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S

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Saak-Winkelmann, Horst
[ Sonstiges ]
Siehe auch:
Horst Saak-Winkelmann

Lfd. Nr.: 633
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: hsw
-
Sandwich-Technik
[ Sonstiges ]
Verschiedenfarbige Stofflagen werden aufeinander gelegt (die dunklen Farben nach oben) und miteinander vernäht.
Nach dem Vernähen werden die für das Motiv nicht benötigten Farbschichten an den einzelnen Stellen
ausgeschnitten. So entsteht eine Applikation.
Siehe auch:
Applikation

Lfd. Nr.: 657
DB-Aufnahme: 03.01.2003
Mitmacher: ms
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Sanjo Rokkaku
[ Modell ]
Unter dem Buchstaben R findet man " Rokkaku", der als sechseckiger Drachen beschrieben ist. Das ist
insofern richtig, dass die Drachenform ein sechseck bildet. Der bekannte japanische Drachen, der hier gemeint
ist, heisst aber richtig "Sanjo Rokkaku", wobei mit Sanjo die Provinz gemeint ist,von wo der Drachen
stammt.
Rokkaku leitet sich aus "Roku" für sechs und "Kaku" für Ecke ab. ( z.B. "Hakkaku" = Achteck ). Dieser
Drachen ist also richtig unter dem Buchstaben R einzuordnen.
Siehe auch:
Rokkaku

Lfd. Nr.: 732
DB-Aufnahme: 02.11.2003
Mitmacher: hp

-
Sauls
[ Sonstiges ]
Sauls, Harry C.
Der englische Drachenkonstrukteur Sauls testete im Jahre 1943 für die Marine verschiedene Abwehrsysteme mit
Hilfe von Drachen. Die Barrage Kites wurden an Klavierdraht mit 800m Länge hinter Schiffen hergezogen und
wurden miteinander verbunden. So entstand eine Art Spinnennetz, welches feindliche Fliugzeuge zum Absturz
brachte, weil die Propeller sich in den Leinen verhedderten, oder Flügel abgerissen wurden.
Insgesamt wurden 3300 Luftabwehrdrachen gebaut, wobei die meisten im Laufe des Krieges verloren oder
vernichtet wurden.
Der Sauls Barrage Kite besteht aus 4 nebenanderliegenden quadratischen Zellen, an deren Oberkante die 5
Waagepunkte befestigt werden. Das hintere Ende besteht aus zwei nebeneinander liegenden Zellen. Diese
beiden Zellenreihen sind durch ein Mittelsegel und 4 Stäbe miteinander verbunden und geben dem Barrage Kite
eine Art Flugzeugform. Obwohl der Drachen wegen seiner einfachen Waage nur auf dem Wind liegt, baut er einen
heftigen Druck auf und steht wie angenagelt am Himmel.

Lfd. Nr.: 757
DB-Aufnahme: 21.11.2003
Mitmacher: fj

-
Saum
[ Bautechnik ]

Um zu Verhindern dass ein Drachensegel am Rand ausfranst wird es gesäumt.
Dafür gibt es verschiedene Methoden:

1. Offener Saum:
Dazu wird der Stoff einmal umgeschlagen und vernäht.

2. Geschlossener Saum:
Dazu wird der Stoff doppelt umgeschlagen und vernäht.

3. Offen vernähtes Saumband:
Das Saumband wird mittig gefaltet, um die Segelkante gelegt und vernäht.

4. Das Saumband wird mittig gefaltet und die Seiten werden eingefaltet.
Dann wird es um die Segelkannte gelegt und vernäht.
Dieser Saum gelingt am besten mit einem Saumapparat.
Siehe auch:
Saumapparat

Lfd. Nr.: 462
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Saumapparat
[ Zubehör ]
Wird an den Fuß der Nähmaschine geschraubt und ermöglicht einfaches Säumen von Segelkanten mit Saumband. (Preis ca. 60 Euro)
Siehe auch:
Saumband

Lfd. Nr.: 684
DB-Aufnahme: 10.02.2003
Mitmacher: fj
-
Saumband
[ Material ]
25mm breites Spinnakertuch (meistens auf 100m Rolle) das zwei- oder vierfach gefaltet um die Kanten eines
Segelteiles genäht wird (auch mit Hilfe eines Saumapparates), damit diese nicht ausreißen.
Siehe auch:
Saumapparat

Lfd. Nr.: 463
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Schablone
[ Material ]
Wird benötigt um aus einer Stoffbahn die gewünschte Segelform auszuschneiden. Schablonen werden gewöhnlich
aus dicker Pappe hergestellt. Sollen von dem Segelteil größere Stückzahlen ausgeschnitten werden, ist es ratsam
die Schablone aus dünnem Holz oder Blech herzustellen.

Lfd. Nr.: 464
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ms
-
Scheuerschutz
[ Bautechnik ]
Der Scheuerschutz ist ein Stück Dacron oder Flausch, dass an der Stelle wo die obere Querspreize das
Segel berührt (genau in der Mitte, wo der Kielstab ist) aufgeklebt oder genäht ist. Dadurch wird verhindert,
dass durch Reibung ein Loch im Segel entsteht.

