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Flugphysik, Drachen Lexikon

Die Suche im Drachen Lexikon nach Flugphysik brachte 14 Ergebnisse

  • Anströmung

    Mit Anströmung wird einfach der Vorgang bezeichnet, dass Luft um einen Körper (gezielt) herumströmt, z.B. im Falle einer Tragfläche oder eines Drachensegels.

  • Auftriebskraft

    Die Auftriebskraft wirkt der Gravitationskraft (oder auch Schwerkraft) entgegen. Wenn eine Tragfläche mit asymetrischen Profil angeströmt wird, ist die Luftgeschwindigkeit auf der Flügeloberseite größer als auf der Flügelunterseite. Dadurch entsteht auf der Oberseite Unter- und auf der Unterseite Überdruck, dessen Differenz die Auftriebskraft bestimmt. Dies findet entsprechend auch bei einem Drachensegel statt.

    » Siehe auch: Anströmung

  • Beaufort

    Skala zur Schätzung der Windstärke in 12 Stufen; in der Wissenschaft veraltet, doch in der Seefahrt und bei Drachenpiloten noch häufig verwendet. Genauere Angaben sind in m/s oder km/h üblich (siehe Windstärke-Tabelle).


    Von Florian Janich:
    Beaufort - Maßeinheit für Windgeschwindigkeit. Höchststufe ist 12 Bft., was einem Orkan gleichkommt.
    Bft - m/s
    0: 0-0,2
    1: 0,3-1,5
    2: 1,6-3,3
    3: 3,4-5,4
    4: 5,5-7,9
    5: 8,0-10,7
    6: 10,8-13,8
    7: 13,9-17,1
    8: 17,2-20,7
    9: 20,8-24,4
    10: 24,5-28,4
    11: 28,5-32,6
    12: > 32,6

  • Bft

    » Siehe auch: Beaufort

  • Geometrie

    Die Lehre von ebenen und räumlichen Gebilden und dessen Beziehungen untereinander.
    In der Umgangsspache ist mit Geometie oft die Form eines Objektes oder eines Teiles davon gemeint.

  • Kilopond

    Das Kilopond (kp) ist eine veraltete Einheit für die Kraft.
    Ein Kilopond ist die Kraft die eine Masse von 1kg durch die Erdbeschleunigung erfährt.
    1kp=9,81N (ungefähr 1daN)

  • kp

    Einheitenzeichen für Kilopond

    » Siehe auch: Kilopond

  • Profilauftrieb

    Durch einströmenden Wind, wird ein Profil in einer Matte oder einem Stablosen Drachen gefüllt und erfährt dadurch einen Auftrieb. Diese Eigenschaft macht es Mattenpiloten schwer, eine abgestürzte Matte auf dem Boden liegen zu lassen, da sich die Profile von alleine wieder mit Luft füllen.

  • Speed

    Die Geschwindigkeit eines Lenkdrachens. Dieser Begriff wird vor Allem bei Speed- und Powerdrachen verwendet.

  • Staudruck

    » Siehe auch: Winddruck

  • Strömungsabriß

    Die "herkömmliche Aerodynamik" von Fluggeräten basiert auf einer kontinuierlichen Luftströmung die durch die Formgebung des Fluggeräts einen Auftrieb erzeugt.
    Unter einem Strömungsabriß, versteht man das plötzliche Abbrechen dieser Luftströmung. Während der Strömungsabriß in nahezu allen Flugdisziplinen als gefährliches oder zumindest unerwünschtes Ereignis angesehen wird, da er den Flug instabil und u.U. unkontrollierbar macht, ist er beim Lenkdrachentrickflug sogar erwünscht. Fast alle Tricks sind nur durch einen kontrollierten und bewußt herbeigeführten Strömungabriß (engl. Stall) möglich.

    » Siehe auch: Stall

  • Winddruck

    Der Winddruck oder auch Staudruck des Windes auf eine Fläche senkrecht zur Windrichtung .
    Der Winddruck W berechnet sich dabei nach der Formel

    W = 0.5 * (C * Rho * V2)

    Dabei sind C der von der Reynoldszahl und der Form der Fläche abhängige Widerstandsbeiwert, Rho ist die Luftdichte und V die Windgeschwindigkeit.

  • Windfensterrand

    Der Windfensterrand ist der Rand des Windfensters. Er hat in etwa die Form eines Halbkreises. Nach unten bildet der Boden den Windfensterrand, zu den Seiten und nach oben ist der Rand abhängig vom Drachen, der Windgeschwindigkeit und der Länge der Lenkleinen.

    » Siehe auch: Windfenster

  • Windverhältnisse

    Die Windverhältnisse hängen an sehr vielen Faktoren. Für Drachenflieger ist es wünschenswert einen sehr gleichmäßigen Luftstrom zu haben der über das gesamte Windfenster keinerlei Verwirbelungen zeigt und auch frei von Löchern ist.
    Die perfekten Bedingungen sind, wenn überhaupt, nur am Meer anzutreffen. Im Binnenland entscheidet die Umgebung sehr stark mit über die Windverhältnisse. Umstehende Häuser und Bäume behindern den Wind. Größere Seen sorgen für thermische Störungen wie Löcher und Böen..... Kurz, die idealen Windverhältnisse gibt es wohl nicht aber als Drachenflieger lernt man entweder damit zu leben oder man wendet sich dem Indoor-Kiting zu.


    Von Florian Janich:
    Zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhandener Wind oder auch Windstille.

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