- Anfänger
Ein menschliches Wesen, das (relativ) neu in dem Bereich des Drachenfliegens aktiv ist.
- Anfangsbeschleunigung
Mit Anfangsbeschleunigung kann die zu Beginn vorliegende Beschleunigung bezeichnet werden, z.B. vor einem Bremsvorgang.
» Siehe auch: Beschleunigung
- Aufwind
Jeder Luftstrom, der sich vom Boden nach oben bewegt, wird als Aufwind bezeichnet. Aufwinde entstehen oft an Bergkuppen oder durch emporsteigende warme Luft, der sogenannten Thermik
- Ausdauer
Hat ein Drachenpilot, der stundenlang auf der Wiese steht. Egal welches Wetter ist.
- Award
Ein Award ist eine Auszeichnung für eine besondere, gute, hochwertige etc. Tätigkeit oder Verdienst.
Beispielsweise langjährige Mitarbeit bei der Jugendförderung oder x-facher Gewinn einer Meisterschaft.
Von Stephan Labahn:
Ein Award ist eine Auszeichnung (Preis), wird sehr häufig im Bereich des Internets genutzt. Z.B. eine Auszeichnung für eine besonders gelungene Homepage. - Ballett
Ein Ballett ist wenn 2 oder mehr Piloten zu Musik mit Ihren Drachen absolut gleich bzw. gleichmäßig fliegen.
Von Ilona Mehler:
Eine selbst gewählte Musik wird mit dem Flug des Drachen interpretiert. Gewertet werden bei einem Wettbewerb die Choreographie und die Ausführung.
Von Roswitha Petz:
Ballett ist eine Kür mit musikalischer Choreographie. Der Drachen bzw. die Drachen sollten im Einklang zur Musik geflogen werden. - Banner
Mehr oder weniger aufwendig gestaltete Fahne, die meist mit Hilfe einer Angelrute aufgestellt wird. Viele Drachenpiloten oder -clubs dokumentieren ihre Teilnahme an Drachenfesten durch das Aufstellen eines persönlichen Banners
- Bäume
Wuchsform verhölzter mit einem oder mehreren Stämmen und belaubter Krone.
Man sollte von ihnen mit seinen Drachen und Leinen Abstand halten, um sich eine spätere Bergung ( Kletteraktion ) zu ersparen.
- Bell
Alexander Graham Bell, der mit Kastendrachen experimentierte und 1898 den Bell-Tetraeder konstruierte.
- Beschleunigung
Formelzeichen a; Die Beschleunigung ist die zeitliche Änderung der Geschwindigkeit. Allgemein bestimmt sie sich durch dv/dt=a.
Bei konstanter Beschleunigung ist sie der Quotient aus Geschwindigkeitsdifferenz und vergangener Zeit. Die SI-Einheit ist m/s2.
Für den Drachensport interessanter ist die Kraft, in der die Beschleunigung enthalten ist.
» Siehe auch: Kraft
- Beschleunigungskräfte
Ein Körper der Masse m auf den Kräfte wirken die sich nicht kompensieren wird beschleunigt.
Die Beschleunigungskraft ist also die resultierende Kraft, die die Masse beschleunigt. Am Beispiel eines Steines bedeutet dies: Hängt man einen Stein an einem Seil an die Decke, so wirkt eine Kraft vom Stein auf das Seil nach unten. Gleichzeitig wirkt eine gleich große Kraft von der Decke auf das Seil nach oben. Schneidet man das Seil durch, so wirkt nur noch Erdanziehungskraft auf den Stein, er wird also beschleunigt und fällt nach unten.
» Siehe auch: Beschleunigung
- Bezugsquelle
Mit Bezugsquelle meint der Drachenflieger seinen Händler (lokal oder per Internet) über den er seine Drachen, Ersatzteile und Bauteile bekommt.
- Bodyrutschen
Bodyrutschen ist eine Facette des Powerkiting, wobei es hierfür keine abschließende Definition gibt.
Beim Bodyrutschen hängt man sich an einen Drachen der so stark zieht das der Pilot mal mehr mal weniger kontrolliert über den Boden geschleift wird.
Der Pilot sitzt dabei meist auf dem Hintern oder steht, weit nach hinten gelehnt, auf den Füßen.
- Bodysurfen
Man läßt sich von einem ausreichend starken Drachen, auf dem Bau liegend, durch das Wasser ziehen. Am besten klappt dieses am Strand in dem Bereich der von den auslaufenden Wellen überspült wird.
- Bonbonabwurf
Kinderspaß auf jedem Drachenfest. Eine Drachenfähre wird an einer Drachenschnur in die Höhe gelassen und transportiert dabei einen kleinen Beutel mit Bonbons in die Lüfte. An einem Hindernis, welches in die Leine geknotet worden ist, löst die Fähre aus und die Bonbons "regnen" auf die Kinder herunter.
Für Erwachsene wird das ganze auch oft mit rohen Eiern gemacht - schöne Sauerei!
» Siehe auch: Bonbonfähre
- Brise
Gleichmäßiger Wind, Geschwindigkeit: 2-10 m/s.
- Buchtips
Sehr wichtig bei der Vielfalt die es inzwischen an Drachenbüchern gibt.
Auf vielen privaten Drachenseiten gibt es inzwischen Drachenbuchempfehlungen, bei denen kurz der Inhalt des Buches, der Preis, die ISBN-Nummer und der Autor angegeben werden. So sieht ein eventueller Interressent schon vorher, ob es sich lohnt ein bestimmtes Buch zu kaufen - wenn es überhaupt noch erhältlich ist.
Hier findet man eine Menge Drachenbücher-Empfehlungen:
Michael Stegherr: www.stegmich.de
Florian Janich: www.drachenfliegerinnung.de
- Chat #kites.de
Chat kommt aus dem englischen und bedeutet "Plauderei, Palaber".
Es ist die Möglichkeit, sich mit wildfremden Leuten oder mit Freunden über das Internet zu unterhalten. Dafür trifft man sich in dafür vorgesehenen Chat-Räumen, für Drachenfreunde ist das der Chat-Raum #kites.de . Man loggt sich unter einem Synonym ein und kann dann mit dem virtuellen Small-Talk via Tastatureingabe seines Textes beginnen. Dabei verwendet man auch einige Symbole, wenn man Gefühle ausdrücken will. Die meisten Chats sind themenspezifisch. Man muß sich nicht immer an das eigentliche Thema halten, auch "Themenentgleisungen" sind an der Tagesordnung.
Weitere Informationen auf der Website von Michael Stegherr http://www.stegmich.de/drachat.htm
- Choreographie
Die Choreograhie ist die Interpretation der gewählten Musik, eine Vorführung vom Anfang bis zum Ende.