Lfd. Nr.: 465
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Schirm
[ Modell ]
Mit Schirm ist in der Regel eine Lenkmatte, ein Powerkite, gemeint der ähnlich dem Gleitschirm durch
Lufteintrittsöffnungen gefüllt wird und dabei enormen Zug entwickeln kann.
Siehe auch:
Matte

Lfd. Nr.: 466
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: mh

-
Schirmdrachen
[ Modell ]
Der Schirmdrachen ist ein Drachen, der mit sehr grossem Erfolg bei wissenschaftlichen Drachenaufstiegen
eingesetzt worden ist. Entwickelt ua. aus dem Hargrave, wurde er vor allem vom königlich, preussischen Institut
in Lindenberg, nahe Berlin, zur metereologischen Beobachtung eingesetzt. Am 1 August 1919, wurde dort der
noch heute gültige Höhenweltrekrod von 9740m einer Drachenkette (8 Schirmdrachen hintereinander) aufgestellt,
wobei die Größen der Drachen zwischen 10qm und 5qm variierten. Insgesamt waren 15km Draht in der Luft.
Auf den ersten Blick sieht der Schirmdrachen fast aus wie ein Hargrave, wobei er entweder mit zwei gleich
grossen Zellen, oder aber mit einer kleineren, hinteren Zelle gebaut worden ist.
Das Gestänge ist gänzlich unterschiedlich zum Hargrave. Hier kommt ein Faltmechanismus zum Zuge, der die
Zelle des Drachens wie ein Regenschirm aufspannt - daher auch sein Name.

Lfd. Nr.: 467
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj

-
Schlauchschwänze
[ Ausstattung ]
5-6cm breiter, 12-15m langer Schlauch aus PE-Folie. Einsatzgebiet: alle Lenkdrachen die einen Schwanz
benötigen - vorzugsweise der ACE. Der Schlauch wird durch den Wind aufgeblasen, wird dadurch schwerer und
folgt schöner den Flugfiguren des Drachen.

Lfd. Nr.: 468
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Schlaufe
[ Knotentechnik ]
Eine durch einen Knoten geschlossene Bucht.
Wird z.B. an Leinenenden benutzt um Handschlaufen, Handles, Waage etc. damit mittels Buchtknoten zu
verbinden.
Siehe auch: Fingerschlaufen
Von Dirk Sander:

Man findet sie normalerweise immer an den Enden der Drachenschnur. Diese Schlaufe dient dann dazu die Leine
an den Griffen und am Drachen befestigen zu können. Der Knoten der hierbei verwendet wird nennt sich
"Buchtknoten".
Siehe auch:
Bucht

Lfd. Nr.: 469
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fd2
-
Schleppkante
[ Ausstattung ]
In Flugrichtung hintere Segelkante beim Lenkdrachen; in ihrem Saum befindet sich oft eine Schnur, die das Flattern
der Kante verhindert und so den Drachen leise macht.

Lfd. Nr.: 470
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ms
-
Schmelzperle
[ Material ]
Um zu verhindern, daß Nylon-Leinen an den Enden ausfasern, hat sich die Methode des "Verschmelzens"
verbreitet. Dabei wird das Leinenende z.B. durch eine Feuerzeugflamme erhitzt, so daß die einzelnen Fasern zu
einer Art "Perle" verschmelzen.

Lfd. Nr.: 721
DB-Aufnahme: 17.04.2003
Mitmacher: ok
-
Schmelzpunkt
[ Material ]
Als Schmelzpunkt wird die Temperatur bezeichnet, bei der ein Material seinen Aggregatzustand von fest zu flüssig
ändert.
Siehe auch:
Tuch

Lfd. Nr.: 471
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: cd
-
Schnur
[ Zubehör ]
Siehe auch:
Leine

Lfd. Nr.: 472
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Schnurenden
[ Zubehör ]
Siehe auch:
Leinenenden

Lfd. Nr.: 473
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Schnurlänge
[ Material ]
Die Länge der Flugleine(n)
Bei Lenkdrachen meist 20-40m, bei Einleinern oft auch 100m oder länger.
Siehe auch:
Leinenlänge

Lfd. Nr.: 474
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Schnurspannung
[ Sonstiges ]
Eine Leine/Schnur, die unter Zug steht und nicht durchhängt, steht unter Spannung. Beim Drachenfliegen kann
man die Schnurspannung wenn sie zu hoch wird sogar hören - die Leinen beginnen zu singen.
Die Spannung für Leinen wird in daN gemessen, was ungefähr Kilogramm gleichzusetzen ist.
Von Carsten Deutschmann:

Schnurspannung ist von einer Schnur aufgenomme Kraft in Längsrichtung.
Flugleinen (Flugschnüre) sollten eine Schnurspannung bis zu ihrer nominellen Bruchlast aufnehmen können.
Siehe auch:
Bruchlast

Lfd. Nr.: 475
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Schnurstärken
[ Material ]
Mit der Schnurstärke wird die Reißfestigkeit der Drachenschnur bezeichnet. Die Schnurstärke wird in kp
angegeben.
Siehe auch:
daN

Lfd. Nr.: 476
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: sl
-
Schrumpfschlauch
[ Material ]
Ein aus Thermoplast bestehender Schlauch, unter Wärmeeinwirkung (Fön etc.) "schrumpft" dieser, das heisst sein
Durchmesser verringert sich. Einsatzmöglichkeit ist z.B. die Fixierung eines T-Verbinders auf dem Quergestänge.
Besonders bei Powerdrachen ist diese Methode, im Gegensatz zu handelsüblichen Stoppern immer beliebter, weil
haltbarer.

Lfd. Nr.: 477
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ac
-
Schwachwind
[ Sonstiges ]
Siehe auch:
Leichtwind

Lfd. Nr.: 478
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Schwanz
[ Ausstattung ]
Bei einigen Drachenmodellen ist ein Schwanz notwendig, um einen ruhigen Flug zu gewährleisten, bei anderen ist
er nur schmückendes Beiwerk. Wenn ein Einleiner nur sehr unruhig am Himmel stehen möchte, kann dieses
Problem sehr oft mit einem Drachenschwanz beseitigt werden. Der Schwanz stabilisiert oft die Fluglage des
Drachens und macht ihn kontrollierbarer.

