Manöver, Drachen Lexikon

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Manöver, Drachen Lexikon

Die Suche im Drachen Lexikon nach Manöver brachte 157 Ergebnisse

  • 360er

    Diese Flugfigur stammt aus dem Indoor-Drachensport und ist aufgrund des Windfensters (siehe Windfenster) im Freien in der Regel nicht ausführbar. Da es in Gebäuden aufgrund des fehlenden Windes keine vorgeschriebene Flugrichtung gibt, kann der Pilot seinen Drachen wie auf einer Kreisbahn um sich herum fliegen.

    » Siehe auch: Windfenster

  • 540 Flat spin

    Die vollständige Bezeichnung für den 540er. Als Kurzbezeichnung des Tricks hat sich aber 540er etabliert.

    » Siehe auch: 540er

  • 540er

    Der 540er (oder auch 540° Flatspin) ist ein Flatspin, bei dem aber nicht nur eine halbe, sondern noch eine weitere ganze Rotation (180° + 360°) auf dem Bauch liegend durchgeführt wird.

    » Siehe auch: Flat spin

  • Absturz

    Bezeichnet das gewollte oder eher ungewollte Herabfallen des Drachens vom Himmel. Mit Glück endet es ohne Schaden.


    Von Stephan Labahn:
    Der Absturz ist ein meist harter Aufprall auf den Boden, nachdem ein Flugmanöver fehlgeschlagen ist. Der Absturz kann zu Beschädigungen am Gestänge und Segel führen.

    Von Ralph Joh:
    Unbeabsichtige Landung nach dem Verlust der Kontrolle über den Drachen. Eines der Manöver, die jeder Drachenflieger sofort beherrscht.

    Von Markus Müller:
    Beim Absturz (oder auch Crash) handelt es sich um das oft unliebsame Ende eines Fluges welcher in der Schlussphase etwas ausser Kontrolle geraten ist. Diese Erfahrung dürfte jedoch jeder Pilot schon gemacht haben :-)

  • Ali

    Bei dem Ali handelt es sich meines Wissens um einen Reverse Coin Toss.
    Das heißt es ist ein "umgekehrter" Coin Toss. Der Drachen steht auf der linken Flügelspitze, die rechte Flügelspitze steht in der Luft. Nun wird leicht an der rechten Leine gezogen, sodass die rechte Flügelspitze anfängt in Richtung Boden zu sinken. Genau in diesem Moment wird scharf an der linken Leine gezogen. Wenn man nun noch ausreichend Leinendurchhang gibt, sollte der Drachen nun einen Ali vollführen.

  • Allee

    Ist ein reverse coin toss.

    » Siehe auch: Ali

  • Angle slot

    Ist eine 45 Grad nach unten eingeflogene Slotmaschine.

    » Siehe auch: Slot Machines

  • Axel

    Ein Axel ist eine flache, schnelle 360°-Drehung des Drachens, wobei dessen Vorderseite zum Boden zeigt. Er beginnt und endet mit der Nase zum Piloten.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Beim Axel dreht der Drachen sich auf dem Bauch um 360°.
    Es gibt unterschiedliche Methoden den Axel einzuleiten.
    Eine Standardmethode geht von einem "Snap Stall" aus.
    Das heißt, der Drachen steht nach einem "Strömungsabriss" (Stall) ohne Fahrt in der Luft.
    Die Schleppkante ist dann parallel zum Boden/Horizont.
    Die auslösende Hand gibt etwas Leine, wodurch sich der Drachen schräg stellt und sich etwas flach legt.
    Darauf folgt ein Zugimpuls mit der gleichen Hand, durch den die Rotation ausgelöst wird.
    Von entscheidender Bedeutung ist nun, dass unmittelbar nach dem Impuls beide Leinen entlastet werden, um eine freie Rotation des Drachen zu ermöglichen.
    Sehr wichtig ist diese Leinenentlastung und man muss je nach Windstärke dem Drachen auch entgegengehen. Hilfreich ist es erst am Windfensterrand zu üben.
    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)
    Eine Animation gibt es unter http://www.prismkites.com/new-site/axel.htm

  • Axel take off

    Der Drachen startet sofort mit einem Axel. Der Drachen steht auf den Flügelspitzen. Du gibst ihm einen kurzen Zupf mit einer Hand gefolgt von einem festen Zug mit der anderen, so ähnlich wie bei einem Standard Axel.
    Der Drachen sollte sich in die Luft schwingen und axeln.
    Dieses Manöver kann sofort in eine Landung übergehen, indem man auf den Drachen zugeht, wenn die Flügelspitzen parallel zum Boden sind. Das letztere wird auch "Miguel Rodrigez Coin Toss" genannt, da es ursprünglich ein "Coin Toss" war.

  • Axel to Fade

    » Siehe auch: Fade

  • Axel-Back

    Ein Axel-Back ist ein Paar von Half Axel's, einer in jede Richtung.

  • Back Spin

    Rotation auf dem Rücken: Ausgehend von der "Fade" Position (Drachen auf dem Rücken, Nase zum Piloten) bringt man den Drachen durch Ziehen an einer Leine in eine Rotationsbewegung. Das Gelingen dieses Manövers ist zu einem guten Teil Drachenabhängig.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Der Drachen liegt auf dem Rücken in der Fadeposition und wird in eine horizontale Rotation versetzt. Wobei die Leinen bei der Drachennase bleiben.

    Die Rotation wird durch einen Zug mit einer Hand ausgelöst. Eine beschleunigende Bewegung wie beim Anwerfen eines Rasenmähers, ist eine Variante, die häufig zum Ziel führt. Timing, Geschwindigkeit und Stärke des Zuges sind sehr drachenabhängig.
    Bei einigen Drachen ist der Backspin kaum ausführbar.
    Durch vorherige Entlastung mit der impulsgebenden Hand senkt sich der entsprechende Flügel, was die Rotationseinleitung erleichtert. Für eine freie Rotation ist eine Entlastung beider Leinen erforderlich. In Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit, muss man auf den Drachen zugehen.
    Nach erfolgter 360° Drehung, kann der nächste Backspin eingeleitet werden.
    Bei multiplen Backspins ist der Erste der schwerste.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Back Spin Start

    Der Backspin Start wird auch Tornado genannt

    » Siehe auch: Tornado

  • Backflip

    Den Drachen mit der Nase nach oben zeigend durch schnelles Entlasten beider Steuerleinen auf den Rücken kippen.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Der Drachen liegt auf dem Rücken mit der Nase vom Piloten weg. Die Leinen verlaufen über die Schleppkante.

    Die einfachste Variante einen Drachen in den Backflip zu legen ist es den Drachen, wenn er mit der Nase nach oben fliegt durch kurzes Beschleunigen und blitzschnell darauf folgendes Entlasten beider Steuerleinen auf den Rücken zu kippen.
    Entscheidend für das Gelingen des Tricks ist die Geschwindigkeit der Armbewegungen.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

    » Siehe auch: Popturtle

  • Backspin Kaskade

    Ähnlich der Axel-Kaskade wird der Drachen in der Rückenposition (Fade) erst in die eine und dann in die andere Richtung gedreht.

    Im Prinzip sind das alternierende Einzelbackspins. D.h. der Backspin muß nach einer Rotation in den Fade gestoppt werden, um eine Auslösung in die andere Richtung zu ermöglichen.
    Durch dieses Abbremsen senkt sich auch schon der Flügel zum Auslösen in die andere Richtung.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Backturn

    Nach meinen Informationen ist Backturn nur eine andere Bezeichnung für den Fade.

    » Siehe auch: Fade

  • Barrel roll

    Der Drachen dreht sich um den Kielstab, die Nase zeigt zum Piloten.

    Die Barrel Roll beginnt mit einem Halbaxel, bevor die Nase des Drachens ganz vom Piloten wegzeigt, wird mit der anderen Hand in den Fade gezogen. Dadurch hat der Fade eine Schräglage. Mit dieser Hand wird jetzt weiter gezogen und die andere nachgelassen.
    Dadurch beginnt die Drehung um den Kielstab.
    Im Gegensatz zum Backspin wird hier kein Leinendurchhang gegeben, man geht eher rückwärts.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Basic

    Bezogen auf das Drachenfliegen wird der Begriff "Basic" gebraucht um die Grundlagen zu beschreiben. Start, Landung, rechts, links....

