Moin
wie Ralf heute in seinem Blog meldet ist Dr. Paul Eubel verstorben.
Schade wieder ist einer, der über die Grenzen hinweg bekannt war, von uns gegangen
Zitat:Dr. Paul Eubel, kreativer Kopf hinter der Ausstellung "Bilder für den Himmel" ist tot. Eubel, seinerzeit Leiter des Göthe Instituts im japanischen Osaka, kam auf eine einfache wie brillante Idee: namhafte Künstler sollten Ihre Kunst auf Drachen verewigen, die Drachenkollektion anschließend auf Tournee gehen. Gesagt getan, die angesprochenen Künstler waren begeistert und bereits 1988 konnte die Kollektion, nach einer Vernissage in Japan, auf die lange Reise gehen. Dabei war nicht nur Japan das Ziel, nein, die ganze Welt wurde bereist, die Ausstellung flog von Kontinent zu Kontinent und auf jeder Station wurden Künstler aus dem jeweiligen Land darum gebeten einen Beitrag zu dieser einzigartigen Ausstellung zu leisten. Insgesamt 12 Jahre war die Ausstellung auf Tour und umrundete dabei mehrmals den Globus. Zur Jahrtausendwende dann sollte die Ausstellung sesshaft werden - Detmold in Deutschland sollte die Austellung fortan beherrbergen. Doch dieses Projekt ging schief und so zog "Bilder für den Himmel" nochmals um. Letzte Station war Sizilien, wo die meisten Drachen der Ausstellung noch heute zu sehen sind.
Ich erinnere mich noch gerne an die Ausstellung "Bilder für den Himmel" in der Neuen Nationalgalerie, Berlin im Jahre 1991 mit Dr. Paul Eubel.
Habe Herrn Eubel dort persönlich kennen- und schätzen gelernt.
Gruß
Hans
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Vielen Dank für den Hinweis! Da kommen auch bei mir alte Erinnerungen hervor, habe die Ausstellung 1989/90 Hamburg gesehen und erfolgreich am Drachenbauwettbewerb teilgenommen. Ihm ist es letztendlich zu verdanken, dass ich vom Drachenvirus nie wieder losgekommen bin.
Die meisten Spieler sind in der Probe viel zu unaufmerksam, weshalb es bei der Aufführung immer wieder zu unbeabsichtigten Toren kommt.
Geplant war es auch die Ausstellung in einem Hangar vom ehemaligen Flughafen Tempelhofes zum Kiteflyers Meeting zu präsentieren... leider wurde dieses Vorhaben durch Finanzierungsprobleme und Zuständigkeits-Debakel zu Nichte gemacht.