Lfd. Nr.: 479
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ms
-
Segel
[ Ausstattung ]
Als Segel wird das Tuch eines Drachens bezeichnet.

Lfd. Nr.: 480
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds
-
Segelabspannung
[ Ausstattung ]
Die Abspannung des Segels kann über wohl und wehe des Drachenfliegens entscheiden. Ist das Segel nicht
ausreichend gespannt so können bei Lenkdrachen, diese ein völlig verzerrtes Flugverhalten zeigen.
Bei Einleinern hingegen kann die Abspannung sogar über die Flugfähigkeit ansich bestimmen. Wenige Milimeter
Veränderung können aus einem Standdrachen ein nervöses und absturzgerfährdetes Spielgerät machen.

Lfd. Nr.: 481
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds
-
Segelfläche
[ Sonstiges ]
Die Segelfläche ist beim Powerkiten eine Angabe über die Größe des Drachens.
Je größer die Segelfläche umso weniger Wind braucht der Pilot um z.Bsp. Buggyfahren oder springen zu können.

Lfd. Nr.: 482
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds

-
Segellatten
[ Ausstattung ]
Eine Variante durch Kohlefaserstäbe oder Glasfaserstäbe um ein Segel eine Vorprofilierung zu geben. Hierzu
werden im Segel Nahttaschen eingenäht indem die Segellatten ( Stäbe ) eingesetzt werden. Bei Speed
Drachen verlaufen diese meist gerade, um den Drachen die höchstmögliche Stabilität bei hohen
Windgeschwindigkeiten zu geben. Bei Trick oder Präzisionsdrachen werden meistens gebogene Stäbe
verwendet, die zusätzlich am anderen Drachengerüst z.B. obere Spreize verbunden werden. Dadurch wird eine
extreme Vorprofilierung des Segels erreicht, die die Charakteristik des Drachens stark verändern.
Von Florian Janich:

In Stabtunneln auf dem Segel liegende Verstärkungsstäbe, die - vor allen Dingen bei Powerdrachen - Segel
auch bei hohen Windgeschwindigkeiten in Form halten.

Lfd. Nr.: 483
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im

-
Segelmacherart
[ Bautechnik ]
Zwei Segelteile werden mit einer Nahtzugabe von ca. 7 mm aufeinander gelegt und mit Stretchstich vernäht. In
der Regel wird diese Naht vorher verklebt. Diese Art ermöglicht selbst runde Designs in ein Drachensegel zu
verarbeiten.

Lfd. Nr.: 484
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Segelmachernähte
[ Bautechnik ]
Auch Dreifach-Zickzack genannt. Wurde von InVento zum erstenmal beim Tramontana verwendet und damals
argwöhnisch betrachtet. Erstmals waren runde Segelelemente möglich!
Die beiden Segelteile werden mit einer Zugabe von 3-5mm versehen und mit einem doppelten Klebeband verklebt.
Anschließend wird das Ganze mit einem 6mm breiten Dreifach-Zickzack oder auch Elastikstich genäht. (kann nicht
jede Nähmaschine)

Lfd. Nr.: 485
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj

-
Segelmaterial
[ Material ]
Material aus welchem Segel im Drachenbau gefertigt werden. Als da wären: Spinnaker, Icarex, Ventex, Aigatex,
Polyester, aber auch Mylarfolie, Tyvek, Papier oder - wie bei historischen Drachen - Baumwolle, oder aber ganz
ausgefallene unkonventionelle Bespannungsmaterialien wie Müllsack, Papier, Rettungsdecke.
Von Dirk Sander:

Früher wurde aus Nessel gebaut heute aus High-Tech-Synthetik-Fasern.
Am Ende soll der Drachen "nur" fliegen.
Am beliebtesten dürften sein:
Icarex, Schikara, Chikarex, Ventex, Rippstop-Nylon (meist sind hieraus die sog. Aldibomber hergestellt),
Tyvrek (Ist ein Papier welches sich für Einleiner empfiehlt)

Lfd. Nr.: 486
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Segeltuch
[ Material ]
Siehe auch:
Spinnaker

Lfd. Nr.: 487
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: hsw
-
Segeltunnel
[ Bautechnik ]
Ein durch Standoffs ausgestelltes Segel bildet einen Segeltunnel oder auch "Bauch" genannt. Er ist dafür
entscheidend, welche Flugeigenschaften der Drachen hat.

Lfd. Nr.: 488
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Seide
[ Material ]
Seide ist edelste Textilfaser, überwiegend das Erzeugnis des Seiden- oder Maulbeerspinners.
Die wilde Seide kommt vorwiegend von der Tussahspinne. Ursprungsland China. Der Konkon der Seidenraupe ist
aus einem einzigen Faden von ca. 3000 m Länge gebildet. Davon können leider nur 300 - 1200 m eigentliche Seide
gewonnen werden.
Asiatisch, historische Drachen wurden und werden mit Seide bespannt.

Lfd. Nr.: 489
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: rp
-
Seitenholme
[ Ausstattung ]
Sie sind Teile eines Drachenbuggy und helfen dem Piloten auf seinem Platz zu bleiben während er seitwärts
gezogen wird.

Lfd. Nr.: 490
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds
-
Seitenstab
[ Ausstattung ]
Eine andere Bezeichnung für die Leitkantenstäbe eines Zwei- oder Vierleiners.
Siehe auch:
Leitkantenstäbe

Lfd. Nr.: 491
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Seitenstabspitze
[ Ausstattung ]
Die untere Spitze des Seitenstabs (auch Leitkantenstab genannt). An ihr wird das Segel mit Gummi- oder
Waageschnur über eine Pfeilnocke abgespannt. Bei den meisten Zweileinern sind die Seitenstabspitzen (auch
Flügelspitzen) der tiefste Punkt am Drachen. Auf ihnen steht der Drachen am Boden.