Es soll eine enge Verbindung zwischen Musik und Vorführung bestehen. Die Routine soll die Eigenheiten der musikalischen Komposition wie Dynamik und Tempo, Rhytmus, Originalität, Stimmung, Kreativität, Variationen usw. interpretieren.
- Clubs
Das ist eine Gemeinschaft, die der geselligen Pflege von Sport dient. Das Leben der Drachenflieger spielt sich meist auf Wiesen oder in einer Sporthalle ( Indoor Kiting ) ab.
z.B. der FLD e.V. ( Förderverein des Lenkdrachensportes in Deutschland )
siehe hier: http://www.fld-stack.de
oder
DCD e.V. ( Drachen - Club - Deutschland )
siehe hier: http://www.dcd-online.de
- Competitionflieger
Das ist ein Drachenflieger, der regelmäßig an Wettbewerben teilnimmt.
Nur so hat dieser Pilot die Möglichkeit, Platzierungspunkte zu sammeln um in die nächst höhere Klasse aufzusteigen oder sich für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Ein Competitionflieger trainiert regelmäßig für seinen nächsten Einsatz beim Wettbewerb.
- Copyright
Die Angabe des Inhabers des Urheberrechts bei gedruckten Texten, musikalischen Werken und Bildern.
Von Florian Janich:
Ist das Urheberrecht eines Autors oder Fotografen von Texten oder Bildern.
Leider wird in letzter Zeit viel zu häufig im Internet nicht mehr auf das Copyright geachtet und hemmungslos geklaut, was gerade für Leute, die sich die Mühe gemacht haben, zum Beispiel einen Bauplan zu erstellen, mehr als ärgerlich ist. - d.r.d
Abkürzung für die Newsgroup de.rec.drachen
» Siehe auch: de.rec.drachen
- daN
Bruchlast oder auch Mindestbruchlast [in daN]
Dieser Wert gibt die Kraft an, ab welcher die Leine versagt (reißt). 1 N (Newton => 1N = (kg x m)/s²) entspricht 0,102 kg (gerundet 0,1 kg). Der Wert wird meistens in daN (deka-Newton = 10 Newton) angegeben und enspricht nahezu der Bruchlast in kg. Z.B. 80 daN entsprechen 81,5 kg, also näherungweise 80 kg.
Von Oliver Kreuzahler:
Da ich mehrere Jahre lang im Labor für Werkstoffprüfung tätig war, weiß ich, daß man die Kraft, bei der ein Werkstoff reißt, nie exakt vorhersagen kann. Das ist schon bei homogenen Stoffen schwierig aber bei geflochtenen oder gar bei Verbundwerkstoffen absolut unmöglich. Daher geht man folgendermaßen vor:
Es wird eine Serie von Zerreißprüfungen durchgeführt. Der schlechteste Wert, der innerhalb der statistischen Normalabweichung liegt, wird als "Nennbruchlast" definiert. Alle darüber liegenden Kräfte werden gemittelt und ergeben so den sog. "k-Faktor". Manchmal wir zu diesem Wert noch eine Sicherheitszugabe hinzuaddiert. Tatsächlich reißt ein Werkstoff ungefähr bei Nennbruchlast mal k.
Siehe auch: Deca
Siehe auch: Kilopond» Siehe auch: Newton
- de.rec.drachen
de.rec.drachen ist der Name einer deutschsprachigen Newsgroup zum Thema Drachen in "Freizeit und Erholung" (engl: recreation).
Die FAQ dieser Newsgroup findet man hier.
» Siehe auch: NewsGroup
- Deca
Einheitenzeichen da; selten verwendeter SI-Präfix der den Faktor 10 bezeichnet.
Z.B.: 1daN=10N
englische Schreibweise von Deka
- Disziplin
Eine Disziplin ist ein abgeschlossener Teil eines Wettbewerbs, also zum Beispiel "Master Individual Dual-Line Team Ballet" (Meister Zweileiner Team- Ballet) oder "Experienced Multi-Line Individual Precision" (Fortgeschrittene Mehrleiner Einzelpilot Präzision)
- Dokumentation
Eine Dokumentation ist eine Sammlung von Dokumenten ( Urkunden ).
Zu solche Dokumenten zählen auch grafische Darstellungen, Statistiken,Tonbänder ua.
In der heutigen Zeit werden zur Speicherung und Wiederauffindung von Informationen in zunehmenden Maße elektronische Verfahren verwendet.
- Drachen
Fluggerät, das auf eine oder mehrere Flugleinen angewiesen ist; die Einzahl von (mehreren) "Drachen" lautet ebenfalls (ein) "Drachen" und nicht "Drache" (so wird das Fabeltier bezeichnet).
- Drachenarchiv
Große Sammlung von Bauplänen, Patentschriften und Informationen alter Drachenbauer und historischer Drachen, betreut von Ralf Dietrich und Detlef Griese.
Gegründet durch Hans Snoek.
- Drachenausstellung
Auf Drachenausstellungen werden im Gegensatz zu Drachenfesten in der Regel keine Drachen geflogen, sondern in Schaukästen oder auch offen präsentiert.
Diese Ausstellungen werden oftmals von Kulturämtern initiiert und finden meistens in Gebäuden statt. Dabei können Einkaufszentren dienen, aber auch alte Lagerhallen, Rathäuser,... . Bei den ausgestellten Drachen handelt es sich meistens um Künstlerdrachen oder um historische Drachen. Siehe z.B. Kite Page
- Drachenfest
Zusammenkommen vieler Drachenfreunde die dann auf einer Wiese, Strand oder Feld ihrem gemeinsamen Hobby nachgehen.
Oft besteht ein festes Programm. Flugtage sind meist Samstag und Sonntag.
» Siehe auch: Drachenfreunde
- Drachenflieger
Der Mensch der den Drachen fliegen lässt.
Auch Pilot genannt.
- Drachenformation
» Siehe auch: Drachengespann
- Drachenfreunde
Menschen, die vom gleichen Virus befallen sind und sich zum Ziele gesetzt haben, diesen Virus gemeinsam zu pflegen.
- Drachengespann
Hintereinander gehängte Lenkdrachen, die von einer Person durch die Steuerleinen des untersten Drachen gelenkt werden
- Drachenkette
Hintereinander gehängte Drachen gleicher Bauart. Bei Lenkdrachen wird oft auch die Begriffe "Drachenformation" oder "Drachengespann" verwendet.
» Siehe auch: Drachengespann
- Drachenliteratur
In Deutschland gibt es neben etlichen Büchern über Drachenbau, Drachenfliegen, Buggyfahren... die beiden Fachzeitschriften "Kite&friends" und "Sport und Design Drachen" die Beide 6 mal im Jahr erscheinen.
- Drachentransport
Der Transport von Drachen kann einen manchesmal schon ganz schön forden. So gibt es Drachen die, obwohl zerlegt, ein Packmaß haben das die 2m locker überschreitet.
