Wirbel wieder dahin geschoben, wo er hingehört, ohne Krafteinwirkung wie beim Einrenken, wo oftmals mehr kaputt gehen kann als das es hilft.
Hey,
danach behandelt mein "Gesundheitsberater". Nach "Dorn" und nach "Preuss".
Nur die rechtliche Frage werde ich mal klären, da mir die "Zahlungsweise" etwas dubios erscheint.
@Dominik
Die Aussage mit dem "Ausleiern" macht mir Angst.
Dennoch danke für Deine Wünsche!
@Axel
Deine Methode würde mir nichts bringen, abgesehen von einer eventuellen Querschnittslähmung.
Wenn ich zur Behandlung gehe, dann ist es wirklich übel.Man gewöhnt sich an alles.
Soll heissen: dann habe ich eine deutliche Rückenkrümmung, in welche Richtung auch immer.
Angenommen mich würde jemand hoch heben und über seinen Rücken strecken.......
Nein, nicht das Mittel der Wahl.
Hallo bin vom Fach , da kann ein Chiropraktiker auch nicht helfen im gegenteil.
Das ist ein Fall für einen Neurochirurgen oder spezialisierten Orthopäden.
LG HenryThe answer is blowing in the wind Meine Drachen
Meiner Frau hilft immer eine Behandlung mit Schall. Dies wird von einer Natrurheilpraxis hier bei uns angeboten. Die Wirbel werden dabei über die Frequenz ohne irgendwelche Verrenkungen an ihren Platz geschoben. Wie die Methode aber genannt wird weis ich nicht.
Meiner Frau hilft es. Seit einiger Zeit stärkt sie aber noch zusätzlich ihre Rückenmuskulatur durch gezielte Übungen bei einem Physiotherapeut. Es ist sozusagen ein besserers Fitness-Studio.
Aber die Methode des Spendens an einen der Hilfe gibt kenne ich auch. Dieser Mensch ist mittlerweile leider verstorben. Der hat in so Fällen immer prima geholfen und meistens Schmerzfrei.
Viel Erfolg
Zitat:Original von rainbow 77
Zitat :"mein rechtes Bein ein und ich fiel hin"
Hallo bin vom Fach , da kann ein Chiropraktiker auch nicht helfen im gegenteil.
Das ist ein Fall für einen Neurochirurgen oder spezialisierten Orthopäden.
Hallo Henry, Neurochirurg hört sich böse an.
Kannst Du sagen wie ein Solcher arbeitet.Hatte zwar mal Latein, aber im Moment kann ich mir nichts darunter vorstellen.
Wenn dein Bein schon wegsackt,wie du sagst,ist damit nich zu Spaßen.
Das ist keine "Wirbelverenkung" sondern ein ausgewachsener Bandscheibenvorfall.
Wenn jemand wie du schon ausfälle hat( mein rechtes Bein ein und ich fiel hin................)
sollte man das Operativ beseitigen um bleibende Schäden zu verhindern.
Spezialisten hierfür sind Neurochirurgen
LG HenryThe answer is blowing in the wind Meine Drachen
Moin Junxx. . .
Hi Jan,
Also, in den letzten 25 jahren schwankte mein Gewicht, in jugendlichem alter betrieb ich relativ viel sport, klettern, skifahren berggehen, was ich leider in den letzten 20 Jahren NICHT mehr tat.
In den letzten 20 Jahren holte ich mir einen gröberen Bandscheibenschaden dadurch und die wirbel L3, L4, L5, derart "ausm Ruder" laufen, dass eine versteifung dieses Wirbelbereiches angezeigt ist (Innere Bandscheibe L4-L5 ist ausgetreten und die Wirbel "reiben" aufeinander). Durch die Fehl/Schutz/SchmerzvermeidungsHaltungen, aus den BandscheibenKontext, greifen auch andere Probleme derzeit. Derzeit li Knie mit Kreuzband,Innenband und MeniskusSchaden.