Lfd. Nr.: 492
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Sicherheit
[ Sonstiges ]
Um die Sicherheit beim Drachenfliegen zu gewährleisten gibt es Sicherheitsregeln.
Siehe auch:
Sicherheitsregeln

Lfd. Nr.: 494
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Sicherheitshinweise
[ Sonstiges ]
Siehe auch:
Sicherheitsregeln

Lfd. Nr.: 496
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: hsw
-
Sicherheitsregeln
[ Sonstiges ]
Siehe hier

Lfd. Nr.: 497
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Side slide
[ Manöver ]
Der Drachen schwebt durch das Windfenster mit den Flügelspitzen parallel zum Boden.

Lfd. Nr.: 498
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Simultanflug
[ Manöver ]
Unter Simultanflug versteht man das gleichzeitige Fliegen mehrerer voneinander unabhängiger Lenkdrachen.
Simultandrachenflieger fliegen meist jeweils einen Lenkdrachen an einer Hand. Manche sogar einen dritten der
dann mit der Hüfte gesteuert wird und schaffen es so, ganz alleine Darbietungen zu fliegen, die sonst nur Teams
vorbehalten wären.
Der weltweit bekannteste Drachenflieger ist Ray Bethell, der mit seiner Kunst bereits die ganze
Welt bereist hat und zahlreiche Preise gewann.
Der wohl berühmteste deutsche Simultanflieger ist Holm Gottschling aus Neuss, der in seiner aktiven Zeit populäre
Geschichten, wie "Märchen aus 1001 Nacht" oder "Das Phantom der Oper" in simultangeflogene Drachenballets
umgesetzt hat.

Lfd. Nr.: 499
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ok

-
slack
[ Manöver ]
slack bedeutet übersetzt soviel wie entspannt oder locker. Genauso sollte die Leine sein, wenn man von "slack" spricht, also mit "Leinendurchhang"

Lfd. Nr.: 800
DB-Aufnahme: 24.11.2006
Mitmacher: cr
-
Sleeping beauty launch
[ Manöver ]
Wenn der Drachen im Fade (Rückenlage und Nase zum Piloten) auf dem Boden liegt, zieht man kräftig an
einer Leine und lässt die andere locker. Der Drachen dreht sich nun um 180° auf den Rücken (Halber Backspin).
Sofort wenn die halbe Drehung abgeschlossen ist zieht man kräftig an beiden Leinen. Der Drachen richtet sich
auf und startet.

Lfd. Nr.: 500
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Slide
[ Manöver ]
Der Drachen schwebt ein kurzes Stück mit den Flügelspitzen parallel zum Boden.
Von Karl-Heinz Heide:

Beim slide (side slide) gleitet der Drachen im Idealfall horizontal, mit den Flügelspitzen parallel zum Boden, durch
das gesamte Windfenster.
(Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

Lfd. Nr.: 501
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Slot Machines
[ Manöver ]
Bei der Slot Machine fliegt man den Drachen waagerecht in Richtung Windfensterrand. Dann löst man an der
oberen Flügelspitze einen half Axel aus. Sobald der Drachen auf dem Bauch liegt zieht man an der gleichen
Leine wieder, und der Drachen macht eine schnelle 540° Drehung auf dem Bauch in entgegengesetzter
Richtung (des Axels) und fliegt dann in entgegengesetzte Richtung als am Anfang weiter.
Für diesen Trick benötigt man sehr viel Gefühl.

Lfd. Nr.: 502
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr

-
Snap Stall
[ Manöver ]
Der SnapStall ist ein Strömungsabriss des Drachens und die Grundtechnik für fast alle Tricks die man mit
Drachen durchführen möchte.
Der Snapstall wird durch eine Push/Pull Kombination inititiert. Wenn man Ecken bzw. Knackige Ecken fliegen
kann muss man diese Push/Pull Kombination nur aggresiver und etwas überpowered durchführen um einen
Snapstall zu erhalten.
Hierbei reisst die Strömung ab und der Drachen verharrt für einen Moment an der momentanen Stelle.

Lfd. Nr.: 503
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: df
-
Snap-Backflip-Landing
[ Manöver ]
Siehe auch:
Snap-Wusch-Landing

Lfd. Nr.: 728
DB-Aufnahme: 29.10.2003
Mitmacher: df
-
Snap-Wusch-Landing
[ Manöver ]
Die Snap-Wusch-Landing oder auch Snap-Backflip-Landing ist eine Kombination von 3 Manövern.
Man fliegt in Richtung Boden und dreht den Drachen sehr schnell mit der Nase nach oben und führt dabei einen
Snapstall mit direktem Leinengeben aus, um den Drachen mit Wucht in den Backflip zu werfen. Danach zieht
man den Drachen an um ihn aus dem Backflip auf seine beiden Flügelspitzen zu stellen.
Diese Landeart hilft den Drachen überall im Windfenster zu landen.

Lfd. Nr.: 727
DB-Aufnahme: 29.10.2003
Mitmacher: df
-
Spanngummi
[ Ausstattung ]
Gummischnur (2 oder 3mm Durchmesser) mit welcher das Segel am Kielstab oder an den Flügelspitzen auf das
Gestänge gespannt wird. Bei einer Bodenberührung kann das Segel leicht nachfedern und bekommt nicht die
volle Wucht des Aufpralls ab.