Dann sammeln sich im Laufe der Zeit immer eine ganze Menge unterschiedlicher Drachen an und man schleppt ja auch immer alle mit auf die Wiese --> Drachentasche
Wer schon mal einen Drachen verschicken wollte kennt noch ganz andere Sorgen. Die Post verlangt ab 1,20m einen Aufschlag von z.Z. 20,- zum Glück gibt aber deutlich günstigere Varianten. Die Firmen DPD und GLS sind sehr gut und preiswert bei besonders großen Modellen lohnt sich auch ein Blick auf http://www.billigerverschicken.de
Von Florian Janich:
Wie transportiere ich meine Drachen richtig?
Es gibt die unterschiedlichsten Methoden Drachen richtig zu verpacken und zu transportieren. Für den Transport im Auto und dann zu Fuß auf die Wiese empfiehlt sich eine bis zu 2m lange Tasche, in der alle Drachen in Köchern verstaut, lagern. Zusätzlich passen in diese Taschen auch alle Winder mit leinen und Flugschlaufen.
Diese Taschen gibt es entweder mit einem großen Fach für alle Drachen, oder aber mit vielen kleinen Fächern, die zusammengerollt werden und somit die innen liegenden Drachen am besten vor Stößen geschützt sind.
Für Flugreisen empfiehlt sich ein Abflussrohr, welches an beiden Enden fest verschlossen wird. In dieses werden die Drachen der Länge nach gepackt und gegen Verrutschen gesichert. So kommen auch die Drachen heil im Urlaub an.» Siehe auch: Drachentasche
- Drachenzeit
dazu gibt es die 3 Lügen:
- Drachen sind nur was für Kinder
- Herbstzeit ist Drachenzeit
- Die Erde ist eine flache Scheibe
resultierend daraus: eigentlich immer
Von Florian Janich:
Wurde früher im Herbst immer von Drachenzeit gesprochen, so ist dies heute nicht mehr aktuell. Denn für eingefleischte Drachenflieger bzw. -verrückte ist immer Drachenzeit - hauptsache Wind ist da - aber selbst den braucht man für den Spaß auf der Wiese nicht immer (beim Indoorkiting zum Beispiel). - Druckaufbau
Der Begriff Druckaufbau beschreibt die Art und Weise wie ein Drachen den Druck auf den Piloten ausübt.
Bei einem sanften Druckaufbau setzt der Druck langsam ein. Bei einem schlagartigen Druckaufbau bekommt man die Kraft des Drachens oft sehr ruckartig und ohne Vorwarnung zu spüren. Der sanfte Druckaufbau ist für den Piloten angenehmer und ungefährlicher.
Von Dirk Sander:
Der Druckaufbau beschreibt ein wenig das Verhalten eines Drachens bei zunehmender Windgeschwindigkeit.
Manche Drachen bauen den Druck gleichmäßig auf, sie erzeugen den Druck oder auch Zug im wesentlichen durch eine große Segelfläche und sind schon bei leichten Winden spürbare Zugtiere.
Andere Drachen sind in den unteren Windbereichen harmlose Schönflieger werden aber mit zunehmendem Wind immer schneller und bauen durch die Geschwindigkeit enormen Druck auf, meist mehr als man es anhand der Dimensionen des Drachens erwarten würde. Durch dieses Verhalten können Anfänger schnell von solch einem Drachen überfordert werden.» Siehe auch: Druck
- Eigenbau
Mit Eigenbau werden Drachen (oder andere "Objekte") bezeichnet, die ein "Nicht-Professioneller" (im Sinne von nicht gewerblich und nur Einzelstücke für den Eigenbedarf) selbst gebaut hat.
Bei Eigenbauten kann zwischen Nachbauten und Eigenkonstruktionen unterschieden werden.
- Einsteiger
Oder auch "Newbies" genannt sind Neulinge in der Drachenszene, welche sich erst seit noch nicht allzu langer Zeit mit diesem faszinierenden Hobby intensiv auseinandersetzen. Diese werden sehr herzlich aufgenommen.
Die echten Profis geben Ihnen gerne gute Tipps (selbst so erlebt ;-)
- Einzelkampf
Wettkampf der Einzelpiloten. Hier fliegt immer ein Pilot seine Kür oder seine Prazision und dann der nächste. Im Freestylecup treten immer zwei Piloten direkt gegeneinander an.
- Familiendrachenfest
Manche Drarchenfeste sind speziell als Familiendrachenfest angekündigt (Lünen zum Beispiel). Auf diesen geht es familiärer zu, da für alle aus der Familie neben dem Drachenfliegen etwas geboten wird. Für die Erwachsenen gibt es Flugshows, eventuellen Eierabwurf und Verpflegungsbuden - für die Kinder Spielaktionen, Bonbonabwurf und andere Beschäftigungen. Kurzum - auf einem Familiendrachenfest kann sich eine Familie den ganzen Tag sauwohl fühlen.
- Fanø
Dänische Nordseeinsel.
Fanø hat sich einst aus einer großen Sandbank gebildet und davon daß das Meer hier sehr flach ist, zeugen viele kleinere Sandbänke, die der Insel vorgelagert sind sowie ein weit begehbares Watt im Süden der Insel. Der Strand mit seinen stattlichen 16 km Länge bietet genügend Platz für alle und sogar ein Linienbus verkehrt auf dem recht harten Sandboden zwischen Rindby Strand und Fanø Bad.
Auf der Insel gibt es auch ein großes Wald- und ein Dünengebiet sowie mehrere Naturschutzzonen.
Von Christian Andersen:

Die Insel Fanø ist in der Drachenszene auch weltweit für eines der größten Drachentreffen bekannt: das INT. KITE FLIERS MEETING FANÖ.
Im Jahr 2003 fand dieses Treffen bereits zum 19. mal statt. - FAQ
Aus dem englischen "frequently asked Question" - bedeutet eine häufig gestellte Frage.
Gerade als Neuling oder Einsteiger in ein spezielles Gebiet gibt es Fragen, die immer wieder auftauchen, z.B. wie funktioniert eigentlich Drachenfliegen in Hallen (ohne Wind und so) ???
Von Horst Saak-Winkelmann:
Die FAQ der NewsGroup de.rec.drachen ist hier zu finden. - Fesseldrachen
Nicht zu verwechseln mit dem Fabelwesen (engl.: dragon) und dem Flugdrachen. Der Fesseldrachen ist ein Drachen der über eine Flugleine mit einem Piloten am Boden verbunden, sozusagen gefesselt ist (manche Powerkiter vergessen dies aber gelegentlich).
- Flaute
Situation ohne Wind.
» Siehe auch: Wind
- Flügelspitze
Die Flügelspitze (Wingtip), ist das meist spitz zu laufende Ende eines deltaförmigen Stabdrachens.
