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[ Drachenlexikon ]
  Drachen-ABC © 2003 - 2008 by J. Müller & H. Saak-Winkelmann  
  T


  • Target Kite (Zieldrachen)
    [ Modell ]
    Der "Target Kite" wurde im zweiten Weltkrieg von Paul Garber erfunden. Es handelt sich um einen Eddy, der am unteren Ende eine Finne besaß und so nach links und rechts gesteuert werden konnte. Der Drache wurde in großer Zahl gefertigt und diente der US-Navy als Zieldrachen für Schußübungen.

    Lfd. Nr.: 794       DB-Aufnahme: 28.09.2004       Mitmacher: ck
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  • Team
    [ Sonstiges ]
    Ein Team besteht aus mindestens 3 Lenkdrachenpiloten (Zwei- oder Vierleiner).
    Siehe auch: Megateam

    Lfd. Nr.: 559       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: jm
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  • Teamflug
    [ Sonstiges ]
    Ähnlich wie Pairflug, jedoch mit mindestens 3 Lenkdrachenpiloten.
    Siehe auch: Pairflug

    Lfd. Nr.: 560       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: jm
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  • Teamkampf
    [ Sonstiges ]
    Ähnlich dem Pair nur mit deutlich mehr Piloten und Drachen je Team.

    Von Florian Janich:

    Beim Rokkaku-Teamkampf kämpfen mehrere Teams gegeneinander. Hierbei werden Rokkakus mit mehr als 2m Standhöhe geflogen, wobei es mehrere Piloten gibt, die den Drachen kontrollieren und einen, der dafür sorgt, dass immer genügend Leine vorhanden ist bzw. überschüssige schnell wieder aufwickelt.

    Siehe auch: Pairflug

    Lfd. Nr.: 561       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: ds
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  • Thermik
    [ Flugverhalten ]
    Als Thermik bezeichnet man begrenzte und vertikal aufwärts gerichtete Luftströmungen. Durch starke Erwärmung des Bodens und bodennaher Luftschichten welche durch Sonneneinstrahlung ausgelöst werden.
    Diese Luftmassen steigen in Blasen oder schlauchförmigen Gebilden auf und kühlen sich durch Ausdehnung ab.
    Die Thermik wird von Greifvögeln, Zugvögeln ... ausgenutzt, ebenso von Segelfliegern.


    Lfd. Nr.: 706       DB-Aufnahme: 21.02.2003       Mitmacher: im
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  • Toray
    [ Material ]

    Siehe auch: Tuchsorten

    Lfd. Nr.: 563       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: ds
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  • Tornado
    [ Manöver ]
    Der Tornado ist eine Startmöglichkeit vom Boden aus. Der Drachen liegt in der Fade Position (Drachen auf dem Rücken, Nase in Richtung Pilot) und wird durch einen schnellen Zug auf einer Leine in eine eine komplette Rotation geführt. Man kann diese Rotation wiederholen um weiter Höhe zu erhalten.
    Ist der Drachen erst einmal in der Luft und in der Fade-Position wird dies Back Spin bzw. Rotation Fade genannt.

    Siehe auch: Back Spin

    Lfd. Nr.: 712       DB-Aufnahme: 09.03.2003       Mitmacher: df
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  • Trapez
    [ Zubehör ]
    Ein Trapez ist eine Vorrichtung, mit der beim Powerkiten die Arme entlastet werden, indem die Kraft des Drachens auf Gesäß und Hüfte geleitet wird. Dies funktioniert, indem die Griffe mit einem Tampen verbunden werden, der durch eine am Trapez befestigte Umlenkrolle läuft. Zwischen Trapez und Umlenkrolle ist noch ein Panikhaken angebracht, mit dem man sich im Notfall vom Drachen trennen kann.

    Das Trapez als solches ist entweder ein Klettergurt, ein Surftrapez oder ein spezielles Kitetrapez.

    - Klettergurte eignen sich nicht so gut, da sie nicht auf dauerhafte Belastung ausgelegt sind. Die dünnen Riemen schneiden dann schnell ein, und der Zug des Drachens schnürt das Trapez zusammen, was sehr unangenehm ist.

    - Surftrapeze sind meist ein richtiger Sitz, der außerdem vorne einen Metallbügel hat, so dass das Trapez nicht zusammengezogen werden kann. Solche Trapeze sind sehr gut zum Kiten geeignet.

    - Spezielle Kitetrapeze sind je nach Hersteller nichts anderes als ein Klettergurt oder aber manchmal auch super Trapeze, die den Surftrapezen recht ähnlich sind.

    Beim Kauf eines Trapezes sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass es ausreichend gepolstert ist und dass es vorne einen Trapezbügel hat, der das Zusammenziehen verhindert.

    ACHTUNG - Ein Trapez sollte man nur verwenden, wenn man absolut sicher mit dem Drachen umgehen kann und mit der Zugkraft nicht überfordert ist.
    - Nie als Anfänger mit Trapez fliegen
    - Das Fliegen mit einem Trapez ist immer ein zusätzliches Risiko

    Von Dirk Sander:

    Das Trapez ist ein Muss für den ambitionierten Powerkiter.

    Das Trapez ist in seiner einfachsten Form eine Gebilde aus breiteren Gurtbändern welches dann wie eine Hose angezogen wird. Vorne am Trapez befindet sich eine Umlenkrolle in die die Flugleinen des Drachens eingehängt werden.

    Normalerweise muss der Piot die gesamten Kräfte des ziehenden Drachens mit reiner Kraft versuchen zu händeln. Durch das Trapez gewinnt er einen riesigen Vorteil dadurch das der Zug nun immer auf die Körpermitte wirkt und der Pilot sich ganz auf das Steuern und seine Körperhaltung zum Drachen konzentrieren kann ohne nach wenigen Minuten völlig ausgepumpt zu sein.