Lfd. Nr.: 505
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Spannschnur
[ Ausstattung ]
Eine in den Saum der Schleppkante eingezogene Schnur, welche an den Flügelspitzen nachgespannt werden
kann. Hierdurch wird ein Flattern der Schleppkante verhindert, der Drachen wird leise und schneller.
Von Ilona Mehler:

Diese wird benötigt um das Segel in Verbindung mit dem Drachengerüst in Form zu bringen.

Lfd. Nr.: 506
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Spannweite
[ Sonstiges ]
Länge von Leitkantenspitze zu Leitkantenspitze (bei gespannten Lenkdrachen) bzw. zwischen den beiden äußeren
Punkten (bei z.B. flach ausgebreiteten Lenkmatten).

Lfd. Nr.: 507
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Spectra
[ Material ]
Ein anderer Markenname für eine Polyethylenfaser.
Siehe auch:
Dyneema

Lfd. Nr.: 508
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ca
-
Speed
[ Flugphysik ]
Die Geschwindigkeit eines Lenkdrachens. Dieser Begriff wird vor Allem bei Speed- und Powerdrachen
verwendet.

Lfd. Nr.: 509
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Speedwing
[ Modell ]
Ein alter deltaförmiger Lenkdrachen.
Besonderheit: Dieser Drachen hat keine obere Querspreize und keine Standoffs. Einer der ersten
Wettbewerbsdrachen. Er zeichnet sich durch seinen langsamen und präzisen Flug aus.
Dieser laute Drachen wird gerne im Gespann geflogen und entwickelt dann enorme Zugkräfte.

Lfd. Nr.: 510
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Spike
[ Manöver ]
Der Drachen steht auf nur einer Flügelspitze.

Lfd. Nr.: 511
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Spike landing
[ Manöver ]
Dort unterscheidet man zwischen Horizontel Spike Landing: Der Drachen wird aus einer horizontalen
Flugbewegung auf einer Flügelspitze gelandet.
Vertikal Spike Landing: Der Drachen wird aus einem vertikalen Flug auf nur einer Flügelspitze gelandet.

Lfd. Nr.: 512
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Spin
[ Manöver ]
Ein ganz eng geflogener Looping.

Lfd. Nr.: 513
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Spin axel
[ Manöver ]
Eine der einfachsten Formen einen Axel zu machen.
Der Drachen fliegt einen oder mehrere Spins (Punktrotation). In dem Moment wo einer der Flügel senkrecht nach
oben zeigt gibt man an diesem einen kleinen Zugimpuls. Der Drachen wird daraufhin einen sehr schnell
ausgeführten Axel vollziehen.

Lfd. Nr.: 514
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds
-
Spin double axel
[ Manöver ]
Wie beim Spin Axel; nur wird die Rotation mit nur einem Impuls doppelt ausgeführt.
Siehe auch:
Spin axel

Lfd. Nr.: 515
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds
-
Spin stall/landing
[ Manöver ]
Der Spin Stall ist ein Stall, der durch einen Spin ausgelöst wird. Der Drachen wird aus dem Flug heraus in einen
schnellen Looping (Spin) gesteuert, danach verliert der Drachen Druck und stallt (dies kann durch
Nachvornegehen unterstützt werden).
Wenn der Spin Stall dicht genug über dem Boden durchgeführt wird, kann der Drachen anschließend leicht durch weiteres Nachvornegehen gelandet werden.
Siehe auch:
Stall

Lfd. Nr.: 516
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ca
-
Spindelpresse
[ Zubehör ]
Eine Spindelpresse dient zur Herstellung von Ösen, dabei werden die Ösen von beiden Seiten absolut plan gepresst, für die Spindelpresse gibt es Werkzeugeinsätze für mehrere Ösendurchmesser.

Lfd. Nr.: 753
DB-Aufnahme: 16.11.2003
Mitmacher: ah
-
Spine
[ Material ]
"Spine" ist die englische Bezeichnung für den Kielstab (zentraler Mittelstab) eines Drachens, der aber auch
gelegentlich in deutschsprachigen Texten verwendet wird. Der Begriff stammt von dem englischen Wort für
"Rückrad" bzw. "Wirbelsäule" ab.

Lfd. Nr.: 723
DB-Aufnahme: 24.04.2003
Mitmacher: ok
-
Spinnaker
[ Material ]
Hochwertiges Segelmaterial aus Nylon- oder Polyesterfasern, meist mit wasserabweisender und luftundurchlässiger
Beschichtung; in vielen Farben und Stärken erhältlich (siehe auch meine
Drachentücher-Seite)

Lfd. Nr.: 517
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ms
-
Spinnakernylon
[ Material ]
Siehe auch:
Spinnaker

Lfd. Nr.: 518
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: hsw
-
Spinnakertuch
[ Material ]
Siehe auch:
Spinnaker

Lfd. Nr.: 654
DB-Aufnahme: 03.01.2003
Mitmacher: hsw
-
Spleißdraht
[ Zubehör ]
Der Spleißdraht besteht aus einem Federstahldraht der zu einer langen und sehr engen Schlaufe gelegt ist. Am
obere Ende befindet sich ein Öhr ähnlich dem einer Stopfnadel.
Der Spleißdraht wird benötigt um zum Beispiel eine Mantelschnur über die Flugleine zu schieben um diese zu
schützen.
Der Spleißdraht wird also mit dem Öhr voraus durch die Mantelschnur geschoben und gezogen. Wenn das Öhr
auf der anderen Seite herausragt wird dort die Flugleine großzügig durchgefädelt. Nun zieht man den
Spleißdraht wieder zurück und nimmt dabei die Flugleine mit. Jetzt muß das ganze "nur noch" sauber
abgelängt und verknotet werden und fertig.
Siehe auch:
Spleißnadel