An dieser Stelle tritt meist der Leitkantenstab aus der Tasche und das Segel wird dort abgespannt.
Viele Trickflieger haben einen enormen Respekt vor diesem kleinen Stückchen Drachen, ist es doch Schuld an so manchem "vom Himmel getaummel" weil sich die Flugleinen zum x-ten Male daran verfangen haben.
- Gefahren
Im Drachensport gibt es recht viele davon, allerdings beruhen die meisten auf Selbstüberschätzung.
Die "Standardgefahren" wie Gewitter, Hochspannungsleitungen und Menschenansammlungen stehen in jeder Gebrauchsanleitung.
Eine andere Gefahr ist das unterschätzen der Windkraft. Dieser Fehler kann dem Piloten schon mal heftige Schmerzen zufügen und schlimmeres.
Beachte das der Drachen/die Matte von der Größe und der Zugkraft immer dem Wind angepasst sein sollte.
Das gleiche gilt auch für die Einleiner. Manche der großen Einleiner sind, bei entsprechendem Wind, problemlos in der Lage ein geparktes Auto weg zu ziehen!
- Geschwindigkeit
Formelzeichen v; Die Geschwindigkeit wird als zurückgelegter Weg pro Zeiteinheit definiert. Bei ungleichförmiger Bewegung der entsprechende Differentialquotient v= ds/dt. Die Geschwindigkeit wird im allgemeinen in bezug auf ein als festangenommenes Koordinatensystem gemessen und dann auch als Absolut-Geschwindigkeitbezeichnet, im Gegensatz zur Relativ-Geschwindigkeit, mit der sich zwei Körper gegeneinander bewegen.
SI-Einheit der Geschwindigkeit ist "Meter durch Sekunde"
Weitere Informationen
- Gespannflug
Mehrere Drachen gleichen oder unterschiedlichen Typs werden hintereinander verkettet geflogen
- Gewicht
Masseneinheiten wie Kilogramm (kg), Pound (lb), Unze (oz.)
Das Gewicht eines Drachen trägt auch viel zu dessen Einsatzbereich und Flugverhalten bei.
Weitere Informationen zu Masseneinheiten
- Gewitter
Entladung einer elektrischen Spannung zwischen Wolken, innerhalb einer Wolke oder zwischen Wolke und Erde, begleitet von heftigen Schauern (Regen, Hagel, Graupel), in den USA auch in Verbindung mit den gefürchteten Tornados. Die mittlere Zahl der auf der Erde tätigen Gewitter (besonders in den Tropen) beträgt zu jeder Zeit etwa 2000.
Fliege niemals bei Gewitter - auch entfernte Blitze können Spannung auf die Leinen übertragen.
Berühre niemals Leinen, die über Stromleitungen liegen! Auch hochmoderne Leinen können aufgrund der Luftfeuchtigkeit Strom leiten. Es besteht Lebengefahr!
» Siehe auch: Sicherheitsregeln
- Grundlagen
Bevor man sich an komplizierte Dinge wagt sollte man sich zuerst die Grundlagen aneignen.
Dies gilt sowohl für den Drachenbau als auch für den Drachenflug. Im Lenkdrachenflug nennt man die Grundlagen neudeutsch Basics.
- Haftpflichtversicherung
Versicherungsschutz für den Fall, dass der Versicherungsnehmer wegen eines schuldhaften Verhaltens (mit Ausnahme von Vorsatz), das Personen-, Sach- oder Vermögensschäden zur Folge hat, aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts von einem Dritten auf Schadensersatz in Anspruch genommen wird. Die Haftpflichtversicherung umfasst die Befriedigung berechtigter und die Abwehr unberechtigter Ansprüche.
Für Sachschäden, bis zu deren jeweiligem Höchstbetrag der Versicherer pro Schaden haftet. Der Versicherungsschutz wird gewährt für die in der Police angegebenen Eigenschaften (z. B. Hausbesitzer, Tierhalter) und Tätigkeiten (z. B. Sport, Beruf) sowie für die Erweiterung und Neuentstehung von Risiken.
- Handstellung
Das halten der Hände nebeneinander vor dem Körper - um entspannt Drachenfliegen zu können.
Beim Ausführen von Tricks ist die Handstellung sehr entscheidend, da dabei die Hände schnell vor oder zurück bewegt werden müssen.
Von Carsten Deutschmann:
Beim Fliegen von Lenkdrachen haben sich drei Handstellungen bewährt:
1. Neutral: Ober- und Unterarm bilden einen Winkel von ca. 90°, der Oberarm liegt seitlich am Oberkörper an.
2. Push: Die Hand wird aus der Neutralstellung nach vorn gestreckt.
3. Pull: Die Hand wird aus der Neutralstellung nach hinten gezogen.
Wie weit die Bewegungen ausgeführt werden müssen ist in erster Linie vom Drachen und den vorherrschenden Windverhältnissen abhängig. - Höhenfreigabe
Die maximal erlaubte Leinenlänge (nicht Flughöhe!) beträgt in der Bundesrepublik Deutschland 100 Meter. Bei größeren Längen sind Sondergenehmigungen, sogenannte Höhenfreigaben, notwendig. Diese sind für Drachenfeste vom Veranstalter meist beantragt worden, aber von behördlicher Seite mit zusätzlichen Auflagen verbunden und zeitlich streng begrenzt. Vor dem Einsatz größerer Leinenlängen sind beim Veranstalter die Bedingungen zu erfragen!
- Indoor flying
» Siehe auch: Indoor-Kiting
- Indoor-Kiting
Drachenfliegen in geschlossenen Räumen, meist Sporthallen. Hierfür sind besondere UL-Drachen notwenig, da der Drachen nur durch die Eigenbewegung des Piloten ohne Wind fliegt
- Jochen Müller

Der Mit-Herausgeber dieser Seiten.
Aktiver Pilot ohne Wettkampfambitionen seit 1996, hauptsächlich Lenkdrachen, jedoch outdoor und indoor. Aktiv in Sachen "Drachen im Internet" seit 1998; diverse Net-Projekte:
Kite Page - das Original (www.kitepage.net)
Indoor-Kiting-Portal (www.indoor-kiting.de)
Das freundliche Drachenforum (www.drachenforum.net)
Fremdprojekte:
Pair M&M (www.drachen-mehler.de)
FLD e.V. (www.fld-stack.de)
ehemalige Projekte:
FAQ der Newsgroup de.rec.drachen (zusammen mit HSW)
Die Fundgrube (verwaisten Drachen-Websites ein neues zu Hause geben)
Drachenhomepage-Chronik: Linkliste von Drachenhomepages in chronologischer Reihenfolge.