    » Siehe auch: Grundlagen

  • Basic landing

    Der Drachen landet gleichzeitig auf beiden Flügelspitzen.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Der Drachen landet gleichzeitig auf beiden Flügelspitzen.

    Der Drachen wird mit einem "Snap Stall" dicht über dem Boden gestoppt. Durch zügiges Zugehen auf den Drachen, sinkt dieser ab und landet idealerweise mit beiden Flügelspitzen gleichzeitig auf dem Boden. Die Ausführung wird mit zunehmender Windgeschwindigkeit und Nähe zur Windfenstermitte schwerer.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Basic launch

    Der Drachen wird auf dem Rücken auf die Wiese gelegt, aufgestellt, ohne dass er direkt startet. Wenn nun an beiden Leinen gleichzeitig gezogen wird, startet der Drachen senkrecht in den Himmel..... ein Basic Launch ist vollzogen.

  • Basics

    Grundlegende Flugmanöver - Start, Landung, Looping, Geradeausflug & liegende Acht

    » Siehe auch: Grundlagen

  • Bauchlandung

    Eine Bauchlandung bringt den Drachen auf seiner Bauchseite (Waageseite) zu einem kontrollierten Stopp, wobei die Nase des Drachens vom Piloten weg zeigt.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Eine Bauchlandung bringt den Drachen auf seiner Bauchseite (Waageseite) zu einem kontrollierten Stopp, wobei die Nase des Drachens vom Piloten weg zeigt.

    Der Drachen wird mit der Nase senkrecht nach unten geflogen, kurz vor dem Boden beschleunigt und sofort wieder an beiden Leinen entlastet. Der Drachen liegt nun, mit der Nase vom Piloten wegzeigend, mit dem Bauch auf dem Boden. Bei höheren Windgeschwindigkeiten müssen die Armbewegungen sehr schnell ausfallen, damit der Drachen nicht mit der Nase in den Boden gerammt wird.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

    Siehe auch: Belly landing

    » Siehe auch: Pancake

  • Bauchstart

    » Siehe auch: Dead Launch

  • Belly

    Engl. für "Bauch"; gemeint sind alle Manöver, welche auf dem "Bauch" geflogen werden.... bsp. Belly Launch usw...

  • Belly landing

    Der Drachen soll mit mit dem Bauch flach zum Boden fliegen, seine Nase zeigt von Dir weg.
    Fliege den Drachen nach unten, bringe die Arme dabei hinter dich. Kurz bevor der Drachen mit der Nase in den Boden saust, schnellst Du mit beiden Armen nach vorn. Der Drachen wird dann auf seinem Bauch gleiten. Am besten funktioniert das bei leichtem Wind.

  • Belly launch

    Start aus der Bauchlage (z.B. nach einem Pancake). Eine Hand wird etwas weiter nach hinten gehalten als die andere, nun kann der Drachen durch gleichmäßigen Zug an beiden Leinen (Rückwartslaufen bzw. -gehen) gestartet werden, wobei sich der Drachen drehen wird, so dass die Nase nach oben zeigt.

    » Siehe auch: Belly pop

  • Belly pop

    Start aus der Bauchlage (z.B. nach einem Pancake). Der Drachen sollte dabei eventuell in einer Hälfte des Windfensters liegen, hier z.B. die linke Hälfte. Die Nase sollte etwas nach rechts (Windfenstermitte) zeigen. Nun stark an der rechten Leine ziehen und der Wind fasst in den Drachen und er "springt" hoch.

    » Siehe auch: Belly launch

  • Berkeley hop

    Andere Bezeichnung für "Sleeping Beauty Launch".

    » Siehe auch: Sleeping beauty launch

  • Black hole

    Das Manöver beginnt mit einem rechten Snap Spin beim Abwärtsfliegen so daß die Nase nach rechts zeigt. Jetzt sollte der Drachen ca. 3 m über dem Boden sein. Bevor Du die rechte Hand nach vorn bewegst um die rechtwinklige Drehung zu vollenden, ziehe aggressiv an der linken Leine. Damit beginnst Du den Abwärtsflug und ziehst den Drachen aus der Drehung. Jetzt drücke sofort die rechte Hand nach vorn! Die obere Leine darf während des Abwärtsfluges nicht gespannt sein, gehe also notfalls auf den Drachen zu.
    Man kann die Drehung nach rechts auch mit einem Push der linken Hand einleiten. Dann ziehe nach der 90 Grad Drehung mit der linken Hand und drücke gleichzeitig die rechte Hand nach vorn.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Black hole ist eine Zweipunktlandung aus dem Abwärtsflug.

    Beim Abwärtsflug wird dicht über dem Boden kräftig an einer Leine gezogen und dabei die andere nachlassen. Dadurch dreht sich der Kite fast um den Kielstab auf den Rücken. An beiden Leinen wird er so wieder herausgezogen, dass er genau mit den Flügelspitzen auf dem Boden zum Stehen kommt.
    Diese Landung ist nicht ungefährlich!

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Bodenarbeit

    Mit Bodenarbeit werden "Manöver" bezeichnet, die direkt am Boden stattfinden. Häufig werden wird Bodenarbeit aber auch verwendet, um eine Leine, die sich z.B. am Wingtip verheddert hat, zu befreien.

  • Cartwheel

    Wagenrad, dieses Manöver kann man nutzen, um den Drachen aus der Position - Drachen am Boden, auf dem Bauch, Nase vom Piloten weg - wieder auf die Flügelspitzen zu stellen.
    Dazu werden die Steuerleinen angezogen, so daß der Drachen auf der Nase balanciert werden kann. Durch einen Impuls mit einer Leine "rollt" der Drachen über die Leitkante auf die Flügelspitze und kann wieder gestartet werden..


    Von Karl-Heinz Heide:
    Beim Cartwheel vollführt der Drachen am Boden eine Drehung von der Leitkante auf beide Flügelspitzen.

    Der Drachen liegt mit einer Leitkante auf dem Boden, die Nase sollte zur Windfenstermitte zeigen und der nach oben zeigende Flügel etwas nach hinten gerichtet sein. Wird nun an der Leine des nach oben zeigenden Flügels gleichmäßig und lang gezogen, während die andere Hand Leine gibt, rotiert der Drachen über seine Leitkante auf die Flügelspitzen.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Cascade

    Eine Cascade ist eine Serie von Axel-Backs, die den Drachen im Windfenster nach unten bringen.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Eine Cascade ist eine Aneinanderreihung abwechselnd rechts- und linksherum geflogener Half Axels. Der Drachen verliert dabei an Flughöhe. Die Cascade beginnt mit einem Halbaxel z.B. aus einem Spin Stall.
    Wichtig ist die Position des Drachens vor dem nächsten Half Axel!
    Der obere Flügel muss leicht zurückgelehnt und die Nase etwas nach oben zeigen. Die Half Axels werden ansatzlos aneinander gereiht.
    Zum Üben kann es hilfreich sein, zwischen den einzelnen Half Axels eine Gerade zu fliegen, diese mit zunehmendem Erfolg zu verkürzen und schließlich wegzulassen. Bei einer perfekten Cascade sehen die Half-Axel ansatzlos aus und die Set-up moves sind nicht mehr wahrnehmbar und die Drachennase bewegt sich horizontal nur minimal.
    Um Druck aus dem Segel zu nehmen und eine absteigende Cascade auch in der Windfenstermitte zu erreichen, muss man evtl. auf den Drachen zugehen.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

    » Siehe auch: Axel-Back

  • Clock

    Das ist eine Drehung des Drachens auf der Stelle.
    Man fliegt einen Vierleiner Drachen in die Höhe, dreht diesen um 90° und stoppt den Drachen. Das wiederholt man vier mal, also eine 360° Drehung auf der Stelle.

