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Drachen Lexikon
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Drachen Lexikon - Drachen Forum

Da auch in der Drachenszene eine Vielzahl an Fachbegriffen verwendet werden, dachten wir uns, wir könnten doch im Drachen Forum ein kleines Lexikon erstellen. Das Lexikon erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit - aber wir arbeiten daran. ;) Als registriertes Mitglied kannst Du selbst an der Verbesserung und Vervollständigung des Drachen Lexikons mitmachen!

Zufällig ausgewählt:

  • Klettband

    Klettband besteht eigentlich aus zwei Bändern, dem Flausch- und dem Hakenband, die eine hohe Haftkraft in Bandebene und eine wesentlich niedrigere senkrecht dazu haben.

    Klettband kann (fast) beliebig oft zusammengefügt und wieder getrennt werden.

  • Axel

    Ein Axel ist eine flache, schnelle 360°-Drehung des Drachens, wobei dessen Vorderseite zum Boden zeigt. Er beginnt und endet mit der Nase zum Piloten.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Beim Axel dreht der Drachen sich auf dem Bauch um 360°.
    Es gibt unterschiedliche Methoden den Axel einzuleiten.
    Eine Standardmethode geht von einem "Snap Stall" aus.
    Das heißt, der Drachen steht nach einem "Strömungsabriss" (Stall) ohne Fahrt in der Luft.
    Die Schleppkante ist dann parallel zum Boden/Horizont.
    Die auslösende Hand gibt etwas Leine, wodurch sich der Drachen schräg stellt und sich etwas flach legt.
    Darauf folgt ein Zugimpuls mit der gleichen Hand, durch den die Rotation ausgelöst wird.
    Von entscheidender Bedeutung ist nun, dass unmittelbar nach dem Impuls beide Leinen entlastet werden, um eine freie Rotation des Drachen zu ermöglichen.
    Sehr wichtig ist diese Leinenentlastung und man muss je nach Windstärke dem Drachen auch entgegengehen. Hilfreich ist es erst am Windfensterrand zu üben.
    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)
    Eine Animation gibt es unter http://www.prismkites.com/new-site/axel.htm

  • Bruchlast

    Drachenleinen werden außer durch Material und Qualität vor allem durch Ihre Bruchlast spezifiziert. Dabei handelt es sich um die Zugkraft, die eine unbeschädigte Leine mindestens aushält bevor sie reißt.
    Die Bruchlast ist nicht nur für Piloten zugkräftiger Drachen wichtig. Da Drachen und Leine eine aerodynamische Einheit bilden, wirkt eine stärkere und dickere Leine auch als Windbremse. Daher werden überdimensionierte Leinen nicht nur aus Sicherheitsgründen verwendet, sondern auch um das System "Drachen+Leine" an den Wind anzupassen.


    Von Oliver Kreuzahler:
    Da ich mehrere Jahre lang im Labor für Werkstoffprüfung tätig war, weiß ich, daß man die Kraft, bei der ein Werkstoff reißt, nie exakt vorhersagen kann. Das ist schon bei homogenen Stoffen schwierig aber bei geflochtenen oder gar bei Verbundwerkstoffen absolut unmöglich. Daher geht man folgendermaßen vor:
    Es wird eine Serie von Zerreißprüfungen durchgeführt. Der schlechteste Wert, der innerhalb der statistischen Normalabweichung liegt, wird als "Nennbruchlast" definiert. Alle darüber liegenden Kräfte werden gemittelt und ergeben so den sog. "k-Faktor". Manchmal wir zu diesem Wert noch eine Sicherheitszugabe hinzuaddiert. Tatsächlich reißt ein Werkstoff ungefähr bei Nennbruchlast mal k.

    » Siehe auch: daN

  • Schablone

    Wird benötigt um aus einer Stoffbahn die gewünschte Segelform auszuschneiden. Schablonen werden gewöhnlich aus dicker Pappe hergestellt. Sollen von dem Segelteil größere Stückzahlen ausgeschnitten werden, ist es ratsam die Schablone aus dünnem Holz oder Blech herzustellen.

  • Snap-Wusch-Landing

    Die Snap-Wusch-Landing oder auch Snap-Backflip-Landing ist eine Kombination von 3 Manövern.

    Man fliegt in Richtung Boden und dreht den Drachen sehr schnell mit der Nase nach oben und führt dabei einen Snapstall mit direktem Leinengeben aus, um den Drachen mit Wucht in den Backflip zu werfen. Danach zieht man den Drachen an um ihn aus dem Backflip auf seine beiden Flügelspitzen zu stellen.

    Diese Landeart hilft den Drachen überall im Windfenster zu landen.

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