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Haftpflichtversicherung
[ Sonstiges ]
Versicherungsschutz für den Fall, dass der Versicherungsnehmer wegen eines schuldhaften Verhaltens (mit
Ausnahme von Vorsatz), das Personen-, Sach- oder Vermögensschäden zur Folge hat, aufgrund gesetzlicher
Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts von einem Dritten auf Schadensersatz in Anspruch genommen
wird. Die Haftpflichtversicherung umfasst die Befriedigung berechtigter und die Abwehr unberechtigter
Ansprüche.
Für Sachschäden, bis zu deren jeweiligem Höchstbetrag der Versicherer pro Schaden haftet. Der
Versicherungsschutz wird gewährt für die in der Police angegebenen Eigenschaften (z. B. Hausbesitzer, Tierhalter)
und Tätigkeiten (z. B. Sport, Beruf) sowie für die Erweiterung und Neuentstehung von Risiken.

Lfd. Nr.: 263
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im

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Haken
[ Material ]
Wird im Drachenbau eigentlich kaum eingesetzt, da er im Gegensatz zum Karabinerhaken - der durch eine
Feder verschlossen wird - an einer Seite eine Öffnung hat und daher immer die Möglichkeit besteht, dass die
eingehängte Leine herausrutschen kann.
Siehe auch:
Karabinerhaken

Lfd. Nr.: 264
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj
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Hakenband
[ Material ]
Hakenband ist der kratzige Teil des Klettbandes. Bei seiner Herstellung werden kleine Schläufchen aus Plastik
zerschnitten, so dass Häkchen entstehen.
Beim Bau eines Drachen neigt das Hakenband dazu sich mit allem Möglichen und Unmöglichen zu verhaken.
Siehe auch:
Klettband

Lfd. Nr.: 749
DB-Aufnahme: 15.11.2003
Mitmacher: ews

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Half Axel
[ Manöver ]
Half Axel ( Halber Axel ):
Der Drachen wird von links nach rechts bis über die Mitte des Windfensters geflogen. Um etwas Druck aus
dem Segel zu nehmen, geht man einige Schritte auf den Drachen zu.
Von Karl-Heinz Heide:

Der Drachen ändert seine horizontale Flugrichtung durch einen Halbaxel um 180 Grad und fliegt
entgegengesetzt weiter.
Der Halbaxel wird immer mit dem oberen Flügel ausgelöst und ähnelt in der Ausführung dem normalen Axel,
wobei hier der vorbereitende Stall entfällt.
Im Horizontalflug wird etwas auf den Drachen zugegangen um den Druck aus dem Segel zu nehmen, dann
wird oben zur Vorbereitung etwas nachgelassen und anschließend durchgezogen, wobei die andere Hand
sofort Leinendurchhang gewährt.
Am Anfang wird mehr am Windfensterrand geübt, auch ist es hilfreich, wenn die Nase beim Auslösen ungefähr
auf 10 bzw. 14 Uhr zeigt. Später sollte man 9 bzw. 15 Uhr anstreben auch kann das vorbereitende Nachlassen
des oberen Flügels entfallen.
(Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)
Eine Animation gibt es hier

Lfd. Nr.: 265
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im

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Hamburger-Diamant
[ Modell ]

Diamantdrachen der Seewarte Hamburg Großborstel
Dieser Diamantdrachen ist ein Kastendrachen, er war mit elastisch zurückklappbaren Flügeln ausgestattet. Das
Gestänge bestand aus Reedwood und Sitkatfichte (so wird er heute nachgebaut). Der Drachen hat in der
maximalen Version eine Breite (mit Flügel) von 360cm, eine Länge von 220cm und eine Tiefe von ca 110cm.
Der Drachen wurde mit Baumwollstoff bespannt. Die Holzleisten haben eine Durchmesser von 12x24mm. Der
Drachen hat 4 Spannkreuze. In der Vorderen 2 (je nach Windstärke wurden auch 3 Paare eingesetzt) in der
hinteren Zelle 2 Kreuzpaare. Der Drachen wird oder wurde innerhalb der Zellen mit Drähten verspannt, was
dem Drachen in sich noch eine Steifigkeit brachte oder bringt. Die Waage dieses Drachen war (ist zweiteilig) der
vordere Schenkel ist eine feste Schnur (oder Draht) und der hintere Schenkel (der mit dem vorderen Schenkel
zusammengeführt wurde) war ein Teil Schnur und ein Teil Gummiband. So hatte (hat) der Drachen den Vorteil in
weiten Windbereichen zu fliegen. Auf der einen Seite haben die Flügel durch den geringen Gewichtszuwachs und
dennoch vergrößerter Oberfläche, den Vorteil gebracht den Drachen bei wenig Wind aufsteigen zu lassen, aber
durch das Zurückklappen der Flügel und der Waage den Drachen in ziemlich hohen Windbereichen (Windstärke 8
ist für diesen Drachen kein Problem, aber für den Menschen) fliegen zu lassen.

Lfd. Nr.: 700
DB-Aufnahme: 19.02.2003
Mitmacher: mk

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Handschuhe
[ Zubehör ]
Trage zu Deinem eigenen Schutz beim Fliegen von Drachen grundsätzlich Handschuhe mit Lederbesatz in den
Handinnenflächen und Fingern. Rasch durch die Hände gleitende Flugleinen erzeugen böse Brandwunden und
Abschürfungen.

