Material, Drachen Lexikon

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Material, Drachen Lexikon

Die Suche im Drachen Lexikon nach Material brachte 107 Ergebnisse

  • Alufolie

    Alufolie ist eine extrem dünne Metallfolie. Man benutzt die Alufolie meistens zum Einpacken von Lebensmitteln.
    Man kann aber auch Drachen mit Alufolienstreifen verzieren, um im Sonnenlicht schöne Glitzereffekte zu erzielen.

    » Siehe auch: Rettungsdecke

  • Alugestänge

    Alugestänge oder Alustangen, werden wie GFK oder CFK Stangen im Drachenbau eingesetzt. Alustangen sind vom Material her steifer als andere Stangen. Deshalb werden diese häufig bei Drachen eingesetzt, bei denen ein Durchbiegen der Stangen nicht erwünscht bzw gewollt ist. Diese Art von Stangen wird eigendlich nur im Bereich der Einleiner eingesetzt, z.B. bei großen Kastendrachen. Es gibt die Alustangen als Vollstab und als Hohlstäbe.

  • Aluring

    Aluringe werden bzw wurden als Anknüpfpunkt zwischen Waage und Lenkleine genutzt.

  • Aluverbinder

    Ist eine kurze Alustange die als Hohlstab gefertigt wurde. Der Aluverbinder wird als Muffe zwischen zwei Staben benutzt.

  • Angelrutenspitzen

    Eine Angelrutenspitze ist - logisch - die Spitze einer Angelrute. Diese ist konisch geformt und daher spitz zulaufend, wodurch eine starke Flexibilität gewährleistet wird.
    Anm HSW: Im UL-Bau wurden/werden Angelrutenspitze auch schonmal als Leitkantenstäbe benutzt.

  • Bambus

    Besonders bei historischen asiatischen Drachen kommt Bambus als Gestängematerial zum Einsatz. Die Verarbeitung ist schwierig und erfordert einiges an Geschick und Erfahrung.

  • Bambusstäbchen

    » Siehe auch: Bambus

  • Baumarktschnur

    Synonym für eine geflochtene Schnur aus diversen Materialien, auch Maurerschnur genannt. Im Preis billiger als spezielle Drachenschnüre, jedoch erheblich schwerer, bei gleichen Durchmesser deutlich geringere Reissfestigkeit.

  • Baumaterial

    Stangen, Drachentuch (z.B. Ikarex), Verbinder, Endkappen und Leinen sind die Materialien, die man zum bauen oder reparieren eines Drachen benötigt, also auch Baumaterial genannt.


    Von Christian Andersen:
    Alle zum Bau verwendeten Materialien, wie Tücher, Stäbe, Verbinder. Es gibt viele Sorten von Materialen (Tuchsorten, Stäbe usw.), doch erst die gut aufeinander abgestimmte Materialwahl macht einen Drachen zu dem was er ist.

    » Siehe auch: Bauteile

  • Baumwolle

    Baumwolle ist eine aus den Samenhaaren der Fruchtkapseln von Baumwollsträuchern gewonnene Naturfaser und besteht hauptsächlich aus Zellulose. Baumwollsträucher wachsen in subtropischen Klimazonen (Peru, Nordbrasilien und den USA). Die gewonnenen Fasern werden zu Fäden gedreht und dann zu Stoffen verarbeitet.
    Baumwolle ist reißfest, strapazierfähig, lässt sich gut färben und ist besonders saugfähig. Auf Grund der guten Feuchtigkeitsaufnahme sind Textilien aus Baumwolle angenehm zu tragen, nasse Wäsche jedoch trocknet nur langsam. Ungefärbte und ungebleichte Baumwolle wird auch zu kochfesten Textilien verarbeitet, zum Beispiel zu Geschirrtüchern.
    Baumwolle wurde früher als Drachenstoff genutzt, weil man noch keine künstlichen (Kunststoffe) Tücher (z.B. Icarex) kannte. Baumwolldrachen waren z.B. Kastendrachen, die in der Seefahrt als Antennen eingesetzt wurden.

  • Beschichtung

    Das Drachentuch ist mit einem Spezialstoff überzogen, damit das Material besonders Wasser- und Schmutzabweisend ist.

  • Bruchgefahr

    Das Damoklesschwert aller Stabdrachenflieger.

    Eine zu starke Windboe, eine unachtsame Landung oder auch ein zu agressiv geflogenes Manöver können den Bruch eines der Stäbe nach sich ziehen.

    » Siehe auch: Gestänge

  • Bruchlast

    Drachenleinen werden außer durch Material und Qualität vor allem durch Ihre Bruchlast spezifiziert. Dabei handelt es sich um die Zugkraft, die eine unbeschädigte Leine mindestens aushält bevor sie reißt.
    Die Bruchlast ist nicht nur für Piloten zugkräftiger Drachen wichtig. Da Drachen und Leine eine aerodynamische Einheit bilden, wirkt eine stärkere und dickere Leine auch als Windbremse. Daher werden überdimensionierte Leinen nicht nur aus Sicherheitsgründen verwendet, sondern auch um das System "Drachen+Leine" an den Wind anzupassen.