  • Coin toss

    Münzwurf - Dieses Manöver beginnt mit dem Stand des Drachens auf einer Flügelspitze. Mit der nach oben stehenden Seite wird ein Axel ausgelöst und nach dem Axel erfolgt eine Landung auf dieser Flügelspitze.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Beim Coin toss springt der Drachen am Boden, mittels eines Half Axels, von einer Flügelspitze zur anderen.

    Der Drachen wird auf einer Flügelspitze balanciert. Dabei sollte der Kielstab ungefähr waagerecht sein. Nun wird an der oberen Flügelseite scharf gezogen und an der unteren Leine gegeben. Der Drachen vollführt einen Half Axel am Boden. Durch einen Schritt auf den Drachen zu, landet dieser mit der anderen Flügelspitze auf dem Boden.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

    » Siehe auch: Ali

  • Combination Tricks

    Tricks, die aus einer (festen) Abfolge mehrerer Tricks bestehen, nennt man Combination Tricks.

  • Combination turn

    Der Combination Turn ist eine Kombination aus Push und Pull Turn, d.h. mit der einen Hand wird gezogen, die andere Hand wird gestoßen. Durch gezieltes dosieren dieser Bewegungen kann der Turn besonders präzise geflogen werden.

  • Comète

    Beim Comète wird der Drachen nach einem Halb Axel, wenn die Nase vom Piloten wegzeigt, in Richtung Fade gezogen, bevor er die Fadeposition erreicht herumgeworfen in Richtung Backflip und bevor er den Backflip erreicht herausgezogen und es folgt der nächste Halb Axel. Die Halb Axel sind alle in die gleiche Richtung.

    Man beginnt mit einem Halb Axel, der mit der selben Hand herausgezogen wird. Mit der Gegenhand wird der Drachen in Richtung Backflip herumgeworfen und bevor er die Position erreicht, folgt der nächste Halb Axel.
    Wichtig ist durch Rückwärtsgehen kein oder kaum Leinendurchhang zu geben, damit der Drachen nicht eine der Positionen (Meistens Backflip) einnimmt.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Continuous Axel

    Der Drachen axelt so, dass er am Ende des einen gleich wieder in der Stellung für den nächsten Axel ist. Das ist eine Kombination zwischen Axel und "Wegstreckenbewegung"

    » Siehe auch: Axel

  • Crash

    engl. für Absturz

    » Siehe auch: Absturz

  • Crazy Copter

    Beim Crazy Copter wird der Drachen über einen halben Vorwärts Jo-Jo in eine umgekehrte Fade Position (Drachen liegt auf dem Rücken, Nase zeigt aber vom Piloten weg, wie nach einem halben Backspin) gebracht und dann sofort in eine Rotationsbewegung versetzt.

    Man fliegt den Drachen ziemlich weit nach oben (fast bis zum obersten Punkt), lässt ihn kurz (aber nur ganz kurz) ein Stückchen in Richtung Backflip kippen um ihn dann sofort vehement nach vorne in Richtung Vorwärts-Jo-Jo zu ziehen. Man lässt aber den Jo-Jo nicht ganz einwickeln, sondern nur halb und zwar so weit, dass der Drachen auf dem Rücken liegt.
    Die Nase des Drachens zeigt vom Piloten weg. Sobald der Drachen so liegt, kommt sofort ein Zug von der rechten oder linken Steuerleine, damit der Drachen angedreht wird und rotiert. Nach einem Backspin wird der Drachen wieder herausgeklappt.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Cuckoo clock

    Das ist ein aus dem Axel herausgeflogener Fade. Durch gezielte und wiederholende Armbewegungen leitet man einen Flick Flack ein.

  • Dead Launch

    Start aus der "toten Position" (Drachen auf dem Bauch, Nase zum Piloten).
    Eine der ungünstigsten Positionen, um einen Zweileiner ohne Hilfestellung wieder zu starten. Verschiedene Drachenbauer haben sich (z.T. mit Erfolg) bemüht einen Wiederstart durch z.B. stark gekrümmte Leitkanten zu ermöglichen. Trotzdem ist dies meist ein materialmordendes Manöver dem ein Walk of Shame oft doch vorzuziehen ist.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Start aus der "toten Position" (Drachen auf dem Bauch, Nase zum Piloten).

    Durch sehr kräftiges und schnelles ziehen an beiden Leinen wird versucht, den Drachen dazu zu bewegen, seine Nase etwas zu heben. Ein kurz darauf folgender Zug an beiden Leinen stellt den Drachen dann auf, um weiter zu fliegen.
    Die Impulse müssen sehr schnell aufeinander folgen und es gehört einige Übung dazu.

    Anmerkung:
    Eine der ungünstigsten Positionen, um einen Zweileiner ohne Hilfestellung wieder zu starten. Dies ist meist ein materialmordendes Manöver und ein Walk of Shame ist doch vorzuziehen.

    Text entstand im Drachenforum.net Trickflug

  • Double Axel

    Beim Double Axel dreht der Drachen zwei, statt einer Umdrehung, dies geschieht ohne erneuten Zug nach der ersten Drehung.

    Während der ersten Rotation, die mit viel Schwung ausgelöst wurde, bewegt man sich auf den Drachen zu, damit auch für die zweite Drehung noch genug Leinendurchhang vorhanden ist.

  • Drachenstart

    Bei einem Lenkdrachen stellt man den Drachen zum Starten auf beide Flügelspitzen und startet den Drachen durch kräftiges Ziehen an den Leinen. Bei Einleinern kann man den Drachen entweder aus der Hand starten und dann langsam Leine geben, oder man wickelt erst die Leine ab, knotet das Ende an den Bodenanker, befestigt den Drachen am anderen Ende und lässt ihn dann losfliegen.

    » Siehe auch: Start

  • Drehpunkt

    Als Drehpunkt wird die Stelle bezeichnet die beim Fliegen eines Loopings der Mittelpunkt des beschriebenen Kreises ist. Bei sehr Drehfreudigen Drachen liegt der Drehpunkt bei engen Loopings weit innerhalb des Drachensegels. Bei Vierleinern kann er sogar genau in der Mitte des Drachens liegen.
    Bei Drachen die nicht sehr drehfreudig sind, oder wenn man größere Kreise fliegt liegt der Drehpunkt außerhalb des Drachens.

  • Dual line tricks

    » Siehe auch: Zweileiner Tricks

  • Ecke

    Eine Ecke wird eine so enge Kurve genannt, die durch Push oder Push/Pull Kombination so eng geflogen wird, dass man optisch eine Ecke anstatt einer Kurve erkennen kann.

  • Einhandaxel

    Axel, geflogen mit nur einer Hand. Hierzu werden beide Flugleinen an einer Hand befestigt (Daumen oder Zeigefinger und kleiner Finger) und der Drachen so gesteuert.

  • Fade

    Der Drachen liegt in der Luft auf dem Rücken und zeigt mit der Nase zum Piloten hin.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Beim Fade liegt der Drachen auf dem Rücken, Nase zum Piloten.

    Zwei Standardmethoden für den Fade:

    Beim Axel to Fade wird der Drachen, wenn die Nase vom Piloten wegzeigt, mit beiden Händen in den Fade gezogen. Manche Piloten nehmen auch nur die Gegenhand zum Ziehen.

    Beim Pancake to Fade ist es ähnlich, wenn der Drachen flach auf dem Bauch liegt, wird er mit beiden Händen in den Fade gezogen.
    Die Steuerung im Fade braucht viel Gefühl. Wird an einer Leine vorsichtig gezogen, hebt sich die entsprechende Leitkante.
    (Achtung Leinen sind gekreuzt!)
    Damit wird der Drachen seitlich stabilisiert.
    Will die Nase nach unten, wird auf den Drachen zugegangen, ist der Fade stabil kann man durch Rückwärtsgehen den Fade auch steigen lassen.

    » Siehe auch: Rising Fade

  • Fade Launch

    Der Drachen wird zum Starten aus der Pancake/Belly-Lage (auf dem Boden) direkt in den Fade gezogen. Im Fade liegend steigt der Drachen hoch (Rising Fade).
    Siehe auch: Pancake

    » Siehe auch: Rising Fade

  • Flapjack

    Der Drachen macht direkt aus der Startposition am Boden eine Lazy Susan und landet wieder.