Lfd. Nr.: 267
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im

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Handstellung
[ Sonstiges ]
Das halten der Hände nebeneinander vor dem Körper - um entspannt Drachenfliegen zu können.
Beim Ausführen von Tricks ist die Handstellung sehr entscheidend, da dabei die Hände schnell vor oder zurück
bewegt werden müssen.
Von Carsten Deutschmann:

Beim Fliegen von Lenkdrachen haben sich drei Handstellungen bewährt:
1. Neutral: Ober- und Unterarm bilden einen Winkel von ca. 90°, der Oberarm liegt seitlich am Oberkörper an.
2. Push: Die Hand wird aus der Neutralstellung nach vorn gestreckt.
3. Pull: Die Hand wird aus der Neutralstellung nach hinten gezogen.
Wie weit die Bewegungen ausgeführt werden müssen ist in erster Linie vom Drachen und den vorherrschenden
Windverhältnissen abhängig.

Lfd. Nr.: 268
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: fj

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Hargrave
[ Modell ]
Lawrence Hargrave hat 1892 einen Kastendrachen mit einem Flügelprofil erfunden.
Der Kastendrachen besaß gekrümmte Holzlatten auf der Segelfläche und somit erzeugte der Drache bei wenig
Wind schon enorme Zugkräfte. Der Drache wog ca. 12 Kg und flog schon ab 2,5 Windstärken. Lawrence
benötigte "nur" fünf Drachen um sich liften zu lassen.

Lfd. Nr.: 796
DB-Aufnahme: 28.09.2004
Mitmacher: ck

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Heißschneiden
[ Bautechnik ]
Heißschneiden ist ein Verfahren, um im Drachenbau Paneele mit Hilfe von Schablonen sauber zuzuschneiden.
Dafür wird in der Regel ein Lötkolben oder eine Lötpistole verwendet.
Das Tuch wird auf einer Linie (z.B. entlang einer Schablone) stark erhitzt und zum Schmelzen gebracht. Dadurch
werden die gewünschten Flächen ausgeschnitten. Ein großer Vorteil der Heißschneidetechnik ist, dass durch
den Schmelzvorgang die Kanten des ausgeschnittenen Tuches wieder versiegelt werden und nicht so leicht
ausfransen.
Siehe auch:
Lötkolben

Lfd. Nr.: 270
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ca
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Heißschneider
[ Zubehör ]
Zum Schneiden von Spinnaker-Nylon bewährt es sich sehr gut, mit einem Lötkolben oder einer Lötpistole an der
Schablone entlang, die Stoffkante zu verschmelzen. Dabei entstehen aber giftige Dämpfe - deshalb muß auf sehr
gute Belüftung geachtet werden!

Lfd. Nr.: 645
DB-Aufnahme: 03.01.2003
Mitmacher: ms
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Helikoptern
[ Manöver ]
Man fliegt den Drachen zum höchsten Punkt des Zenits. Dann zieht man fest an beiden Leinen, der Drachen
wird noch ein Stück an dem vorher erreichten hinausfliegen ( über dem Kopf ) . Jetzt wird der Drachen von alleine
in die Position des Helikopters bewegen. Damit der Drachen nach unten rotieren kann und sich dabei die Leinen
nicht vertüddeln, geht man ein, zwei Schritte vor.

Lfd. Nr.: 271
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: im
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Hexenleiter
[ Knotentechnik ]
Spezielle Knotentechnik um lange Waageleinen transportfähig zu verpacken ohne sie danach entwirren zu müssen.
Eine geknotete Hexenleiter erinnert optisch an einen geflochtenen Zopf. Durch das Anziehen am unteren Ende
geknoteten Waageleinen löst sich die Hexenleiter wie von selbst wieder auf.

Lfd. Nr.: 646
DB-Aufnahme: 03.01.2003
Mitmacher: ms
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Höhenfreigabe
[ Sonstiges ]
Die maximal erlaubte Leinenlänge (nicht Flughöhe!) beträgt in der Bundesrepublik Deutschland 100 Meter. Bei
größeren Längen sind Sondergenehmigungen, sogenannte Höhenfreigaben, notwendig. Diese sind für
Drachenfeste vom Veranstalter meist beantragt worden, aber von behördlicher Seite mit zusätzlichen Auflagen
verbunden und zeitlich streng begrenzt. Vor dem Einsatz größerer Leinenlängen sind beim Veranstalter die
Bedingungen zu erfragen!

Lfd. Nr.: 273
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: ms
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Horst Saak-Winkelmann
[ Sonstiges ]

Der Herausgeber dieser Seiten.

Die Machwerke von HSW
eMail

Lfd. Nr.: 277
DB-Aufnahme: 03.12.2002
Mitmacher: hsw
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HQ Invento
[ Lieferant / Hersteller ]
Hersteller von Drachen, Windspielen und anderen Funsport-Artikeln.
Die Firma wurde 1990 mit dem Beginn der Produktion von Drachen gegründet und hat ihren Sitz in Rastede.

Lfd. Nr.: 704
DB-Aufnahme: 21.02.2003
Mitmacher: ca
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2008 by J. Müller & H. Saak-Winkelmann Generiert durch eine Datenbank von MiniHorst |
28.02.2008 / 17:29
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