    Von Oliver Kreuzahler:
    Da ich mehrere Jahre lang im Labor für Werkstoffprüfung tätig war, weiß ich, daß man die Kraft, bei der ein Werkstoff reißt, nie exakt vorhersagen kann. Das ist schon bei homogenen Stoffen schwierig aber bei geflochtenen oder gar bei Verbundwerkstoffen absolut unmöglich. Daher geht man folgendermaßen vor:
    Es wird eine Serie von Zerreißprüfungen durchgeführt. Der schlechteste Wert, der innerhalb der statistischen Normalabweichung liegt, wird als "Nennbruchlast" definiert. Alle darüber liegenden Kräfte werden gemittelt und ergeben so den sog. "k-Faktor". Manchmal wir zu diesem Wert noch eine Sicherheitszugabe hinzuaddiert. Tatsächlich reißt ein Werkstoff ungefähr bei Nennbruchlast mal k.

    » Siehe auch: daN

  • Carbonrohre

    Im modernen Stabdrachenbau haben sich als Gerüstverstrebungen Carbonrohre aus CFK weitestgehend durchgesetzt. Carbonrohre sind bei geringem spezifischem Gewicht äußerst steif und hoch belastbar. Neben verschiedenen Abmessungen und Qualitäten unterscheidet man vor allem:
    - pultrierte (gezogene) Carbonrohre, bei denen man die mit Bindemitteln versetzten Kohlefasern durch eine Form hindurchzieht.
    - gewickelte Carbonrohre, bei denen die Kohlefasern um einen Dorn wickelt, der später wieder entfernt wird.
    Gewickelte Carbonrohre weisen durch eine geringere Wandstärke ein geringeres spezifisches Gewicht auf, sind aber nicht ganz so stabil.

    » Siehe auch: CFK

  • Carrington

    Künstliches Drachentuch. Gewicht 42g/qm
    Das Tuch ist weich und dehnbar. Gut geeignet für Einleiner, die nicht so straff bespannt werden sollen.

  • CFK

    Kohlefaserverstärkter Kunststoff; wird im Drachenbau als hochwertiges Gestängematerial in gezogener oder gewickelter Form eingesetzt. Besondere Eigenschaften sind das niedrige Gewicht, sowie die hohe Steifigkeit.

    » Siehe auch: Carbonrohre

  • Dacron

    Starkes Gewebe, das im Drachenbau als Segelverstärkung verarbeitet wird um den Drachen an besonders belasteten Stellen vor Beschädigungen zu schützen.

    » Siehe auch: Dacronband

  • Dacronband

    Dacron wird im Drachenhandel vorzugsweise als meist schwarzes Band in Breiten von 2-10cm als Meterware verkauft.

    » Siehe auch: Dacronverstärkungen

  • Dacronverstärkungen

    Besonders beanspruchte Stellen an Drachen werden meist mit Dacron verstärkt.
    Bei Segeldurchbrüchen wie Stabverbinderausschnitten oder Löchern für Standoffhalter dient die Verstärkung der Überleitung von Kräften auf eine größere Segelfläche und verhindert ein Ausreißen des Segels. An Stellen, an denen sich Segel zwischen zwei Stäben befindet, soll die Verstärkung ein Durchscheuern des Segels verhindern.

  • Dehnung

    Der Begriff Dehnung wird häufig im Zusammenhang mit den Leinen verwendet. Hierbei wird beschrieben, das die Leine unter Last, also wenn der Drache dranhängt und fliegt, länger ist, als ohne Last. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, werden von einigen Leinenherstellern die Leinen vorgereckt (-> länger gezogen).
    Desweiteren wird der Begriff Dehnung auch mit dem Drachen verwendet, nämlich wenn das Drachentuch sich nach vielen Flugstunden weitet, also dehnt. Das kann dann dazu führen, das der Drache knatternde Geräusche macht.

  • Drachenschnüre

    » Siehe auch: Leine

  • Durchbiegung

    Die untere Querspreize ist der am meisten belastete Stab in einem Drachen. Hier werden oft sehr hochwertige Stäbe verwendet, damit diese auch bei einer hohen Durchbiegung starken Stößen - wie Bodenkontakt - standhalten können.
    Beim Durchbiegen wird das Material ungleichmäßig belastet. Herrscht an der einen Seite des Stabes Zug, wird an der anderen Druck auf das Material ausgeübt.


    Von Carsten Deutschmann:
    Wenn ein Stab beim Drachenbau "unter Last" verbaut wird, entsteht eine Durchbiegung.

    Durchbiegungen können erwünscht sein, um der Leitkante eine bestimmte Form zu geben (Profilierung der Leitkante) oder dem Segel auch ohne Wind schon Spannung zu verleihen (durchgebogene untere Querspreize(n)).