    Der Drachen steht auf den Flügelspitzen am Boden. Dann zieht man etwas an den Leinen, um die Nase des Drachens etwas auf den Piloten zukippen zu lassen (geht aber nur wenn der Wind nicht zu stark ist).
    Wenn der Drachen etwas nach vorne gekippt ist, zieht man stark an und lässt gleich wieder locker, sodass sich der Drachen in den Backflip legt. Dann löst man sofort eine schnelle Lazy Susan aus und landet den Drachen wieder auf den Flügelspitzen.

    Video : http://www.prismkites.com/new-site/flap-jack-mpg.avi

    Text entstand im Drachenforum.net Trickflug

  • Flat spin

    Der Flatspin gehört in die Gruppe der Bauchdrehungen. Beim Flatsping macht der Drachen auf dem Bauch (Belly) liegend eine halbe (180°) Drehung. Zu Beginn der Rotation zeigt die Drachennase vom Piloten weg.
    Der Drachen wird senkrecht nach unten geflogen, dann wird ausreichend Leine gegeben, so dass der Drachen in die Bauchlage gleitet. Eine Hand wird beim Leinegeben jedoch schon etwas eher (schlagartig) abgestoppt, so dass der Drachen in die Rotation geht.

    » Siehe auch: 540er

  • Flatspin

    » Siehe auch: Flat spin

  • Flic-Flac

    Bei dem Flic-Flac wird der Drachen immer abwechselnd in den Fade und den Pancake gebracht.

  • Flip Over

    Der Drachen liegt am Boden auf einer Seite oder er steht auf der Nase. Ziehe an dem Flügel, der in die Luft ragt. Das wird den Drachen auf die andere Seite werfen. Lasse den Flügel, der jetzt nach oben zeigt, nach hinten fallen indem Du diesen Arm etwas in Richtung des Drachens bewegst. Ziehe jetzt scharf an dieser Seite und gehe gleichzeitig mit dem anderen Arm nach vorn. Der Drachen sollte jetzt so liegen das er beim Anziehen der Leinen wieder auf den Flügelspitzen steht..


    Von Florian Janich:
    Versuche immer in Richtung auf die Mitte des Windfensters zu zu springen. Sei vorsichtig, dass Du bei dem Versuch nicht eine Leitkante zerbrichst!
    Dieses Manöver ist sehr nützlich um sich aus Abstürzen zu retten. Die Alternative wäre immer zum Drachen zu laufen.

    » Siehe auch: Cartwheel

  • Floating

    Floating nennt man den durch Gehen in die Windrichtung gebremsten Sturzflug des Drachens.
    Geeignet zum Raumgewinn bei wenig Wind, da man beim Floating in der Regel weiter in Windrichtung gehen kann, als man beim Pumpen verbraucht hat.

  • Floating backturn/Otis

    » Siehe auch: Otis

  • Flugfigur

    Ein Flugfigur kann eine Pflichtfigur oder auch ein ausgeübter Trick sein.

    » Siehe auch: Flugmanöver

  • Flugmanöver

    Gezielte und reproduzierbare Bewegung eines oder im Teamflug auch mehrerer Drachen. Die meisten Flugmanöver werden mit mehr oder weniger fantasievollen Namen beschrieben. Bei Lenkdrachenwettkämpfen werden stets mehrere vorher definierte Flugmanöver zwingend verlangt (Pflichtprüfung).
    Gegenteil von Flugmanöver = Absturz.


    Von Florian Janich:
    Das Nachfliegen von geometrischen Formen aber auch Trickkombinationen.

    » Siehe auch: Flugfigur

  • Flugrichtung

    Die Richtung, in die ein Drachen fliegen kann. Bei Zweileinern ist es hauptsächlich geradeaus - dahin wo die Nase zeigt (wenn man mal die Tricks beiseite lässt).

    Vierleiner haben keine bevorzugte Flugrichtung - sie können in jede erdenkliche Richtung fliegen - rechts, links, geradeaus und auch rückwärts.

  • Fly away

    Der Fly away wird sehr gerne bei leichten Winden benutzt, um wieder Meter nach vorne zu gewinnen.
    Der Drachen wird an den oberen Rand des Windfensters gebracht, dann wird er senkrecht Richtung Boden geflogen, wobei man während der Drachen nach unten fliegt nach vorne geht. Man sollte jedoch nicht zu schnell gehen, da sich der Drachen dann in den Pancake legen könnte.

  • Fountain

    Die Fountain ist eine Serie von Half-Axels (siehe auch Cascade), ein großer Unterschied der Fountain zur Cascade ist jedoch, dass bei der Fountain keine Höhe verloren wird sondern eher Höhe gewonnen wird. Der Drachen "purzelt" also nicht vom Himmel wie es bei der Cascade der Fall ist sondern "klettert" quasi das Windfenster hoch.

    » Siehe auch: Cascade

  • French toast

    Nach einem "Belly landing", beide Leinen gleichzeitig gleichstark anziehen und sofort wieder Leine geben. Der Drachen sollte aufspringen (wie im "Belly pop" siehe dort) und durch das Nachgeben der Leinen in einen "Fade" kippen (siehe dort).
    Jetzt vorsichtig einen Impuls mit einer Leine geben, damit der Drachen um 180° in die normale "Backflip"-Position (siehe "Backflip") dreht. Beide Leinen anziehen, um aus dem Backflip zu recovern.

    » Siehe auch: Belly landing

  • Frontflip

    Der Drachen liegt auf dem Bauch in der Luft, Nase zeigt zum Piloten.

    Möglichkeiten für einen Frontflip:
    Nach einer halben Barrelroll.
    Nach einem Spinaxel viel Leine geben.
    Den Drachen ziemlich hoch fliegen, kurz in den Backflip, kräftig ziehen und wieder Leine geben.

    Text entstand im Drachenforum.net Trickflug

  • Fruit roll up

    Der Drachen wird nach oben geflogen, nach hinten eingewickelt, eingewickelt nach unten geflogen und über eine Pancake Position wieder in den Fade ausgewickelt.

    Man fliegt nach oben und rollt den Drachen ins Yoyo (überdrehter Backflip), fliegt dann eingewickelt senkrecht Richtung Boden, macht dort einen Pancake und zieht den Drachen wieder zurück wie beim Pancake to Fade. Der Drachen wickelt sich aus (dreht sich 1,5 mal um seine Querachse) und liegt am Ende im Fade.

    Video: http://www.prismkites.com/new-site/edit-fruit-rollup.avi

    Text entstand im Drachenforum.net Trickflug

  • Full Monty

    Der Full Monty ist eine Kombination aus Spinaxel, Frontflip, Yoyo in den Backflip und einer Lazy Suzan.

    Text entstand im Drachenforum.net Trickflug

  • Grape Vine

    » Siehe auch: Flic-Flac

  • Half Axel

    Half Axel ( Halber Axel ):
    Der Drachen wird von links nach rechts bis über die Mitte des Windfensters geflogen. Um etwas Druck aus dem Segel zu nehmen, geht man einige Schritte auf den Drachen zu.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Der Drachen ändert seine horizontale Flugrichtung durch einen Halbaxel um 180 Grad und fliegt entgegengesetzt weiter.

    Der Halbaxel wird immer mit dem oberen Flügel ausgelöst und ähnelt in der Ausführung dem normalen Axel, wobei hier der vorbereitende Stall entfällt.

    Im Horizontalflug wird etwas auf den Drachen zugegangen um den Druck aus dem Segel zu nehmen, dann wird oben zur Vorbereitung etwas nachgelassen und anschließend durchgezogen, wobei die andere Hand sofort Leinendurchhang gewährt.