Soo, ein Arzt DARF Dir garnichts tun (antun), denn dies wäre Körperverletzung, Klingt idiotisch, is aber soo, dass was jeder Arzt DARF, ist Dich beraten, als mündiger und "INFORMIERTER" Patient, die wir ja alle sind, kanns /Sollst Du dann entscheiden DÜRFEN ob Du diesen Rat dann annimmst, oder auch nicht. Wie dies allerdings mit Physiotherapeuten und bei massage ist, weiss ich nicht.
Jan, solltest Du "Ausfälle" an den Beinen haben, ist weder ein Orthopäde noch ein Physiotherapeut zu befragen sondern ganz klaar ein Neurologe, bzw. wie Henry, dies absolut richtig formuliert auch dann in weiterer folge ein Neurochirurge. Denn die sondieren dann einmal wo die Probs liegen und wie dies wieder zu "heilen" ist. Das örtliche Telefonbuch, oder die überweisung des Hausarzte an den Facharzt ist hier ganz klar vor zu ziehen.
Soo wie arbeiten diese, um heraus zu finden, wie gross der schaden ist, untersucht man die "elektrische" leitung zwischen Fuß/Bein und Hirn und kann dadurch feststellen, ob eine medi relevante schädigung vorligt oder nicht, diese heisst NervenleitgeschwindgeitsMessung. Aber du wirst bei den neurologen damit konvrontiert werden.
Dies löst allerdings lediglich kurzfristig dein problem, wie schmerzmittel noch kurzfristiger das schmerzproblem löst. Langfristig und dies wird die jeder orthopäde bestätigen, kann dir nur ein muskaufbau und eine stärkung dieser regionen helfen. Klingt ziemlich "klugscheisserisch" is aba so.
Meine Lösung für dieses Problem heisst, mind 2bis3 mal wöchentlich meine 300Höhenmeter, also schlicht bei mir in verschärftem tempo einen weg auf einen berg, sprich 300 Höhenmeter und dann schnell nach hause und duschen. Was die ärzte dann noch gerne sehen ist beweglichkeit. du kannst im örtlichen turnverein beitreten oder du kannst wie ich yoga machen.
AAAABER, Yoga is SUPER, aber und dieses aber möchte ich jetzt ausführen, was für bandscheibenpatienten in jedem stadium gilt.
Das Thema leistungsbereitschaft, dass was männer gerne machen, "DER BESTE" sein zu wollen, ist bei diesem Thema schlicht dass dümmste und das schlechteste was du machen kannst. Wenn du dieses thema hast, wirst du dass leider so schnell nicht los, finde dich damit ab und versuch nicht durch mehr an bewegung, an beweglichkeit an turnübungen, schneller "gesund" zu werden, denn dass bringt dich nur schneller in die neurologie. Junxxx, ich weiss da leider wovon ich rede, zwar hatt die innsbruckerklink einige seeeehr nette mädels in der neurologie, aber die berrührung sind da dann auch meiste eher schmerzhaft. . . .
Seit etwa 5 jahren mach ich immer mal wieder, meistens in den wintermonaten yoga. Yoga kann man eher "religiös" machen, dann geht zu nem Guru, man kann yoga recht pragmatisch machen, dann geht zur volkshochschule, man kann aber auch yoga männerverträglich machen und auf blick auf bandscheibenschäden. . .
Tjaa, solltet ihr da genau diesen gefunden haben, dann sacht mir bescheid, denn so einen such ich auch noch.
Warum männerverträglich, weil yogakurse zu 90% von frauen besucht werden und frauen, auch im hohen alter noch eine grundbeweglichkeit haben, die haben männer niemals. . .vielleicht sogar nie gehabt. (Ich denke da gerade an meine "lieblingsübung", den Drehsitz) ausserdem unterrichten frauen meist auch und die fühlen sich meist durch männliche kursteilnehmer herausgefordert.
Yoga kann helfen, wenn man den leistungsgedanken mal beiseite schiebt, yoga REGELMÄSSIG macht, nicht nur einmal die woche, sondern dann fast täglich. 10min für einen "Sonnengruss" hilft und zwar ganz sicher.
ABER yoga bringt dich auch ganz schnell in die notaufnahme, wenn du zu viel willst oder yoga auf leistungsbasis betreiben willst. Yoga musst du laaaaannnnggggggsssssaaaaaaaammmmmm betreiben.