    » Siehe auch: Profilierung

  • Dyneema

    Mit Dyneema wird eine hochfeste Polyethylenfaser bezeichnet, welche sich durch ein sehr geringes spezifisches Gewicht auszeichnet. Daher ist Dyneema schwimmfähig.

    Dyneema und Spektra sind gebräuchliche Markennamen für diese Polyethylenfaser.

  • Eckverbinder

    Als Eckverbinder werden die Bauteile bezeichnet welche die Querspreizen mit den Stäben in der Leitkante verbinden. Welcher Art diese Verbindung ist hängt vom Drachen ab. Bei dem einen wird etwas aus Gurtband genäht, beim nächsten wird ein Stück Schlauch genommen. Am gebräuchlichsten sind aber vorgefertigte Verbinder die es in allen Größen zu kaufen gibt.

  • Eddy-Kreuz

    Gestänge-Verbinder, der einen durchgehenden Längsstab mit zwei nach hinten abgewinkelten Querstäben verbindet


    Von Daniel Flinkmann:
    Gestänge-Verbinder, der einen durchgehenden Längsstab mit zwei nach hinten abgewinkelten Querstäben verbindet. Diese Kreuzverbinder werden beim klassischen Eddy und Ace Drachen verwendet, wie auch bei dem Zweileiner Lenkdrachen Hornet und beim Vierleiner Quattro Spin 2.5

  • Endkappe

    Meist aus schwarzem Gummi / Kunststoff; schützt die Stabenden des Gestänges vor Beschädigung.

  • Equipment

    Das ist alles, was der Drachenflieger für einen schönen Tag auf der Wiese benötigt.
    z.B. Drachentasche, Drachen, Flugschnüre, Ersatzstäbe, Ersatzschnüre, Reparaturmaterial, Sitzgelegenheit, Regenausrüstung, Lenkschlaufen usw.

  • Ersatzteile

    Ersatzteile sind einzelne Bauteile, die für defekte Einzelteile benötigt werden.

    » Siehe auch: Bauteile

  • Fadenlaufrichtung

    Gewebter Stoff besitzt zwei Fadenlaufrichtungen, die Richtung der Kettfäden (in diese werden die laufenden Meter abgemessen) und die der Schussfäden.
    In Fadenlaufrichtung ist der Stoff besonders dehnungarm, weshalb der Stoff möglichst so zugeschnitten werden sollte, das die Fadenlaufrichtung mit der Richtung der höchsten Zugbelastung im Drachensegel zusammenfällt.


    Von Johannes Reißer:
    Fadenlaufrichtung ist die Bezeichnung für die Richtung, in der die Schuss und Kettfäden im Drachentuch verlaufen. In richtung dieser Fäden ist das Tuch stabiler und weniger dehnbar. Desshalb sollten sie immer Parallel oder Senkrecht zu besonders stark belasteten Stellen laufen.

  • Fadenstärke

    Die Frage nach der Fadenstärke kommt immer dann auf wenn man sich entschlossen hat einen Drachen selbst zu bauen. Welche nun Schlußendlich die richtige Stärke ist muß jeder für sich entscheiden, die Empfehlungen gehen von 120/2 bis 60er Garn. Wobei die Stärke des Garns zunimmt je kleiner die Bezeichnung wird.
    Man sollte die Stärke in etwa der Beanspruchung und der Nahtvariante anpassen.
    Zum Beispiel ist 120er Garn in Verbindung mit einer geklebten Segelmachernaht absolut ausreichend während das gleiche Garn bei einer einfachen Naht dann wohl zu schwach wäre.
    Ein sehr guter und bewährter Mittelweg ist eine Garnstärke von 80.

  • Fallschirm

    Ein Fallschirm dient dem vernünftigen Drachenflieger entweder als Materialspender (Fallschirmseide) oder als Deko. Kein vernünftiger Mensch würde einen Fallschirm in den Wind halten um zu erleben was passiert.

    Es gibt zwar sehr große Drachen und Matten aber ein Fallschirm ist doch etwas anderes, vor allem weil er von seiner Waage her schon gar nicht darauf ausgerichtet ist vom Boden aus gesteuert zu werden.

  • Flauschband

    Flauschband ist der flauschige Teil des Klettbandes. Auf seiner Haftseite hat es viele kleine Schläufchen aus dünnen Fäden. Mit der Zeit (und der Häufigkeit des Auseinanderreißens) wird das Flauschband zerstört.

    » Siehe auch: Klettband

  • Flechttechnik

    Eine Art Drachenleinen herzustellen. Billigleinen von sogenannten Kaufhausdrachen sind nur verdreht oder verdrillt, was zur Folge hat, dass sich die Leinen nach kurzer Zeit selber entdrillen und reißen können.
    Moderne Drachenschnüre sind geflochten, was sie haltbarer und strapazierfähiger macht.

  • Gaze

    Gittergewebe (ähnlich Fliegengitter), das einzelne Segelpaneele eines starkwindtauglichen Lenkdrachens ersetzt, um den Winddruck zu reduzieren (siehe auch Vented).