Weitere Projekte unter www.mueller-websolution.de (gewerblich)
Von Florian Janich:
Sehr netter Drachenflieger aus Wuppertal, der sich unermüdlich für die Verbreitung des Drachenvirus via Internet beschäftigt. So hat er seine eigene Drachenseite (www.kitepage.net) und auch das Drachenforum (www.drachenforum.net) ins Leben gerufen und damit schon viele Drachenflieger glücklich gemacht.
Aber auch neben den virtuellen Bemühungen, setzt sich Jochen Müller für den Drachensport ein - so zum Beispiel mit der Durchführung des Indoorevents IDAY im Frühjahr jeden Jahres in der Unihalle in Wuppertal.
Is'n toller Typ ;-) - Kampfgericht
Wie bei Wettkämpfen wo es nicht nach Stoppuhr üblich ist festzustellen wer der Sieger ist, gibt es auch bei den Drachenwettkämpfen eine Gruppe von Fachleuten welche die gezeigte Leistung bewertet. Man kennt diese Gruppe heute auch als Jury.
- KAP
Abk.: Kite Aerial Photography
» Siehe auch: Kite Aerial Photography
- Kite
Kite = Drachen (auf engl.)
In der Drachenflugszene wird dieser Begriff oft benutzt. bsp. Kite surfen, Kite Sailen, Kite fliegen usw.
Teilweise sind dies bereits eingefleischte Begriffe, welche sich nicht mehr ins Deutsche zurück übersetzen lassen.
- Kite Aerial Photography
Luftbildfotografie mit Hilfe von Drachen; hierbei wird eine Kamera in einer speziellen Halterung (= Rigg) in die Flugschnur eines zugstarken und stabil fliegenden Einleiners (z.B. Dopero, Multi-Flare, Rokkaku, Flowform,... ) gehängt und meist per Funkfernbedienung geschwenkt und ausgelöst.
In Deutschland ist der Weg, auf diese Art und Weise zu Luftbildern zu gelangen, genehmigungsfrei. Dabei liegt die allgemein erlaubte Drachenschnurlänge bei 100 Metern; Ausnahmeregelungen sind aber möglich.
Links zum Thema:
http://www.kite-aerial-photography.de
http://www.dopero.de/
- Kitefliers
auch: Drachenflieger
Menschen, die sich in Ihrer Freizeit auf die Wiese oder den Strand stellen und Drachen an den Himmel stellen und sich und andere Menschen an den bunten Farben der Drachen oder den geflogenen Manövern erfreuen können.
» Siehe auch: Drachenflieger
- Kitoholic
Unheilbar mit dem Drachenvirus infizierter Mensch, der nichts anderes als neue Drachen, das (Drachen-)Wetter oder die nächsten Drachenfesttermine im Kopf hat.
- km
Kurzzeichen für Kilometer; 1 km = 1000 m.
- km/h
Kurzzeichen für die Geschwindigkeitseinheit, Kilometer/Stunde.
- Kraft
Formelzeichen F; Die Kraft ist bei konstanten Massen das Produkt aus Masse und Beschleunigung F=ma.
Allgemeiner ist sie die zeitliche Änderung des Impulses. Die abgeleitete SI-Einheit ist Newton 1N=1kg·m/s2. Wichtige Kräfte im Drachensport sind die Erdanziehungskraft, und die Zugkraft.
- Lärm
Als lästig empfundener Schall. Straßen-, Luftverkehr und Industrie sind die Hauptquellen des Lärms, der bei 65-90 dB(A) liegt.
Lenkdrachen der älteren Generationen haben oft ebenfalls 'Lärm' verursacht. Inzwischen gibts so gut wie keine kommerziell gefertigte Drachen die als Lärmverursacher auftreten.
- Laufgeschwindigkeit
Mit Laufgeschwindigkeit wird die Geschwindigkeit bezeichnet, mit der der Pilot laufen muss und ist im wesentlichen nur beim Indoor-Kiting relevant und unterscheidet sich je nach Indoor-Drachen und Flugstil.
Logischerweise korrespondiert die Laufgeschwindigkeit direkt mit der Erschöpfung des Piloten nach dem Flug.
» Siehe auch: Indoor-Kiting
- Leading
Aus dem englischen Übersetzt: Leading => führend=Durchschuß=Leiten=Zeilenabstand
Siehe auch: Leading edge launch, Leitkante
» Siehe auch: Leitkantenlandung
- Leichtwind
Mit Leichtwind wird Wind mit besonders geringer Stärke zwischen 1 und 2 Bft. (also Windgeschwindigkeiten von ca. 0,9 bis 12,1 km/h) bezeichnet.
Bei Leichtwind können spezielle Leichtwinddrachen oder "normale" Drachen mit guten Leichtwindeigenschaften zum Einsatz kommen.
» Siehe auch: Leichtwinddrachen
- Leinenwinkel
Auch Flug- oder Steigwinkel genannt. Gemessen wird der Winkel in dem die Leine vom Boden zum Drachen verläuft.
- Light wind flying
Fliegen bei Leichtwind.
» Siehe auch: Leichtwind
- Luftaufnahmen
» Siehe auch: Kite Aerial Photography
- Luftbildfotografie
» Siehe auch: Kite Aerial Photography
- Magazine
Zeitschriften die sich mit dem Thema Drachenfliegen oder -bauen beschäftigen.
Zur Zeit (2003) gibt es in Deutschland zwei kommerzielle Magazine, die "Kite&Friends" und die "Sport&Design Drachen".
Außerdem gibt es noch Vereinsmagazine, wie die "HochHinaus" vom DCD oder die sehr unregelmäßig erscheinende "Fang den Wind" vom Drachenclub Berlin.
- Maßstab
Mit Maßstab wird das Verhältnis einer Strecke auf einer Karte oder in einem Plan zur entsprechenden Strecke in der Natur bezeichnet. Die Angabe 1:100 bedeutet also z.B., dass 1cm im Plan 100cm in der Natur entsprechen.
- Megateam
Bezeichnung für ein besonders großes Team (siehe auch Team bzw. Teamflug). Im Jahr 2003 wird versucht mit einem Megateam von ca. 100 Piloten einen Weltrekord im 2-Leiner-Teamflug aufzustellen. Der Rekordversuch findet im Oktober 2003 auf dem Drachenfest in Lünen statt.
» Siehe auch: Teamflug
- MPH
Die amerikanische Einheit für die Geschwindigkeit ist miles per hour (Meilen pro Stunde)
Einheitenzeichen mph
1 mph = 1,6093 km/h
Siehe auch Physik-Lexikon
- Müller, Jochen
» Siehe auch: Jochen Müller
- Nachtfliegen
Bei Zuschauern und Piloten beliebter Programmpunkt vieler Drachenfeste. Nach Einbruch der Dunkelheit werden besondere Drachen ausgepackt und gestartet. Einige Drachen sind hierfür extra mit eigener Beleuchtung oder reflektierendem Material ausgestattet worden. Hier kennt die Phantasie der Einleiner- und Lenkdrachenpiloten kaum Grenzen. Besonderer Leckerbissen sind Nachtflugshows mit Choreografie und Feuerwerk.