    Lfd. Nr.: 564       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: jr
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  • Trick
    [ Manöver ]
    Tricks werden hauptsächlich mit Lenkdrachen (Zwei bis Vierleiner) geflogen, da hier ein bewusstes und zielorientiertes Steuern möglich ist.
    Kampfdrachen lassen sich in gewissen Maßen auch tricksen, wobei das Ergebnis mehr dem Zufall überlassen ist, da diese Einleinerdrachen kein direktes Ansteuerverhalten aufweisen.


    Lfd. Nr.: 565       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: jm
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  • Trick weight System
    [ Bautechnik ]
    Ein von der Fa. Level One geschütztes Patent, welches es ermöglicht "bewegliche Gewichte " in einem Drachen zu verbauen.

    Wenn der Drachen Gewicht braucht, um Tricks auszuführen, müssen die Pfunde zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz sein. Wenn Gewicht präzises, knackiges fliegen beeinträchtigt muss es an einem Platz liegen wo es nicht stört. Wenn Gewicht benötigt wird, muss es sofort wieder aktiv werden können.


    Lfd. Nr.: 739       DB-Aufnahme: 12.11.2003       Mitmacher: im
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  • Trickflug
    [ Manöver ]
    Mit Lenkdrachen ist es nicht nur möglich, rechts und links zu lenken, sondern mit einiger Übung auch besondere Trickflugmanöver wie z.B. einen "Axel" oder einen "Back Spin" zu fliegen. Dazu sind bestimmte Bewegungsabläufe notwendig, die sich der Trickpilot antrainiert hat.

    Lfd. Nr.: 660       DB-Aufnahme: 03.01.2003       Mitmacher: ms
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  • Trickleine
    [ Ausstattung ]

    Siehe auch: Bowline

    Lfd. Nr.: 637       DB-Aufnahme: 03.01.2003       Mitmacher: hsw
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  • Trimmung
    [ Einstellen ]
    Die Trimmung eines Drachens entscheidet über den Flugerfolg.
    Ist ein Standdrachen nicht sauber getrimmt, also die Waage nicht absolut auf den Drachen und den Wind einjustiert, dann wird er niemals ruhig am Himmel stehen sondern immer in Bewegung sein oder gar abstürzen.


    Lfd. Nr.: 567       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: ds
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  • Tuch
    [ Material ]
    Der Stoff aus dem das Drachensegel genäht wird.
    Bei klassischen Einleinern wird ein leichtes Baumwolltuch verwendet. Bei allen modernen Drachen wird Spinnakertuch aus Nylon oder Polyester verwendet.

    Siehe auch: Spinnaker

    Lfd. Nr.: 568       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: jr
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  • Tuchsorten
    [ Material ]
    Tuchsorten die zum Bau von Drachen verwendet wurden und werden:
    Icarex, Ventex, Toray, Schikarex, Chikara, Mylar


    Lfd. Nr.: 569       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: ds
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  • Tuning
    [ Einstellen ]
    Heißt soviel wie besser einstellen oder an persönliche Vorlieben anpassen.
    Beim Drachen heißt das die Waage an den eigenen Flugstil anzupassen und eventuell "alles aus dem Drachen herauszukitzeln". Neuerdings wird aber auch mit anderen Methoden an Drachen getuned: durch eine andere Gestängeauswahl, oder Gewichte, die in die Nase oder den Kielstab geklebt werden, um manche Tricks einfacher auslösen zu können.

    Von Oliver Kreuzahler:

    Tuning ist das Anpassen eines Drachen an die Bedürfnisse des Piloten.
    Hierbei werden bestimmte Eigenschaften, wie Waagen-Parameter, Gewichtsverteilung oder Wahl der Flugleinen, so eingestellt, daß der Pilot seinen bevorzugten Flugstil optimal umsetzen kann.


    Lfd. Nr.: 570       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: fj
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  • Turbowaage
    [ Ausstattung ]
    Schematische Darstellung TurbowaageDie Turbowaage ist die einfachste Variante einer Waage, die dynamisch auf die Windverhältnisse reagieren kann. Dieses Verhalten wird durch das Einfügen eines Aktivatorschenkels in eine 3-Punktwaage erreicht.
    Siehe auch: Waage

    Lfd. Nr.: 571       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: cd
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  • Turtle
    [ Manöver ]
    Schildkröte - Position des Drachens auf dem Rücken. Wird durch schnelles Entlasten beider Steuerleinen erreicht.
    Siehe auch: Backflip

    Lfd. Nr.: 572       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: rj
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  • Turtle release
    [ Manöver ]
    Übergang von der Turtle in den Normalflug. Je nach Drachen (z.B. TrickTail oder Jam Session) nicht ganz einfaches Manöver. Entlasten und anschließendes Anziehen beider Steuerleinen ist ein möglicher Weg.

    Lfd. Nr.: 573       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: rj
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  • Turtle spin
    [ Manöver ]

    Siehe auch: Lazy Suzan

    Lfd. Nr.: 574       DB-Aufnahme: 03.12.2002       Mitmacher: cd
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  • TWS
    [ Bautechnik ]

    Siehe auch: Trick weight System

    Lfd. Nr.: 740       DB-Aufnahme: 12.11.2003       Mitmacher: hsw
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  • Tyvek
    [ Material ]
    Weißes Segeltuch, das sowohl bemalt, als auch bedruckt werden kann. Es fühlt sich an wie ein weiches Papier und läßt sich auch so verarbeiten. Besonders beim Drachenbau mit Kindern findet Tyvek Verwendung, da es sich sehr einfach verkleben und bemalen läßt.

    Lfd. Nr.: 661       DB-Aufnahme: 03.01.2003       Mitmacher: ms
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