    » Siehe auch: Vented

  • Gelenkverbinder

    Der Gelenkverbinder ist ein Stabverbinder der ein Gelenk besitzt, wodurch man zum einen exotische Winkel erzeugen und zum anderen einen Drachen zusammenfaltbar bauen kann.

  • Gestänge

    Das Gerüst des Drachens wird als Gestänge bezeichnet. Bei hochwertigen Lenkdrachen besteht es aus gezogenen oder gewickelten CFK-Rohren. Bei billigerer Kaufhausware und Kinderdrachen kommt oft GFK-Gestänge zum Einsatz. Bei historischen Drachen besteht das Gestänge meist aus Holz, bei asiatischen Drachen oft aus Bambus.

  • Gestängematerial

    Im Drachenbau werden neben den klassischen Materialien wie Bambus, Raminholz und Glasfaser inzwischen echte HighTech-Erzeugnisse verbaut. Der Grundwerkstoff dabei ist die Kohlefaser.
    Bei all diesen "neuen" Stäben und Rohren wird immer versucht ein Maximum an Steifigkeit bei einem gleichzeitigen Minimum an Gewicht zu erzielen.

  • Gewebeband

    Klebeband, welches mit Fasern verstärkt ist. Handelsübliches Gewebeband ist mit einer Art Kunststoffgeflecht verbunden und somit unzerreissbar. Außerdem gibt es Glasfaserverstärkes Klebeband, welches eingeschlossene Glasfasern hat, wodurch das Klebeband sehr stark belastbar ist und gerne für Verstärkungen an Drachen im Kielstabbereich eingesetzt wird.


    Von Dirk Sander:
    Man benutzt es um die recht empfindlichen Drachenstäbe an manchen Stellen zu verstärken.
    Überall dort wo ein Rohr mit einer sog. Innenmuffe verlängert wird treten besondere Scherkräfte auf. Diese Kräfte sind häufig Schuld am Bersten eines Stabes. Wickelt man aber Gewebeband (auch Panzertape) im Bereich der Innenmufe eng um den Stab so werden diese Kräfte von dem Band mit aufgenommen und der Stab hält bedeutend länger.

  • GFK

    Glasfaserverstärkter Kunststoff; wird oft bei einfachen Drachen als Gestängematerial eingesetzt, oder wenn das Gestänge sehr stark gebogen werden soll. Besondere Eigenschaften sind die hohe Biegbarkeit und der niedrige Anschaffungspreis.

  • Glasfiberstab

    » Siehe auch: GFK

  • Gurtband

    Stabilste Verstärkung am Drachensegel; oft an der Drachen-Nase verarbeitet, um bei harten Abstürzen das Durchstechen der Leitkantenstäbe und des Kielstabes zu verhindern.

  • Haken

    Wird im Drachenbau eigentlich kaum eingesetzt, da er im Gegensatz zum Karabinerhaken - der durch eine Feder verschlossen wird - an einer Seite eine Öffnung hat und daher immer die Möglichkeit besteht, dass die eingehängte Leine herausrutschen kann.

    » Siehe auch: Karabinerhaken

  • Hakenband

    Hakenband ist der kratzige Teil des Klettbandes. Bei seiner Herstellung werden kleine Schläufchen aus Plastik zerschnitten, so dass Häkchen entstehen.
    Beim Bau eines Drachen neigt das Hakenband dazu sich mit allem Möglichen und Unmöglichen zu verhaken.

    » Siehe auch: Klettband

  • Kevlar

    Kevlar ist eine Para-Aramid-Faser mit sehr hoher Reißfestigkeit und Hitzebeständigkeit. Daher wird Kevlar zur Erhöhung der Strapazierfähigkeit häufig in andere Materialien eingearbeitet.

  • Klebeband

    Klebeband ist ein meist aus Kunststoff bestehendes Band welches mit einem nicht härtenden Klebstoff beschichtet ist. Eine vielfältige Verwendung findet es bereits im täglichen Leben.
    Folgende Sorten sind im Drachenbau von Bedeutung:
    - Paketband -> ist dieses oft braune etwa 6cm breite Zeug, das man erst durchtrennen muss um an den Inhalt der Lieferung des Drachenhändlers zu kommen.
    - Kreppband -> besteht aus Papier welches mehr oder weniger gekreppt ist. Es eignet sich gut als Fixierung von Bauplänen auf Tischen oder von Stoffen beim Nähen.
    - Doppelseitiges Klebeband -> mit einer Breite von 5-6mm besteht aus einer Folie oder einem Flies welches beidseitig mit Kleber beschichtet ist und auf einer Seite mit einem Deckpapier belegt ist. Verwendet wird es zum Verbinden von Stoffpaneelen bei der Segelmachernaht.
    - Isolierband -> dient eigentlich dem Zweck elektrisch leitende Teile zu isolieren. Im Drachenbau und Flug wird es z.B. eingesetzt um Aussenmuffen auf Stäben gegen verrutschen zu sichern. Der Vorteil des Isolierbandes hierbei ist, dass es flexibel ist und sich gut wieder lösen lässt.