- Nähmaschine
Eine Maschine zum Nähen; unterschieden nach der Stichart in Doppelsteppstich- und Kettenstichmaschinen oder in Geradstich- und Zickzacknähmaschinen, nach der Verwendung in Haushalt-, Handwerker- und Industrienähmaschinen. Der Antrieb erfolgt durch Hand-, Fuß- oder Motorkraft.
- Newbie
» Siehe auch: Einsteiger
- NewsGroup
Eine NewsGroup ist ein Diskussionsforum zu einem bestimmten Thema oder für eine bestimmte Benutzergruppe. Die NewsGroup de.rec.drachen soll vor allem den Drachenfreunden in Deutschland für Diskussionen, Tipps und Anregungen offenstehen, jedoch können auch User verschiedenster Länder auf diese deutschsprachige Newsgroup schreibend und lesend zugreifen.
Technisch basiert eine NewsGroup auf dem sog. Network News Transfer Protocol (NNTP) und ist einfach ein weiterer Internetdienst neben Web und E-Mail.
- Newton
Einheit benannt nach Isaac Newton (1643-1727), Engländer.
Ein Newton ist jene Kraft, die man benötigt, um ein Kilogrammstück in einer Sekunde um einen Meter pro Sekunde zu beschleunigen. N = (kg x m)/s²
- Nullwind
Wenn gar kein Lüftchen weht, spricht man von 0 "Null" Wind...
Von Christian Andersen:
Der Begriff "Nullwind" ist eigentlich ein Paradoxon. Mit Nullwind wird die Situation bezeichnet, dass die Windgeschwindigkeit 0km/h beträgt, also kein Wind vorhanden ist.
Insb. beim Indoor-Kiten in der Halle wird häufig von Nullwind gesprochen.» Siehe auch: Windgeschwindigkeit
- Outdoor
Unter Outdoor (kommt aus dem engl. und bedeutet nichts anderes als "draußen") versteht man jeglichen Drachensport, der nicht in der Halle ausgeübt wird. Beispiele: Wiesen, Strand, aber auch Street-Kiting (Drachenfliegen in der City).
- Pairflug
Fliegen zwei Lenkdrachenpiloten synchron oder eine choreografische Abfolge, spricht man von Pairflug. Pairflug ist auch eine anerkannte Wettkampfdisziplin auf nationalen und internationalen Wettbewerben.
Von Ilona Mehler:
Zwei Personen fliegen möglichst die gleichen Drachen.
Die Drachen sollen die gleiche Waageeinstellung haben, damit keine Geschwindigkeitsunterschiede bestehen. Pairflug bedeutet auch synchrones Fliegen. - Patent
Allgemein; Öffentliche Urkunde über die Verleihung eines Rechts; früher Bestallungsurkunde für Offiziere und Beamte; heute Befähigungsnachweis unterschiedlichen Grades für Schiffsführer (Kapitän).
Auch im Drachenbereich gibt es verschiedene Patente, wie z.B. für bestimmte Formen - aber auch für Detaillösungen.
» Siehe auch: Patentrecht
- Patentrecht
Das vom Staat erteilte ausschließliche Recht, eine Erfindung zu benutzen.
Rechtsgrundlage ist in der Bundesrepublik Deutschland das Patentgesetz vom 16.12.1980; zur Geschichte Patentrecht. Dritten ist es verboten, das geschützte Erzeugnis herzustellen, anzubieten, in Verkehr zu bringen, zu gebrauchen oder zu den genannten Zwecken einzuführen oder zu besitzen. Das Gleiche gilt für geschützte Verfahren. Patente werden nur erteilt für Erfindungen, die neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sind. Nicht schutzfähig sind: Entdeckungen sowie wissenschaftliche Theorien und mathematische Methoden, ästhetische Formschöpfungen, Pläne, Regeln und Verfahren für gedankliche Tätigkeiten, für Spiele oder für geschäftliche Tätigkeiten sowie Programme für Datenverarbeitungsanlagen, die Wiedergabe von Informationen, Pflanzensorten oder Tierarten sowie im Wesentlichen biologische Verfahren zur Züchtung von Pflanzen oder Tieren. Dagegen können patentiert ! werden: mikrobiologische Verfahren und die mit ihrer Hilfe gewonnenen Erzeugnisse, ferner Pflanzensorten, die nicht im Artenverzeichnis zum Sortenschutzgesetz (Sortenschutz) aufgeführt sind, und Verfahren zu ihrer Züchtung.
Das übertragbare (auch nur zur Benutzung durch Lizenz) und vererbliche Recht auf das Patent (Patentrecht im subjektiven Sinn) hat der Erfinder oder sein Rechtsnachfolger, der die Erfindung beim Patent- und Markenamt zur Eintragung in die Patentrolle angemeldet hat; der andere kann die Erfindung aber für seinen eigenen Betrieb ausnutzen. Das Patent dauert regelmäßig 20 Jahre; seine Wirkung kann aber im Interesse der öffentlichen Wohlfahrt oder der Staatssicherheit durch die Bundesregierung bzw. die Sicherheitsbehörde (Innenministerium) gegen angemessene Vergütung aufgehoben werden. Im öffentlichen Interesse können unter gewissen Bedingungen ferner Zwangslizenzen erteilt werden. Gegen Patentverletzungen kann der Patentinhaber mit Strafantrag sowie beim Zivilgericht mit Unterlassungs- und Schadensersatzklage vorgehen.
- Physik
Zum Thema Physik im Lenkdrachensport bietet Jochen Müller ein kleines Lexikon auf seiner Kite Page an.
- Pilot / Pilotin
Als Pilot bezeichnet man Lenkdrachenpiloten, die ihren Drachen steuern.
Von Roswitha Petz:
Piloten nennen sich die Drachenfreunde, weil sie einen oder gleichzeitig auch mehrere Drachen lenken können. - Power
Power, eigentlich englisch, jedoch ein schon fast eingedeutschtes Wort, steht für Kraft, Energie, und Stärke und auch Macht.
Im Drachensport wird dieser Begriff eigentlich nur der Zugkraft des Drachens zugeordnet!
» Siehe auch: Zugkraft
- Power-Kiting
» Siehe auch: Powerfliegen
- Powerfliegen
Unter Powerfliegen versteht man das Fliegen mit Drachen entsprechender Grösse bei viel Wind. Auch Powerkiting genannt.