    Am Anfang wird mehr am Windfensterrand geübt, auch ist es hilfreich, wenn die Nase beim Auslösen ungefähr auf 10 bzw. 14 Uhr zeigt. Später sollte man 9 bzw. 15 Uhr anstreben auch kann das vorbereitende Nachlassen des oberen Flügels entfallen.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

    Eine Animation gibt es hier

  • Helikoptern

    Man fliegt den Drachen zum höchsten Punkt des Zenits. Dann zieht man fest an beiden Leinen, der Drachen wird noch ein Stück an dem vorher erreichten hinausfliegen ( über dem Kopf ) . Jetzt wird der Drachen von alleine in die Position des Helikopters bewegen. Damit der Drachen nach unten rotieren kann und sich dabei die Leinen nicht vertüddeln, geht man ein, zwei Schritte vor.

  • Insane

    Insane ist eine "kontinuierliche" Lazy Susan, bei der eine Leine unter Spannung bleibt und der Drachen auf dem Rücken helikoptert.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

    » Siehe auch: Lazy Suzan

  • Jacob's Ladder

    Jacob's Ladder ist eine Trickkombination aus:

    einem halben Backspin,
    einer halben Rolle in den Backflip,
    einer halben Lazy Susan,
    einer halben Rolle in den Fade
    und wieder von vorne.

    Wer's richtig schön machen möchte, wechselt bei jedem Durchgang die Drehrichtung von BS und LS.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Jakobs Leiter

    » Siehe auch: Jacob's Ladder

  • Jump

    Sprung beim Powerkiten. Hier wird der Lift vom Drachen benutzt, um sich nicht nur nach vorne, sondern auch nach oben ziehen zu lassen.

    Vorsicht! Nur jumpen, wenn genügend Erfahrung mit dem Kite vorhanden ist!

  • Kite walk

    Der Lenkdrachen steht auf beiden Flügelspitzen am Boden. Nun wird abwechslend durch kurzes Anziehen der rechten bzw. linken Leine eine Flügelspitze angehoben, etwas zum Piloten hingezogen und wieder abgestellt. Der Drachen läuft auf den Flügelspitzen vorwärts. Der "Kite walk" läßt sich gut bei entsprechender Musik in Balletts integrieren.

  • Kreispräzision

    Kreispräzision ist eines der Bewertungskriterien bei Lenkdrachenwettkämpfen, sofern in den zu fliegenden Präzisionsfiguren Kreisbahnen vorkommen. Dabei wird nicht nur die Form der Kreisbahn bewertet (je präziser desto besser), sondern auch die Geschwindigkeit (je konstanter desto besser).

  • Landungen

    pl. von Landung (sing.), Manöver, die den Drachen kontrolliert zu Boden bringen und dort belassen.

  • Lazy Suzan

    Rotation auf dem Rücken: Durch schnelles Entlasten beider Steuerleinen klappt der Drachen auf den Rücken (Back Flip).
    Durch dosiertes Ziehen an einer Leine wird der Drachen in Rotation versetzt. Eine Trickleine kann hier hinderlich sein.

  • Leading edge launch

    Der "Leading Edge Launch" (deutsch: "Leitkantenstart") bezeichnet eine bestimmte Form des Starts.
    Der (Delta-)Drachen liegt auf einer Leitkante am Windfensterrand. Die Nase zeigt von der Windfestermitte weg nach außen. In dieser Lage wird die nach oben zeigende Flügelspitze zum Piloten hin geneigt und anschließend der Drachen durch Zug an beiden Leinen (und eventuell ein paar Schritten rückwärts gehend) gestartet.

  • Leitkantenlandung

    Eine Leitkantenlandung bringt den Drachen auf einer der Leitkanten zu einem kontrollierten Stopp am Boden, dabei berührt eine der beiden Leitkanten den Boden in ihrer vollen Länge.

  • Lenkbefehle

    Alles, jeder noch so kleine Impuls den Pilot in die Leinen gibt, sei es ziehen oder stoßen ist ein Lenkbefehl.

    » Siehe auch: Lenkbewegung

  • Lenkbewegung

    Lenkbewegung bei Lenkdrachen

    Wenn man vorsichtig an der rechten Leine zieht, so fliegt der Drachen nach rechts, zieht man links, wird er nach links fliegen.

    Man kann aber den Drache auch hin und her pendeln lassen, dass macht man indem man durch leichtes ziehen und nachgeben der rechten und linken Leine.
    So hält man den Drache im oberen Windfenster und bekommt ein Gefühl für die Lenkbewegungen.

    Man sollte immer nur eine Leine vorsichtig ziehen und nachlassen, zum Lenken niemals beide Leinen gleichzeitig ziehen!


    Von Ilona Mehler:
    Drachen werden durch Ziehen der linken oder rechten Schnur gelenkt.
    Anfänger sollten den Drachen im oberen Bereich des Windfensters nur mit sehr kleinen Lenkbewegungen nach links oder rechts fliegen. Möchte man den Drachen am oberen Windfenster "parken ", so sollte die Drachenspitze nach oben zeigen, dann hält man beide Schnüre gleichlang, also die Hände nebeneinander.So erlernt man am schnellsten das Verhalten und Reagieren eines Drachens.

  • Lenkmanöver

    » Siehe auch: Lenkbewegung

  • Lenktechnik

    Die Lenktechnik hängt ab vom Drachen, Windgeschwindigkeit, Flugmanöver und persönlichen Vorlieben.

    Die Technik gibt es nicht. Es gibt, wenn überhaupt, nur Empfehlungen.

  • Lenkwege

    Damit wird der Weg bezeichnet den die Hand des Piloten zurücklegt um den Drachen beispielsweise eine 180 Grad Wendung machen zu lassen. Je nach eingesetzter Technik bzw. Drachen sind diese Wege mal länger mal kürzer.
    Man kann in etwa folgende Grundregeln aufstellen:
    Je kleiner ein Drachen umso kürzer die Lenkwege.
    Je kürzer die Lenkwege eines Fullsize-Drachens um so radikaler sein Flug und Trickverhalten.

  • Lifter

    Lifter ( Rising Backflip )

    Der Drachen liegt in der Backflip Position und steigt nach oben.

    Dieser Trick geht nur mit bestimmten Drachen ( Bauartbedingt ).
    Die Steuerung ist mit dem dem Rising Fade vergleichbar, die Leitkantenseite an der leicht gezogen wird hebt sich, nur sind hier die Leinen nicht gekreuzt!

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Loop

    Das ist eine Drehung des Drachens. Es wird also ein Kreis geflogen.

  • Looping

    Einfacher Looping: Drachen starten, bis fast zum Zenit fliegen, eine Hand so lange anziehen, bis der Drachen einen kompletten Kreis geflogen ist. Danach beide Hände wieder blitzschnell auf gleiche Höhe bringen.
    Enger Looping: Je nach Drachentyp die Hände 20 cm und mehr zum Körper hin versetzen. Je weiter die Hände voneinander entfernt, desto enger der Looping.
    Weiter Looping: Die Hände nur wenige Zentimeter zum Körper hin versetzen. Der grösste Looping berührt fast den Windfensterrand und hat einen grossen Tempo-und Zugkraftwechsel.

  • Loops

    » Siehe auch: Loop

  • Magic carpet

    Ein Magic Carpet ist ein Start aus der vorherigen Bauchlandung heraus.
    Man zieht ruckartig beide Leinen, daraufhin erhebt sich der Drache auf dem Bauch liegend wie ein Magic Carpet (fliegender Teppich) in die Luft! Wenn man nun eine Hand zurückzieht, neigt der Drachen sich zur Seite und man kann mit einer scharfen Wende direkt nach oben fliegen.

  • Manöver

    Als Manöver wird eigentlich jede eigenständige Flugbewegung eines Drachens bezeichnet. Wird in der "Drachensprache" aber eher selten verwendet.
    Beispiel:
    Der Drachen startet.
    Er fliegt einen Kreis.
    Er landet.

  • Miguel Rodrigez Coin Toss

    » Siehe auch: Axel take off

  • Mutex

    Ursprünglich von Trickpilot und Waageguru Andy Wardley im angloamerikanischen Sprachraum geprägter Begriff einer Trickkombination aus 306° Flatspins und Flic Flacs.
    Im deutschsprachigen Raum hat sich unter diesem Namen die Kombination von halben Lazy Susans und halben Back Spins eingebürgert.