  • Klebstoff

    Wird in unterschiedlichen Arten und Methoden im Drachenbau verwendet.
    Doppelklebeband: Für die Segelmachernaht - um zwei runde Paneele in einem Segeldesign miteinander zu verbinden.
    Prittstift: Als Variante für das Doppelklebeband, ebenfalls für die Segelmachernaht, aber auch für Dacronverstärkungen oder zum Fixieren bei Applikationen.
    Sekundenkleber: Festkleben von Stopperclips oder Endkappen am Gestänge.
    Gewebeklebeband: Fixieren von Stoppern oder Verstärken vom Segel im Kielstabbereich.

  • Klettband

    Klettband besteht eigentlich aus zwei Bändern, dem Flausch- und dem Hakenband, die eine hohe Haftkraft in Bandebene und eine wesentlich niedrigere senkrecht dazu haben.

    Klettband kann (fast) beliebig oft zusammengefügt und wieder getrennt werden.

  • Kohlefaser

    » Siehe auch: CFK

  • Kreuzstück

    Dient der Verbindung von sich kreuzendem Gestänge

    » Siehe auch: Eddy-Kreuz

  • Kunststoff

    Kunststoff (engl. plastic) wird nach einem Vorschlag des DIN (Deutsches Institut für Normung) als Materialien definiert, deren wesentliche Bestandteile aus solchen makromolekularen organischen Verbindungen bestehen, die synthetisch oder durch Abwandeln von Naturprodukten entstehen. Sie sind in der Regel unter bestimmten Bedingungen (Wärme und Druck) schmelz- und formbar.

  • Leine

    Im Drachenbau kommen viele verschiedene Leinen zum Einsatz. Grundsätzlich unterschieden werden diese in einfaserige Leinen (z.B. Nylonschnur), gedrehte Leinen (z.B. Bindfaden) und geflochtene Leinen (z.B. hochwertige Flugleinen oder Waageleinen), die oft auch einen Kernfaden besitzen.

  • Leinenbruchlast

    Die Leinenbruchlast (oder einfach nur Bruchlast) gibt die Zugkraft an, welche eine Leine mindestens halten kann. Eine Leine mit der Bruchlast 70 daN könnte z.B. ein Gewicht von min. ca. 70kg halten ohne zu Reißen.


    Von Markus Müller:
    Die Leinenstärke sollte den Windverhältnissen angepasst sein.
    Gerade, wenn wenig Wind herrscht, sind schwere (>70 daN) ein zusätzlicher Gewichtsnachteil. Jedoch muss bei zunehmendem Wind damit gerechtet werden, dass bsp. 25 daN Leinen irgendwann reissen.

    » Siehe auch: daN

  • Leinenstärke

    » Siehe auch: Leinenbruchlast

  • Lenkschnur

    » Siehe auch: Leine

  • Mantelschnur

    Hohlschnur um am Leinenende die Bruchfestigkeit der Flugleine nicht zu vermindern. Die Leine wird mit Hilfe eines Drahtes durch die Mantelschnur gezogen, anschließend wird eine Schlaufe geknotet. Der entstehende Knoten sitzt daher auf der Hohlschnur und nicht auf der Leine, wodurch diese vor Bruch geschützt ist.

  • Metallringe

    Metallringe werden im Drachenbau zum Beispiel dafür verwandt die Waageleinen einer sog. Dreipunktwaage zusammenzuführen und den Anknüpftampen daran zu befestigen.

  • Müllsack

    Der Müllsack, egal ob gelb, blau oder schwarz, zählt zu den Materialspendern die von preisbewusten Drachenbauern immer wieder im Alltag gesucht werden. So werden aus den Müllsäcken gerne auch mal Drachensegel hergestellt.
    Diese sind dann wirklich sehr leicht aber halt auch nicht besonders robust und bevorzugt im Leichtwind-/Indoorbereich einzusetzen.

  • Mylar

    Durchsichtiges folienartiges Segelmaterial mit Gewebeeinlage, das hauptsächlich bei Lenkdrachen Verwendung findet. Neben seiner geringen Dehnung verleiht es einem Drachen ein sehr hochwertiges Aussehen.

  • Nähgarn

    Zum Nähen der gängigen Nylon- oder Polyestertücher sollte unbedingt Polyesternähgarn verwendet werden. Baumwollgarn kann eingehen, wenn es feucht wird und zu häßlichen Falten und Verformungen im Drachensegel führen. Bei Polyesternähgarn haben sich im Drachenbau Stärken zwischen 60 und 100 bewährt. Die Zahl gibt an, wieviele Meter des Garns ein Gramm wiegen. Je kleiner die Zahl ist, desto stärker ist das Nähgarn.