» Siehe auch: Powerdrachen
- Powerkiting
» Siehe auch: Powerfliegen
- Ready to Fly
Ready to Fly = Fertig zum Fliegen (frei übersetzt)
Oft werden für Einsteiger oder Fortgeschrittene von den Läden, oder Herstellern sog. "Ready to Fly" Drachen Sets angeboten, was nichts anderes bedeutet das diese Drachen mit Leinen und Schlaufen ausgeliefert werden.
Also kaufen, auspacken, zusammensetzen, fliegen.
- Regelwerk
Ein Regelwerk zum Austragen eines Dual Line und Multi Line Wettbewerbes findet man hier:
http://www.fld-stack.de
- Regenschirm
Wird im Drachenbau gerne auch mal als Segelersatz verwendet. Die vom Gestänge abgetrennte Bespannung hat direkt eine passende Form für einen Hexagon-Drachen.
Von Horst Saak-Winkelmann:
Darüber hinaus lässt sich von der Bespannung (so wie sie ist) ein Windspiel basteln (an jede Gestängehülse wird eine Schnur befestigt). Das Teil springt bei passendem (Boden-)Wind unkontrollierbar über Wiese/Strand. - Rekorde
Höchstleistungen, und nichts anderes sind Rekorde, gibt es auch im Drachensport immer wieder. So zum Beispiel den Höhenrekord, den größten Drachen, den kleinsten Drachen oder aber auch das größte Drachenteam.
- Saak-Winkelmann, Horst
- Sandwich-Technik
Verschiedenfarbige Stofflagen werden aufeinander gelegt (die dunklen Farben nach oben) und miteinander vernäht. Nach dem Vernähen werden die für das Motiv nicht benötigten Farbschichten an den einzelnen Stellen ausgeschnitten. So entsteht eine Applikation.
» Siehe auch: Applikation
- Sauls
Sauls, Harry C.
Der englische Drachenkonstrukteur Sauls testete im Jahre 1943 für die Marine verschiedene Abwehrsysteme mit Hilfe von Drachen. Die Barrage Kites wurden an Klavierdraht mit 800m Länge hinter Schiffen hergezogen und wurden miteinander verbunden. So entstand eine Art Spinnennetz, welches feindliche Fliugzeuge zum Absturz brachte, weil die Propeller sich in den Leinen verhedderten, oder Flügel abgerissen wurden.
Insgesamt wurden 3300 Luftabwehrdrachen gebaut, wobei die meisten im Laufe des Krieges verloren oder vernichtet wurden.
Der Sauls Barrage Kite besteht aus 4 nebenanderliegenden quadratischen Zellen, an deren Oberkante die 5 Waagepunkte befestigt werden. Das hintere Ende besteht aus zwei nebeneinander liegenden Zellen. Diese beiden Zellenreihen sind durch ein Mittelsegel und 4 Stäbe miteinander verbunden und geben dem Barrage Kite eine Art Flugzeugform. Obwohl der Drachen wegen seiner einfachen Waage nur auf dem Wind liegt, baut er einen heftigen Druck auf und steht wie angenagelt am Himmel.
- Schnurspannung
Eine Leine/Schnur, die unter Zug steht und nicht durchhängt, steht unter Spannung. Beim Drachenfliegen kann man die Schnurspannung wenn sie zu hoch wird sogar hören - die Leinen beginnen zu singen.
Die Spannung für Leinen wird in daN gemessen, was ungefähr Kilogramm gleichzusetzen ist.
Von Carsten Deutschmann:
Schnurspannung ist von einer Schnur aufgenomme Kraft in Längsrichtung.
Flugleinen (Flugschnüre) sollten eine Schnurspannung bis zu ihrer nominellen Bruchlast aufnehmen können.» Siehe auch: Bruchlast
- Schwachwind
» Siehe auch: Leichtwind
- Segelfläche
Die Segelfläche ist beim Powerkiten eine Angabe über die Größe des Drachens.
Je größer die Segelfläche umso weniger Wind braucht der Pilot um z.Bsp. Buggyfahren oder springen zu können.
- Sicherheit
Um die Sicherheit beim Drachenfliegen zu gewährleisten gibt es Sicherheitsregeln.
» Siehe auch: Sicherheitsregeln
- Sicherheitshinweise
» Siehe auch: Sicherheitsregeln
- Sicherheitsregeln
Siehe hier
- Spannweite
Länge von Leitkantenspitze zu Leitkantenspitze (bei gespannten Lenkdrachen) bzw. zwischen den beiden äußeren Punkten (bei z.B. flach ausgebreiteten Lenkmatten).
- Sportgerät
Bei der Ausübung des Drachensportes verwendet man Einleiner, Zweileiner ( Lenkdrachen ), und Vierleiner.
Ohne diese Sportgeräte könnten wir diesen Sport nicht ausüben.
- Standhöhe
Höhe eines Drachens, von der Schlepp- bis zur Anströmkante. Bei Deltas zum Beispiel, die Höhe von den Flügelspitzen bis zur Nase.
- Starkwind
Was der Drachenflieger als Starkwind empfindet ist sehr vom Einzelnen abhängig. Während für eine Trickpiloten 3-4bft Starkwind ist, so spricht mancher Powerkiter erst ab 6-7bft von Starkwind.
Natürlich spielen auch die persönlichen Vorlieben eine Rolle. Für solche Bedingungen gibt es besondere Starkwinddrachen
» Siehe auch: Starkwinddrachen
- Streetkiting
Eine Mischung aus normalem Drachenfliegen auf der Wiese und Indoor Kiting.
Diese Events finden in der Regel mitten in der Stadt auf Marktplätzen statt. Geflogen wird mit speziell präparierten Drachen z.B. verstärkte Indoor Drachen an ca. sechs bis zehn Meter langen Schnüren.
Das besondere beim Streetkiting ist, das der Wind aus sämtlichen Richtungen durch die Gassen weht, das für den Piloten eine enorme Herausforderung ist. Bei Wettbewerben steht die Show im Vordergrund.
Mekka des Streekitings ist Bad Mergentheim in der Nähe von Stuttgart.
- Team
Ein Team besteht aus mindestens 3 Lenkdrachenpiloten (Zwei- oder Vierleiner).
» Siehe auch: Megateam
- Teamflug
Ähnlich wie Pairflug, jedoch mit mindestens 3 Lenkdrachenpiloten.
» Siehe auch: Pairflug
- Teamkampf
Ähnlich dem Pair nur mit deutlich mehr Piloten und Drachen je Team.
Von Florian Janich:
Beim Rokkaku-Teamkampf kämpfen mehrere Teams gegeneinander. Hierbei werden Rokkakus mit mehr als 2m Standhöhe geflogen, wobei es mehrere Piloten gibt, die den Drachen kontrollieren und einen, der dafür sorgt, dass immer genügend Leine vorhanden ist bzw. überschüssige schnell wieder aufwickelt.» Siehe auch: Pairflug
- Umrechnungstabelle
Eine Umrechnungstabelle für diverse im Drachensport nötige Maßeinheiten findet ihr hier.