  • Neutralstellung

    Mit Neutralstellung wird die Handhaltung beim Drachenfliegen bezeichnet. Bei Zweileinern sind die Hände auf exakt gleicher Höhe und üben keinerlei Lenkbewegung aus.

  • Olli

    » Siehe auch: Ali

  • Otis

    Nach meinen Informationen ist Otis (bzw. auch "Floating Backturn") nur eine andere Bezeichnung für den "Rising Fade".

    » Siehe auch: Rising Fade

  • Pancake

    Mit Pancake wird die Landung des Drachens auf dem Bauch (Nase vom Piloten weg zeigend) bezeichnet.
    Der Drachen wird senkrecht nach unten geflogen, je nach Wind sollte der Pilot nun schon auf den Drachen zulaufen. Kurz bevor der Boden erreicht wird, werden beide Arme nach vorne geworfen und der Drachen wird sich auf den Bauch legen.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Als Pancake wird heute generell die (relativ flüchtige) Drachenposition auf dem Bauch liegend / Nase vom Piloten weg genannt; unabhängig davon, ob der Drachen sich in der Luft oder am Boden befindet.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Pflichtfiguren

    Pflichtfiguren in animierter Form

  • Poison Ivy

    Der Lenkdrachen wird in der Windmitte senkrecht nach unten geflogen. An der Stelle, wo dieser Trick ausgeführt werden soll, mit den Leinen beidhändig dosiert pushen (drücken, nach vorne gehen). Der Drachen gleitet dann in die Bauchlage, wobei er mit der Nase von dem Piloten wegzeigt. Bevor der Drachen komplett in Bauchlage liegt, durch starkes pullen (beidhändig an den Leinen ziehen) und sofortiges Nachgeben, den Drachen in die Rückenlage bringen (die Nase des Drachens zeigt nun in Richtung des Piloten). Fertig.

    » Siehe auch: Flic-Flac

  • Popturtle

    Fliege den Drachen nach oben und ziehe mit beiden Armen, dann verlängere die Leinen wieder, indem Du schnell beide Arme nach vorne schiebst (Ausgangsposition). Das bewirkt das der Drachen sich auf den Rücken legt, also die Nase zeigt vom Piloten weg.

  • Power-Lazy

    Die Power-Lazy bzw. Power-Lazy-Susan ist eine mehrfache Lazy Susan, also eine Drehung des Drachens im Backflip.

    Die Power-Lazy-Susan wird immer wieder einen neuen Drehimpuls gegeben wenn der Drachen fast wieder in der Backflip-Position ist und die Nase noch vom Piloten wegzeigt.

    » Siehe auch: Lazy Suzan

  • Powerdive

    Man fliegt den Drachen von einem oberen Eckpunkt des Windfensters, in den gegenüberliegenden, unten liegenden Eckpunkt des Windfensters.

    oder

    Man fliegt zu dem höchsten Punkt des Zenits, lenkt den Drachen in eine Kurve, jetzt fliegt der Drachen, ohne die Geschwindigkeit zu verringern, in Bodennähe. Bevor der Drachen abstürzt, lenkt man diesen wieder so, dass er wieder nach oben fliegt.

    » Siehe auch: Sturzflug

  • Pull

    Unter Pull versteht man das Ziehen an einer Seite der Schnüre beim Fliegen von Lenkdrachen (Zwei und Vierleiner).

  • Pull turn

    Beim Pull Turn (englisch, "Zug-Ecke") wird mit dem Lenkdrachen eine "scharfe" Ecke durch schnellen und kurzen Zug an einer Leine geflogen. Ein Zug an der rechten Leine bewirkt eine Ecke nach rechts.

  • Pull up

    » Siehe auch: Powerdive

  • Push

    Unter Push versteht man das Drücken (Nachgeben) an einer Seite der Schnüre beim Fliegen von Lenkdrachen (Zwei und Vierleiner).

  • Recover

    Ein Recover dient dazu, den Drachen nach Tricks (in der Luft) oder Abstürzen (am Boden) wieder in eine flug- oder startfähige Lage zu bringen.

    » Siehe auch: Absturz

  • Rev 3D Launch

    Der Rev ist auf der Leitkante gelandet. Um ihn wieder zu starten und das ganze etwas spektakulärer aussehen zu lassen, nimmt man beide Handles in die linke Hand. Nun wird die untere rechte Leine mit der rechten Hand schnell angezogen und der Drachen macht eine flache Drehung auf den Piloten zu und kann dann - wenn die Handels wieder in den richtigen Händen sind - weitergeflogen werden.
    Vorsicht, die Leinen können schneiden, deshalb am besten den Finger, mit dem die Leine gezogen wird mit etwas Klebeband umwickeln und so vor Verletzungen schützen!

  • Rev Axel

    Vergleichbar mit dem Axel beim Zweileiner. Eine durch einen kurzen Impuls an einer Seite geflogene Drehung auf dem Bauch liegend um die Mittelachse, bei durchhängenden Leinen.

    » Siehe auch: Axel

  • Rev Flat spin

    Eine flache Punktrotation mit einem Revolution oder einem ähnlichen Drachen, auch Axel genannt.

    » Siehe auch: Axel

  • Reverse

    Ich nehme das Beispiel einer Pflichtfigur:
    Diese vorgegebene Pflichtfigur kann auf Ansage auch reverse geflogen werden, dass Bedeutet: Die gezeichnete Pflichtfigur darf spiegelbildlich geflogen werden.

  • Reverse 3 point spike

    Ähnlich dem "Reverse spike"
    Der Drachen fliegt mit Tempo mit der Nase nach unten an der Seite des Windfensters. 2,5 bis 3 m über dem Boden ein starkes Ziehen mit der inneren Hand und ein gleichzeitiges leichtes Drücken mit der äußeren Hand. Das lässt den Drachen eine 1/4 Umdrehung machen, fast einen Half Axel in Richtung auf das Zentrum des Windfensters, wobei die innere Flügelspitze in den Boden gedrängt wird.
    Kurz bevor sich der Drachen in den Boden schiebt wird ein "pop up" durchgeführt. Nun wird mit der äußeren Hand der linke Flügel zur Außenseite hingezogen. Dadurch landet der Drachen "aggressiv" auf beiden Flügelspitzen.

  • Reverse spike

    Der Drachen fliegt mit Tempo mit der Nase nach unten an der Seite des Windfensters. 2,5 bis 3 m über dem Boden ein starkes Ziehen mit der inneren Hand und ein gleichzeitiges leichtes Drücken mit der äußeren Hand. Das lässt den Drachen eine 1/4 Umdrehung machen, fast einen Half Axel in Richtung auf das Zentrum des Windfensters, wobei die innere Flügelspitze in den Boden gedrängt wird.

  • Reverse turtle

    Den Drachen dazu vom Zenit senkrecht nach unten fliegen, beide Hände nach vorne werfen, damit der Drachen waagerecht liegt und gleichzeitig in Windrichtung laufen, damit er weiter rotiert, bis er auf dem Rücken liegt.
    Ein leichter Zug an einer Leine kann jetzt eine Rotation um 180° einleiten, dann liegt der Drachen im normalen Backflip (oder Turtle).

    » Siehe auch: Backflip

  • Rising Back Flip

    » Siehe auch: Lifter

  • Rising Fade

    Der Rising Fade ist im Prinzip nichts anderes als ein Fade. Der Drachen liegt auf dem Rücken, Nase zum Piloten. Aber beim Rising Fade steigt der Drachen in dieser Lage weiter nach oben.

    » Siehe auch: Fade

  • Rixel

    Den Drachen zum Windfensterrand fliegen, wenn er am Rand zu stallen beginnt mit der inneren Hand einen kurzen Push ausführen und sofort zurück nach Neutral. Der Drachen sollte auf den Bauch und dann weiter auf den Rücken rollen.
    Zum Recovern an beiden Leinen ziehen.