  • Nahtband

    Nahtband wird beim Drachenbau auf zwei mir bekannte Arten verwendet.
    Bei der ersten wird am Leitkantenende eine kleine Schlaufe aus Nahtband aufgenäht um damit dann die Leitkante zu spannen.
    Im zweiten Fall dient das Nahtband der Optik des Drachen. So werden die Nähte mit denen die einzelnen Segelpanele verbunden sind mit einem farbigen Nahtband abgedeckt und ergeben somit ein besonders Bild.

  • Nieten

    Die Nieten finden sich an Drachen häufig dort wo Schnüre oder auch mal Stäbe durch das Segel geführt werden. Die Nieten schützen dann das Tuch vor Beschädigung durch die Schnur/Stab.

  • Nylon

    Warenzeichen, aus einem Polyamid bestehende Kunstfaser, hergestellt aus Hexamethylendiamin und Adipinsäure. Die Nylonfaser zeichnet sich durch hohe Reißfestigkeit und Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen aus. Auch Formteile werden aus Nylon hergestellt.

  • Nylontuch

    » Siehe auch: Spinnakertuch

  • O-Ring

    Im Drachenbau werden für unterschiedlichste Einsatzzwecke runde O-Ringe aus Aluminium (z.B. zur Segel- oder Leinenabspannung), Keramik (z.B. gleitender Waageschenkel beim TrickTail) oder Gummi (z.B. zum Verbinden von Gestänge an Kreuzungspunkten) verwendet.

  • Pfeilnocke

    Die Pfeilnocke wird auf das Stabende aufgesetzt, jetzt kann man mit der Spannschnur den Stab und das Segel spannen. Die Spannschnur wird dann mit einem Kunststoffschlauch über die Pfeilnocke fixiert.

  • Poly

    » Siehe auch: Polyester

  • Polyamidleinen

    » Siehe auch: Polyamidschnur

  • Polyamidschnur

    Polyamidschnur (PA) verbindet hohe Festigkeit mit hoher Dehnung, quillt aber im Wasser etwas auf und ist nicht beständig gegen UV-Strahlung. Außerdem wird es unter Witterungseinfluß mit der Zeit hart.

  • Polyant

    Hochfestes Polyestergewebe zur Herstellung von (z.B. Drachen-) Segeln. Typisch ist die geringe Diagonaldehnung.

    » Siehe auch: Spinnaker

  • Polyester

    Eine Gruppe von Kunststoffen, die aus solchen organischen Säuren und Alkoholen hergestellt werden, die mindestens zwei Carboxyl- bzw. Hydroxylgruppen im Molekül enthalten; z. B. wird der Polyester Polyethylenterephthalat zur Herstellung von Kunstfasern (Warenzeichen: Diolen, Trevira) und von Folien (Warenzeichen: Mylar) verwendet. Auch die Alkydharze sind Polyester. Wenn die verwendete Säure (oder der Alkohol) ungesättigt ist, kann noch eine polymerisierbare Verbindung (z. B. Styrol) an die Doppelbindungen angelagert werden und so die Makromoleküle stärker vernetzen. So werden die Esterharze ("ungesättigte Polyester") hergestellt. Ungesättigte Polyester werden vielfach als Gießharz verwendet. Dabei wird die flüssige Mischung der Komponenten mit einem Katalysator und Beschleuniger in einfache Formen gegossen, die auch mit Glasfasermatten ausgefüllt sein können, und härtet darin von selbst aus. Durch die eingelagerten Glasfasern wird die an sich schon hohe Festigkeit der Ester! harze noch bedeutend erhöht.

  • Polyesterschnur

    Polyesterschnur/Polyesterfasern sind die vielseitigsten und am häufigsten verarbeiteten synthetischen Chemiefasern. Sie werden aus Glykol und Terephthalsäure hergestellt. Eigenschaften von Polyester sind eine sehr gute Reißfestigkeit, gute Scheuerfestigkeit, ausgezeichnete Formbeständigkeit und gute Elastizität. Es ist fast knitterunempfindlich, säurefest, gut licht- und wetterbeständig und nimmt nur sehr wenig Feuchtigkeit auf.


    Von Johannes Reißer:
    Eine aus Polyester gefertigte Drachenleine, welche im Handel in vielen verschiedenen Stärken erhältlich ist. Diese Leinen eignen sich wegen ihrer guten Dämpfungseigenschaften sehr gut als Flugleinen für Einleiner.
    Zur Herstellung von Waagen oder Lenkdrachenleinen sollte man sie wegen ihrer großen Dehnung nicht verwenden.

    » Siehe auch: Polyester

  • Polyestertuch

    » Siehe auch: Spinnaker

  • Reflexband

    Reflektierendes Klebeband, das auf den Drachen aufgenäht wird um ihn für Nachtflug tauglich zu machen. Durch die Beleuchtung z.B. mit einer Taschenlampe entstehen durch das reflektierte Licht sehr schöne Effekte.

  • Rettungsdecke

    Folie die zum preisgünstigen Bau von Drachen verwendet wird.