- Veranstaltung
» Siehe auch: Drachenfest
- Vogelschutzgebiet
Ein dem Vogelschutz dienendes Naturreservat; ist kein rechtlicher Begriff wie Naturschutzgebiet, sondern nur eine allgemeine Funktionsbezeichnung, z. B. für viele Feuchtgebiete (Wasser-Vogelschutzgebiet). In der Bundesrepublik Deutschland gibt es über 1000 Vogelschutzgebiete, die in der Regel nicht sehr groß sind.
Deshalb ist dort das Drachenfliegen nicht erlaubt.
- Walk of Shame
"Weg der Schande" oder Spaziergang zum Drachen, wenn er sich nach einem "Absturz" partou nicht mehr wieder starten läßt. Insbesondere am Anfang einer Trickfliegerkarriere häufige und willkommene Gelegenheit über den Grund der ungewollten Landung nachzudenken.
Von Oliver Kreuzahler:
"Walk Of Shame" ist eine Verballhornung des englischen "Walk Of Fame" (Weg des Ruhms). - Weltmeisterschaften
Wettbewerbe auf internationaler Ebene mit vorhergehender nationaler Vorauswahl.
» Siehe auch: Wettbewerbe
- Werbedrachen
Drachen wurden und werden von vielen Firmen sehr gerne zu Werbezwecken oder als Geschenkartikel verwendet. Besonders im Herbst sieht man in vielen Anzeigen und Schaufenster, die mit Drachen werben. Viele Firmen lassen auch Drachen mit einem Logo bedrucken und verkaufen und verschenken diese an Ihre Kunden. Einige Drachenhersteller haben sich auf die Produktion solcher Werbedrachen spezialisiert.
- Wettbewerbe
Ein Wettbewerb besteht aus einer Reihe von Disziplinen, die alle an einem Ort über einen oder mehrere aufeinanderfolgende Tage ausgetragen werden.
- Wettbewerbsfeld
Die Fläche zwischen den markierten Grenzen soll mindestens den unten wiedergegebenen Abmessungen entsprechen, sollte jedoch möglichst größer sein:
- Für Team- und Paardisziplinen: 110m x 110m ( 360 Fuß )
- Für Einzelpiloten Zweileiner - Disziplinen: 90m x 90m ( 295 Fuß )
- Für Einzelpiloten Mehrleiner - Disziplinen: 75m x 75m ( 245 Fuß )
- Wettkampf
Wettkämpfe gibt es in allen Sportarten und so auch beim Kiten. Es gibt sie auf nationaler und in Teilbereichen sogar auf internationaler Ebene.
» Siehe auch: Wettbewerbe
- Wind
Wind ist meistens eine horizontale Bewegung der Luft. Durch Hindernisse am Boden (Gebirge, Hochhäuser) ist auch eine vertikale (Aufwind) oder schräg auf- bzw. abwärts gerichtete (Berg- und Talwind, Fallwind) Bewegung möglich.
Wind entsteht als Ausgleichsströmung zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten.
Bezeichnet wird der Wind häufig nach der Richtung, aus der er kommt, z.B. NW für Nord-West.
- Windbereich
Gibt den Einsatzbereich eines Drachens an. Jeder Drachen hat eine eigene untere Windgrenze, an der der Drachen gerade noch genug Wind zum Fliegen hat, und eine obere Windgrenze, an der der Wind den Drachen schon fast beschädigen kann.
Beim Kauf oder Bau eines Drachens sollte besonders auf den Windbereich geachtet werden, in dem er später eingesetzt werden soll.
- Windfenster
Bereich um den Piloten, in dem der Drachen fliegen kann; ein Drachen mit großem Windfenster (bis ca. 180°) kann sehr weit nach links und rechts neben den Piloten fliegen ohne dass die Strömung am Segel abreisst. (siehe Strömungsabriß)
- Windfensterbereich
» Siehe auch: Windfenster
- Windfensterende
Das Windfenster ist seitlich dort zu Ende wo der Drachen drucklos wird und zu Boden sinkt/taumelt.
» Siehe auch: Windfenster
- Windfenstermitte
Die Mitte des Windfensters befindet sich direkt in Windrichtung vor dem Piloten (horizontales Zentrum) und dort in der Mitte zwischen dem Boden und der Oberkante des Windfensters (vertikales Zentrum).
- Windgeschwindigkeit
Wird in verschiedenen Einheiten gemessen: m/s, Knoten, Bft. (Beaufort), mph oder km/h
- Windgeschwindigkeitstabelle
Umrechnungstabelle für verschiedene Maßeinheiten wie Beaufort (bft.), Meter pro Sekunde (m/s), Kilometer pro Stunde (km/h), Knoten (Kn) und Miles per hour (mph).
- Windkräfte
Die Kraft des Windes kann jeder jedes Jahr aufs neue in den Medien bestaunen wenn wieder einmal irgendwo auf der Erde ein Tornado ganze Städte verwüstet hat. Aus genau diesem Grund sollte man beim Drachenfliegen immer versuchen den Drachen den vorherschenden Windverhältnissen anzupassen.
- Windmitte
Die Windmitte ist der stärkste Windbereich des Windfenster
» Siehe auch: Windfenster
- Windrichtung
Die Bestimmung der Windrichtung ist beim Drachenstart von entscheidender Bedeutung. Beim Start muss der Pilot mit dem Rücken zum Wind und der Drachen in Windrichtung stehen. Nach dem Start kann der Pilot das Windfenster rechts und links der Windrichtung ausnutzen.
- Windstärke
Angabe der Windgeschwindigkeit in m/s oder km/h üblich (siehe Windstärke-Tabelle); oft findet man auch die Angabe in Beaufort, die aber nur einen ungenauen Schätzwert darstellen kann.
» Siehe auch: Beaufort
- Windstille
Der Zustand Windstille tritt per Definition bei Windgeschwindigkeiten von 0 Bft. (0 - 0,8 km/h) ein.
» Siehe auch: Windstärke
- Zelle
Die Zelle (lat. Cella) = Behältnis oder Kammer
Im Drachensport wird die Zelle hauptsächlich den Luftkammern bei Lenkmatten zugeordnet. Man spricht hier von Zellen (Luftkammern) die sich mit Luft füllen, so dass die Lenkmatten flugfähig werden.
Bild siehe Lufteintrittsöffnung
Siehe auch: Luftkammern
» Siehe auch: Lufteintrittsöffnungen
- Zug
» Siehe auch: Zugkraft
- Zugkraft
Das ist die Kraft die ein Drache entwickelt, wenn er im Wind hängt. Die Größe der Zugkraft hängt von der Größe und der Bauform des Drachen ab.