  • Rogallo axel

    » Siehe auch: Axel take off

  • Rokkakukampf

    Alte japanische Tradition - wurden früher allerdings Dorfkämpfe um Wasser oder Nahrung ausgetragen, geht es heute nur noch um den Spaß.
    Mehrere Rokkakus werden mit einer vorher bestimmten Leinenlänge in die Luft gelassen und müssen sich gegenseitig vom Himmel holen. Hierbei gilt aber: nur die Drachen kämpfen miteinander - auf dem Boden wird nicht getreten, gekniffen oder ähnliches!
    Durch gekonnte Flugmanöver wird versucht, dem Gegner in die Waage zu fliegen und ihn somit abstürzen zu lassen. Sieger eines Rokkakukampfes ist derjenige, dessen Rokkaku als letzer den Boden berührt.

    In den letzten Jahren gewinnt der Rokkakukampf eine immer größere Beliebtheit auf Drachenfesten.
    Möglich sind auch Teamkämpfe, bei denen mehrere Drachenflieger einen großen Rokkaku lenken und gegen eine oder mehrere andere Mannschaften antreten.

  • Rolling Cascade

    Es wird abwechselnd Backflip / Lazy Susan nach rechts und links geflogen.

    Der Drachen wird in den Backflip geaxelt, z.B. Halbaxel nach Rechts, den linken Flügel erst dann axeln, wenn die Nase schon bei ca. 5 Uhr steht, dadurch dreht sich der Kite in den Backflip.
    Mit der gleichen Hand ( links) wird eine Lazy Susan ausgelöst und wenn der Drachen sich wieder aufrichtet wird nach der anderen Seite in den Backflip geaxelt usw.

  • Roto ( Rotating) Fade

    » Siehe auch: Back Spin

  • Side slide

    Der Drachen schwebt durch das Windfenster mit den Flügelspitzen parallel zum Boden.

  • Simultanflug

    Unter Simultanflug versteht man das gleichzeitige Fliegen mehrerer voneinander unabhängiger Lenkdrachen.
    Simultandrachenflieger fliegen meist jeweils einen Lenkdrachen an einer Hand. Manche sogar einen dritten der dann mit der Hüfte gesteuert wird und schaffen es so, ganz alleine Darbietungen zu fliegen, die sonst nur Teams vorbehalten wären.
    Der weltweit bekannteste Drachenflieger ist Ray Bethell, der mit seiner Kunst bereits die ganze Welt bereist hat und zahlreiche Preise gewann.
    Der wohl berühmteste deutsche Simultanflieger ist Holm Gottschling aus Neuss, der in seiner aktiven Zeit populäre Geschichten, wie "Märchen aus 1001 Nacht" oder "Das Phantom der Oper" in simultangeflogene Drachenballets umgesetzt hat.

  • slack

    slack bedeutet übersetzt soviel wie entspannt oder locker. Genauso sollte die Leine sein, wenn man von "slack" spricht, also mit "Leinendurchhang"

  • Sleeping beauty launch

    Wenn der Drachen im Fade (Rückenlage und Nase zum Piloten) auf dem Boden liegt, zieht man kräftig an einer Leine und lässt die andere locker. Der Drachen dreht sich nun um 180° auf den Rücken (Halber Backspin). Sofort wenn die halbe Drehung abgeschlossen ist zieht man kräftig an beiden Leinen. Der Drachen richtet sich auf und startet.

  • Slide

    Der Drachen schwebt ein kurzes Stück mit den Flügelspitzen parallel zum Boden.


    Von Karl-Heinz Heide:
    Beim slide (side slide) gleitet der Drachen im Idealfall horizontal, mit den Flügelspitzen parallel zum Boden, durch das gesamte Windfenster.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Slot Machines

    Bei der Slot Machine fliegt man den Drachen waagerecht in Richtung Windfensterrand. Dann löst man an der oberen Flügelspitze einen half Axel aus. Sobald der Drachen auf dem Bauch liegt zieht man an der gleichen Leine wieder, und der Drachen macht eine schnelle 540° Drehung auf dem Bauch in entgegengesetzter Richtung (des Axels) und fliegt dann in entgegengesetzte Richtung als am Anfang weiter.
    Für diesen Trick benötigt man sehr viel Gefühl.

  • Snap Stall

    Der SnapStall ist ein Strömungsabriss des Drachens und die Grundtechnik für fast alle Tricks die man mit Drachen durchführen möchte.

    Der Snapstall wird durch eine Push/Pull Kombination inititiert. Wenn man Ecken bzw. Knackige Ecken fliegen kann muss man diese Push/Pull Kombination nur aggresiver und etwas überpowered durchführen um einen Snapstall zu erhalten.
    Hierbei reisst die Strömung ab und der Drachen verharrt für einen Moment an der momentanen Stelle.

  • Snap-Backflip-Landing

    » Siehe auch: Snap-Wusch-Landing

  • Snap-Wusch-Landing

    Die Snap-Wusch-Landing oder auch Snap-Backflip-Landing ist eine Kombination von 3 Manövern.

    Man fliegt in Richtung Boden und dreht den Drachen sehr schnell mit der Nase nach oben und führt dabei einen Snapstall mit direktem Leinengeben aus, um den Drachen mit Wucht in den Backflip zu werfen. Danach zieht man den Drachen an um ihn aus dem Backflip auf seine beiden Flügelspitzen zu stellen.

    Diese Landeart hilft den Drachen überall im Windfenster zu landen.

  • Spike

    Der Drachen steht auf nur einer Flügelspitze.

  • Spike landing

    Dort unterscheidet man zwischen Horizontel Spike Landing: Der Drachen wird aus einer horizontalen Flugbewegung auf einer Flügelspitze gelandet.

    Vertikal Spike Landing: Der Drachen wird aus einem vertikalen Flug auf nur einer Flügelspitze gelandet.

  • Spin

    Ein ganz eng geflogener Looping.

  • Spin axel

    Eine der einfachsten Formen einen Axel zu machen.
    Der Drachen fliegt einen oder mehrere Spins (Punktrotation). In dem Moment wo einer der Flügel senkrecht nach oben zeigt gibt man an diesem einen kleinen Zugimpuls. Der Drachen wird daraufhin einen sehr schnell ausgeführten Axel vollziehen.

  • Spin double axel

    Wie beim Spin Axel; nur wird die Rotation mit nur einem Impuls doppelt ausgeführt.

    » Siehe auch: Spin axel

  • Spin stall/landing

    Der Spin Stall ist ein Stall, der durch einen Spin ausgelöst wird. Der Drachen wird aus dem Flug heraus in einen schnellen Looping (Spin) gesteuert, danach verliert der Drachen Druck und stallt (dies kann durch Nachvornegehen unterstützt werden).
    Wenn der Spin Stall dicht genug über dem Boden durchgeführt wird, kann der Drachen anschließend leicht durch weiteres Nachvornegehen gelandet werden.

    » Siehe auch: Stall

  • Stall

    Beim Stall befindet sich der Lenkdrachen im Schwebezustand, d.h. er bewegt sich weder nach vorne noch sinkt er rückwärts hinab. Das Halten des Drachens im Stall ist eine besonders wichtige Übung, um die feinfühlige Drachenkontrolle zu erlernen. Desweiteren ist der Stall Ausgangslage für verschiedene weitere Tricks (wie z.B. den Axel).

  • Start

    (engl. launch) Manöver, das den Drachen in den Flugzustand bringt. Kann vom Boden aber auch aus der Hand (z.B. Wurfstart) durchgeführt werden.

  • Steuerübungen

    » Siehe auch: Lenkbewegung

  • Stop

    Eines der besonders spektkulären Flugmanöver ist der plötzliche Stop des Drachens in der Luft und mitten im Windfenster aus voller Fahrt heraus.

    Bei Zweileiner-Lenkdrachen geschied dies mittels dem Snap-Stall, bei Vierleinern ist es ein ausbalancieren zwischen Haupt- und Bremsleinen.

  • Stunt

    Ein Stunt bei Drachen kann sein einfach nur ein Trick (Axel, Fade...) oder aber eben auch das was man im Volksmunde unter Stunt versteht.
    So sind Powerkiter durchaus in der Lage so waghalsige Manöver mit sich und dem Drachen zu fliegen das man die durchaus als Stunt bezeichnen könnte.