Lfd. Nr.: 520
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds

-
Spleißnadel
[ Zubehör ]
Die Spleißnadel benötigt man um die Leinenenden mit Hohlschnur zu schützen. Zuerst fädelt man die Flugleine in
die Spleißnadel ein um sie dann durch die Hohlschnur zu ziehen ( ummanteln der Flugleine ).
Von Dirk Sander:

Die Spleißnadel ist eine "richtige" Nadel mit Spitze und Nadelöhr. Die Spitze ist allerdings rund und die Nadel sehr
lang und das Öhr verhältnismäßig groß.
Arbeiten kann man damit wie mit dem Spleißdraht auch. Allerdings ist die Nadel zum eigentlichen Spleißen besser
geeignet das sie steifer ist.
Siehe auch:
Spleißdraht

Lfd. Nr.: 521
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Splitkappen
[ Ausstattung ]
Kunststoffkleinteil, welches es in allen passenden Stabdurchmessern gibt. Wird auf das Ende eines Stabes
gesteckt (Kielstab oder Flügelspitzen) und dient als Aufnahme für die Bowline, Spannschnur oder die
Spanngummis.

Lfd. Nr.: 522
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Sportdrachen
[ Modell ]
Als Sportdrachen bezeichnet man einen hochwertigen Lenkdrachen, der kein Kinderspielzeug ist.
Siehe auch:
Sportgerät

Lfd. Nr.: 523
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Sportgerät
[ Sonstiges ]
Bei der Ausübung des Drachensportes verwendet man Einleiner, Zweileiner ( Lenkdrachen ), und Vierleiner.
Ohne diese Sportgeräte könnten wir diesen Sport nicht ausüben.

Lfd. Nr.: 524
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Spreize
[ Ausstattung ]
Man unterscheidet zwischen oberer und unterer Spreize.
Die obere Spreize spannt den Drachen im oberen Bereich auf. Sie ist mit Verbindern mit den Leitkantenstäben
verbunden.
Die untere Spreize spannt den Drachen im unteren Bereich auf. Sie ist mit den Leitkantenstäben und meist auch
mit dem Kielstab über Verbinder verbunden.
Siehe auch:
Querspreize

Lfd. Nr.: 525
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Spulen
[ Zubehör ]
Es gibt einfache Spulen aus Plastik, aber auch sehr kunstvoll gearbeitete Holzspulen, die manchmal sogar
mit Kugellagern, Bremse usw. ausgestattet sind. Sie dienen zum Aufwickeln von Drachenleinen. Für Einleiner
leisten sie sehr gute Dienste, aber für Lenkdrachen sollte man sie nicht verwenden, da Plastikspulen durch die
hohe Zugkraft leicht brechen können.

Lfd. Nr.: 526
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Stabdrachen
[ Modell ]
Drachen mit Gestänge als Grundgerüst.
Hier bildet das Gestänge ein Gerüst, welches dem Segel seine spätere Fom gibt.
Bei stablosen Drachen formt der Wind den Drachen aus.

Lfd. Nr.: 528
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Stäbe
[ Material ]
Die Stäbe bestehen bei Lenkdrachen und Einleinern meist aus gezogenem oder gewickeltem CFK- oder GFK
Material. Es kann sowohl Massiv-, als auch Rohrmaterial sein.
Bei Einleinern kommen manchmal auch Bambus oder Holzstäbe zum Einsatz.
Siehe auch:
Stabdrachen

Lfd. Nr.: 529
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Stabführung
[ Ausstattung ]
Eine Stabführung ist eine Vorrichtung, die den Stab an seiner gewünschten Position am oder im Segel hält.
Dies kann z.B. eine einfache Schlaufe, oder eine Stabtasche oder ein Stabtunnel sein.

Lfd. Nr.: 530
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Stablos
[ Modell ]
Stablose Drachen
Diese Drachen sind ohne jegliches Gestänge gebaut. Sie blähen sich durch den Staudruck des Windes auf, der
durch die Öffnungen in den Drachen kommt.
Durch die Anordnung der Waageschnüre und der Ausprägungen der Figur liegen diese Drachen mit einem Teil ihres
Körpers ,,auf dem Wind" und können dadurch fliegen.

Lfd. Nr.: 531
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Stall
[ Manöver ]
Beim Stall befindet sich der Lenkdrachen im Schwebezustand, d.h. er bewegt sich weder nach vorne noch sinkt er
rückwärts hinab. Das Halten des Drachens im Stall ist eine besonders wichtige Übung, um die feinfühlige
Drachenkontrolle zu erlernen. Desweiteren ist der Stall Ausgangslage für verschiedene weitere Tricks (wie z.B. den
Axel).

Lfd. Nr.: 532
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ca
-
Stand Off
[ Material ]
Dünner Stab, der das Segel eines Lenkdrachens nach hinten ausstellt; meist ist er zwischen unterer Querspreize
und Schleppkante angebracht.

Lfd. Nr.: 533
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ms
-
Standdrachen
[ Modell ]
Einleiner, der wie festgenagelt am selben Punkt am Himmel stehen bleibt, ist er ersteinmal auf Höhe gebracht
worden. Das Gegenteil sind Kampfdrachen, die auch mit einer Leine gesteuert werden können und die ohne
Kontrolle dauernd Kreise oder Achten fliegen würden.

Lfd. Nr.: 534
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Standhöhe
[ Sonstiges ]
Höhe eines Drachens, von der Schlepp- bis zur Anströmkante. Bei Deltas zum Beispiel, die Höhe von den
Flügelspitzen bis zur Nase.