  • Ring

    Schlüsselringe oder Aluringe werden im Drachenbau meistens für die Waage eingesetzt. So kann der Ring einfach auf der Waage verschoben werden, und der Drachen - ohne Knoten zu lösen - an die herrschenden Windverhältnisse angepasst werden.

  • Ripstop

    Rip-Stop nennt man Polyamid oder Nylon, das durch regelmäßig eingefügte kräftigere Fäden Lauf-Risse im Gewebe verhindert. Diese Technik ermöglicht trotz großer Reißfestigkeit ein relativ geringes Gewicht der Ware.


    Von Johannes Reißer:
    Ripstop Nylon oder -Polyester hat in regelmäßigen Abständen senkrechte und waagerechte Verstärkungsfäden eingewebt. Diese Fäden verstärken das Tuch, und erschweren es einem Loch oder Riss sich zu vergrößern.

    » Siehe auch: Spinnaker

  • Rohr

    » Siehe auch: Carbonrohre

  • Saumband

    25mm breites Spinnakertuch (meistens auf 100m Rolle) das zwei- oder vierfach gefaltet um die Kanten eines Segelteiles genäht wird (auch mit Hilfe eines Saumapparates), damit diese nicht ausreißen.

    » Siehe auch: Saumapparat

  • Schablone

    Wird benötigt um aus einer Stoffbahn die gewünschte Segelform auszuschneiden. Schablonen werden gewöhnlich aus dicker Pappe hergestellt. Sollen von dem Segelteil größere Stückzahlen ausgeschnitten werden, ist es ratsam die Schablone aus dünnem Holz oder Blech herzustellen.

  • Schmelzperle

    Um zu verhindern, daß Nylon-Leinen an den Enden ausfasern, hat sich die Methode des "Verschmelzens" verbreitet. Dabei wird das Leinenende z.B. durch eine Feuerzeugflamme erhitzt, so daß die einzelnen Fasern zu einer Art "Perle" verschmelzen.

  • Schmelzpunkt

    Als Schmelzpunkt wird die Temperatur bezeichnet, bei der ein Material seinen Aggregatzustand von fest zu flüssig ändert.

    » Siehe auch: Tuch

  • Schnurlänge

    Die Länge der Flugleine(n)
    Bei Lenkdrachen meist 20-40m, bei Einleinern oft auch 100m oder länger.

    » Siehe auch: Leinenlänge

  • Schnurstärken

    Mit der Schnurstärke wird die Reißfestigkeit der Drachenschnur bezeichnet. Die Schnurstärke wird in kp angegeben.

    » Siehe auch: daN

  • Schrumpfschlauch

    Ein aus Thermoplast bestehender Schlauch, unter Wärmeeinwirkung (Fön etc.) "schrumpft" dieser, das heisst sein Durchmesser verringert sich. Einsatzmöglichkeit ist z.B. die Fixierung eines T-Verbinders auf dem Quergestänge. Besonders bei Powerdrachen ist diese Methode, im Gegensatz zu handelsüblichen Stoppern immer beliebter, weil haltbarer.

  • Segelmaterial

    Material aus welchem Segel im Drachenbau gefertigt werden. Als da wären: Spinnaker, Icarex, Ventex, Aigatex, Polyester, aber auch Mylarfolie, Tyvek, Papier oder - wie bei historischen Drachen - Baumwolle, oder aber ganz ausgefallene unkonventionelle Bespannungsmaterialien wie Müllsack, Papier, Rettungsdecke.


    Von Dirk Sander:
    Früher wurde aus Nessel gebaut heute aus High-Tech-Synthetik-Fasern.
    Am Ende soll der Drachen "nur" fliegen.

    Am beliebtesten dürften sein:
    Icarex, Schikara, Chikarex, Ventex, Rippstop-Nylon (meist sind hieraus die sog. Aldibomber hergestellt), Tyvrek (Ist ein Papier welches sich für Einleiner empfiehlt)

  • Segeltuch

    » Siehe auch: Spinnaker

  • Seide

    Seide ist edelste Textilfaser, überwiegend das Erzeugnis des Seiden- oder Maulbeerspinners.
    Die wilde Seide kommt vorwiegend von der Tussahspinne. Ursprungsland China. Der Konkon der Seidenraupe ist aus einem einzigen Faden von ca. 3000 m Länge gebildet. Davon können leider nur 300 - 1200 m eigentliche Seide gewonnen werden.
    Asiatisch, historische Drachen wurden und werden mit Seide bespannt.

  • Spectra

    Ein anderer Markenname für eine Polyethylenfaser.

    » Siehe auch: Dyneema

  • Spine

    "Spine" ist die englische Bezeichnung für den Kielstab (zentraler Mittelstab) eines Drachens, der aber auch gelegentlich in deutschsprachigen Texten verwendet wird. Der Begriff stammt von dem englischen Wort für "Rückrad" bzw. "Wirbelsäule" ab.