  • Sturzflug

    Ein aus dem Zenit fliegender Drachen, der sich in hoher Geschwindigkeit dem Erdboden nähert.

  • Superstart Flip

    Der Drachen liegt auf dem Bauch, Nase zum Piloten, die Schnüre verlaufen oberhalb des Drachens. Mit einer kompletten Lazy Susan wird der Drachen gestartet oder auf die Flügelspitzen abgestellt.

    Die Schnüre werden etwas angezogen, damit der Drachen nur noch auf einer Leitkante aufliegt. An dieser Seite wird mir einer Art Axelbewegung gezogen. Der Drachen macht eine Lazy Susan und kann nach einer Drehung auf die Flügelspitzen abgestellt oder gleich weitergeflogen werden.

    superstart_flip.mpg (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Tornado

    Der Tornado ist eine Startmöglichkeit vom Boden aus. Der Drachen liegt in der Fade Position (Drachen auf dem Rücken, Nase in Richtung Pilot) und wird durch einen schnellen Zug auf einer Leine in eine eine komplette Rotation geführt. Man kann diese Rotation wiederholen um weiter Höhe zu erhalten.
    Ist der Drachen erst einmal in der Luft und in der Fade-Position wird dies Back Spin bzw. Rotation Fade genannt.

    » Siehe auch: Back Spin

  • Trick

    Tricks werden hauptsächlich mit Lenkdrachen (Zwei bis Vierleiner) geflogen, da hier ein bewusstes und zielorientiertes Steuern möglich ist.
    Kampfdrachen lassen sich in gewissen Maßen auch tricksen, wobei das Ergebnis mehr dem Zufall überlassen ist, da diese Einleinerdrachen kein direktes Ansteuerverhalten aufweisen.

  • Trickflug

    Mit Lenkdrachen ist es nicht nur möglich, rechts und links zu lenken, sondern mit einiger Übung auch besondere Trickflugmanöver wie z.B. einen "Axel" oder einen "Back Spin" zu fliegen. Dazu sind bestimmte Bewegungsabläufe notwendig, die sich der Trickpilot antrainiert hat.

  • Turtle

    Schildkröte - Position des Drachens auf dem Rücken. Wird durch schnelles Entlasten beider Steuerleinen erreicht.

    » Siehe auch: Backflip

  • Turtle release

    Übergang von der Turtle in den Normalflug. Je nach Drachen (z.B. TrickTail oder Jam Session) nicht ganz einfaches Manöver. Entlasten und anschließendes Anziehen beider Steuerleinen ist ein möglicher Weg.

  • Turtle spin

    » Siehe auch: Lazy Suzan

  • Up and over

    Der "Up and over" beschreibt ein Indoor-Kiting-Manöver, bei dem der Drachen gerade nach oben, über den Kopf hinweg und auf der anderen Seite wieder gerade nach unten geflogen wird. Problematisch ist der Scheitelpunkt genau über dem Piloten. Dieser muss durch ausreichend Schwung bzw. leichten zusätzlichen Zug an den Leinen (nach unten) überwunden werden.

    » Siehe auch: Indoor-Kiting

  • Videolearning von Drachtricks

    Videoforen und Videos von Tricks gibt es ja einige ich bin letztens auf die seite hier gestossen da die recht informativ ist und die tricks auch etwas ambitionierter als der sonstige standartkram zu sein scheinen. Natürlich sollte man sich nicht nur auf das video-footage verlassen da es selbst im drachensegment( ohne witz jetzt) faker und betrüger gibt. Ich weiss zwar nicht was es einem bringen soll ein drachenvideo zu faken..aber gott lehrte uns..IM INTERNET GIBT ES ALLES.... macht euch selbst ein bild davon: http://www.adverkiting.de/drachenwelt/42/81-tutorials-video-anleitungen-menuitem?start=2#Two%20Pop%20Roll%20Up im übrigen sind solche videos ja auch nich sooo schwer nachmachbar...allerdings sind die tricks recht gut um die vollständigkeit zu wahren hier noch die quelle für gute technik: http://www.meinprospekt.de/muenchen/saturn-de was ich auch toll finde sind animationen von Drachen Tricks! http://www.youtube.com/watch?v=JRz4rO6mxEI da auch schön zu sehen wie lange man sich in der faszinierenden welt der drachen aufhalten kann^^ DS

  • Wapdoowap

    Eine Kombination aus Forward Yoyo (überotierter Pancake) und einer Lazy Susan.

    Nach einer Beschleunigung, eines vertikalen Fluges mit der Nase nach unten, werden beide Steuerleinen impulsiv entlastet. Der Drachen hebt die Nase nach oben und wickelt sich in die untenliegenden Leinen ein bis die Nase zum Pilot zeigt. Durch vorsichtigen Zug mit einer Leine wird der Drachen in Rotation versetzt, ähnlich wie bei einer Lazy Susan. Anschließend wird der Drachen wieder ausgewickelt.
    Animation
    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Wickeltricks

    » Siehe auch: Yoyo

  • Wing Tip Slide

    Figur aus dem Indoor-Kiting bei dem der Drachen mit aufgesetzter Flügelspitze (möglichst ohne zu wackeln) und bei möglichst gleichmäßiger Geschwindigkeit über den Boden "gezogen" wird. Diese Figur wird meistens als 360er geflogen.

    (Text entstand im Drachenforum.net Trickflug)

  • Wing tip stand

    Die Flügelspitze eines Lenkdrachens nennt man Wing Tip. Ein Wing Tip Stand ist nichts anderes, als während des Fluges den Drachen am Boden zu stoppen und ihn auf EINE Flügelspitze abzusetzen, ihn dort einen Moment verharren zu lassen, um dann wieder weiterzufliegen.

  • Yoyo

    Beim Yoyo wird der Drachen über die Horizontalachse eingerollt, so dass die Leinen um den Drachen herumgewickelt sind. Ein Zug an beiden Leinen wickelt den Drachen dann wieder aus.

    Am einfachsten ist es, einen extremen Backflip zu machen, so dass der Drachen weiter rollt. Eine andere Möglichkeit ist der Yoyo-Start, wobei der Drachen bereits beim Start entsprechend präpariert (eingewickelt) wird. Dann kann ganz normal gestartet werden und der Drachen wickelt sich dabei aus.


    Von Oliver Kreuzahler:
    Beim YoYo handelt es sich um ein Flugmanöver (siehe auch Trickflug), bei dem ein Lenkdrache mindestens einmal so um seine Querachse gedreht wird, daß er sich in seinen Flugleinen einwickelt. Es gibt verschiedene Abarten dieses Manövers, die sich durch die Ausgangslage unterscheiden aus der heraus der YoYo eingeleitet wird. Beginnt der YoYo mit einem übertriebenen Backflip, spricht man von einem "Backward-YoYo". Wird er dagegen aus einer Pancake-Position herausgeflogen, handelt es sich um ein "Forward-YoYo". Wie die meisten anderen Tricks läßt sich auch der YoYo in Trickkombinationen verwenden. Ein Beispiel hierfür wäre der Fruit-Rollup.

    » Siehe auch: Trickflug

  • Zweileiner Tricks

    Mit Zweileiner- (und auch Vierleiner-) Drachen kann man Tricks fliegen wie z.B. den Axel, oder eine Lazy Susan. Es gibt unzählige Tricks welche mehr oder minder schwierig sind, und sich nicht mit jedem Drachen so ohne weiteres ausführen lassen. Die ersten Tricks die man beherrscht, sind meist die Basic Landing, und die Basic Launch...
    Einführungsseiten für Tricks gibts bsp. bei http://www.prismkites.com/new-site/animations.htm

  • Zweipunktlandung

    Eine Zweipunktlandung ist für einen deltaförmigen Drachen ein kontrollierter Stop auf dem Boden, wobei er gleichzeitig auf den beiden Flügelspitzen steht. Für Drachen mit einer einzigen Leitkante, ist eine Zweipunktlandung eine solche, die den Drachen auf der Schleppkante zum Stoppen bringt.

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