Lfd. Nr.: 535
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Standoffbefestigung
[ Ausstattung ]
Es gibt eine segelseitige und eine stabseitige Standoffbefestigung. Für beide Seiten gibt es eine Vielzahl von
speziellen Verbindern, die die Stand Offs mit dem Segel bzw. mit der unteren Spreize verbinden.
Siehe auch:
Stand Off

Lfd. Nr.: 536
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Starkwind
[ Sonstiges ]
Was der Drachenflieger als Starkwind empfindet ist sehr vom Einzelnen abhängig. Während für eine Trickpiloten
3-4bft Starkwind ist, so spricht mancher Powerkiter erst ab 6-7bft von Starkwind.
Natürlich spielen auch die persönlichen Vorlieben eine Rolle. Für solche Bedingungen gibt es besondere
Starkwinddrachen
Siehe auch:
Starkwinddrachen

Lfd. Nr.: 537
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Starkwinddrachen
[ Modell ]
Bei Trick und Präzisionsdrachen werden für Starkwind meist entweder speziell entwickelte Modelle mit weniger
Segelfläche, oder Vented Drachen geflogen. Bei Vented Drachen befinden sich Gazeeinsätze oder Löcher im
Segel um den Druck des Drachens zu verkleinern.
Bei Matten und Powerdrachen wird bei Starkwind meist auf ein kleineres Modell mit weniger Segelfläche
gewechselt.
Siehe auch:
Vented

Lfd. Nr.: 538
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jr
-
Start
[ Manöver ]
(engl. launch) Manöver, das den Drachen in den Flugzustand bringt. Kann vom Boden aber auch aus der Hand
(z.B. Wurfstart) durchgeführt werden.

Lfd. Nr.: 540
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: cd
-
Staudruck
[ Flugphysik ]
Siehe auch:
Winddruck

Lfd. Nr.: 725
DB-Aufnahme: 28.10.2003

-
Steifigkeit
[ Material ]
Die Steifigkeit bezieht sich bei den Drachen immer auf die Stäbe. Die Stäbe unterscheiden sich in ihrer
Steifigkeit nicht alleine durch den Durchmesser sondern auch je nach Hersteller und Form des Stabes gibt es
enorme Unterschiede.
So groß die Unterschiede auch sind so groß ist auch das Einsatzspektrum der einzelnen Stäbe.
Lenkdrachen und speziel der "Revolution" werden gerne mit einer sehr steifen Leitkante gebaut um ein
möglichst direktes und präzises Lenkverhalten zu erreichen. Ist das Gestänge hier zu weich geht sehr viel des
Lenkimpulses in die Verformung der Leitkante.
Von Carsten Deutschmann:

Die Steifigkeit ist ein Maß für die Auslenkung aus einer Ruheposition beim Anlegen einer bestimmten Kraft.
Die Steifigkeit von Stäben im Drachengestänge ist vor allen Dingen von der Bauform abhängig:
- zylindrisch oder konisch
- gewickelt oder gezogen
- Wandstärke
- Durchmesser

Lfd. Nr.: 541
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds

-
Steigwinkel
[ Flugverhalten ]
Siehe auch:
Elevationswinkel

Lfd. Nr.: 755
DB-Aufnahme: 17.11.2003
Mitmacher: cd
-
Steilheit
[ Einstellen ]
Mit Steilheit wird der Anstellwinkel des Drachens zum Wind bezeichnet.
Der Drachen ist sehr steil eingestellt wenn er direkt vor dem Wind fliegt.
Der Drachen ist sehr flach eingestellt wenn er vom Wind getragen wird und sozusagen auf dem Wind schwebt.

Lfd. Nr.: 542
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds
-
Steinbeißer
[ Modell ]

Durch einen Bauplan in der Kite&friends bekannt gewordener Einleiner.

Lfd. Nr.: 705
DB-Aufnahme: 21.02.2003
Mitmacher: jd
-
Steuerleinen
[ Material ]
Flugleinen eines Lenkdrachens; der Zweileiner fliegt nach links, wenn man an der linken Leine, nach rechts, wenn
man an der rechten Leine zieht. Drei- oder Vierleiner haben entsprechend mehr Steuerleinen und erfordern eine
andere Lenktechnik.

Lfd. Nr.: 658
DB-Aufnahme: 03.01.2003
Mitmacher: ms
-
Steuerübungen
[ Manöver ]
Siehe auch:
Lenkbewegung

Lfd. Nr.: 543
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
Stoff
[ Material ]
Bespannungsmaterial von historischen Drachen. Hierzu wird ein naturweisser Baumwollstoff verwendet.
Passend dazu werden historische Drachen nicht aus Kohle- oder Glasfaser, sondern aus Holzleisten -
bevorzugt Sitkafichte - gebaut.

Lfd. Nr.: 544
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Stoffsegel
[ Material ]
Segel aus Baumwollstoff eines historischen Drachen.
Siehe auch:
Stoff

Lfd. Nr.: 545
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Stop
[ Manöver ]
Eines der besonders spektkulären Flugmanöver ist der plötzliche Stop des Drachens in der Luft und mitten im
Windfenster aus voller Fahrt heraus.
Bei Zweileiner-Lenkdrachen geschied dies mittels dem Snap-Stall, bei Vierleinern ist es ein ausbalancieren
zwischen Haupt- und Bremsleinen.