Soo und jetzt komm ich dann zu der antwort die du ursprünglich gestellt hast, sorry die lange einleitung.
Wer dich wieder einrenkt, klingt jetzt vielleicht unglaublich, aber es gelingt mir meiste selbst dies zu bewerkstelligen. ich weiss mittlerweilen (durch yoga) wo meine "Problemzonen" sind, zweitens weiss ich dann meist auch welche Bewegung grade "weh" getan hat und dadurch dann auch welche bewegung dies wieder "rückstellt". durch yoga weiss ich dann meist auch, welche übung ich jetzt machen muss, oder in welchen bereich ich jetzt "reinatmen" muss um hier eine "minimale" bewegung zu erreichen, die dass problem wieder "heile" macht. Klingts esoterisch? wenn ja muss ich dir zugestehen, ich lachte auch mal am anfang, aber yoga hilft, allerdings musst du dich wirklich damit auseinandersetzen und yoga ist keine heilmethode sondern eine lebenseinstellung, die man benutzen kann, wenn du die übung hast dich selbst zu heilen.
das Verhältnis "Einleitung-Aussagetext" stimmt nicht wirklich, da geb ich dir recht!
Aber es geht hier ja nicht um literarische Nobelpreise.
Ich habe auch nicht mit einer so grossen Resonanz gerechnet, um ehrlich zu sein.
Die Lösungen meines Problems liegen, den Posts zur Folge, irgendwo im Bereich "Chiropraktiker", Orthopäde, Naturheilpraktiker, Neurochirurg und Yoga.
Ich danke für Deinen sehr detaillierten Beitrag.
Jan
- Editiert von Ursel_01 am 18.11.2010, 13:58 -
Zitat:Die Aussage mit dem "Ausleiern" macht mir Angst.
das sollte sie auch! es kommt bei jedem ein- und ausrenken zu einer überdehnung von muskeln und bändern. zumindest die muskulatur sollte nach dem einrenken gezielt gestärkt werden. bänder kann man leider nicht von "aussen" stärken.
ohne muskeltraining werden deine muskeln so ausleiern, dass sie
immer öfter ihren dienst nicht mehr tun können.
gruss von chewie dem krankengymnasten.
Wie chewie schreibt, bewegen, bewegen und bewegen hilft, den muskelaufbau anstreben und bewegen bewegen und bwegen.
Eine Operation, schmerzmittel und anderes kann dir nur KURZFRISTIG helfen, langfristig musst du einfach selnbst schauen. . .
Dann noch eins:
Ich weiss, ich hab auch genug schmerzmittelk zu hause, aber "Schmerzen" sooooo unangenehm sie sein mögen haben einen Sinn, Dir zu sagen, dass Du gerade scheisse gemacht hast mit Deinem Körper, Deine schlussfolgerung sollte dadurch sein, dass du was lernst und nicht dass du lernst welches schmerzmittel hilft, aber dass ist heute schon fast eine welltanschauengsfrage. wir können jetzt gern darüber streiten wie sinnvoll sowas ist und , und ob überhaupt, aber eigentlich sind SCHMERZEN was gutes. . .
Lg
mike
Ich kenne das auch von meiner besseren Hälfte, Ausfälle bis hin zum wegknicken des Beines. (sie arbeitet körperlich nicht schwer-Büro)
Ihr Weg...5 Wochen stationäre Therapie in einem ortopädischen Spital, dort lernen, wie bewegen,wie heben, wie die Muskel rund um das "Kreuz" aufbauen u.v.m. Auch Yoga hat sie dort gelernt...und man merkt sofort wenn sie ein paar Wochen mal faul war und ihre Yogaübungen nicht macht daß die Schmerzen zurückkommen (Muskelschwund )
Also bin auch ich der Meinung, weg von den alltäglichen Belastungen, hin zum Aufbau des ganzen Körpers. Wir Männer neigen ja auch oft dazu der Meinung zu sein eh' ganz fit zu sein, sei es durch berufliche Bewegung o.ä. Lediglich sind diese Belastungen zu 99% nur sehr einseitig.