  • Spinnaker

    Hochwertiges Segelmaterial aus Nylon- oder Polyesterfasern, meist mit wasserabweisender und luftundurchlässiger Beschichtung; in vielen Farben und Stärken erhältlich (siehe auch meine Drachentücher-Seite)

  • Spinnakernylon

    » Siehe auch: Spinnaker

  • Spinnakertuch

    » Siehe auch: Spinnaker

  • Stäbe

    Die Stäbe bestehen bei Lenkdrachen und Einleinern meist aus gezogenem oder gewickeltem CFK- oder GFK Material. Es kann sowohl Massiv-, als auch Rohrmaterial sein.
    Bei Einleinern kommen manchmal auch Bambus oder Holzstäbe zum Einsatz.

    » Siehe auch: Stabdrachen

  • Stand Off

    Dünner Stab, der das Segel eines Lenkdrachens nach hinten ausstellt; meist ist er zwischen unterer Querspreize und Schleppkante angebracht.

  • Steifigkeit

    Die Steifigkeit bezieht sich bei den Drachen immer auf die Stäbe. Die Stäbe unterscheiden sich in ihrer Steifigkeit nicht alleine durch den Durchmesser sondern auch je nach Hersteller und Form des Stabes gibt es enorme Unterschiede.
    So groß die Unterschiede auch sind so groß ist auch das Einsatzspektrum der einzelnen Stäbe.

    Lenkdrachen und speziel der "Revolution" werden gerne mit einer sehr steifen Leitkante gebaut um ein möglichst direktes und präzises Lenkverhalten zu erreichen. Ist das Gestänge hier zu weich geht sehr viel des Lenkimpulses in die Verformung der Leitkante.


    Von Carsten Deutschmann:
    Die Steifigkeit ist ein Maß für die Auslenkung aus einer Ruheposition beim Anlegen einer bestimmten Kraft.
    Die Steifigkeit von Stäben im Drachengestänge ist vor allen Dingen von der Bauform abhängig:
    - zylindrisch oder konisch
    - gewickelt oder gezogen
    - Wandstärke
    - Durchmesser

  • Steuerleinen

    Flugleinen eines Lenkdrachens; der Zweileiner fliegt nach links, wenn man an der linken Leine, nach rechts, wenn man an der rechten Leine zieht. Drei- oder Vierleiner haben entsprechend mehr Steuerleinen und erfordern eine andere Lenktechnik.

  • Stoff

    Bespannungsmaterial von historischen Drachen. Hierzu wird ein naturweisser Baumwollstoff verwendet. Passend dazu werden historische Drachen nicht aus Kohle- oder Glasfaser, sondern aus Holzleisten - bevorzugt Sitkafichte - gebaut.

  • Stoffsegel

    Segel aus Baumwollstoff eines historischen Drachen.

    » Siehe auch: Stoff

  • Toray

    » Siehe auch: Tuchsorten

  • Tuch

    Der Stoff aus dem das Drachensegel genäht wird.
    Bei klassischen Einleinern wird ein leichtes Baumwolltuch verwendet. Bei allen modernen Drachen wird Spinnakertuch aus Nylon oder Polyester verwendet.

    » Siehe auch: Spinnaker

  • Tuchsorten

    Tuchsorten die zum Bau von Drachen verwendet wurden und werden:
    Icarex, Ventex, Toray, Schikarex, Chikara, Mylar

  • Tyvek

    Weißes Segeltuch, das sowohl bemalt, als auch bedruckt werden kann. Es fühlt sich an wie ein weiches Papier und läßt sich auch so verarbeiten. Besonders beim Drachenbau mit Kindern findet Tyvek Verwendung, da es sich sehr einfach verkleben und bemalen läßt.

  • Verschmelzen

    Das Verschmelzen der Leinenenden wird gemacht, damit die Enden sich nicht auffransen. Verschmolzen wird mit einem Feuerzeug oder mit einer Kerze.
    Dabei wird das Ende kurz in die Flamme gehalten und dann wieder herausgezogen. Die Kunststoffanteile in der Leine werden flüssig und verbinden sich dann dauerhaft mit den Fäden.

  • Waageschnur

    » Siehe auch: Waageleine

  • Wirbelkarabiner

    Zusammengesetzes Bauteil aus einem kleinen Karabiner-Haken und einem drehbaren Wirbel. Wirbelkarabiner kommen meist an drehenden Windspielen zum Einsatz. Der Wirbel soll verhindern, dass sich die Leinen des Windspiels eindrehen und die Drehbewegung blockieren. Früher wurden Wirbelkarabiner auch in Lenkdrachenschnüre eingeknotet. Jedoch haben diese bei einem Leinenriß sehr oft das Segel beschädigt, weshalb man heute auf Ihren Einsatz bei Lenkdrachen verzichtet.

  • X-Verbinder

    Verbindungselement, meist aus Kunststoff, das das Gestänge in Form eines X verbindet.

  • Y-Verbinder

    Verbindungselement, meist aus Kunststoff, das das Gestänge in Form eines Y verbindet.

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