Lfd. Nr.: 546
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds

-
Stopfnadel
[ Zubehör ]
Die modernen Lenkdrachen machen ansich keine Fluggeräusche mehr. Das wird u.a. dadurch ermöglicht das in
der Schleppkante eine sog. Saumschnur eingezogen ist und diese verhindert das das Segel im Flug anfängt zu
schwingen und zu knattern.
Um diese Saumschnur jetzt in den Saum zu bekommen bedient man sich einer Stopfnadel. Die Schnur wird sehr
lang durch das Öhr gezogen. Nun die Nadel durch den Saum schieben und am anderen Ende rausführen. Jetzt
kann die Schnur durch den gesamten Saum laufen und an den jeweiligen Wingtips so gespannt werden wie
es notwendig ist.
Siehe auch:
Spleißnadel

Lfd. Nr.: 547
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds
-
Stopper
[ Ausstattung ]
Neben den Stopperclips gibt es noch eine Reihe anderer Lösungen um das Verrutschen von Verbinder zu
verhindern. Rohrstücke, Schlauchstücke, Schrumpfschläuche, Gewebeband, usw.
Siehe auch:
Stopperclip

Lfd. Nr.: 548
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: hsw
-
Stopperclip
[ Ausstattung ]
Kleines Plastikteil in C-Form, welches es in allen passenden Stabdurchmessern gibt. Wird auf den Stab
aufgeklippst und eventuell noch verklebt und verhindert ein Verrutschen von Seitenverbindern auf der
Leitkante.
Siehe auch:
Stopper

Lfd. Nr.: 549
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
-
Streetkiting
[ Sonstiges ]
Eine Mischung aus normalem Drachenfliegen auf der Wiese und Indoor Kiting.
Diese Events finden in der Regel mitten in der Stadt auf Marktplätzen statt. Geflogen wird mit speziell
präparierten Drachen z.B. verstärkte Indoor Drachen an ca. sechs bis zehn Meter langen Schnüren.
Das besondere beim Streetkiting ist, das der Wind aus sämtlichen Richtungen durch die Gassen weht, das für
den Piloten eine enorme Herausforderung ist. Bei Wettbewerben steht die Show im Vordergrund.
Mekka des Streekitings ist Bad Mergentheim in der Nähe von Stuttgart.

Lfd. Nr.: 551
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im

-
Strömungsabriß
[ Flugphysik ]
Die "herkömmliche Aerodynamik" von Fluggeräten basiert auf einer kontinuierlichen Luftströmung die durch die
Formgebung des Fluggeräts einen Auftrieb erzeugt.
Unter einem Strömungsabriß, versteht man das plötzliche Abbrechen dieser Luftströmung. Während der
Strömungsabriß in nahezu allen Flugdisziplinen als gefährliches oder zumindest unerwünschtes Ereignis angesehen
wird, da er den Flug instabil und u.U. unkontrollierbar macht, ist er beim Lenkdrachentrickflug sogar erwünscht. Fast
alle Tricks sind nur durch einen kontrollierten und bewußt herbeigeführten Strömungabriß (engl. Stall) möglich.
Siehe auch:
Stall

Lfd. Nr.: 553
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ok

-
Stunt
[ Manöver ]
Ein Stunt bei Drachen kann sein einfach nur ein Trick (Axel, Fade...) oder aber eben auch das was man im
Volksmunde unter Stunt versteht.
So sind Powerkiter durchaus in der Lage so waghalsige Manöver mit sich und dem Drachen zu fliegen das man
die durchaus als Stunt bezeichnen könnte.

Lfd. Nr.: 554
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ds
-
Stunter
[ Modell ]
Kurzwort aus dem Englischen (für stuntkite) oder Niederländischen (stuntvlieger), bezeichnet Lenkdrachen.

Lfd. Nr.: 555
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: cd
-
Stuntkite
[ Modell ]
englischer Ausdruck für Lenkdrachen
Siehe auch:
Lenkdrachen

Lfd. Nr.: 659
DB-Aufnahme: 03.01.2003
Mitmacher: ms
-
Sturzflug
[ Manöver ]
Ein aus dem Zenit fliegender Drachen, der sich in hoher Geschwindigkeit dem Erdboden nähert.

Lfd. Nr.: 557
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
-
SUL
[ Bautechnik ]
SUL ist die Abkürzung für Super-Ultraleicht (oder "super ultra light").
Diese Namensergänzung kommt in der Regel nur bei Sport-Lenkdrachen vor und bezieht sich auf eine
ausserordentlich leichte Bauweise und Konfektionierung des Drachens. So werden zur Herstellung leichtes
Segelmaterial (z.B: Icarex PC31 oder Ventex) als auch leichtes Gestängematerial (z.B. gewickelte Kohlefaserstäbe)
verwendet. Die Drachen sind aufgrund der Materialwahl teurer als die Standardausführungen.
Anwendung finden diese Lenkdrachen bei sehr leichtem Wind, welcher insbesondere im Binnenland recht häufig
anzutreffen ist. Indoortauglich sind diese Drachen in der Regel jedoch nicht und auch nicht dafür entwickelt.
Siehe auch:
Ultraleicht

Lfd. Nr.: 558
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: jm

-
Superstart Flip
[ Manöver ]
Der Drachen liegt auf dem Bauch, Nase zum Piloten, die Schnüre verlaufen oberhalb des Drachens. Mit
einer kompletten Lazy Susan wird der Drachen gestartet oder auf die Flügelspitzen abgestellt.
Die Schnüre werden etwas angezogen, damit der Drachen nur noch auf einer Leitkante aufliegt. An dieser
Seite wird mir einer Art Axelbewegung gezogen. Der Drachen macht eine Lazy Susan und kann nach einer
Drehung auf die Flügelspitzen abgestellt oder gleich weitergeflogen werden.
superstart_flip.mpg
(Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

Lfd. Nr.: 788
DB-Aufnahme: 08.05.2004
Mitmacher: khh
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28.02.2008 / 17:29
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